Gletschersterben in den Anden
Eine Live-Schaltung nach Peru (Zoom)
Die südamerikanischen Gletscher, die alle im langen Gebirgszug der Anden liegen, liegen in völlig unterschiedlichen Klimazonen. So gibt es auch tropische Gletscher in Südamerika. Fast vier Fünftel von ihnen (79 %) befinden sich in den peruanischen Anden. Davon sind ein Drittel von der Gletscherschmelze betroffen; große Gletscher der „weißen Kordillere“ haben bereits mehr als drei Fünftel ihrer Oberfläche verloren. Ähnlich dramatisch ist die Lage in den anderen Ländern wie Chile, Ecuador, Kolumbien. Venezuela ist bereits gletscherfrei.
Wie anderswo auf der Welt verschwinden wegen der Erhitzung der Erde die Gletscher in Südamerika, insbesondere die tropischen. Der weitere Temperaturanstieg und im Ergebnis Wassermangel für Mensch und Tier ist vorprogrammiert und in Gang.
Paola Moschella Miloslavich vom peruanischen Gletscherinstitut informiert über Gletscher und Bergökosysteme in Peru und über die Folgen der Gletscherschmelze.
Die peruanische Fotografin Angela Ponce zeigt dazu eindrucksvolle Bilder und erzählt, wie die Gletscherschmelze das Leben einer betroffenen indigenen Gemeinde verändert.
Yovana Chuquichampi (angefragt) wohnt in der betroffenen Gemeinde und bringt ihre Erfahrungen ein.
Spanisch mit Simultanübersetzung ins Deutsche. Teilnahme kostenlos. Bitte anmelden unter:
https://www.infostelle-peru.de/veranstaltungen/gletschersterben-in-den-anden/
Veranstalter: Informationsstelle Peru e.V. | Lateinamerika-Arbeitskreis des Nord Süd Forum München e.V. | El Chasqui e.V.