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Münchner FDP fordert Auflösung des EineWeltHaus
Die Stadtratsfraktion der FDP forderte am 18.5.2010 in einem Antrag, der von der CSU begrüßt wurde, zum wiederholten Male die Auflösung des EineWeltHaus. Die FDP begründet ihren Antrag damit, dass die Veranstaltungen, Programme und Kurse, die bislang im EineWeltHaus durchgeführt wurden, künftig u. a. auch in Bürgerhäusern stattfinden könnten und somit ein Beitrag zur Integration geleistet würde. Auf den Antrag antwortete der Vorstand des Nord Süd Forum München e.V. mit einem öffentlichen Brief an die Münchner FDP.
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Scheckübergabe Asháninka
München Kaffee: Weitere 1.000 Euro für den Erhalt des Regenwalds
Von jedem verkauften 250g-Päckchen München Kaffee und jeder Tafel München Schokolade werden 5 Cent im Rahmen des Klimabündnis München – Amazonas an das Volk der Asháninka gespendet.
Seit Beginn des Kaffeevertriebs im Dezember 2000 wurden über 36 Tonnen München Kaffee verkauft und somit insgesamt 6.000,- Euro für Projekte zum Schutz des Regenwaldes gespendet. Diese Summe erhöht sich nun um weitere 1.000 Euro. Bei einer Großveranstaltung mit Vertreterinnen der Asháninka im Münchner Rathaus am 13. Mai 2010 überreichte Michael Drechsler von Fairkauf unter tosendem Applaus den 1000-Euro-Scheck an die beiden Frauen, die ihn freudestrahlend entgegen nahmen. „Wir engagieren uns nicht nur egoistisch für den Erhalt des Regenwalds, sondern wollen die Grüne Lunge der Erde auch für alle Menschen erhalten, dabei ist die Unterstützung aus München von großer Bedeutung“ so Jhenny Munoz vom indigenen Volk der Asháninka.
Die bisherigen Spenden wurden zur Finanzierung von Schulbüchern in der Asháninka- Sprache, für die Bezahlung von Lehrern, die zweisprachig (Asháninka und Spanisch) unterrichten, sowie für die Einrichtung einer Schutzzone von 709.347 ha im zentralen Regenwald Perus verwendet. Diese Schutzzone verhindert Rodungen durch Neusiedler, illegalen Holzeinschlag und hilft die reichhaltige biologische Vielfalt zu erhalten.
(27.05.2010)
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Bericht über das Netzwerktreffen BenE München® - Fortschritt und Entwicklung?
Unter dem Motto „Fortschritt und Entwicklung?“ lud das BenE München® Netzwerk „EineWelt Bildung“ am 07.05.2010 zum Netzwerktreffen 2010 ein. Hier finden Sie den Bericht des Netzwerktreffens (PDF, 576 KB) Inhaltliche Highlights waren eine Lesung zum Thema „Was ist Fortschritt?“ und einen Vortrag von Jhenny Monuz vom indigenen Volk der Asháninka zum Thema „Was verstehen die indigenen Völker in Lateinamerika unter Entwicklung und Fortschritt? Wie definieren sie gute Bildung?“. Auf Youtube können die beiden Beiträge nun als Videodokumentation online angesehen werden: http://www.youtube.com/user/benemuenchen
07.05.2010
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Pressemitteilungen MünchenSchokolade
Die MünchenSchokolade wurde am 5.Mai 2010 im Rahmen einer Pressekonferenz im Münchner Presseclub der Öffentlichkeit vorgestellt. Neben Joachim Lorenz, Vorsitzender des KlimaBündnisses und Referent für Gesundheit und Umwelt der LH München nahmen zwei Delegierte der Asháninka, Frau Muñoz und Frau Hilares, teil. Vertreterinnen und Vertreter des Münchener Nord Süd Forums und des FairKauf Handelskontors überreichten ihnen feierlich die ersten Täfelchen MünchenSchokolade.
Die zwei Vertreterinnen aus dem zentralen Regenwald Perus zeigten sich über die Einführung der MünchenSchokolade sehr erfreut und betonten die Vorteile, die der Faire Handel für die indigenen Produzenten mit sich bringt. Herr Lorenz lobte nicht nur die vorbildliche Initiative, sondern nach einer ersten Kostprobe auch den verführerisch guten Geschmack. Pressemittteilung (16 KB, PDF) 05.05.2010
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2009
Seit 2003 ist das Nord-Süd-Forum regelmäßig sowohl auf dem Sommer- als auch auf dem WinterTollwood vertreten. Aus der langjährigen Kooperation mit der Tollwood GmbH ergeben sich 2009 zwei Highlights: der Aktiontag EineWelt und Tollwood goes fair. Erstmals findet mit Hilfe des Nord-Süd-Forums auf dem WinterTollwood ein ganzer EineWelt-Aktionstag im Weltsalon statt, an dem sich mehrere Mitgliedsgruppen beteiligen. Ziel der Aktion ist es das Engagement Münchens für die EineWelt ebenso wie die Partnerschaften mit Harare und den Asháninka vorzustellen. Als Rahmenprogramm werden Kurzfilme aus Projekten der Mitgliedsgruppen gezeigt und die Musikgruppen Pamuzinda aus Harare tritt auf.
Das Tollwood beschließt 2009 nicht nur bio, sondern schrittweise auch fair zu handeln. Es zieht in fachlichen Fragen das Nord-Süd-Forum zu Rate. Das Nord-Süd-Forum möchte gerne über 2009 hinaus dazu beitragen, dass die Umsetzung der Idee Tollwood goes fair zu einem möglichst hohen Prozentsatz gelingt, damit eines Tages fair ebenso gefragt ist wie bio.
Um den Verbrauchern hinsichtlich der Klimaproblematik individuelle Handlungsmöglichkeiten zu bieten, ist das Thema Stromversorgung ein Schwerpunkt der Arbeit 2009. So publiziert das Nord-Süd-Forum den Ratgeber „Ökostrom - Energie für die Zukunft“. Auch ein Infotag wird zu diesem Thema durchgeführt.
Flyer Ökostrom
Die Stadt München belegt beim bundesweiten Wettbewerb „Hauptstadt des Fairen Handels 2009“ den zweiten Platz. Die Auszeichnung ist eine wichtige Würdigung, auch der Arbeit des Nord Süd Forums und aller seiner Mitglieder.
Am 27. November feiert das Nord-Süd-Forum mit einer Abendveranstaltung
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Zwanzig Jahre Brückenschlag zur Einen Welt
Nord Süd Forum feiert 20-jähriges Bestehen
Nord Süd Forum e.V., das Münchner entwicklungspolitische Netzwerk aus mehr als 50 Gruppen, Vereinen und Initiativen feiert sein 20-jähriges Bestehen. In dieser Zeit hat das Nord Süd Forum der Stadt München entscheidende Impulse für die kommunale Entwicklungszusammenarbeit gegeben. Der Schwerpunkt der Aktivitäten liegt in den Bereichen Fairer Handel, öffentlicher Einkauf, Städtepartnerschaft mit Harare, Klimaschutz im peruanischen Regenwald und Globales Lernen an Schulen.
Auf Anregungdes Nord Süd Forums hat die Stadt München 2002 als erste Kommune in Deutschland den Beschluß gefaßt, Produkte aus ausbeuterischer Kinderarbeit aus dem öffentlichen Einkauf zu verbannen. Mit diesem Beschluß hat München eine bundesweite Bewegung in Gang gesetzt, an der sich mittlerweile über 150 Kommunen in ganz Deutschland beteiligen. Neben Kommunen haben auch Bundesländer beschlossen, ihren Einkauf umzustellen. So hat der Freistaat Bayern mit den Stimmen aller Fraktionen 2008 entschieden, auch beim Einkauf auf Länderebene keine Produkte aus ausbeuterischer Kinderarbeit mehr zuzulassen.
Das Engagement von Bundesländern und Kommunen hat sich in der Novellierung des Vergaberechts niedergeschlagen, das im April 2009 in Kraft trat. Das neue Vergaberecht erlaubt der öffentlichen Hand ganz offiziell, bei ihrem Einkauf soziale und ökologische Kriterien zu berücksichtigen. Beim alten Vergaberecht war die Rechtslage nicht eindeutig geregelt.
Die im Jahr 1996 besiegelte Städtepartnerschaft mit Harare in Simbabwe geht auf eine Initiative des Nord Süd Forums zurück. Seitdem ist die Verbindung mit der Hauptstadt von Simbabwe zu einem Dach für das Engagement vieler Münchner für die Partnerstadt in Afrika geworden. Zum Beispiel konnte München im letzen Jahr mit rund 32.000 Euro helfen, um die Folgen der grassierenden Cholera-Epidemie in Simbabwe zu mildern.
Auf Anregung des Nord Süd Forums unterstützt München seit 1997 die Selbstorganisation des indigenen Volkes der Asháninka im zentralen Regenwald von Peru bei der Durchsetzung von Menschenrechten, Bildungschancen und Mitspracherecht. Zu den Projekten gehören der Aufbau von Bildungseinrichtungen, dörflichen Standesämtern und die Wiederaufforstung von entwaldeten Gebieten. Auf Initiative des Nord Süd Forums beschreitet München als erste Kommune in Deutschland erfolgreich den Weg zur Verknüpfung von Entwicklungszusammenarbeit und aktivem Klimaschutz.
(Claudia Mende, 27.11.2009)
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Stadt München beim Wettbewerb "Hauptstadt des Fairen Handels" ausgezeichnet
(18.9.2009) Die Landeshauptstadt München hat den 2. Preis im bundesweiten Wettbewerb „Hauptstadt des Fairen Handels 2009” gewonnen und wurde somit ausgezeichnet „für vorbildliche und innovative Aktivitäten zur Stärkung des Fairen Handels”. Die Stadt München gewann ein Preisgeld in Höhe von 20.000 Euro, zweckgebunden für Ausgaben des fairen Handels.
Stadtrat Dr. Reinhard Bauer nahm in Vertretung des Oberbürgermeisters bei der Preisverleihung im Maxhaus in Düsseldorf den Preis von der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit, Karin Kortmann, entgegen. München habe es trotz Rückschlägen und Risiken geschafft, dem Themenfeld des fairen Handel(n)s eine strategische Ausrichtung zu geben, die bundesweit Vorbild sei und immer noch neue Nachahmer finde, sagte Kortmann in ihrer Laudatio. München habe wesentlich dazu beigetragen, dass auch in Deutschland im Vergaberecht soziale Kriterien eine Möglichkeit hätten und öffentliche Ausschreibungen global gerechter werden könnten. Die vorgelegte Münchner Strategie – das gemeinsame und wechselseitige Agieren von Kommune und Zivilgesellschaft mit zahlreichen direkt dem fairen Handel zugeordneten Projekten, der Einsatz gegen ausbeuterische Kinderarbeit sowie die großartige Vernetzungsarbeit – seien beispielhaft für eine Großstadt. Das langjährige auch überregional anerkannte Engagement mit Vorbildwirkung, die kontinuierliche und gute Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit ergänzt durch neue, innovative „Marktplätze” und Zielgruppen – Tradition und Innovation – das seien die tragenden Säulen der Münchner Strategie.
In der Bewerbung wurde als aktueller Erfolg beispielsweise das Umstellen des Tollwood-Festivals auf Fair-Handels-Produkte genannt. Tollwood – Sommer wie Winter mit jeweils einer Million Besucher das größte Kulturfestival Europas – hatte bereits zum Tollwood-Sommerfestival 2009 die Vorgabe für jeden Stand gegeben, mindestens 25 Prozent der Produkte mit Fair-Trade-Kriterien zu verkaufen. In einem Stufenplan sollen es in ein paar Jahren 100 Prozent sein.
Insgesamt konnte in den letzten beiden Jahren eine Steigerung von zirka 50 Prozent an Fair-Trade-Produkten erreicht werden. Der Umsatz an fair gehandelten Blumen konnte gar um zirka 100 Prozent gesteigert werden. Es wurden 20 Tonnen Bio-Fair-München-Kaffee verkauft. Stadtrat Dr. Reinhard Bauer versprach bei der Preisverleihung, dass der Preis Ansporn für weitere Aktivitäten sei und das Preisgeld sinnvoll in innovative und faire Projekte angelegt werde.
Auch Bürgermeister Hep Monatzeder, seit Jahren Initiator für die Münchner Aktivitäten zum fairen Handel, freute sich über den Preis. „Es ist für uns eine Auszeichnung für das langjährige Engagement der Stadt im Themenfeld fairer Handel, faire Beschaffung und nachhaltiger Konsum. Nicht zuletzt aufgrund des Münchner Engagements wurde dieses Jahr von Bundestag und Bundesrat eine Reform des Vergaberechts beschlossen. Das freut mich genauso wie die Tatsache, dass über 150 Kommunen dem Münchner Weg, keine Produkte aus ausbeuterischer Kinderarbeit zu kaufen, gefolgt sind. Ich danke auch den Münchner Eine-Welt-Gruppen, dem Nord-Süd-Forum, die zu unseren Früchten mit ihrer permamenten Öffentlichkeitsarbeit wesentlich beigetragen haben. Diese Erfolge geben uns Rückenwind für die Zukunft unseren Weg unbeirrbar weiter zu verfolgen.”
Den Wettbewerb Hauptstadt des Fairen Handels organisiert die Servicestelle der Kommunen der Einen Welt, die bei InWEnt - Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH angesiedelt ist und wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ) gefördert wird.
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Stellungnahme des Nord Süd Forum zur Münchner Leitlinie Bildung
Die Leitlinie Bildung soll im Frühjahr 2009 verabschiedet werden und damit den Rahmen für die nächsten 10 Jahre Bildungspolitik bzw. Bildungswirklichkeit in München abgeben. Aus unserer Sicht wird die gegenwärtige Fassung der Leitlinie Bildung dieser Aufgabe in mehrfacher Hinsicht nicht gerecht.
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Grabsteine aus Kinderhand? - Nicht mit uns!
Pressemitteilung über den Ausgang der Gerichtsverhandlung zur Normenkontrollklage eines Münchener Steinmetzes gegen die Münchner Friedhofsatzung.
Pressemitteilung Steinmetzklage
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Münchens Friedhöfe - bald wieder mit Grabsteinen aus ausbeuterischer Kinderarbeit?
Pressemitteilung zur bevorstehenden Verhandlung der Klage eines Münchener Steinmetzes gegen die Münchner Friedshofsatzung. Mit der Friedhofsatzung aus dem Jahr 2007 sollte verhindert werden, dass auf unseren Friedhöfen Grabsteine aus ausbeuterischer Kinderarbeit stehen.