vergangene Veranstaltungen
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ABGESAGT: Kinderarbeit - Austausch und Begegnung mit Fredy H.
Die Veranstaltung fällt leider aus
Seit dem 7. Lebensjahr hat Fredy auf den Stationen seiner Flucht vor dem Krieg in Afghanistan Kinderarbeit geleistet. Heute lebt er als erfolgreicher Unternehmer in München. Laut UNICEF sind aktuell mehr als 150 Mio. Kinder von dieser Art von Ausbeutung, körperlicher und seelischer Schädigung betroffen. In einem offenen Austausch nimmt Fredy Sie mit auf die Reise. Dabei geht er auch darauf ein, wie man durch das eigene Konsumverhalten zur Reduktion bzw. Verhinderung von Kinderarbeit beitragen kann und welche Möglichkeiten es dazu in München gibt.
In Kooperation mit der Volkshochschule München-Ost und dem Nachbarschaftstreff Giesing.Wo? Nachbarschaftstreff Giesing · Gruppenraum 1 · Neuschwansteinplatz 12
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„Grenzinseln – (un)sichtbare Realitäten an den Außengrenzen – Vortrag-Lesung-Fotoausstellung“
Den Abend werden wir mit einer Vernissage in der Fotoausstellung mit Bildern von Vincent Haiges beginnen. Es werden Fotografien von unterschiedlichen Grenzregionen zu sehen sein. Im Anschluss folgt der Programmteil auf der Bühne, bei dem Vincent Haiges, der Fotograf und Franziska Grillmeier, Journalistin und Buchautorin im Gespräch über ihre Erfahrungen in diesen Ländern und die Situation der Menschen vor Ort sprechen. Moderiert wird der Vortrag von Kerem Schamberger. Franziska Grillmeier wird passende Stellen aus ihrem Buch „die Insel“ vorlesen. Der Abend wird seinen Abschluss in der Fotoausstellung nehmen, bei der die Gäst*innen die Möglichkeit haben im lockeren Rahmen ihre Fragen an Franziska Grillmeier und Vincent Haiges zu stellen.
Referentinnen: Franziska Grillmeier geboren 1991 in München, berichtet als freie Journalistin von der Insel Lesvos und anderen Grenzorten. Sie schreibt u. a. für ZEIT Online, taz, Süddeutsche Zeitung, WDR, Guardian und BBC. Ihre Reisen führten sie immer wieder auch jenseits der europäischen Ränder. Zuletzt war sie Mitglied des Recherchekollektivs zu den neuen Aufnahmelagern “Das neue Moria” für das “ZDF Magazin Royale”, “Ippen Investigativ” und “FragDenStaat” sowie Teil des Doku-Podcasts “Memento Moria”. Ihr Buch “Die Insel. Ein Bericht vom Ausnahmezustand an den Rändern Europas” (C.H. Beck) basiert auf ihren Reportagen.
Vincent Haiges ist als freiberuflicher Fotograf für verschiedenste internationale Medien, unter anderem Die Zeit, Neue Züricher Zeitung, The Guardian, Al Jazeera und Volkskrant tätig. Zudem arbeitet er auch für internationale Organisationen wie Ärzte ohne Grenzen und den Vereinten Nationen. Der 34-jährige Fotograf hat in London und Wien Konfliktforschung und Politikwissenschaften studiert. Sein Fokusthema sind Krisengebiete und die globalen Erfahrungen von Menschen auf der Flucht. 3 Sein Lebensmittelpunkt in Deutschland ist Berlin.
Moderation: Dr. Kerem Schamberger
Wann: 10.November 2023, 18:30 – 21:00 Uhr
Wo: EineWeltHaus München, großer Saal mit Foyer
Veranstalter: Migration macht Gesellschaft e.V.
In Kooperation mit: Petra Kelly Stiftung, Lichterkette e.V., Münchner Flüchtlingsrat e.V., Migrationsdienst der Initiativgruppe e.V., EineWeltHaus München e.V., Nord Süd Forum München e.V.
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Abschlusstreffen der Digitalen Arbeitstreffen zum Whole School Approach
Worum geht es?
Die Teilnehmenden der Digitalen Arbeitstreffen im Jahr 2023 haben im Abschlusstreffen der Reihe für dieses Kalenderjahr die Möglichkeit zur Bearbeitung konkreter Fragestellungen im Rahmen von kollegialer Fallberatung. Außerdem werden Beispiele geteilt, in denen der whole institution approach im Sinne einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung im Kontext Schule praktisch umgesetzt und/oder begleitet wird.
Das erwartet dich:
Zusammenfassung der Inhalte der Digitalen Arbeitstreffen wsa BNE 2023
Kollegiale Fallberatung bei konkreten offenen Fragen
Inspiratives Feuerwerk von Beispielen des Gelingens
Eine Veranstaltung von mohio e.V. in Kooperation mit dem Nord Süd Forum München e.V.
Anmeldung: josephiene.kursawe@mohio.org
Den Zugangslink erhalten Sie nach der Anmeldung.
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Eine Ausstellung der Kampagne Bergbau Peru - Reichtum geht, Armut bleibt.
Das gilt leider für viele Länder des Globalen Südens, die Rohstoffe an den Globalen Norden liefern, insbesondere auch für Peru.
Peru ist Kupferexportland, einen Großteil davon bezieht Deutschland.
Unsere Ausstellung im Oktober 2023 im Foyer des EineWeltHaus wirft einen Blick hinter die Kulissen dieser Dynamik und stellt Perus Perspektive in den Vordergrund.
Kupfer wird hier unter anderem für den Ausbau von Elektromobilität genutzt. Denn E- Mobilität wird als wichtiges Instrument gegen den Klimawandel gesehen und auch stark gefördert. Aber auf wessen Kosten erreichen wir unsere E-Mobilitätsziele (und Klimaziele) hier in Deutschland und in Europa? Wie sind sie Abbau-Bedingungen in den peruanischen Anden? Was ist die wirtschaftliche Bedeutung für Peru und wer profitiert? Was sind die Auswirkungen des Abbaus - auf Mensch und Natur - der betroffenen Regionen? Was fordern die Menschen aus den Bergbauregionen? Und welche Rolle spielt das Lieferkettengesetz im Hinblick auf Unternehmensverantwortung?
Verantwortlich und fair zu konsumieren, bedeutet sich über Herkunft der Rohstoffe, Lieferkettenbedingungen und Auswirkungen des Produktes auf Menschen und Natur bewusst zu sein. Deswegen wollen wir diese Fragen beantworten und auf die realen Folgen des Kupferabbaus in Peru aufmerksam machen.
Interesse geweckt?
In der spannenden Fachtagung "Rechte für Menschen und Klima" am 13. und 14. Oktober werden diese Aspekte intensiv vertieft. Hier anmelden für die Fachtagung!
Wir freuen uns auf Sie/euch! -
EineWeltReport bei Radio Lora - heute mit FIAN
Im Eine-Welt-Report berichten engagierte Menschen über die Anliegen ihrer Organisation und über ihre Erfahrungen in der Einen-Welt-Arbeit. Die meisten InterviewpartnerInnen kommen aus Mitgliedsgruppen des Nord Süd Forum München. Außerdem informieren sie in der Sendung über die Situation in den Ländern, die sie unterstützen und in denen sie sich für eine gerechte Welt einsetzen.
Die Themen des „Eine-Welt- Reports“ sind vielseitig und reichen von Erzählungen über das Engagement für den Erhalt des Regenwaldes oder gegen Beschneidungspraktiken bei Frauen, bis hin zum Einsatz für die Verbesserung des Schulsystems für verarmte Menschen und vieles mehr. Natürlich geht der Blick hierbei nicht nur in die Ferne. Auch auf hiesige Akteure und die Wirkungen ihrer Handlungen auf Mensch und Natur wird geblickt. Reinhören (auf UKW 92,4 oder online) lohnt sich!
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Debt for Climate. Über die (Klima-)Schulden des Globalen Nordens und die Entschuldung des Südens
Angesichts der kolonialen und ökologischen Schuld des Globalen Nordens stellt sich die Frage der Verschuldung bzw. Entschuldung des Globalen Südens neu – gerade mit Blick auf die Klimagerechtigkeit. Denn Billionen Dollar an Schulden lasten ausgerechnet auf den Ländern, die am meisten unter der Klimakrise leiden. Deren Schulden sind die direkte Fortsetzung kolonialer Machtverhältnisse und, wie der Vortrag darlegen wird, ein wirksames Mittel, die Ausbeutung fossiler Rohstoffe aufrechtzuerhalten.
Es ist der Globale Norden, der eine (Klima-)Schuld gegenüber Ländern des Globalen Südens hat – und nicht umgekehrt. Insofern bleibt Klimagerechtigkeit so lange eine leere Phrase, bis nicht auch die Schuldenstreichung für Länder des Globalen Südens mit auf der Agenda steht. Debt for Climate fordert daher die Entschuldung des Globalen Südens, damit die Länder fossile Rohstoffe im Boden lassen und eine selbstbestimmte und gerechte Energiewende umsetzen können.
Louise Wagner kommt ursprünglich aus Luxemburg und lebt zurzeit in Berlin. Sie ist Soziologin und seit mehreren Jahren in der Umweltgerechtigkeitsbewegung aktiv. Seit ihren Anfängen ist Louise Wagner Teil der globalen Bewegung Debt for Climate – eine Koalition, die von Gruppen aus Gewerkschaften, indigenen Gemeinschaften, Sozial- und Umweltbewegungen aus dem Globalen Süden angeführt und von Bewegungen des Globalen Nordens unterstützt wird.Referentin: Louise Wagner
Präsenzveranstaltung mit Livestream via Zoom
Anmeldung über die Website des oekom e.V. (www.oekom-verein.de)
Veranstalter: Münchner Forum Nachhaltigkeit in Kooperation mit dem Nord Süd Forum München e.V.
Der Abend findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe Münchner Klimaherbst statt. Unter dem Titel Fair enough? geht es in diesem Jahr vom 6. bis 31. Oktober um Klima und Gerechtigkeit. Im gesamten Stadtgebiet finden zahlreiche Vorträge, Filme, Exkursionen, Diskussionen und vieles mehr statt (www.klimaherbst.de).
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Klimagerecht schlemmen und slammen: Ernährung - wahre Kosten (true cost accounting) und Klimagerechtigkeit
Was haben Max und Moritz mit unserem Ernährungssystem zu tun? Welche Rolle spielt der Preis von Essen beim Thema Klimagerechtigkeit? Und wie können wir den Klimawandel und seine Folgen mit Messer und Gabel bekämpfen?
Diese und weitere Fragen klären wir in diesem besonderen Format aus Science Slam, Dinner und Gespräch. Wir geben auf unkonventionelle Weise Input zu den verschiedenen Perspektiven ernährungsbedingter Klima-Ungerechtigkeit und laden Sie ein, mit uns Ihre Visionen zu teilen und eine gerechte Zukunft für alle zu „schmecken”.
Mit der Veranstaltung wollen wir vor allem Klimaschutzneulinge und MultiplikatorInnen ansprechen.
Referent*innen: Prof. Dr. Tobias Gaugler (TH Nürnberg), Dr. Amelie Michalke (Uni Greifswald), Ansgar Pieroth (Brot für die Welt), Münchner Ernährungsrat (Diverse)
Catering: Vincent Fricke (Bairisch-Stew-Catering)
Moderation: Hannah Heinzinger (PULS/BR)Anmeldung, Infos, Kosten
Nur mit Anmeldung per E-Mail an barbarBIO@arcor.de.
Der klimagerechte Kostenbeitrag für den Abend beläuft sich auf 10 Euro pro Person.
Weitere Informationen zur Veranstaltung und zu den Kooperationspartnern finden Sie unter:
VeranstalterInnen:
Eine Veranstaltung von HoMaBiLe (Tollwood & Uni Greifswald), Münchner Ernährungsrat (MER), Nord Süd Forum München, Brot für die Welt und Stiftung Mensch und Tier Neubiberg.
HoMaBiLe ist ein Projekt von Tollwood und der Uni Greifswald und wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.
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Zukunftsmusik: Klimaziele München 2035 Klimagerechtes München – Was tut die Stadt?
Diejenigen, die am wenigsten zur Erderhitzung beitragen, sind gleichzeitig jene, die am stärksten unter den Folgen leiden (werden). Das gilt nicht nur im globalen Ländervergleich, sondern auch lokal und auch in Hinblick auf die verschiedenen Generationen. Was bedeutet das für eine wohlhabende Stadt wie München? Wer zählt in München und weltweit, heute und in Zukunft, zu besonders betroffenen Gruppen und wie kann die Stadt sie unterstützen? Was können wir hier und heute tun, um den nachfolgen- den Generationen eine lebenswerte Welt zu hinterlassen?
Das Netzwerk Klimaherbst, die Diakonie Bezirksstelle München, das Nord Süd Forum, Protect the Planet und die Münchner Volkshochschule laden die umweltpolitischen Sprecher:innen von vier Fraktionen im Münchner Stadtrat ein, folgende Fragen mit Expert:innen zu diskutieren:
→ Was sind Ihre Wünsche und Visionen für ein klimagerechtes München 2035? Dr. Florian Kutzner, Professur für Wirtschafts- psychologie, Privatuniversität Schloss Seeburg
→ Wie wirkt sich die Münchner Klimapolitik auf verschiedene Bevölkerungsgruppen in unserer Stadt aus? Mit welchen Maßnahmen wollen Sie soziale Gerechtigkeit für alle erreichen? Jörg Mertens, #IchBinArmutsbetroffen
→ Welche globalen Auswirkungen hat die Münchner Klimapolitik? Welche Rolle spielt dabei TreibhausgasKompensation, auch im Sinne der globalen Gerechtigkeit? Heinz Schulze, Vorstand Nord Süd Forum
→ Welche klimapolitischen Stadtrats Entscheidungen heute sorgen für Klima(Un) Gerechtigkeit morgen? Wie können die Münchner:innen der Zukunft dabei mitentscheiden? Maren Mitterer, Fridays for Future München
Mit: Mona Fuchs (DIE GRÜNEN-Rosa Liste, umweltpolitische Koordinatorin), Sebastian Schall (CSU, umweltpolitischer Sprecher), Dr. Julia Schmitt-Thiel (SPD/ Volt, umweltpolitische Sprecherin), Nicola Holtmann (ÖDP/ München Liste, umweltpolitische Sprecherin)
Anmeldung erwünscht unter: www.mvhs.de/klimaherbst oder Tel. (089) 48006-6239, Kurs-Nr. R318115 für Präsenz, Kurs-Nr. R318116 für Online
Kostenlos
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Aya - Dokumentarfilm im Weltladen Haidhausen
Aya lebt mit ihrer Mutter auf der Insel Lahou und wächst in einer Hütte am Meer auf. Sie schläft gerne im Sand, sie ist verliebt, pflückt Kokosnüsse und kümmert sich um ihren kleinen Bruder. Wenn ihre Mutter fragt, wo sie gerne leben würde wenn sie frei wählen könnte, antwortet Aya: hier, auf der Insel Layou. Doch der Wasserspiegel steigt aufgrund des Klimawandels und die Insel vor der Elfenbeinküste versinkt Meter für Meter im Meer. Das Meer wird uns verschlingen, wir müssen die Insel verlassen sagen die Alten. Doch Aya beschließt zu bleiben.
Der Filmabend findet im Rahmen des Münchner Klimaherbstes statt.
Veranstalter: Steuerungsgruppe Fairtrade Stadt München, Weltladen Haidhausen
Ort: Weltladen Haidhausen, Weißenburger Str. 18 (Zugang bariierefrei)
Regisseur: Simon Coulibaly Gillard | BE, FR | 2021
Dauer: 90min
Sprache: Original (Französisch) mit englischen Untertiteln
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EineWeltReport auf Radio Lora - heute mit der Kampagne Bergwerk Peru
Im Eine-Welt-Report berichten engagierte Menschen über die Anliegen ihrer Organisation und über ihre Erfahrungen in der Einen-Welt-Arbeit. Die meisten InterviewpartnerInnen kommen aus Mitgliedsgruppen des Nord Süd Forum München. Außerdem informieren sie in der Sendung über die Situation in den Ländern, die sie unterstützen und in denen sie sich für eine gerechte Welt einsetzen.
Die Themen des „Eine-Welt- Reports“ sind vielseitig und reichen von Erzählungen über das Engagement für den Erhalt des Regenwaldes oder gegen Beschneidungspraktiken bei Frauen, bis hin zum Einsatz für die Verbesserung des Schulsystems für verarmte Menschen und vieles mehr. Natürlich geht der Blick hierbei nicht nur in die Ferne. Auch auf hiesige Akteure und die Wirkungen ihrer Handlungen auf Mensch und Natur wird geblickt. Reinhören (auf UKW 92,4 oder online) lohnt sich!