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  • openDOKU: WEILOISIRGENDWIAZAMHÄNGD

    Regie und Kamera: Erwin Mertl, Bundesrepublik Deutschland, 2016, 90 Min.

    „Weiloisirgendwiazamhängd“ („Weil alles irgendwie zusammenhängt“) lautet der Titel des Films, der auf Initiative des Agrarbündnisses BGL/TS gedreht worden ist. Er setzt die Sorgen und Nöte, aber auch die Hoffnungen von kleinen Bauernhöfen eindrucksvoll in Szene. Kurzweilig, informativ, kritisch und immer mit einer Prise des bayrischen Humors.

    Vorgestellt werden Landwirte, Gärtner, Imker, Bäcker, und Sprecherinnen bzw. Sprecher von kritischen Organisationen, die Alternativen aufzeigen, die – so die Überzeugung und die Botschaft des Filmes und seiner Macher – ein gutes Beispiel für die gesamte Landwirtschaft sein könnten: sozial gerecht, ökologisch durchdacht und umweltschonend. Dieser Film ist vor dem Hintergrund entstanden, dass die Landwirtschaft in eine Richtung gelenkt wird, die für die Bauern nicht mehr zukunftsfähig ist und deren Lebensgrundlage sie auf Dauer zerstört. Und dass die derzeitige „von oben diktierte“ Landwirtschaft diese Voraussetzungen nicht erfüllt, davon sind die Mitgliedsverbände im Agrarbündnis Berchtesgadener Land-Traunstein überzeugt! Mehr noch: Auch die Verbraucherinnen und Verbraucher kommen zunehmend zu der Erkenntnis, dass eine ökologische und nachhaltige Landwirtschaft in der Zukunft an Bedeutung gewinnen sollte.

    Eine Referentin bzw. ein Referent des Agrarbündnisses BGL/TS wird beim anschließenden Filmgespräch für Fragen zur Verfügung stehen.

    Eine Veranstaltung des Nord Süd Forums in Kooperation mit dem Pädagogischen Institut, dem Eine Welt Haus und der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft.

    Eintritt frei!

  • „Geliebt & Geächtet - Kinder des Krieges“ (Film und Diskussion)

    „Kinder des Krieges“ – das sind Kinder von Frauen, die im Krieg vergewaltigt wurden. Es gibt sie überall auf der Welt, doch oft werden sie ausgegrenzt und in den Hintergrund gedrängt. Das ist in diesem Film anders.

    Vier starke Frauen berichten über das schreckliche Trauma der Vergewaltigung im Krieg und die unendliche Freude einer Mutter über ihr Baby.

    Grace Acan, ugandische Aktivistin und Überlebende von Vergewaltigung, schildert, wie es war, in Gefangenschaft Kinder zur Welt zu bringen. Ajna Jusic, Psychologin und bosnisches Kind des Krieges, berichtet von Stigma, Diskriminierung und der Liebe ihrer Mutter. Dr. Monika Hauser, Gründerin und Vorstandsvorsitzende von medica mondiale, und Prof. Ingvill Mochmann, Politikwissenschaftlerin, appellieren, dass die Kinder des Krieges von heute unsere Hilfe brauchen.

    Unter den Kindern des Krieges der heutigen Zeit sind die Kinder von yezidischen Frauen, die in IS-Gefangenschaft gezeugt wurden. Wie so viele Kinder des Krieges vor ihnen sind sie konfrontiert mit Liebe einerseits und Ächtung andererseits.

    Der Film ist eine Produktion der Menschenrechtsorganisation Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).

    Im Anschluss an den Film berichtet Lina Stotz von der GfbV über die Hintergründe des Films und die Diskussionen, die er andernorts bereits angestoßen hat.

  • Mobilität wider Willen. Wie die EU Agrarpolitik Menschen zur Mobilität zwingt.

    In einigen Ländern der EU sind die Strukturen noch weitgehend von der Landwirtschaft geprägt. Statt zu helfen, dass Kleinbauern dort von ihrem Land besser leben können, befördert die EU mit ihren Subventionen nach dem Gießkannenprinzip eine Landflucht in die Europäischen Metropolen. Statt die Entwicklung einer nachhaltigen und ertragreichen Landwirtschaft zu fördern, zerstören die enormen Geldflüsse gewachsene Strukturen. So gehen Arbeitsplätze verloren, während Anreize für mafiöse Landnahmen geschaffen werden. Die Subventionen machen Land also einerseits zu einem interessanten Renditeobjekt für Großanleger und Hasardeure, andererseits sind die Folgen für Umwelt und soziale Strukturen fatal. Die Menschen sehen sich zur Mobilität gezwungen.

    Durch Elemente der szenischen Lesung werden Wissen UND Emotionen vermittelt!

    Eine Veranstaltung im Klimaherbst und im Themenjahr “Entwicklung anders denken” des Nord Süd Forums. Referentin: Silvia Reckermann (terre des femmes und Vorständin des Nord Süd Forums)

  • We are not numbers

    Sie sind jung, gut ausgebildet, kreativ und leben in einem blockierten Land. We Are Not Numbers – das ist eine Gruppe von Menschen aus Gaza, die in Gedichten und kurzen literarischen Prosatexten vom Leben unter der Besatzung berichten, von ihrem Schmerz, ihren Hoffnungen und Wünschen. Sie erzählen Geschichten jenseits der Zahlen, die uns in den Nachrichten erreichen. Sie geben den Menschen in Gaza ein Gesicht. Der Band des Schweizer Lenos Verlags präsentiert eine Auswahl der berührenden Texte in deutscher Übersetzung, zusammen mit Bildern der Künstlerin Malak Mattar. Zwei der Autor*innen befinden sich aus Anlass der Frankfurter Buchmesse auf Lesereise und lesen stellvertretend für die ganze Gruppe.

    Lesung: Malak Mattar und Basman Derawi Lesung der deutschen Texte: Dascha von Waberer, Schauspielerin Moderation: Susanne Fiedler, freie Journalistin

    Veranstalter: Interkulturelles Forum e.V. in Kooperation mit der Petra-Kelly-Stiftung, dem EineWeltHaus und dem Nord Süd Forum

    Eintritt: 3,00 Euro

  • Orte des Wandels in München – Eine Radtour zu Akteur*innen der sozial-ökologischen Transformation

    Bei der Radtour “Orte des Wandels” wollen wir Orte und deren Akteur*innen sichtbar machen, die mit ihren zukunftsweisenden Ideen bereits einen wichtigen Beitrag zu einem sozial-ökologischen Wandel der Stadtgesellschaft leisten. An diesem Nachmittag besuchen und erleben wir gemeinsam Alternativen, die nicht nur Mut machen: Sie befähigen uns auch, aktiv zu werden und selbst zu einem absolut notwendigen, gesellschaftlichen Wandel in Richtung Nachhaltigkeit und soziale, globale Gerechtigkeit beizutragen. Vor Ort kommen wir mit den Akteur*innen ins Gespräch und erfahren, welche Hintergründe und Motivationen hinter den Projekten stehen.

    Der Rundgang beginnt am EineWeltHaus, endet aber an einem anderen Ort.

    Anmeldung& weitere Infos:Die Teilnahme am Rundgang ist kostenfrei, über eine freiwillige Spende freuen wir uns.Der Rundgang ist nicht barrierefrei. Fahrräder müssen selber mitgebracht werden.

    Anmeldung unter ortedeswandels@posteo.de

    WICHTIG: alle angemeldeten TN bekommen in den Tagen vor dem Rundgang eine Mail mit den wichtigsten Infos.

    Veranstalter:Der Stadtrundgang „Orte des Wandels ist ein Kooperationsprojekt von Commit München und dem Nord Süd Forum München. Das Projekt wird gefördert vom Referat für Gesundheit und Umwelt (RGU) der Landesshauptstadt München sowie von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

  • Wegen Krankheit ABGESAGT! Lithium, Kupfer, Gold und Wasser - Hauptsache WIR sind mobil?

    Wegen Krankheit des Referenten müssen wir die Veranstaltung leider absagen!

  • Chance nutzen statt Ressourcenfluch 4.0 – die Rohstoffwende

    Metalle für Zukunftstechnologien und die deutsche Rohstoffstrategie

    Erneuerbare Energien, Digitalisierung, Elektromobilität oder Industrie 4.0, die Liste kommender Veränderungen ist lang und sie alle benötigen metallische Rohstoffe. Während wir Energie- oder Mobilitätswenden diskutieren, ist der Begriff Rohstoffwende kaum verbreitet. Wir beleuchten die menschenrechtlichen und ökologischen Auswirkungen der Zukunftstechnologien, kritisieren die Auswirkungen des Rohstoffabbaus und zeigen politische Handlungsspielräume in der Rohstoffstrategie auf. Seien Sie dabei!

    Eine Veranstaltung im Rahmen des Münchner Klimaherbstes.

    Referent*innen: Kathrin Hartmann (Journalistin) und Michael Reckordt (PowerShift)

    Eintritt frei!

    Raum 211/212

  • Bewegte Welten: Menschen wandern, Kulturen und Pflanzen auch. Es lebe die Mobilität.

    Ohne die Mobilität früherer Menschen sähe die Pflanzenwelt für uns in Mitteleuropa sehr eintönig aus. Das gilt auch für unsere Speisekarte. Dort würden zum Beispiel fehlen: Bohnen, gelbe Rüben, Pfirsiche, Pflaumen, Äpfel, Kirschen, Petersilie, Reis, Kartoffel, Gurken, Kaffee, Mais, Quinua, Tomaten, und noch viel, viel mehr.

    Wie das? Sie stammen ursprünglich z.B. aus Syrien, Iran, Irak, den heutigen Ländern rund ums Mittelmeer, Afghanistan, China, aus afrikanischen Ländern und aus Mittel- oder Südamerika.

    All diese Kulturpflanzen sind nicht vom Himmel gefallen, sondern von vielen Generationen in ihren Ursprungsländern gezüchtet, veredelt und schließlich weitergetragen worden.

    Diese Pflanzen haben wir gern angenommen. Die „mobilen Menschen“, die u.a. wegen Kriegen und den Auswirkungen der neoliberalen Wirtschafts- und Umweltpolitik sowie  korrupten Politiker*innen jetzt bei uns ein sichereres Leben suchen, werden abgehalten.

    Eine Beschäftigung mit den positiven Seiten der Vielfalt bei den Menschen und den Pflanzen.

    Referent: Dr. Josef Heringer

    Veranstelter: Nord Süd Forum München

    Eintritt frei!

  • Honduras – Machtmissbrauch und Demokratiebewegung. Die Entwicklung seit dem Putsch vor zehn Jahren

    Amable de Jesús Hernández ist Bürgermeister von San José de Colinas, in Santa Bárbara, Honduras. Seine Partei LIBRE (Partido Libertad y Refundación) entstand aus der Widerstandsbewegung nach dem Putsch vor zehn Jahren. Als Mann der Basis, der schon viel für seine Gemeinde erreicht hat, kämpft Amable de Jesús für sozialen Fortschritt - gegen die von den USA gestützte Regierung und ihre Politik, die jede Woche Bürgerinnen und Bürger auf die Straßen von Honduras treibt. Der Bürgermeister berichtet von der politischen Entwicklung in Honduras, seinem Alltag und von den Protesten gegen die autoritäre und repressive Vorgehensweise der jetzigen Regierung. Amable de Jesús wird bei den kommenden Wahlen selbst als Abgeordneter kandidieren. Er ist für seine Transparenz über die Grenzen des Landes hinaus bekannt und wird aus ganz Lateinamerika zu Foren über partizipative Demokratie eingeladen. Er ist interessiert an inhaltlichem Austausch und an Kooperation mit Partnern in Europa.

    Veranstalter: Lateinamerika-Arbeitskreis / Nord Süd Forum München.

    Vortrag mit Diskussion. Spanisch mit Übersetzung.

    Eintritt frei

  • Plenum

    Die Mitglieder des Nord Süd Forum München e.V. treffen sich alle zwei Monate im Plenum, um sich auszutauschen und gemeinsame Aktivitäten zu planen.

    Das Plenum ist öffentlich. Deshalb freuen wir uns über Ihr Interesse und heißen Sie herzlich willkommen!

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