Zukunft Säen - Wie gestalten wir die Ernährungs- und Agrarwende?

Finissage zur gleichnamigen INKOTA-Ausstellung im Münchner EineWeltHaus

Die neue INKOTA-Ausstellung „Zukunft säen – Was ist Agrarökologie ?“ zeigt mit Grafiken und Beispielen auf sechs Roll-Up-Panels, was schief läuft im aktuellen weltweiten Landwirtschafts- und Ernährungssystem. An zwei Hörstationen kommen außerdem Kleinbäuer*innen aus dem globalen Süden selbst zu Wort.

Die Ausstellung ist vom 1. bis 31. Oktober 2022 im Foyer des EineWeltHaus München zu sehen.

Wie der Titel der Ausstellung bereits verrät, bleibt sie nicht bei der Kritik des Status quo stehen. Überall auf der Welt wenden Kleinbäuer*innen bereits agrarökologische Methoden beim Anbau von Getreide, Gemüse und Obst und in der Viehzucht an. Sie setzen auf natürliche Kreisläufe im Einklang mit der Natur und schonen Böden und damit das Klima. Agrarökologie ist auf allen Kontinenten erprobt und wird zunehmend als Modell der Zukunft für eine nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung diskutiert.

Bei der Finissage informieren und diskutieren Vertreter*innen folgender Organisationen über die Chancen der „Agrarökologie“ und Hindernisse bei ihrer Umsetzung:

Ablauf

Roman Herre, Agrarreferent FoodFirst Informations- und Aktionsnetzwerk (FIAN), Köln

„Agrarökologie und das Recht auf Nahrung“

 Josef Schmid, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) Bayern, Augsburg

„Lokal und global – gemeinsam für eine zukunftsfähige Landwirtschaft“

 Daniela Schmid, Münchner Ernährungsrat, München

„Agrarökologie und regionale Wertschöpfungsketten“

Eine Veranstaltung von: FIAN Regionalgruppe München, MISEREOR in Bayern, Münchner Ernährungsrat, Nord Süd Forum München und Trägerkreis EineWeltHaus München

In Kooperation mit dem Eine Welt Netzwerk Bayern, gefördert aus Mitteln der Bayerischen Staatskanzlei und der Landeshauptstadt München

Die Veranstaltung ist in Präsenz geplant. Im Falle einer coronabedingten Absage findet sie online per Zoom-Videokonferenz statt.

Eine Anmeldung ist nicht unbedingt notwendig, aber hilfreich für die Organisation: info@nordsuedforum.de