Kupfer, Krisen und Konflikte
Kupfer ist nicht nur ein anscheinend unersetzbares Metall der Industriegesellschaften, sondern wird dort insbesondere für die Energiewende verstärkt nachgefragt („grüne Technologien“). Damit wächst der Druck auf Abbaugebiete und deren Regierungen; der Abbau wird trotz teils schwerwiegender sozialer und ökologischer Folgen fortgesetzt und ausgebaut. Die Bevölkerung vor Ort wehrt sich. Konflikte sind vorprogrammiert und an der Tagesordnung. Anhand eines Beispiels aus Peru sollen die Mitspieler*innen in unterschiedlichen Rollen Konfliktlösungen suchen.
Die Teilnehmenden lernen die Positionen von verschiedenen Akteur:innen im Spannungsfeld von großflächigem Kupferabbau, Landvertreibungen und Umweltschutz in Peru kennen und können diese im Rollenspiel wiedergeben. Sie setzen sich so mit den Folgen von Extraktivismus im globalen Kontext auseinander und positionieren sich selbst dazu.
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Entwickelt von: Informationsstelle Peru e.V. und Kampagne Bergbau Peru