vergangene Veranstaltungen

  • openDOKU - Prostitution: Kein Job wie jeder andere /online

    In Deutschland hält sich das Bild der selbstbestimmten, emanzipierten Prostituierten, die sexuelle Handlungen verkauft wie eine beliebige Dienstleistung. Man spricht von „Sexarbeiterin“ und ignoriert die Auswirkungen auf einzelne Personen und die Gesellschaft.
    Weltweit bieten geschätzte 40 Millionen Menschen, meist Frauen, ihren Körper als Ware an. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass Prostituierte durch ihre Tätigkeit in hohem Maß Gefährdungen und Schädigungen an Leib und Seele ausgesetzt sind. Frauen, die jahrelang als Prostituierte tätig waren und den Ausstieg geschafft haben, glauben, dass es kaum jemanden gibt, der sich wirklich freiwillig prostituiert: „Wenn man 20 Freier am Tag bedienen muss, das ist physisch und auch psychisch nicht zu ertragen.“
    Warum geht Prostitution uns alle an?
    „Der Blick des Freiers überträgt sich auf jede Frau außerhalb der Prostitution“, warnt Traumatherapeutin Ingeborg Kraus. Psychotherapeut Lutz Besser betont: „Wenn Frauen als Konsumgut weiter in der Prostitution ungeschützt existieren, dann führt das dazu, dass Gleichberechtigung noch in weiter Ferne ist.“

    Die schwedische Gesellschaft hat mit dem Verbot des Sexkaufs im Jahr 1999 gute Erfahrungen gemacht und sieht die Rechte der Frauen gestärkt. Immer mehr Länder wie etwa Frankreich folgen Schweden in dieser Auffassung. Ist das nordische Modell das richtige und der deutsche Weg gescheitert?

    Prostitution - Kein Job wie jeder andere (2021, 44 min)

    Im Anschluss: Regisseurin Nathalie Sutor im Gespräch mit Silvia Reckermann, TERRE DES FEMMES

    Bitte Anmeldung unter info@nordsuedforum.de.
    Der Zoom-Link wird nach Anmeldung an die Teilnehmenden verschickt.
    Veranstaltende*r: Nord Süd Forum München, EineWeltHaus München, TERRE DES FEMMES
    Eintritt: frei

  • Ein gutes Leben für alle

    Was bedeutet ein Gutes Leben für Euch und wie können alle Menschen ein Gutes Leben haben?
    In dieser Ausstellung versuchen wir, dem Guten Leben für alle auf den Grund zu gehen. Für uns setzt es sich aus vielen, verschiedenen Punkten zusammen, die für alle Menschen weltweit erfüllt sein sollten.

    Eine Ausstellung vom EineWeltForum Freiburg.

  • EineWeltReport:  25 Jahre konkreter Regenwaldschutz

    Der Arbeitskreis München-Asháninka informiert über sein langjähriges Engagement
    mit dem indigenen Volk der Asháninka in Peru.

  • Kleine Gruppe - wenig Mittel - große Wirkung.

    Kleine Gruppe - wenig Mittel - große Wirkung.

    25 Jahren Solidarität München mit dem indigenen Volk der Asháninka im amazonischen Regenwald Perus.

    Aktivisten des Arbeitskreises berichten. Am 29. November 2021 von 19.00 bis 20.00 Uhr auf Radio Lora München 92,4

  • Arbeitskreis Harare-München-Partnerschaft (HaMuPa)

    Die Treffen des Arbeitskreises Harare-München-Partnerschaft finden derzeit über Zoom statt. Sie sind weiterhin offen für alle Interessierten. Zur Teilnahme bitte bei hamupa@nordsuedforum.de anmelden, der Link wird dann zugeschickt.

    Kontakt HaMuPa c/o Nord Süd Forum München e.V. Schwanthaler Str. 80, RG 80336 München

  • Globale Gerechtigkeit – Entwicklungspolitik braucht emanzipatorische Utopien (online)

    Die globale Ungerechtigkeit ist nach wie vor enorm, daran besteht kein Zweifel. Haben entwicklungspolitische Organisationen dies früher lauthals angeprangert, scheinen sie heute hoch professionalisiert ihren politischen Stachel verloren zu haben. Den Diskurs bestimmen nicht mehr emanzipatorische Forderungen, sondern pragmatische Ansätze. Mit Thomas Gebauer sprechen wir über die Hintergründe und fragen nach Wegen emanzipatorischen Handelns.

    Hier findet ihr den Flyer, den ihr auch gerne weiterleiten könnt!

    Online per Zoom: https://zoom.us/j/99713059553?pwd=eFBmL29HRHE2VFM5MktCL2FoOGk4dz09
    Meeting-ID: 997 1305 9553
    Kenncode: 554584

    Eine Veranstaltung des Nord Süd Forum München e.V. in Kooperation mit:
    FEMNET e.V. - feministische Perspektiven auf Politik, Wirtschaft und Gesellschaft
    Kurt-Eisner-Verein - Rosa-Luxemburg-Stiftung Bayern
    Petra-Kelly-Stiftung

    Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

  • Paulo Freire - Inspirationsquelle für kritische Bildung und progressive Kultur in Brasilien

    In dieser Online-Begegnung soll es darum gehen, wie die Pädagogik Paulo Freires in der jungen Generation der Dozierenden an Universitäten in Brasilien eine Rolle spielt und wie sie gerade mit Bezug auf die Lehramtsbildung aufgegriffen wird. Ist Paulo Freire hier eine Randfigur oder kommt seiner Pädagogik vor dem Hintergrund der gegenwärtigen politischen Situation in Brasilien eine neue Bedeutung zu? Sehen junge Menschen in Freire eine Inspirationsquelle für kritische Bildung und eine progressive Kultur in Brasilien? Welche Kraft könnte hinter Freires Pädagogik heute noch stecken – in Brasilien und auch hier in Deutschland?

    Referenten: Diego Kosbiau Trevisan und Alexandre Fernandez Vaz, Department für Philosophie, Bundesuniversität von Santa Catarina, Florianopolis, Brasilien
    Moderation: Jana Funk, Bildung trifft Entwicklung Bayern
    Ort: Die Veranstaltung findet im virtuellen Raum statt, hierfür nutzen wir die Plattform zoom.

    Anmeldungen an: r.thalhammer@nordsuedforum.de
    Nach der Anmeldung erhalten Sie den Login-Link für den zoom-Raum.

    Die Veranstaltung findet in Kooperation mit Bildung trifft Entwicklung Bayern (BtE) und dem Zertifikatsprogramm el mundo für Lehramtsstudierende der Ludwig-Maximilian-Universität (LMU) München statt.

  • Mitglieder-Plenum

    Die Mitglieder des Nord Süd Forum München e.V. treffen sich alle zwei Monate im Plenum, um sich auszutauschen und gemeinsame Aktivitäten zu planen.

    Das Plenum ist öffentlich. Deshalb freuen wir uns über Ihr Interesse und heißen Sie herzlich willkommen!

  • Weil es uns alle betrifft: Gesellschaftliche Auswirkungen der Prostitution (online-Vortrag und Diskussion mit Manuela Schon)

    Prostitution betrifft uns alle. Das System Prostitution bringt gravierende Folgen für die mentale und körperliche Gesundheit für die Frauen in der Prostitution mit sich. Hinzu kommt, dass die Gewaltbetroffenheit prostituierter Frauen in Kindheit und Erwachsenenalter um ein Vielfaches höher liegt als bei der weiblichen Durchschnittsbevölkerung. Auch nichtprostituierte Frauen leiden jedoch konkret unter den Folgen der Prostitution, da diese ein Gleichstellungshindernis darstellt. Nicht zuletzt zeigen Freierstudien, dass selbst diejenigen, die Prostitution nutzen und Mädchen und Frauen aus egoistischen Motiven sexuell ausbeuten, unter den Folgen ihrer fehlgeleiteten Sexualität leiden.

    Manuela Schon ist Soziologin mit besonderem Schwerpunkt auf sozialer Ungleichheit und geschlechtsspezifischer Gewalt. Sie ist außerdem Autorin von „Ausverkauft! Prostitution im Spiegel von Wissenschaft und Politik“ (2021) in dem Aktivistinnen, WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen zu Wort kommen, und sie ist politische Aktivistin, Podcasterin und Bloggerin.

    Moderation: Silvia Reckermann (Terre des Femmes, Bündnis Nordisches Modell)

    Die Veranstaltung wurde aufgrund des Infektionsgeschehens von analog auf digital umgestellt - das sind die Zugangsdaten:

    https://us02web.zoom.us/j/84653220879?pwd=a0V4NzlMTUFqY2xJQXRCeUErRDZoZz09

    Meeting-ID: 846 5322 0879

    Kenncode: 083761

    Eine Veranstaltung von TERRE DES FEMMES, kofra und Nord Süd Forum München.

  • Empowerment in Theorie und Praxis: Teilnehmende aktivieren und ihre Potenziale stärken

    Diesen Herbst wäre Paulo Freire 100 Jahre alt geworden. Wir nehmen das zum Anlass und begeben uns auf Spurensuche: Was können wir von dem einflussreichen brasilianischen Pädagogen lernen, um die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Akteur*innen zum Wohle aller Beteiligten zu verbessern? Ein zentrales Element seiner Arbeit war „Empowerment“. Auf der Grundlage seiner Arbeit wurde die Methode REFLECT („Regenerated Freirean Literacy Through Empowering Community Techniques“) entwickelt, die schnell Verbreitung fand und heute von über 500 Organisationen in über 70 Ländern angewandt wird. Der Ansatz konzentriert sich auf die Anliegen, Ressourcen und Interessen der Lernenden und basiert auf dem Respekt und der Wertschätzung ihrer Erfahrungen und ihrer Kenntnisse.

    Nach einem Impulsvortrag von Dr. Katarina Popović (ICAE) über die Ideen und Arbeit von Paulo Freire zur Erwachsenenbildung mit anschließender Fragerunde, gehen wir in eine Praxisphase.

    In drei unterschiedlichen Kleingruppen beschäftigen wir uns mit folgenden Themen/Fragen:

    ⦁ Wie kann ich die REFLECT Methode in meiner Arbeit anwenden? Mit welchen Zielgruppen und in welchen Bereichen? Wie aktiviere und inspiriere ich meine Teilnehmer*innen durch REFLECT und ähnliche Methoden? Was sind die praktischen Voraussetzungen für die Anwendung?

    ⦁ Wie sind die Erfahrungen mit REFLECT in anderen Ländern und Weltregionen? Welche Rolle spielen Kultur und Bildungshintergrund der Teilnehmer*innen? Was konnte man in Ländern Afrikas mit der Methode erreichen und welche Rolle spielt Kontext? Können REFLECT und ähnliche Methoden erfolgreich in der Entwicklungszusammenarbeit angewandt werden?

    ⦁ Eignet sich REFLECT für die Arbeit hier in Deutschland? Wie sind die Erfahrungen in der Bildungsarbeit mit Migrant*innen, mit Geflüchteten und ähnliche Zielgruppen? In welchen Bildungseinrichtungen in Deutschland könnte man REFLECT und ähnliche Methoden anwenden?

    Hintergründe zur Referentin Dr. Katarina Popović
    Frau Dr. Popović ist Generalsekretärin des International Council for Adult Education (ICAE), Professorin für Erwachsenenbildung an der Universität Belgrad, Präsidentin der Serbischen Gesellschaft für Erwachsenenbildung und Ehrenmitglied des UNESCO Institute for Lifelong Learning (UIL). Sie ist weltweit aktiv als Ausbilderin in der Erwachsenenbildung tätig. Ihre Schwerpunkte sind Professionalisierung der Erwachsenenbildung, Train the trainer und EB-Methoden.

    Wann: 16. November 2021, 18.30 – 20.30 Uhr

    Wo: Zoom

    Anmeldung: bis 11. November 2021 über https://zoom.us/meeting/register/tJctd--gqTsjGNe4bTEQMpn6hazHYHB8uiaI

    Nach der Registrierung erhalten Sie eine Bestätigungsmail mit Informationen über die Teilnahme am Meeting. Bei Problemen melden sie sich gern bei info@nordsuedforum.de

    Bitte beachten Sie, dass die Zahl der Teilnehmenden auf 100 Personen begrenzt ist.

    Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe finden Sie unter: https://www.pi-muenchen.de/veranstaltungsreihe-muenchen-global-engagiert