vergangene Veranstaltungen

  • Podiumsdiskussion “Autoritäre Praktiken weltweit: Gefahren für die Menschenrechte und Gegenwehr”

    Autoritäre Praktiken – von der Einschränkung zivilgesellschaftlicher Freiheiten über die Kriminalisierung von Minderheiten bis hin zur Unterdrückung kritischer Stimmen – sind mittlerweile keine lokale Gefahr mehr, sondern eine globale Bedrohung. Seien es die Diffamierung von NGOs oder sogenannte Anti-NGO-Gesetze, unverhältnismäßige Gewalt gegen Aktivistinnen, Repressionen gegen Frauen, LGBTIQ+-Personen, Migrantinnen, die Zunahme staatlicher Überwachung oder Desinformationskampagnen. Autoritäre Praktiken folgen oft denselben Mustern, dennoch sind ihre Auswirkungen vor Ort oft unterschiedlich.

    Am Pfingstwochende findet die Jahresversammlung von Amnesty International in München statt . Gemeinsam mit den Direktorinnen von Amnesty International Ghana, Hannah Osei, und Tschechien, Lucie Laštíková, und dem Direktor von Amnesty International Nigeria, Isa Sanusi, diskutieren wir Strategien und Muster autoritärer Praktiken und wie sich diese weltweit ausbreiten, aber auch die unterschiedlichen Bedingungen vor Ort und was es an Strategien des Widerstands braucht, um ein weiteres Abrutschen in eine dystopische Zukunft zu verhindern.

    Es diskutieren:

    • Hannah Osei, Direktorin Amnesty International Ghana

    • Lucie Laštíková, Direktorin Amnesty International Tschechien

    • Isa Sanusi, Direktor Amnesty International Nigeria

    • Moderation Ann-Marlen Hoolt, Süddeutsche Zeitung

    Wann: 27.5.26 um 19 Uhr

    Wo: Saal der Seidlvilla, Nikolaiplatz 1b, 80802 München und im Livestream

    Die Veranstaltung kann per Stream verfolgt werden unter https://www.pi-muenchen.de/veranstaltungsreihe-muenchen-global-engagiert/

    Es wird eine Simultan-Übersetzung aus dem Englischen geben.

    Der Eintritt ist frei, keine Anmeldung.

    Die Veranstaltung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe München global engagiert statt.

    Die Veranstaltungsreihe wird in Kooperation organisiert von: Referat für Bildung und Sport, Referat für Arbeit und Wirtschaft, Sozialreferat, Kulturreferat, Münchner Stadtbibliothek, Nord-Süd-Forum München e. V., MORGEN e. V., Bellevue di Monaco und Bayerischer Flüchtlingsrat e.V.

  • Grüne Energie – aber auf wessen Kosten? Sámi Stimmen gegen grünen Kolonialismus

    Die Energiewende gilt als Zukunftsprojekt – doch was, wenn sie auf Enteignung indigener Territorien basiert?

    Vertreter:innen der Sámi und anderer betroffener indigener Communities sprechen über Landrechte, Menschenrechte und Konflikte um sogenannten „grünen Kolonialismus“. Im Mittelpunkt steht auch die Rolle der Stadtwerke München, die am umstrittenen Windkraftausbau auf Fosen in Norwegen beteiligt sind – einem Projekt, das vom obersten Gerichtshof Norwegens als Menschenrechtsverletzung eingestuft wurde.

    Das Podium diskutiert, wie eine sozial-ökologische Transformation aussehen kann, die nicht auf Kosten indigener Lebensweisen geht, und welche Verantwortung Kommunen, Unternehmen und Politik dabei tragen. 

    Im Anschluss lädt eine Open Stage mit Joik, Poesie, Tanz und Performance dazu ein, Sámi Kultur unmittelbar zu erleben und Kämpfe um Land, Würde und Selbstbestimmung auch kulturell kennenzulernen.

    Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.

    Wir laden ein, den Widerstand der Sámi zu unterstützen – durch Teilnahme, Austausch und Solidarität über Grenzen hinweg.

    Das Podiumsgespräch ist Teil einer mehrtägigen Delegationsreise von Vertreter:innen der Sámi nach München. Mit Protestaktionen, politischen Gesprächen, Schulbesuchen und öffentlichen Veranstaltungen machen sie auf die Folgen von „grünem“ Kolonialismus und die Rolle der Stadtwerke München im Konflikt um die Windparks in Fosen aufmerksam. Mehr Informationen zum Gesamtprogramm und zur Delegation finden sich auf unserer Infoseite.

    Ausführliche Infos finden sich hier: https://www.madhumitanandi.com/electriclies

    The energy transition is seen as a project for the future—but what if it is based on the expropriation of indigenous territories?

    Representatives of the Sámi and other affected indigenous communities discuss land rights, human rights, and conflicts surrounding so-called “green colonialism.” The discussion will also focus on the role of Stadtwerke München, which is involved in the controversial wind power expansion on Fosen in Norway—a project that has been classified as a human rights violation by Norway’s Supreme Court.

    The panel will discuss what a socio-ecological transformation might look like that does not come at the expense of indigenous ways of life, and what responsibilities municipalities, companies, and policymakers bear in this regard.

    Following the panel, an open stage featuring joik, poetry, dance, and performance invites attendees to experience Sámi culture firsthand and to gain a cultural understanding of the struggles for land, dignity, and self-determination.

    The event will be held in English.

    We invite you to support the Sámi resistance — through participation, exchange, and solidarity across borders.

  • Stilla – eine Performance über Verlust, Widerstand und Verbundenheit

    Was verteidigst du, wenn ein Ort, der dir alles bedeutet, bedroht ist?

    „Stilla“ ist eine auf Musik und Dialog basierende Performance über Öko-Trauer, Naturverlust, Wut und zivilen Widerstand. Die drei Künstler schaffen gemeinsam mit dem Publikum einen Raum des Zuhörens und Gesprächs – im Kreis, bei Kaffee, nah und unmittelbar. Im Zentrum steht die Frage, was Orte für uns bedeuten und was geschieht, wenn sie durch Ausbeutung und Zerstörung verloren zu gehen drohen.

    Jede Aufführung ist ortsspezifisch: Der jeweilige Ort wird selbst zur „Hauptfigur“. Gemeinsam mit eingeladenen lokalen Gästen verbindet die Performance samische Perspektiven mit den Fragen und Kämpfen vor Ort.

    Die Künstler Bernt Bjørn, Ivar Beddari und Trond P. S. Munch gestalten einen Abend zwischen Kunst und politischer Intervention — und stellen eine drängende Frage: Wer hat das Recht auf Land, Wasser, Wind – und auf unsere gemeinsame Zukunft?

    Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.

    Die Performance ist Teil einer mehrtägigen Delegationsreise von Vertreter:innen der Sámi nach München. Mit Protestaktionen, politischen Gesprächen, Schulbesuchen und öffentlichen Veranstaltungen machen sie auf die Folgen von „grünem“ Kolonialismus und die Rolle der Stadtwerke München im Konflikt um die Windparks in Fosen aufmerksam. Mehr Informationen zum Gesamtprogramm und zur Delegation finden sich auf unserer Infoseite.

    What do you defend when a place that means everything to you is under threat?

    “Stilla” is a performance based on music and dialogue that explores eco-grief, the loss of nature, anger, and civil resistance. Together with the audience, the three artists create a space for listening and conversation—in a circle, over coffee, in an intimate and immediate setting. At the heart of the performance is the question of what places mean to us and what happens when they are threatened with loss through exploitation and destruction.

    Each performance is site-specific: the location itself becomes the “main character.” Together with invited local guests, the performance connects Sámi perspectives with the local issues and struggles.

    The artists Bernt Bjørn, Ivar Beddari, and Trond P. S. Munch create an evening that bridges art and political intervention—and pose a pressing question: Who has the right to land, water, wind—and to our shared future?

    The performance is part of a multi-day delegation trip by Sámi representatives to Munich. Through protests, political discussions, school visits, and public events, they are drawing attention to the consequences of “green” colonialism and the role of Stadtwerke München in the conflict over the wind farms in Fosen. More information about the full program and the delegation can be found on our information page.

  • Tertulia Freireana: Multikultureller Dialogkreis für kritische Pädagogik und politische Bildung

    Tertulia Freireana – Gemeinsam denken, diskutieren und gestalten

    Die Tertulia Freireana ist ein gemeinschaftlicher Raum, in dem wir durch interkulturellen, literarischen und philosophischen Dialog kritische Perspektiven entwickeln. Im Mittelpunkt steht der Austausch auf Augenhöhe: Wir lesen, interpretieren und diskutieren gemeinsam ausgewählte Texte, um gesellschaftliche wie persönliche Fragestellungen neu zu beleuchten. Dabei verbinden wir die Freude am Denken mit dem Ziel, Handlungsmöglichkeiten für die Gegenwart zu entdecken.

    Wie läuft eine Tertulia ab?

    Wir treffen uns jeden zweiten Donnerstag um 19 Uhr im Eine-Welt-Haus – ganz ohne Leistungsdruck oder Vorkenntnisse. Gemeinsam nähern wir uns den Texten Schritt für Schritt: Wir erkunden, was der Autor/die Autorin sagen könnte, diskutieren unterschiedliche Interpretationen und fragen uns: Was bedeutet das für uns heute? Jede Stimme zählt: Ob literarische Passage, philosophisches Problem oder aktuelle Debatte – wir ermutigen dazu, im Dialog eigene Fragen zu stellen, Widersprüche zu benennen und gemeinsam Erkenntnisse zu formulieren.

    Warum Gemeinschaftlichkeit?

    Kritisches Denken entsteht für uns im Miteinander. Deshalb legen wir Wert auf eine lockere, einladende Atmosphäre: Teilnehmer:innen sind eingeladen, Speisen oder Getränke zu teilen, um im Gespräch auch zwischen den Zeilen Verbindungen zu knüpfen. Hier geht es nicht um Expertise, sondern um Neugier, Respekt und die Überzeugung, dass wir durch Vielfalt der Perspektiven klüger werden.

    Für wen?

    Die Tertulia Freireana lebt von Menschen, die bereit sind, sich auf Unerwartetes einzulassen – ob Studierende, Künstler:innen, Aktivist:innen, Akteur:innen der Zivilgesellschaft oder einfach Neugierige. Unsere Diskussionen führen wir hauptsächlich auf Deutsch, doch der Raum ist bewusst mehrsprachig: Beiträge auf Spanisch, Portugiesisch oder Englisch sind willkommen!

    Bring deine Gedanken, deine Zweifel und gerne auch ein Stück Kuchen mit – und keine Sorge, wir unterstützen uns gegenseitig beim Übersetzen und Verstehen.

    Zielgruppe: Gemeinschaft in München, Lehrkräfte und Student:innen, pädagogisch, literarisch und philosophisch interessierte Menschen.
    Veranstaltungsort: EineWeltHaus München, Freiraum
    Veranstalter: Aluna Minga e.V. und Nord Süd Forum München e.V. - für eine solidarische Welt
    Verantwortlich: Danny Carvajal, PhL
    Termine: Jeden 2. Donnerstag.: 21.05.
    Uhrzeit: 19:00 - 21:00 Uhr

    Sprachen: Diskussion auf Deutsch, Texte auf Spanisch, Englisch, Portugiesisch und Deutsch

    Kontakt: Danny Carvajal (tertulias@alunaminga.org)

  • Tertulia Freireana: Multikultureller Dialogkreis für kritische Pädagogik und politische Bildung

    Tertulia Freireana – Gemeinsam denken, diskutieren und gestalten

    Die Tertulia Freireana ist ein gemeinschaftlicher Raum, in dem wir durch interkulturellen, literarischen und philosophischen Dialog kritische Perspektiven entwickeln. Im Mittelpunkt steht der Austausch auf Augenhöhe: Wir lesen, interpretieren und diskutieren gemeinsam ausgewählte Texte, um gesellschaftliche wie persönliche Fragestellungen neu zu beleuchten. Dabei verbinden wir die Freude am Denken mit dem Ziel, Handlungsmöglichkeiten für die Gegenwart zu entdecken.

    Wie läuft eine Tertulia ab?

    Wir treffen uns jeden zweiten Donnerstag um 19 Uhr im Eine-Welt-Haus – ganz ohne Leistungsdruck oder Vorkenntnisse. Gemeinsam nähern wir uns den Texten Schritt für Schritt: Wir erkunden, was der Autor/die Autorin sagen könnte, diskutieren unterschiedliche Interpretationen und fragen uns: Was bedeutet das für uns heute? Jede Stimme zählt: Ob literarische Passage, philosophisches Problem oder aktuelle Debatte – wir ermutigen dazu, im Dialog eigene Fragen zu stellen, Widersprüche zu benennen und gemeinsam Erkenntnisse zu formulieren.

    Warum Gemeinschaftlichkeit?

    Kritisches Denken entsteht für uns im Miteinander. Deshalb legen wir Wert auf eine lockere, einladende Atmosphäre: Teilnehmer:innen sind eingeladen, Speisen oder Getränke zu teilen, um im Gespräch auch zwischen den Zeilen Verbindungen zu knüpfen. Hier geht es nicht um Expertise, sondern um Neugier, Respekt und die Überzeugung, dass wir durch Vielfalt der Perspektiven klüger werden.

    Für wen?

    Die Tertulia Freireana lebt von Menschen, die bereit sind, sich auf Unerwartetes einzulassen – ob Studierende, Künstler:innen, Aktivist:innen, Akteur:innen der Zivilgesellschaft oder einfach Neugierige. Unsere Diskussionen führen wir hauptsächlich auf Deutsch, doch der Raum ist bewusst mehrsprachig: Beiträge auf Spanisch, Portugiesisch oder Englisch sind willkommen!

    Bring deine Gedanken, deine Zweifel und gerne auch ein Stück Kuchen mit – und keine Sorge, wir unterstützen uns gegenseitig beim Übersetzen und Verstehen.

    Zielgruppe: Gemeinschaft in München, Lehrkräfte und Student:innen, pädagogisch, literarisch und philosophisch interessierte Menschen.
    Veranstaltungsort: EineWeltHaus München, Freiraum
    Veranstalter: Aluna Minga e.V. und Nord Süd Forum München e.V. - für eine solidarische Welt
    Verantwortlich: Danny Carvajal, PhL
    Termine: Jeden 2. Donnerstag.: 07.05., 21.05.
    Uhrzeit: 19:00 - 21:00 Uhr

    Sprachen: Diskussion auf Deutsch, Texte auf Spanisch, Englisch, Portugiesisch und Deutsch

    Kontakt: Danny Carvajal (tertulias@alunaminga.org)

  • Info-Veranstaltung am 7.5. zur Aktionswoche der Sámi in München

    Nein zu grünem Kolonialismus!
    „Stadtwerke München (SWM) raus aus Sápmi“ vom 20. bis 23. Mai 2026

    Die Sámi sind die einzige noch verbliebene indigene Gruppe Europas. Ihre angestammten Gebiete (Sápmi) werden von Norwegen, Schweden, Finnland und Russland besetzt, was eine jahrhundertelange Kolonialisierung mit sich brachte: erzwungenes Christentum, massive Assimilation und Enteignung aus ihren angestammten Gebieten.

    Durch sogenannte „grüne“ Energie und nationale, sowie transnationale Infrastrukturprojekte sind die Territorien der Sámi akut bedroht. Unter anderem die Stadtwerke München (SWM) beteiligen sich aktiv an der kolonialen Enteignung von Sápmi.

    Sámi-Rentierzüchterinnen, Aktivistinnen, Politikerinnen und Wissenschaftlerinnen nehmen die lange Reise in den Süden auf sich, um vom 20. - 23. Mai an Diskussionen, kulturellen Veranstaltungen, Protesten und einem politischen Treffen mit der SWM und deutschen Politiker*innen teilzunehmen. Gemeinsam möchten wir ein klares Zeichen gegen neokoloniale Ausbeutung und „grünen“ Kapitalismus setzten.

    Deshalb laden wir euch ein, zu einer Informations- und Mobiveranstaltung am 7.5. zu kommen, bei der uns die Sámi-Aktivistin Camilla Therese Karlsen von der aktuellen Situation in Sápmi und der Rolle der SWM in ihren Gebieten berichten wird. Darauf folgt ein Überblick über alle kommenden Aktionen und Veranstaltungen der Protestwoche der Sámi in München.

    Außerdem werden wir eine solidarische Videobotschaft von Bettina Cruz Velázquez erhalten. Sie ist Binnizá- Indigene aus Oaxaca, Mexiko und kämpft seit vielen Jahren gegen illegale Windparks in ihrer Heimat.

    📆 Wann? 07.05.2026
    🌎 Wo? Eine Welt Haus München, „Weltraum“
    🕖 Uhrzeit: 19 Uhr 📢 Sprache: Englisch/Spanisch mit deutscher Übersetzung

    Veranstaltet von:
    Sámi artist association
    Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit e.V.
    Nord Süd Forum München e.V.
    Offenes Antikapitalistisches Klimatreffen München
    EineWeltHaus München e.V.

    Weitere Informationen zu den kommenden Veranstaltungen unter:
    https://nordsuedforum.de/aktuelles https://www.oeku-buero.de/alle-geplanten-veranstaltungen.html

    Video zum Thema:
    Sapmi Verteidigen - Electric Lies - "Grüner" Kolonialismus in Nordeuropa https://vimeo.com/1187380967

  • Global denken – lokal handel: neue Methoden für meinen Unterricht

    Methodenfortbildung Globales Lernen in Kooperation mit dem Pädagogischen Institut

    Die globalen Herausforderungen unserer Zeit erfordern ein Umdenken und Veränderungen in allen Bereichen. Die Schule als Lebens- und Lernraum bietet vielfältige Chancen für gesellschaftlichen Wandel: Unterschiedliche Menschen mit ihren Ideen und Erfahrungen kommen hier zusammen. Es werden Materialien eingekauft, Energiequellen genutzt und demokratische Prozesse angestoßen. Lebensstile und Berufswünsche der Schüler*innen werden mitgeprägt. So entsteht Raum, um nachhaltige Lebens- und Wirtschaftsweisen konkret zu erproben und Erfahrungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft zu sammeln. Die Fortbildung vermittelt Methoden und Reflexionsansätze, um diese globale Auseinandersetzung bewusst im schulischen Kontext zu gestalten.

    Für Lehrkräfte und Multiplikator:innen aus: Berufliche Schulen, Gymnasium, Mittelschule, Realschule

    Anmeldung über das Pädagogische Institut.

  • Frieden braucht Gerechtigkeit – Das PBI-Rollenspiel zum Fall Raul Hernandez

    Ein Seminar für Multiplikator:innen, die Globales Lernen lebendig und handlungsorientiert gestalten möchten.

    Was passiert, wenn Gerechtigkeit zur Verhandlungssache wird?

    Wie fühlt es sich an, zwischen politischem Druck, öffentlicher Meinung und dem Anspruch auf ein faires Verfahren zu stehen?

    In dieser Weiterbildung lernst Du das interaktive PBI-Rollenspiel „Frieden braucht Gerechtigkeit“ praxisnah kennen. Am Beispiel des realen Falls von Raúl Hernández aus Mexiko tauchst du selbst in die Rollen der Beteiligten ein und setzt Dich intensiv mit dem Menschenrecht auf ein faires Verfahren auseinander.

    Gerade in Zeiten, in denen rechtsstaatliche Prinzipien weltweit unter Druck geraten, Polarisierung zunimmt und Menschenrechtsverteidiger:innen kriminalisiert werden, gewinnt die Auseinandersetzung mit fairen Verfahren neue Aktualität. Das Rollenspiel schafft einen spielerischen Erfahrungsraum, um diese Spannungsfelder differenziert zu reflektieren.

    Neben thematischen Fachinputs zur Menschenrechtslage in Mexiko und zum Menschenrecht auf ein faires Verfahren, erlebst Du die Methode zunächst aus Teilnehmendenperspektive. Anschließend analysieren wir gemeinsam Aufbau, Dramaturgie und didaktisches Konzept des Spiels. Du reflektierst Einsatzmöglichkeiten, Herausforderungen und Moderationsstrategien – mit dem Ziel, das Rollenspiel eigenständig und sicher in deiner Bildungsarbeit umzusetzen.

    Was Du mitnimmst:

    * Sicherheit in der Durchführung komplexer Rollenspiele

    * Vertieftes Wissen zum Menschenrecht auf ein faires Verfahren

    * Methoden zur Reflexion sensibler und politisch aufgeladener Themen

    * Konkrete Materialien, Ablaufstruktur und Praxistipps für die eigene Umsetzung

    * Einbindung in ein Netzwerk engagierter Referent:innen bei PBI Deutschland

    Ziel: Qualifizierung neuer Referent:innen für das PBI-Rollenspiel

    Voraussetzung: Erfahrung in der Bildungsarbeit im Globalen Lernen sowie Interesse am Thema Menschenrechte

    Anmeldung & Kontakt: 
    David Mauer - Koordination PBI-Bildungsprojekt
    E-Mail: weiterbildungsseminare@pbi-deutschland.de
    Telefon: 040 / 38 90 437-20

    Verpflegung: für kleine Snacks und ein warmes Mittagessen pro Tag wird gesorgt

    Kosten: 20€ (inkl. Verpflegung)

    Eine Kooperationsveranstaltung von peace brigades international (pbi) Deutschland und dem Nord Süd Forum München.

    peace brigades international als Friedens- und Menschenrechtsorganisation
    In Ländern, in denen zivilgesellschaftliche Strukturen enorm geschwächt sind, kommt MenschenrechtsverteidigerInnen und AnwältInnen eine besonders große Bedeutung zu. Sie sind oft der einzige Ausweg für Menschen, die in ihrem Land sonst keine Stimme haben. Das unzureichende Rechtssystem gibt ihnen kaum die Möglichkeit zur Durchsetzung ihrer Anliegen und die staatlichen Stellen gewährleisten ihnen oft nicht den notwendigen Schutz. Diesen notwendigen Schutz verschafft ihnen pbi. Seit 1999 begleiten internationale Freiwilligenteams in Mexiko bedrohte MenschenrechtsverteidigerInnen und AnwältInnen, fördern gewaltfreie Konfliktbearbeitung und schaffen Raum für Friedensprozesse.

  • Tertulia Freireana: Multikultureller Dialogkreis für kritische Pädagogik und politische Bildung

    Tertulia Freireana – Gemeinsam denken, diskutieren und gestalten

    Die Tertulia Freireana ist ein gemeinschaftlicher Raum, in dem wir durch interkulturellen, literarischen und philosophischen Dialog kritische Perspektiven entwickeln. Im Mittelpunkt steht der Austausch auf Augenhöhe: Wir lesen, interpretieren und diskutieren gemeinsam ausgewählte Texte, um gesellschaftliche wie persönliche Fragestellungen neu zu beleuchten. Dabei verbinden wir die Freude am Denken mit dem Ziel, Handlungsmöglichkeiten für die Gegenwart zu entdecken.

    Wie läuft eine Tertulia ab?

    Wir treffen uns jeden zweiten Donnerstag um 19 Uhr im Eine-Welt-Haus – ganz ohne Leistungsdruck oder Vorkenntnisse. Gemeinsam nähern wir uns den Texten Schritt für Schritt: Wir erkunden, was der Autor/die Autorin sagen könnte, diskutieren unterschiedliche Interpretationen und fragen uns: Was bedeutet das für uns heute? Jede Stimme zählt: Ob literarische Passage, philosophisches Problem oder aktuelle Debatte – wir ermutigen dazu, im Dialog eigene Fragen zu stellen, Widersprüche zu benennen und gemeinsam Erkenntnisse zu formulieren.

    Warum Gemeinschaftlichkeit?

    Kritisches Denken entsteht für uns im Miteinander. Deshalb legen wir Wert auf eine lockere, einladende Atmosphäre: Teilnehmer:innen sind eingeladen, Speisen oder Getränke zu teilen, um im Gespräch auch zwischen den Zeilen Verbindungen zu knüpfen. Hier geht es nicht um Expertise, sondern um Neugier, Respekt und die Überzeugung, dass wir durch Vielfalt der Perspektiven klüger werden.

    Für wen?

    Die Tertulia Freireana lebt von Menschen, die bereit sind, sich auf Unerwartetes einzulassen – ob Studierende, Künstler:innen, Aktivist:innen, Akteur:innen der Zivilgesellschaft oder einfach Neugierige. Unsere Diskussionen führen wir hauptsächlich auf Deutsch, doch der Raum ist bewusst mehrsprachig: Beiträge auf Spanisch, Portugiesisch oder Englisch sind willkommen!

    Bring deine Gedanken, deine Zweifel und gerne auch ein Stück Kuchen mit – und keine Sorge, wir unterstützen uns gegenseitig beim Übersetzen und Verstehen.

    Zielgruppe: Gemeinschaft in München, Lehrkräfte und Student:innen, pädagogisch, literarisch und philosophisch interessierte Menschen.
    Veranstaltungsort: EineWeltHaus München, Freiraum
    Veranstalter: Aluna Minga e.V. und Nord Süd Forum München e.V. - für eine solidarische Welt
    Verantwortlich: Danny Carvajal, PhL
    Termine: Jeden 2. Donnerstag.: 23.04., 07.05., 21.05.
    Uhrzeit: 19:00 - 21:00 Uhr

    Sprachen: Diskussion auf Deutsch, Texte auf Spanisch, Englisch, Portugiesisch und Deutsch

    Kontakt: Danny Carvajal (tertulias@alunaminga.org)

  • Tertulia Freireana: Multikultureller Dialogkreis für kritische Pädagogik und politische Bildung

    Tertulia Freireana – Gemeinsam denken, diskutieren und gestalten

    Die Tertulia Freireana ist ein gemeinschaftlicher Raum, in dem wir durch interkulturellen, literarischen und philosophischen Dialog kritische Perspektiven entwickeln. Im Mittelpunkt steht der Austausch auf Augenhöhe: Wir lesen, interpretieren und diskutieren gemeinsam ausgewählte Texte, um gesellschaftliche wie persönliche Fragestellungen neu zu beleuchten. Dabei verbinden wir die Freude am Denken mit dem Ziel, Handlungsmöglichkeiten für die Gegenwart zu entdecken.

    Wie läuft eine Tertulia ab?

    Wir treffen uns jeden zweiten Donnerstag um 19 Uhr im Eine-Welt-Haus – ganz ohne Leistungsdruck oder Vorkenntnisse. Gemeinsam nähern wir uns den Texten Schritt für Schritt: Wir erkunden, was der Autor/die Autorin sagen könnte, diskutieren unterschiedliche Interpretationen und fragen uns: Was bedeutet das für uns heute? Jede Stimme zählt: Ob literarische Passage, philosophisches Problem oder aktuelle Debatte – wir ermutigen dazu, im Dialog eigene Fragen zu stellen, Widersprüche zu benennen und gemeinsam Erkenntnisse zu formulieren.

    Warum Gemeinschaftlichkeit?

    Kritisches Denken entsteht für uns im Miteinander. Deshalb legen wir Wert auf eine lockere, einladende Atmosphäre: Teilnehmer:innen sind eingeladen, Speisen oder Getränke zu teilen, um im Gespräch auch zwischen den Zeilen Verbindungen zu knüpfen. Hier geht es nicht um Expertise, sondern um Neugier, Respekt und die Überzeugung, dass wir durch Vielfalt der Perspektiven klüger werden.

    Für wen?

    Die Tertulia Freireana lebt von Menschen, die bereit sind, sich auf Unerwartetes einzulassen – ob Studierende, Künstler:innen, Aktivist:innen, Akteur:innen der Zivilgesellschaft oder einfach Neugierige. Unsere Diskussionen führen wir hauptsächlich auf Deutsch, doch der Raum ist bewusst mehrsprachig: Beiträge auf Spanisch, Portugiesisch oder Englisch sind willkommen!

    Bring deine Gedanken, deine Zweifel und gerne auch ein Stück Kuchen mit – und keine Sorge, wir unterstützen uns gegenseitig beim Übersetzen und Verstehen.

    Zielgruppe: Gemeinschaft in München, Lehrkräfte und Student:innen, pädagogisch, literarisch und philosophisch interessierte Menschen.
    Veranstaltungsort: EineWeltHaus München, Freiraum
    Veranstalter: Aluna Minga e.V. und Nord Süd Forum München e.V. - für eine solidarische Welt
    Verantwortlich: Danny Carvajal, PhL
    Termine: Jeden 2. Donnerstag.: 26.03., 09.04., 23.04., 07.05., 21.05.
    Uhrzeit: 19:00 - 21:00 Uhr

    Sprachen: Diskussion auf Deutsch, Texte auf Spanisch, Englisch, Portugiesisch und Deutsch

    Kontakt: Danny Carvajal (tertulias@alunaminga.org)

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