Indigene Strategien zur Verteidigung des Körper-Territoriums

Erinnerungskultur und koloniale Gewalt - Indigene Perspektive im Mittelpunkt
Indigene Strategien zur Verteidigung des Körper-Territoriums

Die Mubuka Initiative eröffnet die Veranstaltungsreihe SENSING SITES – Dekoloniale Gedächtnissuche mit einer indigenen Perspektive auf Münchens koloniale Geschichte. Im Fokus stehen eine erinnerungspolitische Neuorientierung, die Vielschichtigkeit indigener Identitäten, Selbstbestimmung und das Hinterfragen europäischer Zuschreibungen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Begegnung mit Maurille Jeritz Jacinto Gomes Kukama, indigene Akteurin und Geschichtslehrerin aus dem Amazonas. Sie ist familiär mit der Geschichte der Miranha verbunden und positioniert sich bewusst als Kukama. Ausgehend von der Geschichte eines 1820 nach München verschleppten Miranha-Mädchens beleuchtet Maurille Kukama koloniale Gewalt, Klimagerechtigkeit, Körper-Territorium, die Rechte der Natur, kollektive Resilienz und die Kämpfe indigener Frauen. Der Beitrag gibt wichtige Impulse zu globalen Zukunftsfragen und Perspektiven, die über westlich geprägte Gesellschaftsmodelle hinausweisen.

Wichtiger Hinweis: Die Veranstaltung ist Teil von SENSING SITES – Dekoloniale Gedächtnissuche | Einweihung des Gedenkzeichens für die verschleppten Kinder „Juri und Miranha“und andere Kolonialopfer, die in München begraben wurden, am 24. Oktober, 12:00 Uhr, Alter Südlicher Friedhof, Rundgang-Treff: Thalkirchener Straße 17.

Das vollständige Sensing-Sites-Programm vom 23. Oktober bis 29. November erscheint auf maat-archiv.de und Instagram (@sensing.sites.muenchen).,

Sprachen: portugiesisch und deutsch

Montag, 20.07., 19:00 Uhr
Veranstaltungsort: EineWeltHaus, Schwanthalerstraße 80, Raum: Saal

Veranstaltende*r: Mubuka Initiative in Kooperation mit dem EineWeltHaus, NordSüdForum München und MAAT Medienkollektiv Afrodiaspora Archiv
Kontakt: m.laja@einewelthaus.de, programm@einewelthaus.de