18.10. - Kunst, Kultur, Klima: Kolonialismus erinnern und Machtverhältnisse hinterfragen
2 Tage & 2 Orte für mehr Klimagerechtigkeit – kreativ, kritisch, gemeinsam!
Koloniales Erbe und Klimakrise? Klingt erstmal weit weg – ist es aber nicht. Denn die Klimakrise trifft nicht alle gleich. Und wer heute mitreden darf, wer gehört wird und wer nicht – das hat viel mit unserer Geschichte zu tun. Genau deshalb haben wir uns zusammengetan: Für eine große, zweitägige Aktion mit spannenden Workshops, Diskussionen, Kunst und Musik!
Was erwartet euch?
Gemeinsam mit anderen Jugendlichen und jungen Erwachsenen taucht ihr in kreative Räume ein – zwischen Theater, Musik, Bildern und Worten. Ihr könnt euch mit Fragen beschäftigen wie:
Was hat Kolonialismus mit der Klimakrise zu tun?
Warum bestimmen oft vor allem weiße, privilegierte Menschen die Klimadebatte?
Wie können wir das ändern – und migrantische Perspektiven sichtbarer machen?
Und welche Rolle spielt Kunst dabei?
Kritisch denken. Selbst aktiv werden. Gemeinsam etwas verändern.
Wir wollen verstehen, wie Geschichte heute noch wirkt. Und wir wollen nicht nur reden, sondern auch neue Wege ausprobieren – kreativ und mit viel Power!
Macht mit!
Zwei Tage voller neuer Perspektiven, spannender Begegnungen und richtig guter Ideen für mehr Klimagerechtigkeit. Kommt vorbei und gestaltet mit!
Von: Morgen e.V., Nord Süd Forum München e.V., Green City e.V., Schauburg Theater, Bildungslokal Ramersdorf, MIN - Münchner Initiative Nachhaltigkeit, Münchner Flüchtlingsrat, Referat für Bildung und Sport, Referat für Arbeit und Wirtschaft, München global engagiert
Die zweite Veranstaltung, 18.10
Im Rahmen von: ausARTen Festival, München global engagiert
Zielgruppe: Jugendliche und junge Erwachsene (Workshops), offen für alle (Podiumsdiskussion und weitere Programmpunkte)
Eintritt: frei
Workshop-Anmeldung: p.cesar@morgen-muenchen.de - Für das Podiumsgespräch ist keine Anmeldung notwendig.
Programm:
Geplant sind mehrere kreative Workshops mit 5elements (Rap, Graffiti, Breakdance), in denen sich Jugendliche mit Themen wie Klimagerechtigkeit, Rassismus und kolonialen Machtverhältnissen auseinandesetzen.
Von 19:00 bis 20:30 Uhr: Podiumsgespräch: Die Klimakrise als koloniales Erbe: Was müssen wir für die Zukunft lernen?
Kolonialismus, Rassismus und Klimakrise hängen zusammen, weil koloniale Machtstrukturen auch heute noch unsere Welt prägen. Diese Strukturen haben historische Ungerechtigkeiten und Ausbeutung geschaffen, die bis heute weiterwirken!
Die Klimakrise trifft dort am härtesten, wo einst Kolonien zur Ressourcen-Ausbeutung gezwungen wurden. Im Klimaaktivismus spiegeln sich oft noch koloniale Denkmuster, indem vor allem westliche Länder dominieren.
Es geht darum, gerechtere und inklusivere Lösungen zu finden, die auch die Perspektiven von betroffenen Gemeinschaften einbeziehen.
Das diskutieren wir mit euch und mit spannenden Podiumsgästen:
Dante Davis, BUND Jugend
Sename Koffi Agbodjinou; Autor, Tech-Aktivist und Unternehmer
Maria Gabriela Morales Vidal, Klima.Gerecht.Machen
Moderation: Mariette Nicole Afi Amoussou; Beraterin und Trainerin für Entwicklungspolitische Bildungsarbeit
Im Anschluss auf die Diskussion lassen wir den Abend gemeinsam bei einem Konzert mit kreativen Texten rund um Klima- und soziale Gerechtigkeit ausklingen.