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(Aufzeichnung auf Spanisch) Climate Talk - El rol de las comunidades nativas en la protección del clima
Grabación de una conversación urgente y necesaria sobre cómo las comunidades nativas contribuyen activamente a la defensa del medio ambiente y la lucha contra el cambio climático.
Con nuestro hermano Angel Pedro, presidente de CARE - Central Asháninka Rio Ene y nuestra companera por lado de la Municipalidad de Munich, Simone Krischke -
Die Messe München global solidarisch aktiv 2025
(Alle hier vorhandenen Fotoaufnahmen sind von Bert Willer - Danke!)
Das Nord Süd Forum e.V. möchte sich ganz herzlich bei
den zahlreichen Ausstellenden für ihre informative und inspirierende Präsenz,
den Besucher*innen für Ihre Zeit, Ihre Fragen und Ihr Interesse,
dem Catering (UFG Unterföhring) und Peace of Paper
und den vielen helfenden Händen, wie den Ehrenamtlichen und dem Organisationsteam für die großartige Vorbereitung und Durchführung
bedanken, die unsere Messe München global solidarisch aktiv ermöglicht haben!
Dank eurer Teilnahme, eurem Engagement und eurer Neugier wurde dieser Tag zu einer ganz besonderen Veranstaltung: Über 40 Münchner Initiativen und Vereine zeigten eindrucksvoll, wie ihre lokalen und globalen Aktionen Wirkung entfalten. Ihre Ideen, Projekte und Ihre Offenheit haben dazu beigetragen, das Thema globale Gerechtigkeit, nachhaltige Entwicklung und internationale Zusammenarbeit lebendig und greifbar zu machen.
Vielen lieben Dank!Ein Dankeschön geht hierbei noch einmal an unseren Kooperationspartner, dem Fachbereich Europa & Internationales der Stadt München - besonders bedanken wir uns bei Johanna Köllinger (rechts) aus diesem Fachbereich und Elena Melcher (links) vom Nord Süd Forum München e.V.
Gemeinsam haben wir gezeigt: Engagement kennt keine Grenzen, und jede/r Einzelne kann mitwirken. Wir freuen uns schon jetzt auf zukünftige Projekte, Austausch und Zusammenarbeit – bleibt neugierig, aktiv und solidarisch.
Herzliche Grüße
euer Nord Süd Forum München e.V.
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Komm´ vorbei! Messe "München global solidarisch aktiv"
Was uns verbindet: Münchner Organisationen aktiv in aller Welt
Samstag, 15. November 2025 | 12:00 – 17:00 Uhr im Kulturzentrum LUISE, Ruppertstraße 5, 80337 München (U-Bahn Poccistraße)
-> Eintritt frei
Die Messe „München global solidarisch aktiv“ lädt Bürger*innen aller Altersgruppen ein, sich mit globalen Herausforderungen auseinanderzusetzen und konkrete Wege für solidarisches Engagement zu entdecken.
Freut euch auf: Markt der Möglichkeiten und Kreativangebote und Mitmachaktionen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
Komm vorbei, entdecke neue Perspektiven und lass Dich inspirieren – Dein Engagement zählt!
Noch mehr Infos: www.nordsuedforum.de/muenchen-global
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Zusammen mit Radio LORA: Wir feiern Heinz Schulze!
Nord-Süd-Forum und LORA ehren Heinz Schulze
Am 24. Oktober 2025 feierten das Nord‑Süd‑Forum München und der freie Münchner Radiosender LORA gemeinsam eine ganz besondere Würdigung: Für mehr als 300 moderierte Sendungen wurde Heinz Schulze geehrt. Im EineWeltHaus versammelte sich ein feierlicher Kreis von Mitarbeitenden und Gästen zur Gratulation und zum Austausch.
Nach der Begrüßung durch den Geschäftsführer des Nord-Süd-Forums, Raphael Thalhammer, und einem Grußwort von Kevin Kaisig (initiiert im Rahmen des „Eine-Welt-Report“) war zunächst Zeit, sich am Buffet zu stärken. Im Anschluss nahm Moderatorin Silvia Reckermann die Runde mit Aktiven von LORA – Renate, Dietmar, Tabea, Martina und Bernd – mit auf eine Reise durch die Geschichte des Senders: Dabei ging es um das Selbstverständnis, die Ziele der freien Radioarbeit und ganz konkret den Alltag im Studio.
Die Veranstaltung war Ausdruck von Wertschätzung für Heinz Schulzes langjähriges Engagement und zugleich Gelegenheit, den Blick zu richten: auf unabhängige Medien, auf Gemeinschaftsprojekte und auf die Kraft, mit der Themen abseits des Mainstreams hör- und sichtbar gemacht werden.
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Kasseler Erklärung
Strukturelle Forderungen für gelingende politische Bildung
Als Nord Süd Forum München e.V. haben wir die Kasseler Erklärung mitunterzeichnet. Viele Akteure der kritisch-emanzipatorischen politischen Bildung drücken mit dieser Erklärung ihre Forderungen aus:
Wir richten Forderungen an die Politik auf Bundes- und Landesebene, um gemeinsam zu
einem Globalen Lernen und einer Bildung für nachhaltige Entwicklung als ganzheitliche
Bildungskonzepte zu kommen. Diese müssen finanziell auf stabilen Füßen stehen,
diskriminierungssensibel, machtkritisch, dekolonial, demokratisch und partizipativ sein
sowie einen Beitrag zur globalen sozial-ökologischen Transformation erbringen.
Das Ziel ist Folgendes:
Globales Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung: Menschen ermutigen und befähigen, Krisen solidarisch zu lösen!
Die ganze Erklärung findet sich hier.
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Indigene Frauen: Unser Kampf angesichts der Klimakrise. Online-Begegnung mit der Präsidentin des indigenen Frauenverbands in Peru
Als Präsidentin des peruanischen Verbands der indigenen Frauen aus dem Andenhochland und dem Amazonasgebiet (ONAMIAP) kennt Ketty Marcelo die aktuellen Herausforderungen und auch das, was gegen die Klimakrise getan wird. In ihrem Vortrag stellt sie aus Sicht der indigenen Frauen die Probleme dar, die ihre wirtschaftliche Situation und das Leben am stärksten beeinträchtigen.
Hier geht es zu der Aufzeichnung.
Eine Veranstaltung des Lateinamerika-AKs im Rahmendes Münchner Klimaherbstes.
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Fachtagung „Arbeitsmigration und Klimakrise“ – Herausforderungen schaffen wir nur gemeinsam
Die Fachveranstaltung im Rahmen des diesjährigen Klimaherbsts „Arbeitsmigration im Kontext der Klimakrise – wie geht es gerecht?“ war ein voller Erfolg!
Das Veranstaltungsteam aus Nord Süd Forum, Morgen e.V., Referat für Wirtschaft und Arbeit, Referat für Bildung und Sport sowie der Münchner Initiative Nachhaltigkeit (MIN) blickt auf eine gelungene Fachtagung zurück.
Über 70 Teilnehmende, ein persönliches Grußwort des Wirtschaftsreferenten Clemens Baumgärtner und der Vorsitzenden von Morgen e.V., Songül Akpinar, sowie spannende Impulse und Workshops, die die Vielschichtigkeit des Themas wiederspiegelten.Materialien der Tagung: https://www.m-i-n.net/arbeitsmigration-klimakrise/
Migration hat München zu dem gemacht, was es heute ist
In München hatte Migration einen bedeutenden Einfluss darauf, wie die Stadt heute aussieht und funktioniert. Neuankommende sollen sich willkommen und wohl fühlen. Der Schlüssel dazu liegt in der kommunalen Beschäftigungspolitik und der Fähigkeit, auf eine interessante und menschenorientierte Weise zu interagieren. Dies betonte der Wirtschaftsreferent Clemens Baumgärtner in seinem Grußwort. Es gibt jedoch auch noch vieles zu tun. Songül Akpinar von Morgen e.V., betonte in ihrem Grußwort, dass wir die Herausforderungen unserer Zeit, insbesondere Migration und Klimakrise, nur gemeinsam bewältigen können.
Menschenrechte müssen sich nicht erarbeitet werden
Der 24.10. war nicht nur Tag der Fachveranstaltung, sondern auch Tag der Vereinten Nationen, der ein Augenmerkt auf die Allgemeingültigkeit der Menschenrechte legt. Wenn Menschen ihre Heimat verlassen, tun sie dies auch, weil ihnen diese Menschenrechte verwehrt oder sie sogar massiv verletzt werden. Die Fachtagung, sowie der diesjährige Klimaherbst, haben den Fokus Wirtschaft, Fachkräftemangel und Arbeit, aber eines ist dem Veranstaltungsteam wichtig zu betonen: die Menschenrechte müssen sich nicht erarbeitet werden. Sie stehen jedem Menschen zu, unabhängig von Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer Anschauung und nationaler oder sozialer Herkunft. Betiel Berhe, Ökonomin und Autorin, appellierte außerdem dafür, Menschen nicht anhand von ihrer „Verwertbarkeit“ zu beurteilen.
Extraktivismus: Ein absurder Teufelskreis
Wie hängen Arbeitsmigration und Klimakrise zusammen? Die Verknüpfung dieser beiden Themen übernahm Biancka Arruda Miranda, Umwelt- und Menschenrechteaktivistin sowie Vorstandsmitglied bei KoBra – Kooperation Brasilien e.V und Commit e.V.
Die Klimakrise zerstört Lebensgrundlagen und zwingt Menschen zur Flucht. Die klimabedingte Migration ist bisher noch wenig erforscht und trotzdem bieten die aufgrund des Klimakollaps immer häufiger auftretenden Naturkatastrophen einen Vorgeschmack auf Fluchtbewegungen der nächsten Jahre. Aber auch Energiegewinnung und Mobilitätsverhalten im globalen Norden, ob fossil oder erneuerbar, hat Auswirkungen auf den globalen Süden, wo ein Großteil der Rohstoffe für Batterien, Solarzellen, Karosserie und Kraftstoff gefördert wird. Ist ein Job am Fließband von BMW ein Trost für die Menschen, wenn sie aufgrund des Rohstoffhungers von Autoherstellern ihre Lebensgrundlage und Heimat verlieren? Biancka Miranda hat die Absurdität dieses Extraktivismus treffend zusammengefasst und die Eindrücke von Betroffenen in Brasilien anhand sehr bewegender Bildern geschildert.
Workshop 1
Der erste Workshop: „Arbeitsmigration im globalen Kontext: Auswirkungen der Klimakrise, kolonialen Kontinuitäten und Fachkräfteanwerbung?“ wurde von der Ökonomin, Autorin und Aktivistin Betiel Berhe geleitet. Im Rahmen des Workshops wurden zentrale Fragen und Erkenntnisse zu Migration und sozialer Ungleichheit beleuchtet. Ein wiederkehrendes Thema war die Betrachtung der „Nützlichkeit“ von Migrant*innen als ausschlaggebendes Kriterium für ihre Bleibeperspektive. Die Klassifizierung Geflüchteter in „Vorzeigeflüchtlinge“ und „Problemgeflüchtete“ verdeutlicht, wie stark gesellschaftliche Akzeptanz von vermeintlich wirtschaftlichem Nutzen abhängt.
Dabei wurde auch thematisiert, dass die Angst vor Migration oft die Sorge um den Klimawandel überwiegt. Ein besonders kritischer Punkt war die Frage, warum in einem der reichsten Länder der Welt ausgerechnet die untersten Schichten gegeneinander ausgespielt werden, anstatt die eigentliche Ursache – die ungleiche Verteilung von Ressourcen – in den Fokus zu rücken. Diese Diskussion brachte uns zur Rolle der Kolonialität als Basis des Kapitalismus und zur Frage der Verlagerung von Verantwortung: Während viele westliche Länder von den globalen Systemen profitieren, bleiben sie meist von den negativen Auswirkungen, wie Ausbeutung und Ungleichheit, verschont.
Workshop 2
Verena Schneeweiß vom Internationalen Bund e.V. stellte im Workshop zu „Faire Anwerbung“ heraus, wie wichtig Standards und unabhängige Meldestellen bei der Fachkräftegewinnung im Bereich der Pflege sind, um Ausbeutung zu verhindern. Was uns in Deutschland oft nicht bewusst ist: Anwerben bedeutet Abwerben und diese Fachkräfte fehlen im Heimatland. Dieser sogenannte „Brain Drain“ könnte über zirkuläre Migration etwas abgemildert werden. Sprich: die Rückkehr in die Heimat nach erfolgreicher Ausbildung und Berufserfahrung in Deutschland, um dort keine Lücke zu hinterlassen. Besonders spannend war der Erfahrungsbericht einer Pflegefachkraft, die zur Ausbildung aus der Türkei nach Deutschland gekommen ist. Das Projekt läuft über Care International und es hat sich gezeigt, wie wichtig Unterstützung bei Behördengängen und Standards bei Sprachkursen sind.
Workshop 3
In Workshop 3 „Integration migrantischer Arbeitskräfte: Good Practice in München“ berichtete Quan-Minh Bottrill aus eigener Erfahrung über das Thema „Fachkraft im Ausland sein“ und über den Fachkräftemangel in München.
Verschiedene Projekte wurden vorgestellt, die darauf abzielen, Fachkräfte auf ihrem Weg nach München zu unterstützen. Dazu zählen beispielsweise Portale für Fach- und Nachwuchskräfte, sowie Berufssprachkurse. Im Vordergrund steht dabei nicht die aktive Anwerbung, sondern die Beratung und Unterstützung derer, die Arbeit in München suchen. Vor allem in den Bereichen Gesundheit und Pflege, den IT- und Ingenieurwissenschaften sowie in den Handwerksberufen besteht ein großer Bedarf an Fachkräften. In München sind derzeit etwa 30.000 Stellen unbesetzt, was die Notwendigkeit dieser Projekte unterstreicht.
Einen zusätzlichen Einblick in das Thema Vorintegration und Übergangsmanagement durch das Goethe-Institut und die Arbeit des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge gaben Regina Grasberger und Dr. Vera Süßenbach. Abschließend ging Elena Münnich von „Über den Tellerrand kochen München e.V.“ näher auf den Gastronomiebereich ein.
Wie gehen wir mit den Menschen um, auf die wir angewiesen sind?
Der globale Norden steht vor großen Herausforderungen – und der globale Süden soll aushelfen. Mit Rohstoffen und Arbeitskräften. Die Fachtagung hat verdeutlicht, dass wir hier in München nicht nur Fachkräfte aus anderen Regionen der Welt wie ein Staubsauger abziehen können, sondern Verantwortung tragen. In Form von Standards, um Ausbeutung zu verhindern oder auch durch zirkuläre Migration – um eine Rückkehr ins Heimatland nach erfolgreicher Ausbildung und Berufserfahrung zu unterstützen. Verantwortung bedeutet aber auch: wie gehen wir mit den Menschen um, die zu uns kommen und was tun wir, damit sie sich wohl und willkommen fühlen? München geht hier bereits bei einigen Projekten mit gutem Beispiel voran. Trotzdem gibt es noch einiges zu tun. Packen wir es in München gemeinsam an: Wissenschaft, Verwaltung, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft!
Fotos: Alexandra Beier
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Broschüre: "Kein Wald, kein Jaguar, kein Mensch?"
Der Amazonas-Regenwald ist heute stärker gefährdet als je zuvor. Abholzung, Brandrodung und der Klimawandel tragen maßgeblich zu seinem Verschwinden bei, mit verheerenden Konsequenzen für die Umwelt und die dort lebenden Gemeinschaften.
Diese Broschüre bietet einen tiefen Einblick in die Welt der indigenen Völker und die Herausforderungen, denen sie gegenüberstehen. Durch eindrucksvolle Bilder und berührende Texte erzählt sie eine Geschichte von idealistischen Visionen, der Zerstörung des Waldes, dem Miteinander und dem Engagement – insbesondere von Frauen – für eine bessere Zukunft.
Mit dieser Broschüre möchten wir den Stimmen der indigenen Bevölkerung mehr Gehör verschaffen. Den Link zur Broschüre findet ihr hier.
Der Arbeitskreis München-Asháninka
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Solarenergie für Chamiriari
Die Temperaturen im peruanischen Regenwald steigen neuerdings tagsüber ins Unerträgliche und bringen gewohnte Tagesabläufe durcheinander. Die brütende Hitze lässt kaum noch Arbeit zu. Sogar Hausaufgaben müssen sich dem Klimawandel anpassen – und möglichst vor sechs Uhr morgens oder nach abends sechs Uhr erledigt werden. Genau dann also, wenn es in Chamiriari (wie überhaupt in der Nähe des Äquators) das ganze Jahr über dunkel ist. Chamiriari entscheidet sich für mehr Lebensqualität: Solarenergie in lokaler Selbstverwaltung.
Eine Dokumentation in Fotos und Kurztexten.
Weitere Infos findet ihr in einer kleinen Fotostory hier.
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Appel zur Vergaberechtsform: Wir fordern eine gesetzliche Verankerung für nachhaltige Beschaffung
Das NoSFo hat den Appell zur Vergaberechtsform unterzeichnet.
Wir fordern die Bundesregierung auf, gesetzlich verpflichtende Vorgaben für die Einhaltung von Menschenrechten und Umweltnormen beim Einkauf von Bund, Ländern und Kommunen einzuführen, anstatt weiterhin auf Freiwilligkeit zu setzen. Bereits in der Resolution “Kommunen für ein starkes Lieferkettengesetz” haben sich rund 75 deutsche Kommunen für einen gesetzlichen Rahmen zur Einhaltung von Menschenrechten in Lieferketten stark gemacht und die öffentliche Beschaffung als wesentlichen Baustein für mehr globale Gerechtigkeit anerkannt.
Weitere Informationen gibt es hier.
Zum Appell geht es hier.
Für eine solidarische Welt!
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