openDOKU: Ein Zeichen der Hoffnung

Wir zeigen die Filme

Ein Zeichen der Hoffnung (Leandro Pinto Le Roux 2016) 30 Min.

und

Mythen der Bauern von Apalín Alto (Förderkreis Cajamarca e.V. und Partnerschaftskreis Tembladera 2014) 32 Min.

Ein Zeichen der Hoffnung
»Der Film gibt einen tiefen Einblick in die Besonderheit einer ihrer Umgebung angepassten Erziehungsmethode.« Die Dokumentation wurde beim 9. Festival de Cinéma Péruvien, Paris, ausgezeichnet.
Die Schule, an der Julio Machaca Chuquimamani unterrichtet, befindet sich im südlichen peruanischen Andenhochland auf 4.500 Metern Höhe. Unter der Woche leben die Schüler*innen in ihrer Schule – am Wochenende kehren sie zu ihren Familien nach Hause zurück. Es gibt keine Klassenstufen, die sechs- bis zwölfjährigen Kinder lernen, essen, spielen und wohnen gemeinsam – und ihr Lernen beginnt in ihrem unmittelbaren Umfeld.

Mythen der Bauern von Apalín Alto
Im Norden der peruanischen Anden versucht ein anderer Lehrer, Carlos Arana, auf 3.700 Metern Höhe mit den Schulkindern gemeinsam den Lese- und Lernstoff zu erarbeiten, der das andine Weltbild heute, nach 500 Jahren Christianisierung, zeigt und die kulturelle Identität der Schüler*innen ausmacht. Sie trugen das bei den Bauern noch lebendige Wissen über ihr traditionelles Weltbild zusammen und bebilderten die erstellten Texte leuchtend bunt.

Beide Dokumentationen zeigen Lehrer, die unter schwierigen Bedingungen mit Phantasie und pädagogischem Engagement Bildungschancen und -rechte ansonsten benachteiligter Kinder verwirklichen.
Gemeinsam mit Ihnen und Trudi Schulze (Lateinamerika Arbeitskreis des Nord Süd Forums) wollen wir verschiedene Aspekte der Dokumentationen im anschließenden Gespräch vertiefen.

Veranstalter: Nord Süd Forum München und EineWeltHaus München


Eintritt: Frei

Weitere Filme finden Sie im openDOKU Programm März bis Juli 2022