Global und gerecht – Wege aus einer Ökonomie der Ungleichheit
Die Globalisierung hat einerseits zu einer zunehmenden Vernetzung von Warenproduktion und Handel, aber auch von Erfahrungen und Informationen geführt. Andererseits bringen Profitorientierung und Kostendruck eine verstärkte Ausbeutung von Mensch und Natur mit sich, vor allem im Globalen Süden.
Wie lassen sich diese Folgen einer auf Wachstum und Konsum fixierten Wirtschaftsweise überwinden? Kann ein „grüner Kapitalismus“, der lediglich seine Treibstoffe austauscht, die Lösung sein? Hat sich die klassische „Entwicklungspolitik“ nicht längst überholt? Wie könnte globale Solidarität unter den Menschen aussehen, die bisher das System mit ihrer Arbeitskraft am Laufen halten?
Es diskutieren:
Flávio Benites, IG Metall Wolfsburg
Kathrin Hartmann, Journalistin und Buchautorin
Nina Treu, Autorin und Aktivistin
Aram Ziai, Professor für Entwicklungspolitik und Postkoloniale Studien, Universität Kassel.
Moderation: Aïda Roumer, Global Assembly, Frankfurt am Main
Hinzu kommen Informationen über die Global Assembly für Menschenrechte und Demokratie, die vom 15. bis 18. März 2024 in Frankfurt am Main stattfindet. Dort werden sich 60 bis 80 Aktivistinnen und Aktivisten aus sozialen Bewegungen in aller Welt treffen, um gemeinsam über Möglichkeiten zur Verteidigung und Erweiterung grundlegender Rechte und demokratischer Beteiligung zu diskutieren.
Download Plakat hier, mehr dazu unter www.globalassembly.de
Ein Gesprächsabend der Global Assembly für Menschenrechte und Demokratie in Kooperation mit dem Nord-Süd-Forum München