Veranstaltungen

  • Monopol Kino: Filmgespräch "The Gospel of Revolution"

    Eine kurze Geschichte der Befreiungstheologie in Lateinamerika.

    In den 1960er Jahren breiteten sich in ganz Lateinamerika revolutionäre Bewegungen gegen Diktatoren und Regierungen aus. Die Befreiungstheologie, eine Richtung der christlichen Theologie, inspirierte Millionen von Christen dazu, sich den Revolutionen anzuschließen. Die Dokumentation nimmt uns mit auf eine Reise in revolutionäre Bewegungen in El Salvador, Brasilien, Nicaragua und Mexiko. Ein Film über Kraft und Konflikt durch und mit dem eigenen Glauben.

    Ermordete und in einem Massengrab verscharrte Nonnen. Katechismuslehrer, die in ihren eigenen Häusern erschossen wurden. Ein Erzbischof wurde in seiner Kathedrale ermordet, während er eine Messe hielt. Jahrzehntelang spielte die Befreiungstheologie, ein basisdemokratischer Zweig des Katholizismus, der sich auf die Seite der Armen und Unterdrückten stellte, eine mächtige und einflussreiche Rolle in den revolutionären Bewegungen Lateinamerikas. Ihr Grundgedanke ist, so die nicaraguanische Theologin und Journalistin María López Vigil, dass Gott nicht neutral ist und auf der Seite der Armen steht. Und deshalb waren ihre Anhänger Zielscheiben.

    Für die USA war die Befreiungstheologie gefährlicher als der Kommunismus. Für einen zunehmend konservativen Vatikan war sie eine Bewegung, die unterdrückt werden musste. Jetzt, Jahrzehnte nach der Zeit des revolutionären Aufbruchs in Lateinamerika, reist THE GOSPEL OF REVOLUTION durch die Region, trifft Schlüsselfiguren und zeichnet die Geschichte der Befreiungstheologie nach. Anhand von eindrucksvollem Archivmaterial und zeitgenössischen Interviews zeigt der Film, wie diese radikalen Katholiken an der Seite von Bauern, Arbeitern und indigenen Völkern gegen Ungerechtigkeit kämpften und sich weigerten, Armut und Unterdrückung hinzunehmen. Die Befreiungstheologie betonte strukturelle Veränderungen und gegenseitige Hilfe, im Gegensatz zu den heutigen, eher auf sich selbst konzentrierten evangelikalen Bewegungen. In einer Zeit, in der das evangelikale Christentum auf dem Vormarsch ist und mit konservativer Politik assoziiert wird, erinnert THE GOSPEL OF REVOLUTION eindringlich daran, dass es nicht so sein muss.

    Im Anschluss findet ein Gespräch mit dem Befreiungspädagogen Danny Carvajal statt, der in München die @tertuliafreireana organisiert.

    Tickets unter https://neokinos.de/film/the-gospel-of-revolution .

    Dokumentarfilm, F/Belgien 2024, FSK 12 (beantragt), R: François-Xavier Drouet, Französisch/Portugiesisch/Spanisch OmdU & OmeU, 115 min., Kinostart: 02.04.2026.

    Das Filmgespräch findet in Kooperation mit Aluna Minga und dem Ökumenischen Büro für Frieden und Gerechtigkeit statt.

  • Maxim Kino: Filmgespräch „Mundurukuyü – Forest of the Fish Women“

    Mubuka Initiative präsentiert den Film

    MUNDURUKUYÜ – THE FOREST OF THE FISH WOMEN

    Am Ufer des Tapajós im brasilianischen Amazonas erzählt der „Wald der Fischfrauen“ von der Kosmologie der Munduruku, in der Menschen zu Beginn der Welt zu Tieren, Pflanzen und Landschaft wurden. Im Alltag des Dorfes Sawre Muybu sind die Waldgeister nicht nur spirituelle Ahnen, sondern ein lebendiger Teil der Gemeinschaft. Seit rund zweieinhalb Jahrhunderten verteidigen die Munduruku ihr Territorium gegen äußere Eingriffe und die Zerstörung durch Abholzung. Häufig wurden ihre Kämpfe von außen dokumentiert. Nun greifen die Frauen selbst zur Kamera – als Ausdruck von Widerstand und Selbstbestimmung, indem sie ihre Geschichten, ihren Alltag und ihr Wissen aus eigener Perspektive erzählen.

    Ein Film über den indigenen Widerstand am Tapajós-Fluss im Amazonas. Selbstgedreht von Frauen der indigenen „Munduruku“, um sich gegen Bauprojekte zu wehren, die ihr Territorium, ihre natürlichen und spirituellen Lebensgrundlagen bedrohen.

    Mit diesen Filmprojekten bringen die Frauen des Kollektivs „Daje Kapap Eypi“ ihren Alltag im Widerstand gegen illegale Landnahme und Zerstörung ihres Landes auf die Leinwand. Dabei vereinen sie ihre indigenen, feministischen und aktivistischen Perspektiven, um ihren Kampf im Amazonas einem breiten Publikum näherzubringen.

    Die Munduruku haben mit ihrem Aktivismus in den letzten Monaten mehrmals für Aufsehen gesorgt: Sie haben den Protest bis in die Verhandlungsräume der Weltklimakonferenz in Belém getragen und durch ihre Besetzung verhindert, dass am Tapajós-Fluss ein Hafenterminal für Soja gebaut wurde. Mit Film und Diskussion haben wir eine einmalige Gelegenheit, auch von ihren aktivistischen Erfolgen zu lernen.

    Daher freuen wir uns besonders über die Teilnahme von drei Aktivist*innen aus der Region:

    • Rilcélia Akay Munduruku engagiert sich für die Verteidigung indigener Rechte, den Schutz des Territoriums und den Erhalt des Amazonas. Sie ist Teil des audiovisuellen Kollektivs Munduruku „Daje Kapap Eypi“ und nutzt Technologien wie Mobiltelefone und Drohnen, um Bedrohungen zu dokumentieren und anzuprangern.

    • Luis Painhum Munduruku ist Mitglied der Indigenenvereinigung Pariri. Er engagiert sich für die Stärkung gemeinschaftlicher Initiativen und die Verteidigung indigener Rechte in seinem Territorium.

    • ⁠Marco Antonio Motta ist Fotograf, Aktivist, Indigenist und Mitglied des Forums der Ostamazonas (FAOR). Dort arbeitet er an der Vernetzung von zivilgesellschaftlichen Organisationen zur Verteidigung sozial-ökologischer Rechte in der Amazonasregion.

    Die Veranstaltung ist aus (mind.) drei Gründen ein besonderes Ereignis:

    1. Es ist ein schöner Film über die Kosmovision und die Widerstandskraft der Munduruku-Völker in der brasilianischen Amazonas-Region.

    2. Zum ersten Mal sind Vertreter:innen dieser Völker in München zu Gast und stehen als Gesprächspartner:innen zur Verfügung.

    3. Die Fragen von globaler Klimagerechtigkeit und Recht auf Land werden aus Sicht von indigenen Frauen erzählt, die sich zu Filmemacherinnen ermächtigt haben.

    Anschließend Diskussion mit Rilcélia Akay Munduruku (Ko-Regisseurin) und Luis Painhum Munduruku (Aktivist und Widerstandskämpfer)

    Moderation: Biancka Arruda Miranda (Mubuka Initiative)

    Die Diskussion findet in Portugiesisch und Deutsch statt.

    Tickets unter https://neokinos.de/film/mundurukuyue-the-forest-of-the-fish-women/vorstellung/3556805619?cinemaId=NDU1MTA2MA .

    In Kooperation und freundlicher Unterstützung von:
    Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e.V. (ASW), Initiative "Berlin aktiv im Klimabündnis", München Global engagiert, Nord Süd Forum München e.V., Gemeinwohl Ökonomie, KoBra e.V. Kooperation Brasilien und FDCL e.V.

  • Jubiläumsfeier: 30 Jahre Städtepartnerschaft München-Harare

    Liebe Freundinnen und Freunde der Städtepartnerschaft München-Harare,

    deren 30jähriges Bestehen wollen wir gemeinsam feiern!
    Deshalb reservieren Sie sich bitte diesen Tag. 
    Mit Live-Musik von Pamuzinda, frischem Sadza, DJ-Musik und kühlen Getränken.
    Genauer Infos folgen.

    Veranstalter: München für Harare e.V. in Kooperation mit dem Arbeitskreis HaMuPa des Nord Süd Forums München

    Kontakt: hamupa@nordsuedforum.de

  • Frieden verteidigen: Menschenrechte, Land und Gemeinschaft in Kolumbien

    Mitglieder der Friedensgemeinde San José de Apartadó berichten über ihre Erfahrungen

    Seit fast 30 Jahren lebt die Friedensgemeinde San José de Apartadó gewaltfrei inmitten eines bewaffneten Konflikts in Kolumbien. Trotz Vertreibungen, Bedrohungen und Gewalt verteidigt die Gemeinschaft ihr Land, ihre Autonomie und ein solidarisches Zusammenleben.

    Mit Martha Vásquez Rivera und Germán Graciano Posso berichten zwei Mitglieder der Gemeinschaft über Menschenrechte, Friedensarbeit, Landkonflikte und den alltäglichen Widerstand.

    Über die Veranstaltung

    Die Friedensgemeinde von San José de Apartadó aus dem Norden Kolumbiens steht seit fast drei Jahrzehnten für einen konsequent gewaltfreien Widerstand gegen Krieg, Vertreibung und Umweltzerstörung. In einem stark militarisierten Konfliktgebiet verteidigt die kleinbäuerliche Gemeinschaft ihr Recht auf Land, Selbstbestimmung und ein Leben in Würde – ohne mit bewaffneten Akteuren zu kooperieren.

    Trotz Massakern, Vertreibungen und anhaltender Bedrohungen ist die Gemeinschaft auf ihrem Territorium geblieben. Sie organisiert sich basisdemokratisch, produziert ihre Lebensmittel selbst, schützt ihre Wälder und lebt solidarische Formen des Zusammenlebens. International gilt sie als bedeutendes Beispiel für zivile Friedensarbeit und kollektive Selbstorganisation.

    Am 20. und 21. Juni 2026 sind Martha Irene Vásquez Rivera und Germán Graciano Posso zu Gast in München. Beide sind seit vielen Jahren Teil der Friedensgemeinde und engagieren sich für Menschenrechte, Bildung, den Schutz des Territoriums sowie die Stärkung der Rechte von Frauen und Jugendlichen.

    Die Veranstaltung bietet Raum für Austausch zu folgenden Schwerpunkten:

    - aktuelle Menschenrechtslage in Kolumbien

    - Landkonflikte und extraktivistische Großprojekte

    - Herausforderungen des Friedensprozesses

    - zivile Konfliktbearbeitung und internationale Solidarität

    Darüber hinaus bietet der Abend die Möglichkeit, die Perspektiven für Friedensaufbau und soziale Gerechtigkeit im Kontext der Präsidentschaftswahlen in Kolumbien im Mai 2026 zu reflektieren. Gemeinsam möchten wir diskutieren, welche politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen sich derzeit für Frieden, Menschenrechte und ländliche Gemeinschaften ergeben.

    Ein Abend über Widerstand, Hoffnung und die Frage, was wir von gemeinschaftlicher Friedensarbeit lernen können.

    Über die Gäste

    Martha Irene Vasquez Rivera
    Martha ist Mitglied des achtköpfigen Leitungsgremiums der Friedensgemeinde. Sie ist Gründungsmitglied der Gemeinschaft und war viele Jahre als Lehrerin in der alternativen, unabhängigen Schule der Gemeinde tätig. Sie richtet in der Erziehung ein besonderes Augenmerk auf die gleichberechtigte Teilhabe von Mädchen in Führungsrollen. Martha ist auch Teil einer Arbeitsgruppe, die sich mit der Rolle der Frauen in der Geschichte und Gegenwart der Friedensgemeinschaft beschäftigt.

    Germán Graciano Posso
    Germán ist der legale Repräsentant der Friedensgemeinde von San José de Apartadó. Germán hat selbst 13 nahe Familienangehörige, darunter seinen Vater und zwei Brüder, durch den Konflikt verloren. Aufgrund seiner Menschenrechtsarbeit ist er ständigen Drohungen ausgesetzt. Am 29. Dezember 2017 überlebte er einen Mordversuch durch mutmaßliche Paramilitärs (AGC). Seit den Ermordungen zweier Gemeinschaftsmitglieder 2024 organisiert er die Weiterbewirtschaftung des betroffenen Sitzes. Germán setzt sich besonders für die zivile Integration und Teilhabe Jugendlicher ein, um Rekrutierungen von diversen bewaffneten Gruppen entgegenzuwirken.

    Weitere Informationen zur Friedensgemeinschaft San José de Apartadó finden Sie hier: https://cdpsanjose.org/

    Mitveranstaltende
    Aluna Minga e.V., Nord Süd Forum München e.V., Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit e.V., Pro REGENWALD e.V., PBI Deutschland

    Kontakt: neuepost@pro-regenwald.de

  • Schulklassen-Angebot "Leute machen Kleider"

    Das Thema Kleidung geht uns alle an. Sie ist elementarer Bestandteil der eigenen Identität, selbst für diejenigen, die sich nicht als besonders modeinteressiert bezeichnen würden. Beim Kauf neuer Kleidung wird auf viele verschiedene Merkmale geachtet, jedoch nur selten auf deren Herkunft und die dort vorherrschenden Produktionsbedingungen. Wie bereits in den vergangenen Jahren laden die Vereine Feierwerk, Nord Süd Forum und Ökoprojekt MobilSpiel auch in diesem Schuljahr wieder zu einer Aktionswoche in die Feierwerk-Südpolstation nach Neuperlach ein.

    Die Aktionswoche wird auf die Schattenseiten der globalen Textilproduktion und auf die Situation der Textilarbeiter:innen aufmerksam machen und konkrete, nachhaltige Handlungsmöglichkeiten aufzeigen.
    Die teilnehmenden Klassen erwartet ein abwechslungsreiches, interaktives (Workshop-)Programm:

    • Recherchebericht von Anna Halbleib, die Modemanagement studiert und in Mexiko und Indien bei Modeprojekten und Nichtregierungsorganisationen gearbeitet hat.

    • Workshops, in denen es neben inhaltlichen Aspekten auch die Möglichkeit gibt, die Bereiche Kino, Nähen, Radio, Theater und Upcycling ganz praktisch kennenzulernen

    • Austausch zu und Präsentation von konkreten Handlungsmöglichkeiten durch die Schüler:innen

    Die Kinder- und Jugendfreizeitstätte Südpolstation/Feierwerk (Gustav-Heinemann-Ring 19) bietet einen optimalen Rahmen für die interaktiven Aktionstage. An jedem Tag können drei bis vier  Schulklassen der 5. und 6. Jahrgangsstufe das Angebot nutzen. Der Projekttag beginnt um 8:30 und endet um ca. 12:45 Uhr. Pro Schüler:in entsteht ein Unkostenbeitrag in Höhe von 3€ für Material und Obst/Getränke. Detaillierte Informationen werden nach der Anmeldung verschickt.

    Anmeldungen oder Rückfragen gerne an:
    Matthias Huffer, Nord Süd Forum München e.V.                                                              
    Tel.: 089-85637523, Mail: m.huffer@nordsuedforum.de

    Die Aktionswoche ist ein Kooperationsprojekt von:
    Nord Süd Forum München e.V. - für eine solidarische Welt, Ökoprojekt MobilSpiel und der Feierwerk-Südpolstation.



    Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des

  • Online-Plenum

    Die Mitglieder des Nord Süd Forum München e.V. treffen sich alle zwei Monate im Plenum, um sich auszutauschen und gemeinsame Aktivitäten zu planen.

    Das Plenum ist öffentlich. Deshalb freuen wir uns über Ihr/Dein Interesse und heißen Sie/Dich herzlich willkommen! Bitte eine kurze Mail an info@nordsuedforum.de schicken, dann erhaltet ihr den zoom-Link.

  • Praxis-Seminar: Urbane Monster der imperialen Lebensweise

    Lerne mit uns die Urbanen Monster einer ausbeuterischen imperialen Lebensweise kennen! 

    Sie begegnen uns überall – sie kriechen aus der Jeans, im Handyladen aus den seltenen Erden der neuesten Smartphone-Modelle, beim Einkaufen im Supermarkt rollen sie via Kassenlaufband in unseren Alltag. Diese Monster haben sich in alle Lebensbereiche westlicher Gesellschaften eingenistet und hineingefressen. Wir können ihnen nicht entkommen, selbst wenn wir es wollten. Und eigentlich haben wir uns gut mit ihnen arrangiert und füttern sie reichlich: aber leider auf Kosten anderer...

    Die Urbane-Monster-Didaktik ist in der politischen Bildung wie auch in der kulturellen Bildung gleichermaßen gut einsetzbar. Gerade für Kinder und Jugendliche bieten die Urbanen Monster einen spielerischen und zugleich auch künstlerisch-kreativen Zugang zum eigentlich schweren Thema der Auseinandersetzung mit unseren nicht-nachhaltigen und auch imperialen Lebensstilen.

    Wir freuen uns, mit euch im Seminar das Potential dieser Methode kennenzulernen. Lasst euch von Dr. Oliver Emde, der die Monster ins Leben gerufen hat, in die Welt der Urbanen Monster einführen. 

    Dr. Oliver Emde, der die Urbane-Monster-Didaktik ins Leben gerufen hat, wird euch gemeinsam mit Nadine Kaufmann, die erfahrungsorientierte Lernräume zu komplexen Fragen gestaltet, in die Welt der Urbanen Monster einführen.

    Referent:innen:
    Nadine Kaufmann (Konzeptwerk Neue Ökonomie Leipzig)
    Dr. Oliver Emde (Evangelische Akademie Hofgeismar)

    Kosten: 70 Euro inkl. Verpflegung, Ermäßigung auf Anfrage

    Hier geht es zur Anmeldung.

    Nord Süd Forum München, Commit, Green City und Ökoprojekt MobilSpiel in Kooperation mit der Akteursplattform BNE und Globales Lernen in München.

  • Bayrische Eine Welt-Tage in Augsburg

    Die "Bayerischen Eine Welt-Tage" mit "Fair Handels Messe Bayern" sind der jährliche Treffpunkt der bayerischen Eine Welt-Akteure. Im "Kongress am Park" in Augsburg werden die neuesten Trends fair gehandelter Produkte präsentiert. Organisationen aus dem Eine Welt-Bereich informieren Sie im Bereich Bildung und Kampagnen. Nutzen Sie die Gelegenheit in persönlichen Begegnungen und Gesprächen mehr zu den aktuellen Themen aus den Bereichen Fairer Handel, Globales Lernen, Eine Welt-Partnerschaft zu erfahren. Der Eintritt ist frei!

    Flyer Bayerische Eine Welt-Tage 2026 zum Download (500KB)

    Programm 2026 - Bayerische Eine Welt-Tage

    Freitag, 03. Juli 2026  -  13.30 bis ca. 18.00 Uhr

    • Eröffnung

    • Angebote der Fair Handels-Organisationen

    • Infostände von Eine Welt-Akteuren

    • Ausstellung "Öko-Soziale Beschaffung"

    • Infoshops und Diskussionsrunden

    Samstag, 04. Juli 2026  - 10.00 bis 16.00 Uhr

    • Angebote der Fair Handels-Organisationen

    • Infostände von Eine Welt-Akteuren

    • Ausstellung "Öko-Soziale Beschaffung"

    • Infoshops und Diskussionsrunden

    • Mitmachaktion Kleidertauschparty

    Ausführliche Informationen zum Prgramm finden sich hier.

    Herzliche Einladung zum Vortrag "Humanität geht nicht unter" mit Christian Springer  am Samstag, 04. Juli 2026 um 15.00 Uhr im Kongress am Park, Augsburg - im Rahmen der "Bayerischen Eine Welt-Tage"

    Eintritt 13,20 Euro im Vorverkauf - Kasse vor Ort 14,00 Euro - Tickets online unter: eveeno

    Christian Springer: 
    "Es ist ein Satz meiner Mutter, der mich antreibt. Ich war noch klein, als sie zu mir sagte: „Wenn einer hingefallen ist, gehst Du hin und hilfst ihm auf.“ Da war keine Rede von Hautfarbe, Religion oder Politik. Aber wir leben in einer Welt, in der Menschlichkeit gekapert wird von religiösen Eiferern und sadistischen Diktatoren. Kann man da nichts dagegen machen? Doch! Und wie? Solidarisch sein, Anpacken. Heute! Nicht morgen!"

  • Beyond 2030: Brauchen wir noch globale Entwicklungsziele?

    Gemeinsam mit Gabriele Köhler (Women Engaged for a Common Future - WECF und der Deutschen Gesellschaft der Vereinten Nationen) laden wir im Rahmen der Bayrischen Eine Welt-Tage zu einem Austausch ein:

    Mit der Agenda 2030 haben die Vereinte Nationen einen ambitionierten Rahmen für nachhaltige Entwicklung geschaffen. Doch die Realität zeigt: Viele Ziele sind außer Reichweite, globale Krisen verschärfen bestehende Ungleichheiten und die politische Bereitschaft zur Zusammenarbeit bröckelt. Kritische Stimmen weisen schon lange darauf hin, dass die Agenda zentrale Fragen ausblendet: Machtverhältnisse, wirtschaftliche Strukturen und die Ursachen globaler Ungleichheit. Wie kann eine internationale Entwicklungsagenda nach 2030 aussehen? Ist ein gemeinsamer globaler Ordnungsrahmen überhaupt noch realistisch? Oder braucht es gerade jetzt einen neuen, mutigeren Anlauf? Und welche Rolle können zivilgesellschaftliche Akteure und Kommunen konkret spielen? Der Infoshop lädt dazu ein, diese Fragen gemeinsam zu diskutieren.

  • Praxis-Seminar zu Transformativer Bildung: Verbindung stärken – Perspektiven erweitern – Zuversicht teilen

    Bildung für nachhaltige Entwicklung und Globales Lernen möchten Menschen anregen und unterstützen, Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen und am Wandel der Gesellschaft mitzuwirken. Die Dringlichkeit dieses Anspruchs wird in Anbetracht der Weltlage immer deutlicher, gleichzeitig fühlen sich viele Bildungsakteur*innen durch zunehmende Krisen entmutigt. In diesem Spannungsfeld stellen sich zentrale Fragen: Was macht Wandel – individuell und gesellschaftlich – eigentlich so schwer? Wie können wir Brücken bauen, die uns selbst und die Menschen, für die wir Lernräume schaffen, zu echter Veränderung befähigen? Und was hilft uns, in Zeiten wachsender Unsicherheiten, zuversichtlich und handlungswirksam zu bleiben?

    Genährt und inspiriert von den Erfahrungen der Akteursplattform schaffen wir in dem Seminar Räume für neue Perspektiven und intensiven Austausch und widmen uns verschiedenen Bildungsbereichen. Dafür werden Workshops mit unterschiedlichen Schwerpunkten angeboten: KI & Soziale Gerechtigkeit, Solidarische Landwirtschaft, Friedens- und Theaterpädagogik, Visionen für Zuversicht und Resilienz. Ein weiterer Workshop erkundet (Ver)Lernen und Verbundenheit als Wege der Transformation. Begleitet wird das Seminar von gemeinsamen Aktivitäten, Zeit in der Natur und bewusst gestalteten Räumen für Austausch und Begegnung jenseits des Alltags.

    Seit 2018 finden in gemeinsamer Initiative aus der Akteurs- plattform BNE jährliche Praxis-Seminare mit dem Wunsch nach inhaltlicher Vertiefung von Transformativer Bildung statt. Eine Teilnahme an den bisherigen Seminaren ist keine Voraussetzung. Die Herberge des KlosterGut Schlehdorf – ein genossenschaftlich geführter Betrieb der ökosozialen Landwirtschaft am Kochelsee – bietet den Raum für gemeinsames Leben und Selbstversorgung, Austausch und Reflexion.

    Ort: KlosterGut Schlehdorf, Anfahrt siehe www.klostergut-schlehdorf.de

    Kosten: Euro 125,- Seminarbeitrag (Ermäßigung auf Anfrage) inkl. Unterkunft (Mehrbettzimmer) und Verpflegung (gemeinsames Kochen im Selbstversorgerhaus)

    Das Praxis-Seminar findet im Rahmen der Akteursplattform BNE statt.
    Veranstalter: Ökoprojekt MobilSpiel e.V. in Kooperation mit Commit e.V., Green City e.V., MUZ e.V. im ÖBZ, Nord Süd Forum München e.V.

    Ausführliche Infos zum Programm finden sich hier im Flyer.

    Infos und Anmeldung: https://akteursplattform-bne.de/fortbildungsangebote/ und https://www.oekoprojekt-muenchen.de/qualifizierung/praxis-seminar-fuer-multiplikator-innen-zu-transformativer-bildung

weitere Einträge (Seite 2/2)