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  • open DOKU IV - September bis Dezember 2019

    Für unsere open DOKU-Reihe haben wir, in Kooperation mit dem EineWeltHaus und dem Pädagogischen Institut, wieder ein schönes Programm für euch gezaubert!

    Bei "Thank you for the rain" nimmt der kenianische Bauer Kisilu, der eigentlich vor der Kamera stehen sollte, diese selbst in die Hand und dokumentiert die fatalen Folgen des Klimawandels für sein Dorf.

    Der für Nicht-Bayern kaum aussprechbare Film "Weiloisirgendwiazamhängd" wurde im Chiemgau und Rupertiwinkel gedreht und zeigt, dass die immer intensivere Landwirtschaft, unser Konsumverhalten und falsche politische Weichenstellungen negative Auswirkungen auf die ganze Welt haben.

    "Historias de agua" erzählt Geschichten vom Wasser, genauer gesagt von peruanischen Männern und Frauen, die von Umweltverschmutzung durch Bergbauaktivitäten betroffen sind. Dabei werden sowohl die Verletzlichkeit der Wasserquellen als auch die Stärke der Verteidiger*innen herausgestellt.

    "SILAS" schließlich begleitet den liberianischen Aktivisten Silas Siakor, der gegen Korruption und illegalen Holzeinschlag kämpft und damit zu einem Symbol des Widerstands für eine Generation wird.

    Wie ihr sehen könnt stehen Umweltschutz, Landwirtschaft, Klimakrise und Klimagerechtigkeit im Fokus. Wir freuen uns, dass wir für diese aktuellen Themen wieder tolle Gesprächspartner gewinnen konnten und freuen uns umso mehr, wenn ihr dabei seid!

    Thank you for the rain (mit Filmgespräch mit Marlies Olberz von FIAN)

    Am Dienstag, 17. September um 19 Uhr im EineWeltHaus

    Am Dienstag, 24. September um 18 Uhr im Pädagogischen Institut

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    Weiloisirgendwiazamhängd (mit Filmgespräch mit der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft)

    Am Dienstag, 5. November um 18 Uhr im Pädagogischen Institut

    Am Donnerstag, 7. November um 19 Uhr im EineWeltHaus

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    Historias de agua (mit Filmgespräch mit dem Lateinamerika-Arbeitskreis des Nord Süd Forums)

    Am Donnerstag, 28. November um 19 Uhr im EineWeltHaus

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    SILAS (mit Filmgespräch mit Thomas Böhner von Help Liberia)

    Am Donnerstag, 5. Dezember um 19 Uhr im EineWeltHaus

  • Den Planeten retten - Ein Grußwort aus Peru

    Das Grußwort von Imperita, einer Organisation der indigenen Gemeinschaft der Ashánika und Partnerorganisation unseres Arbeitskreises München - Asháninka, ist nun schon einige Wochen alt, aber immer noch aktuell. Auch in Anbetracht der katastrophalen Waldbrände im amazonischen Regenwald Brasiliens steht die grüne Lunge vor dem Kollaps - die Weltgemeinschaft muss jetzt entschieden und langfristig handeln, sonst war's das sehr bald mit dem lebenswerten Leben auf dem Planeten Erde. Aber lest, was die Vertreter*innen der Asháninka dazu zu sagen haben:

    Satipo, 1. August 2019

    Den Planeten retten

    Liebe Freundinnen und Freunde in München / Deutschland,

    wir, im zentralen Regenwald Perus / Südamerika, erfuhren von unseren Freunden der KlimaBündnis-Arbeitsgruppe München – Asháninka, dass Eure Wirtschafts- und Politikverantwortlichen das Problem, das unseren Planeten so drückt, nicht ernst nehmen. Dasselbe erleben wir hier in Peru.

    Wir haben aber auch von den Kämpfen wie im Hambacher Forst für einen Stopp des Kohleabbaus und von den Jugendlichen erfahren, die  jeden Freitag für eine gesunde und gerechte Zukunft demonstrieren.

    Wir sehen, dass Euer Kampf in dieselbe Richtung geht wie unserer, der sich gegen die Zerstörung unserer amazonischen Regenwälder und das Leben in ihnen richtet, weshalb wir vor allem mit Mädchen und Jungen besonders daran arbeiten, dass ihnen die Bedeutung des Waldes für das Leben auf dem Planeten bewusst ist. Wir sagen: Ohne Wälder kein Leben.

    Für uns indigene Völker ist der amazonische Regenwald alles, wir leben in und von ihm; er ernährt uns und wir müssen ihn bedingungslos schützen und pflegen als ein weiteres Wesen, dessen Teil wir ja sind.

    Gegenwärtig wird ein Großteil der amazonischen Wälder vernichtet, für Erdölförderung, für Ölpalmen, Cocapflanzungen für die (illegale) Kokainherstellung, Ananas, Ingwer - für Lebensmittel, die in der Regel exportiert werden; für Goldgewinnung oder Holzgeschäfte – in der Regel illegal. Dabei gilt: der Reichtum geht, die Armut bleibt.

    Wir schlagen Euch deshalb vor, in Eure Forderungen zur Rettung des Planeten (wir sagen: Mutter Natur) aufzunehmen, dass die Politik mit klaren Handlungsanweisungen den Konsum von Gütern verhindern, die den amazonischen Regenwald zerstören. Es ist Zeit zu handeln, wenn wir unsere Wälder und den Planeten retten wollen, die durch falsches Konsumverhalten des Menschen vernichtet werden.

    Freundliche Grüße,

    für das Team von Imperita: Jhenny Muñoz

  • Stellungnahme des TÜV Süd zum Dammbruch in Brumadinho/ Brasilien

    Anfang diesen Jahres kam es in der Region Brumadinho in Brasilien zu einer folgenschweren Dammbruch-Katastrophe. Mindestens 200 Menschen wurden dabei von einer Schlammlavine in den Tod gerissen, unzählige verloren ihre Lebensgrundlage, ein Ökosystem wurde zerstört. Erst kurz zuvor war den Berbau-Aktivitäten am fraglichen Damm wieder eine Genehmigung erteilt worden - auch auf Grundlage eines Sicherheitszertifikates, das vom TÜV Süd ausgestellt wurde.

    Daraufhin verfasste der Lateinamerika-Arbeitskreis des Nord Süd Forums einen Brief an den Vorstandsvorstitzenden dieses Unternehmens, Axel Stepken, in dem er ihn aufforderte die Sicherheitszertifikate in Lateinamerika und besonders in Brasilien zu überprüfen und eventuelle Missstände zu beseitigen.

    Nun haben wir ein Antwortschreiben vom TÜV Süd erhalten. Darin informiert der Vorstandsvorsitzende darüber, dass das Unternehmen bis auf weiteres keine Dämme mehr in Brasilien prüfen wird und eine unabhängige, internationale Expertenkommission eingerichtet wurde, die neben dem gebrochenen Damm auch alle weiteren durch den TÜV Süd erstellen Sicherheitszertifikate prüfen wird. Darüber hinaus möchte sich Herr Stepken bis zur Vorlage der Untersuchungsergebnisse nicht weiter zu der Thematik äußern.

    Hier können sowohl der Brief des Lateinamerika-Arbeitskreises als auch die Antwort des TÜV Süd nachgelesen werden.

    Brief_TUEV_Sued_Brumadinho_26_03_2019Herunterladen

    Tuev-Sued_AntwortschreibenHerunterladen

  • Factsheet „Bergbau auf Kosten indigener Völker – Rohstoffausbeutung im peruanischen Regenwald“ (2019) der Kampagne Bergwerk Peru.

    Im amazonischen Regenwald in Peru leben ca. 350.000 Indigene in 55 indigenen Völkern mit 45 Sprachen aus 13 Sprachfamilien. Rohstoffausbeutung in all ihren Formen bedroht die Lebensweise der indigenen Völker und die sensiblen Ökosysteme. Hier gibt es das Factsheet zum Download.

  • Die Zivilgesellschaft nützt der Gemeinschaft

    Vor fünf Wochen wurde der globalisierungskritischen Organisation 'attac' die Gemeinnützigkeit abgesprochen. Die Begründung vom Bundesfinanzhof ist hierbei, dass attac sich für konkrete politische Ziele einsetzt und dies nicht der Abgabenordnung der Gemeinnützigkeit entspricht.

    Die Unterscheidung, die die Gemeinnützigkeit ausschließt, ist die Missachtung der Menschenwürde und demokratischer Grundlagen, was bei attac nicht zutrifft. Wir sind Mitgleid bei der 'Allianz Rechtssicherheit für politische Willensbildung', die mittlerweile über 100 Mitglieder verzeichnet. Gemeinsam fordern wir, dass zivilgesellschaftliche Organisationen gemeinnützig bleiben dürfen!

    Neben attac sind auch andere zivilgesellschaftliche Organisationen betroffen. Die 'Deutsche Umwelthilfe' DUH stand zuletzt in der Kritik der CDU, die per Parteitagsbeschluss die Aberkennung der Gemeinnützigkeit von DUH gefordert hat. Nun folgt 'Campact': Letzte Woche haben sie angekündigt, ab sofort keine Spendenbescheinigungen mehr ausstellen zu können, da sie mit dem Urteil des Bundesfinanzhofs ebenfalls mit dem Entzug ihrer Gemeinnützigkeit rechnen müssen.

    In sieben Wochen treffen sich die Finanzminister*innen von Ländern und Bund zu ihrer Jahreskonferenz. Auf der Tagesordnung steht: Gemeinnützigkeit.

    Diese Jahreskonferenz gibt uns neue Einflussmöglichkeiten, die wir mit dieser Petition nutzen möchten. Unterschreibt die Petition, leitet sie gerne weiter und zeigt euch solidarisch für die Zivilgesellschaft, die der Gemeinschaft nützt.

    Eine lebendige Demokratie braucht starke Nichtregierungsorganisationen und Initiativen. Um hier gemeinnützige, engagierte und politische Arbeit leisten zu können, muss die Politik das Gemeinnützigkeitrsecht anpassen.

  • Online-Petition: Menschenrechte in München institutionell verankern

    Im Rahmen der Münchner Tage der Menschenrechte haben wir die Petition "Menschenrechte in München institutionell verankern" ins Leben gerufen. Denn die Menschenrechte in München müssen gestärkt und institutionell verankert werden, damit alle Menschen gleichermaßen daran teilhaben können.

    Bis zum internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember kann die Online-Petition auf openPetition unterzeichnet werden: https://www.openpetition.de/petition/online/menschenrechte-in-muenchen-institutionell-verankern.

    Diese Petition richtet sich vor allem an Münchner*innen, aber: Jede Unterschrift ist wichtig, auch die von außerhalb der Region! Jede Unterschrift erhöht die öffentliche Aufmerksamkeit für die Petition.

    Unterschreibt und verbreitet die Petition über alle Kanäle (Mail, Facebook, Twitter, ...)!

    Gemeinsam können wir unsere Stadt gestalten!

  • Münchner Tage der Menschenrechte 2018

    Feiern, fördern, fordern: 70 Jahre nach der Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte werden weltweit die Errungenschaften des Dokuments gefeiert, aber auch eine konsequentere Umsetzung gefordert. Das Nord Süd Forum München bietet mit den Münchner Tagen der Menschenrechte (30. November bis 10. Dezember 2018) eine Plattform, sich mit Menschenrechten auseinanderzusetzen, diese zu überdenken und zu würdigen. Das Gemeinschaftsprojekt umfasst rund 35 Veranstaltungen im Raum München. Verschiedenste Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen beteiligen sich.

    Schon zum dritten Mal veranstaltet das Nord Süd Forum die Münchner Tage der Menschenrechte. Und das Interesse der Münchner Menschenrechts-Akteure ist nach wie vor hoch: Sie haben über 30 Vorträge, Filmgespräche, Lesungen, Workshops, Ausstellungen und Aktionen angemeldet, die sich alle mit dem großen Thema Menschenrechte befassen. Der Arbeitskreis MTMR eröffnet am 30. November um 19 Uhr im Kleinen Saal im EineWeltHaus mit der Veranstaltung 70 Jahre Menschenrechte – Global denken, lokal handeln. An diesem Abend wird es um Menschenrechte in München gehen. Und auch an den folgenden zehn Tage finden überall in München Veranstaltungen statt, die uns die Menschenrechte näher bringen. Die uns zeigen werden, was wir in den letzten 70 Jahren geschafft und gewonnen haben. Und wo es die Menschenrechte weiter zu verteidigen und zu erstreiten gilt.

    Alle Veranstaltung finden Sie auf http://www.tagdermenschenrechte.org/

  • Die SDGs (Sustainable Development Goals) im EineWelt-Report bei Radio Lora

    Die SDGs sind die politischen Zielsetzungen der Vereinten Nationen, die der Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene dienen sollen. In neun Radiosendungen werden diese und ihre Umsetzung in der Praxis vom Nord Süd Forum München mit unterschiedlichen Gesprächspartner*innen kritisch aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet.

    Diese Sendereihe findet statt in Kooperation mit RENN.süd (Regionale Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien). Hier geben wir euch einen Überblick über alle Themen und Termine. Ihr seid herzlich eingeladen reinzuhören und euch mit dem sperrig anmutenden Konzept SDGs auseinanderzusetzen!

    18.06.18 Mit Verein Hand in Hand für Uganda  (Engagiert für die Ziele: Kinder, Bildung, Gesundheit, etc.)

    16.07.18 Mit Jhon Peter K. (Uganda Experte und engagiert für Bildung, nachh. Entwicklung)

    30.07.18 Mit Nord Süd Forum München e.V.  (Erfahrungen mit den SDGs)

    20.08.18 Mit Terres des femmes  (SDGs Gesundheit, Geschlechtergleichheit, Frieden)

    17.09.18 Mit Terres des hombres (SDGs zu Kindern, Frauen, Bildung.)

    15.10.18 Mit Yerar und AnaLu von Creative your voice  (Kulturarbeit, indigene Kinder)

    25.10.18 Mit Hans Eder von Intersol (Nachhaltige Entwicklung, Energiesicherheit)

    17.12.18 Mit Aktion Entwicklung und Solidarität (AES) (Nachhaltige Entwicklung und Entwicklungszusammenarbeit)

    31.12.18 to be confirmed

    Die Sendungen kann man jeweils im Livestream bei Lora 92,4 hier anhören.

    Vergangene Sendungen findet ihr hier unter dem Suchbegriff "Nord Süd Forum".

  • Orte des Wandels-Rundgänge gehen in eine neue Saison

    Spaziert mit uns in eine neue Welt – fair, ressourcenschonend und zukunftsfähig. Der Rundgang führt euch zu Orten und Menschen in München, die mit ihren zukunftsweisenden Ideen bereits einen wichtigen Beitrag zu einem sozial-ökologischen Wandel leisten.

    Zu Fuß und mit der MVG machen wir uns auf den Weg: Von der ethischen Bank, zu offenen Werkstätten bis hin zum plastikfreien Laden. Vor Ort kommen wir mit den Akteur*innen ins Gespräch und erfahren, welche Hintergründe und Motivationen hinter den Projekten stehen.

    Unser Wandelrundgang findet regelmäßig und mit verschiedenen Schwerpunkten statt: Orte des Wandels in München Orte des Wandels in Schwabing Orte des Wandels in Giesing FairFashion-Rundgang, u.a.

    Weitere Infos und einen Überblick aller Rundgänge findet Ihr unter www.ortedeswandels.de .

    Der Rundgang ist kostenlos, eine freiwillige Spende ist erwünscht, es wird lediglich ein gültiges MVV-Ticket benötigt. Anmeldung erwünscht unter: ortedeswandels@posteo.de

    Im April waren wir mit dem Oikocredit Förderkreis Bayern unterwegs, hier könnt Ihr darüber lesen.

  • Dokufilmreihe im EineWeltHaus München

    Die Filmreihe open DOKU ist ein offenes Projekt des Trägerkreises EineWeltHaus München e.V. und des Nord Süd Forum München e.V. Im Rahmen dessen werden verschiedene Dokumentationen zu unterschiedlichen Themenbereichen gezeigt:

    "Machines" am 19. April um 19:00: Zur Veranstaltung

    "Komplizen? VW und die Brasilianische Militärdiktatur" am 17.Mai um 19:00: Zur Veranstaltung

    "Landraub" am 05. Juni um 19:00: Zur Veranstaltung

    "Chocolate de Paz" am 14.Juli um 20:00: Zur Veranstaltung

    Sie möchten sich gerne mit einer eigenen Filmvorführung beteiligen? Dann melden Sie sich bei uns: info@nordsuedforum.deWir unterstützen Sie gerne und freuen uns auf Sie!

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