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  • 25 Jahre Städtepartnerschaft Harare München

    Akteure aus der Zivilgelsellschaft, das Nord Süd Forum eingeschlossen, waren eine treibende Kraft zur Entstehung der Partnerschaft mit Harare. Seit 25 Jahren trägt unser Arbeitskreis Harare München Partnerschaft stark dazu bei, dass der Kontakt mit den simbabwischen Partner:innen trotz politischer Wirren nie abriss.

    Mehr zur Städtepartnerschaft mit Harare und ihren Projekten erfahren Sie in diesem Video der Aktionsgruppe HMRG (Harare-Munich-Reference-Group) in Harare und HaMuPa (Harara München Partnerschaft).

    Die Versorgungskrise in Simbabwe hat sich durch die Corona Pandemie extrem zugespitzt. Durch den Lockdown verlieren die wenigen Beschäftigten ihre Einkommen und die Straßenhändler ihre Existenz. Staatliche Absicherungen (Kurzarbeit, Sozialhilfe) sind unbekannt.

    Hep Monatzeder, der Vorsitzende des Vereins München für Harare e.V., sagt: „Die Städtepartnerschaft zwischen München und Harare wurde gegründet, um Brücken zu schlagen zwischen den Menschen verschiedener Kulturen. Doch Partnerschaft bedeutet auch, dem Partner unter die Arme zu greifen, wenn er in Not ist: Wir müssen jetzt handeln!“

    Deshalb lädt das Nord Süd Forum ganz herzlich dazu ein, die vom Verein betreuten sozialen Projekten in Harare durch eine Spende zu unterstützen.

    Es fehlt dort an Corona-Medikamente und medizinischem Material, aber auch an der Grund-Versorgung mit Lebensmitteln. Empfänger der Hilfe sind sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche.

    Mehr Informationen zu den Projekten und der Spende finden sich auf der Website: www.muenchen-fuer-harare.de/projekte/

    Spenden können auf das Konto IBAN DE4470 1500 0000 0045 9545; BIC: SSKMDEMMXXX überwiesen werden. Sie werden ohne Abzug für Verwaltungskosten direkt und auf sicherem Weg zu den Projekten geleitet.

  • Münchner Tag der Menschenrechte - Video jetzt verfügbar

    Beim Online-Vortrag "Vom Norden lernen? Menschenrechte auch für Frauen in der Prostitution" diskutierten wir am 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, mit Referentinnen aus Politik, Zivilgesellschaft und Betroffenen, u.a. mit der Bayrischen Abgeordneten des Europäischen Parlaments Maria Noichl, SPD und Per-Anders Sunesson des Schwedischen Sonderbotschafters für den Kampf gegen Menschenhandel.

    Der Link zum Videokanal zu allen Videos ist:

    https://www.youtube.com/channel/UCRVGhWUC_qforL0j6GfyVQA/featured

    https://www.nordsuedforum.de/events/veranstaltung/vom-norden-lernen-menschenrechte-auch-fuer-frauen-in-der-prostitution/

  • Tropisches Doppel - von unserem Arbeitskreis für die Kleinen

    Für Kinder ein riesen Spaß:

    Memory-Spiel mit 24 Motiven aus dem peruanischen Regenwald – Tiere, Blumen und Kinder aus dem Regenwald dabei.
    Das Spiel ist für Kinder konzipiert.

    Inhalt:
    - 48 farbige Kärtchen (Karton, 5 x 5 cm)
    - Hintergrundinformation
    - Tipps für Spielvarianten und Spielregeln
    Verpackt in einer schönen Schachtel, 10 x 5 cm.

    Schutzgebühr 5 € inkl. Versandkosten

    Bezug per Vorkasse auf folgendes Konto:

    Heinz Schulze (Projektkoordination)
    Sparda Bank
    IBAN: DE 19 70090 5000 10513 4218
    Bitte geben Sie im Verwendungszweck an:
    Produkt (z.B. Tropisches Doppel), Anzahl, Name und Lieferanschrift

    Wir arbeiten ehrenamtlich und schreiben keine Rechnungen.
    Infos: akma@nordsuedforum.de

    REGENWALDSCHÄTZE – FÜR DAS GLOBALE LERNEN

    - Der amazonische Regenwald ist sehr schön, sehr wichtig und muss geschützt werden -

    In diesem Sinne haben wir vom Arbeitskreis München Asháninka (im Nord Süd Forum München e.V.) Materialien erstellt.

    Leitmotiv ist: Nur was ich kenne, schütze ich.

    Die Materialien sind Teil unserer langjährigen Kooperation mit Organisationen des indigenen Volkes der Asháninka im zentralen Regenwald Perus. Sie sind mit ca. 80.000 Menschen das größte indigene Volk im peruanischen amazonischen Regenwald.

    Wir betrachten diese Kooperation nicht als karitative Hilfe sondern als Kooperation in Augenhöhe, soweit das möglich ist innerhalb der globalen ungerechten Strukturen. Sie ist Teil innerhalb des europäischen KlimaBündnisses.

    Ein ganz wichtiges Ziel ist für uns die Informations- und Bildungsarbeit. Diese sehen wir als Teil des Globalen Lernens.

  • Münchner Tag der Menschenrechte

    Beim Online-Vortrag "Vom Norden lernen? Menschenrechte auch für Frauen in der Prostitution" diskutieren wir am 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, mit Referentinnen aus Politik, Zivilgesellschaft und Betroffenen, u.a. mit der Bayrischen Abgeordneten des Europäischen Parlaments Maria Noichl, SPD und Per-Anders Sunesson des Schwedischen Sonderbotschafters für den Kampf gegen Menschenhandel.

    https://www.nordsuedforum.de/events/veranstaltung/vom-norden-lernen-menschenrechte-auch-fuer-frauen-in-der-prostitution/

  • Ausverkauft - Regenwaldkalender 2021

    Unser Wandkalender der Klimapartnerschaft München – Asháninka ca. DIN A 3 quer mit 13 Farbfotos aus dem amazonischen Regenwald Perus kann ab jetzt bestellt werden. Der Erlös geht an Projekte der dort lebenden Asháninka (Münchens Klimapartner) für den Erhalt des Regenwaldes.

    Kosten pro Kalender 12 € + Versandkosten gegen Rechnung. Bestellungen bitte an: akma@nordsuedforum.de (Versand erfolgt 1 x wöchentlich)

    Abholung mit Barzahlung nach telefonischer Absprache beim Nord Süd Forum München im EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80

    Tel. 089 / 85 63 75 23

    Eine Abholung ist zu folgenden Zeiten möglich:
    Dienstags von 9.30 bis 12.30 Uhr
    Mittwochs von 14.30 bis 17.30 Uhr

    Da das EineWeltHaus aktuell geschlossen ist, rufen Sie uns bitte an, sobald Sie vor der Türe stehen. Jemand vom Team des Nord Süd Forums kommt dann mit den Kalendern vor die Türe des Hauses.

  • Bay. Eine Welt-Preis 2020 geht an unseren Arbeitskreis München - Asháninka

    Große Freude: Unser „Arbeitskreis Klimapartnerschaft München mit dem indigenen Volk der Ashaninka in Peru“ wurde für das Projekt „Solidarität und Regenwaldschutz“ augezeichnet.

    Der Arbeitskreis hat den 3. Preis und damit ein Preisgeld in Höhe von 1.000€ errungen.

    Mehr Infos gibt es in der Pressemitteilung.

    Um das Projekt zu unterstützen, erstellt der Arbeitskreis jährlich einen wunderschönen Regenwaldkalender, der jetzt bestellt werden kann.

  • Ein tödlicher Irrtum - Der Mord an Gonzalo Mauro Pio Flores aus Nuevo Amanecer Hawai

    Wieder wurde ein Mitglied der Familie Pio aus Nuevo Amanecer Hawai, Gonzalo Pio, ermordet.

    Diesmal allerdings handelt es sich um einen schrecklichen Irrtum.

    In der Trockenzeit erreicht man von der Provinzhauptstadt Satipo (Region Junin) im zentralen amazonischen Regenwald aus mit einem Geländefahrzeug in vier bis fünf Stunden die indigene Dorfgemeinschaft Nuevo Amanecer Hawai. Die ca. 60 Familien in Nuevo Amanecer Hawai gehören zum indigenen Volk der Asháninka. Diese sind mit ca. 90.000 Personen das größte indigene Volk im zentralen amazonischen Regenwald (selva central) Perus. Das Territorium des Dorfes umfasst ca. 32.000 Hektar weitgehend intakten Regenwaldes als Gemeinschaftsland. Die Familien haben keinen Privatbesitz an Grund und Boden, sondern ein Verfügungsrecht über ihre Parzelle. Das Dorf hat sich den Namen Neue Morgenröte Hawai gegeben, weil dort die Ananassorte „Hawai“ so gut wächst. Die Dorfgemeinschaft hat einen einfachen Landtitel. Die Erteilung des inzwischen vorgeschriebenen offiziellen Landtitels, wobei die Grenzen mit Hilfe von modernsten Vermessungsmethoden(GPS) festgelegt werden, und der Eintrag in das offizielle Katasteramt ist ein schwieriger Prozess. Das Territorium von Nuevo Amanecer Hawai ist auf drei Regionen verteilt.

    Der tropische Wald ist von Holzfirmen mehr als begehrt. Mit aggressiven Methoden versuchen sie, möglichst viel Land zu ergattern. Auch vor Mord schrecken sie nicht zurück, zum Beispiel an Mauro Pio, dem damaligen Dorfchef und Vater von Gonzalo Pio, der in der Provinzhauptstadt Satipo vor einigen Jahren auf offener Straße erschossen wurde.

    Auch nach dem Mord an Mauro Pio hörten die Übergriffe von Holzfällern auf das Dorf Nuevo Amanecer Hawai nicht auf. Im Jahr 2018 überfiel ein bewaffneter Trupp erneut das Dorf. Deren Anführer wurden vom Dorf festgenommen und der Justiz übergeben. Dafür wurden drei Dorfvertreter, unter ihnen Gonzalo Mauro Pio wegen Entführung angeklagt, was 35 Jahre Gefängnis bedeutet hätte. Mit Unterstützung durch den engagierten Anwalt Dr. Gines wurden sie frei gesprochen. Gonzalo Pio und seine Frau Maribel beschlossen danach, vorerst mit ihren Kindern eine Zeit lang nicht im Dorf, sondern in der Provinzhauptstadt Satipo zu leben.

    Da passierte ein tragischer Irrtum…

    Die Ermordung von Gonzalo Mauro Pio Flores

    (Aus dem – etwas gekürzten - Bericht der Witwe Maribel Veronica Casancho, 41 Jahre.)

    Liebe Schwestern und Brüder in München… Ich berichte Euch von meiner großen Trauer und der Ermordung meines Mannes Gonzalo….

    Ich erinnere zu Beginn daran, wie Gonzalo Mauro Pio mit anderen zwei Personen vom Dorfrat unseres Dorfes Nuevo Amanecer Hawai wegen Entführung und Mord angeklagt war Das war alles nicht wahr und dank Eurer Unterstützung und dem guten Anwalt Dr. Gines wurden sie frei gesprochen. Die Drohungen gegen Gonzalo gingen danach immer weiter… Deshalb beschlossen wir, auch wegen der Zukunft unserer Kinder, aus unserem Dorf weg zu gehen. Wir lebten in der Stadt Satipo, arbeiteten und studierten beide dort an der kleinen Universität... um Lehrer zu werden. Uns ging es gut bis zu dem schrecklichen Tag, als mein Mann ermordet wurde…

    Am 17. Mai 2020 verließen wir unser Haus in Satipo, um Kaffee auf unserer kleinen Parzelle außerhalb des Dorfes zu ernten. Wir wollten Herrn Francisco Lopez Ashiro bitten, uns dabei zu helfen. Wir irrten uns und kamen zuerst zum Haus der Familie Ernesto,, so gegen 14 Uhr. Dort schrie auf einmal die Frau Rosalindo Ernesto Paredes: ‚Da ist der Mörder unseres Bruders!‘ Ihr Bruder hörte das, kam mit einem Gewehr heraus gerannt und schoss in die Luft. Die Nachbarin der Familie Lopez Ashiro, Luzmilla, mischte sich ein und erklärte, die Nachbarn seien so wütend, weil ihr Bruder ermordet wurde. Sie sagte auch, seid ruhig und ruht euch aus. Wir waren inzwischen beim Haus von Francisco Lopez Ashiro angekommen, wo wir ja hinwollten. Da kam die Familie Ernesto mit Stöcken und Macheten und sie prügelten sofort auf uns ein und schrien: ‚Du hast unseren Bruder umgebracht! Du hast ihn umgebracht!‘ Ich rief zurück, dass das nicht stimmt. Dann rannten wir aus dem Haus. Sie holten uns ein, schlugen uns immer wieder, fesselten unsere Hände und schrien immer lauter: ‚Mörder, Mörder!‘

    Dann sagten sie, wir gehen jetzt zur Polizei. Das war eine Lüge. Wir gingen los, bis wir an eine Straße kamen. Jetzt befahlen sie uns, ‚kniet nieder‘ und einer der Familie, Brus mit Namen, befahl seiner Schwester: ‚Hol das Gewehr, denn diese Hunde werden wir töten!‘ Es waren zwei Männer und zwei Frauen gegen uns. Inzwischen war es 18.30 Uhr geworden und schon dunkel. Sie dirigierten uns zu einer abgelegenen Stelle. Mein Mann bat flehentlich: ‚Tötet uns nicht, was wird aus unseren drei kleinen Kindern, wir sind wirklich unschuldig…‘ Da hat Brus schon auf Gonzalo geschossen. Und sein Bruder schlug mir brutal mit dem Gewehrkolben ins Gesicht. Ich wurde wohl ohnmächtig und bis heute ist mein Gesicht von den Schlägen entstellt. Sie warfen mich einen Abhang hinunter. Ich hörte nach einiger Zeit, als ich wieder bei Sinnen war, leise Hilferufe, konnte aber den Abhang wegen meiner Verletzungen und weil meine Hände gefesselt waren nicht hoch kriechen. Später kam ich dann doch hoch und entdeckte meinen Mann dort. Die Kugel ging in seinen Rücken und hatte den Bauch aufgerissen. Ich schleppte mich vorwärts, um Hilfe zu suchen. Aber erst in der Früh kam ich zu einem Haus, erklärte alles. Der Mann rief die Polizei und ich erklärte, wo sie Gonzalo finden können. Dieser Mann rief auch einen Krankenwagen und ich kam schwer verletzt in das Krankenhaus von Satipo. Ich war, wie die Ärzte dort sagen mehr tot als lebendig. Ich konnte nicht einmal bei der Beerdigung von Gonzalo dabei sein, weil ich im Krankenhaus war.

    Ich fühle mich wie ausgeblutet, jetzt alleine mit meinen drei Kindern. Ich bitte Euch um Unterstützung...“

    Nach Aussagen unserer Partner in Satipo sind Maribel und ihre Kinder untergetaucht, weil die Familie, die ihren Mann getötet hat, äußerte, auch sie endgültig zu töten, damit sie nicht gegen sie vor Gericht aussagen kann.

    Notwendig ist jetzt wohl die juristische Unterstützung. Gedacht ist an den bewährten Rechtsanwalt Dr. Gines, damit der Fall nicht „zu den Akten“ gelegt wird, wie öfter geschehen, wenn es sich um Indigene handelt. Das Verfahren kann sich über 1-2 Jahre hinziehen.

    Weder die Witwe noch die Dorfgemeinschaft Nuevo Amanecer Hawai kann das Geld aufbringen. Sie konnten in diesem Jahr wegen der Corona Pandemie und ihrer freiwilligen Isolation ihre Ernte (Früchte, Kaffee etc.) nicht verkaufen. Aber, auch während der Coronazeit ging die Abholzung an den Grenzen des Territoriums des Dorfes weiter!

    (Heinz Schulze), Koordinator AK München Asháninka, 20.8.2020

    Unterstützungsmöglichkeiten:
    Konto: Heinz Schulze, Sparda München: DE72 7009 0500 0005 1342 18 (leider keine Spendenbescheinigungen möglich)
    Stichwort: Entweder „Fall Gonzalo Anwalt“ oder „Unterstützung Maribel Casancho“

    Weitere Informationen: Nord Süd Forum München – AK München Asháninka
    ViSdP: Arbeitskreis München-Asháninka des Nord Süd Forum München e.V., Schwanthalerstraße 80, 80336 München

  • Dokumentation zur Veranstaltung: The World We Have & The World We Want

    Am 9. Juli 2020 startete die mehrteilige Veranstaltungsreihe „München global engagiert: Ungleichheiten erkennen – gemeinsam mehr erreichen“ mit Abdou Rahime Diallo und seinem Vortrag „The World We Have & The World We Want“. Im Fokus stand die kritische Auseinandersetzung mit globaler gesellschaftlicher Transformation im Kontext von Kolonialitäten, Antirassismus und Entwicklungspolitik aus Perspektiven des Globalen Süden.

    Wir bedanken uns bei über 40 Teilnehmenden für das große Interesse und den regen Austausch!

    Einen Zusammenschnitt der Veranstaltung gibt es hier zum nachhören.

  • Spendenaufruf: Asháninka vor Corona schützen

    Die peruanische Regierung hat wegen des neuen Coronavirus über das gesamte Land den Ausnahmezustand und eine Ausgangssperre verhängt. Das betrifft auch Amazonien, das Regenwaldgebiet, das die meiste Fläche des Landes ausmacht. Das größte dort lebende Volk sind mit rund 90.000 Personen die Asháninka. Sie leben unter anderem in der Provinz Satipo. Von dort kam ein Hilferuf mehrerer Asháninkaorganisationen.

    Sie haben per Funk und Internet die Bevölkerung der Provinz über den neuen Virus informiert. Zum jetzigen Zeitpunkt sind dort keine Erkrankungen bekannt. Die Organisationen wollen erreichen, dass die Regenwaldbevölkerung geschützt wird. Sie haben höchste Alarmstufe ausgerufen und verhindern vorübergehend, dass Fremde von außen in die Dorfgemeinschaften gelangen. Denn das wäre für die Asháninka fatal:

    Erstens wegen der größeren Anfälligkeit der Indigenen gegen Viruserkrankungen, zweitens sind die Gesundheitsposten nicht im mindesten für den Ausbruch der Seuche gerüstet oder ausgestattet, und drittens ist das einzige Krankenhaus der Provinz chronisch überfüllt und weist deshalb Menschen auch ab.

    FECONACA (ein Verbund von Dörfern), die kleine Initiative Imperita und engagierte Einzelpersonen (Uni-Prof. etc.) planen, eine Lebensmittelbrücke zu den Regenwaldsiedlungen herzustellen, damit Ansteckungen vermieden werden können, ohne die Existenzgrundlage der Menschen dort zu gefährden.

    In der Provinz bringen die Menschen aus den Ortschaften normalerweise ihre Erzeugnisse wie Kakao in die Städte zum Verkauf. Den Erlös daraus verwenden sie, um ihrerseits Nahrungsmittel zuzukaufen: Reis, Salz, Nudeln.

    Um diesen Handel vorübergehend zu konzentrieren und einen Lieferdienst (in beide Richtungen) zu organisieren, bitten die Organisationen um kurzfristige und überbrückende Übernahme von Lebensmittelkosten. Damit soll verhindert werden, dass die Familien in die Städte gehen müssen - was sie jetzt auch gar nicht dürfen - und sich dort anstecken.

    Der Arbeitskreis München - Asháninka wurde gebeten, wieder als Partner zu fungieren und eine Überbrückungshilfe in Form von einmaligen Finanzmitteln zu organisieren. Der Arbeitskreis München - Asháninka ruft deshalb hiermit zu einer Spende auf, um mitzuhelfen, durch die Handelsbrücke die  Ansteckungsgefahr für die Asháninka zu minimieren.

    Der gemeinnützige Verein Nord Süd Forum München e.V. hat sich bereit erklärt, die Spenden entgegenzunehmen, zu verwalten, zu 100 % an die Organisationen in Peru weiterzureichen und über die Verwendung der Gelder zu informieren.

    Kontonummer: Nord Süd Forum München e.V.

    Bank für Sozialwirtschaft, München (BfS)

    IBAN DE 29 7002 0500 0008 833100

    BFSWDE33MUE

    Bitte Stichwort angeben: Spende Ashaninka Corona Regenwald

  • Update: Aufstehen gegen Rassismus und Diskriminierung

    Liebe Menschen, bitte achtet auf eventuelle Terminverschiebungen und Absagen bezüglich der beworbenen Veranstaltungen (Internationalen Wochen gegen Rassismus, Kundgebung und Demo am 21. März, dem Internationalen Tag gegen Rassismus, am Stachus).

    Auch unser Thementag „In | ter | sek | ti | on – Was hat Rassismus beispielsweise mit Sexismus zu tun?“ muss leider verschoben werden. Hintergrundinformationen dazu gibt es hier.

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