Podiumsdiskussion „Decolonize Gender! Kolonialismus und Gender - was hat das miteinander zu tun?“

In unserer Podiumsdiskussion „Decolonize Gender!“ laden wir Sie ein, mit jungen Menschenrechtsverteidigerinnen von Amnesty International in Ghana und Trans- & Antirassismus-Aktivist*innen aus München über die Auswirkungen kolonialen Denkens auf unser Verständnis von Gender ins Gespräch zu kommen. Wir möchten herausfinden, wie koloniales Denken bis heute unsere Auffassung von Gender prägt und was wir tun können, um uns davon zu befreien.

Warum ist dieser Prozess beispielsweise entscheidend, um geschlechtsspezifische Gewalt zu bekämpfen? Was bedeutet es konkret, Gender zu dekolonisieren? Geht es darum, verlorene Identitäten zurückzugewinnen, starre Geschlechterrollen zu hinterfragen oder neue Narrative zu schaffen?

Darüber hinaus werden wir untersuchen, ob die bestehenden Machtverhältnisse und Ungleichheiten in Bezug auf Gender Überbleibsel des Kolonialismus sind und wie sich diese weiter fortsetzen.

Seien Sie Teil dieses wichtigen Dialogs und bringen Sie Ihre Perspektive ein!

Es sprechen und diskutieren:

• Favour Nunoo, Jugenddelegierte Amnesty International in Ghana

• Edmund Adu, Jugenddelegierte Amnesty International in Ghana

• Manuel Ricardo Garcia, Beyond Color, München

Moderation:

• Audrey Noukeu, Policy Advisor mit Schwerpunkt Dekolonisierung

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „München global engagiert: Ungleichheiten erkennen – gemeinsam mehr erreichen“ und findet statt in Kooperation mit Amnesty International, Bellevue di Monaco, Netzwerk MORGEN, dem Bayrischen Flüchtlingsrat und der Landeshauptstadt München.