Weil es uns alle betrifft: Gesellschaftliche Auswirkungen der Prostitution (online-Vortrag und Diskussion mit Manuela Schon)
Prostitution betrifft uns alle. Das System Prostitution bringt gravierende Folgen für die mentale und körperliche Gesundheit für die Frauen in der Prostitution mit sich. Hinzu kommt, dass die Gewaltbetroffenheit prostituierter Frauen in Kindheit und Erwachsenenalter um ein Vielfaches höher liegt als bei der weiblichen Durchschnittsbevölkerung. Auch nichtprostituierte Frauen leiden jedoch konkret unter den Folgen der Prostitution, da diese ein Gleichstellungshindernis darstellt. Nicht zuletzt zeigen Freierstudien, dass selbst diejenigen, die Prostitution nutzen und Mädchen und Frauen aus egoistischen Motiven sexuell ausbeuten, unter den Folgen ihrer fehlgeleiteten Sexualität leiden.
Manuela Schon ist Soziologin mit besonderem Schwerpunkt auf sozialer Ungleichheit und geschlechtsspezifischer Gewalt. Sie ist außerdem Autorin von „Ausverkauft! Prostitution im Spiegel von Wissenschaft und Politik“ (2021) in dem Aktivistinnen, WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen zu Wort kommen, und sie ist politische Aktivistin, Podcasterin und Bloggerin.
Moderation: Silvia Reckermann (Terre des Femmes, Bündnis Nordisches Modell)
Die Veranstaltung wurde aufgrund des Infektionsgeschehens von analog auf digital umgestellt - das sind die Zugangsdaten:
https://us02web.zoom.us/j/84653220879?pwd=a0V4NzlMTUFqY2xJQXRCeUErRDZoZz09
Meeting-ID: 846 5322 0879
Kenncode: 083761
Eine Veranstaltung von TERRE DES FEMMES, kofra und Nord Süd Forum München.