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Für konsequenten Schutz der Menschenrechte und der Umwelt in der EU-Batterieverordnung
Das NoSFo hat mitgezeichnet - denn Menschenrechte sind nicht verhandelbar!
Der zivilgesellschaftliche Arbeitskreis Rohstoffe begrüßt den im Dezember 2020 vorgelegten Entwurf der Europäischen Kommission für eine Batterieverordnung. Mit den vorgeschlagenen Rechtsvorschriften werden verbindliche Anforderungen für alle in der EU vermarkteten Batterien (Geräte-, Fahrzeug-, Elektrofahrzeug- und Industriebatterien) sowie Zielvorgaben für den Rezyklateinsatz, die Sammlung, Aufbereitung und das Recycling von Batterien am Ende ihrer Lebensdauer eingeführt.
Ein wesentliches Element der vorgeschlagenen Verordnung ist die Einführung einer Sorgfaltspflichtenregelung. Diese soll sicherstellen, dass es weder bei der Herstellung von Batterien noch bei der Gewinnung der benötigten Materialien zu Menschenrechtsverletzungen oder Umweltschäden kommt. Die Verpflichtung der Wirtschaftsakteure in der Batterieindustrie zur Umsetzung von menschenrechtlichen und umweltbezogenen Sorgfaltspflichten ist zu begrüßen. Doch der Legislativvorschlag weist mehrere Mängel auf, die die Wirksamkeit der vorgeschlagenen Sorgfaltspflichtenregelung ernsthaft gefährden könnten.
Die unterzeichnenden Organisationen empfehlen daher zehn Maßnahmen, um die Mängel in der Sorgfaltspflichtenregelung der vorgeschlagenen Batterieverordnung zu beheben. Damit soll die Wirksamkeit der Verordnung gewährleistet und Menschenrechte sowie Umwelt geschützt werden.
Hier findet ihr 10 VORSCHLÄGE FÜR WIRKSAME MENSCHENRECHTLICHE UND UMWELTBEZOGENE SORGFALTSPFLICHTEN
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Bildung.anders.machen. - Tage der Bildungsalternativen in München (14. - 16. Oktober 2021)
Wie soll die Bildung von Morgen aussehen? Auf diese Fragen wollen wir Antworten finden.
Für eine solidarische Gemeinschaft, in der Menschenrechte, sozial-ökologische Gerechtigkeit, Inklusion, Demokratie und Nachhaltigkeit tatsächlich gelebt werden, müssen wir Bildung ganzheitlich denken. Wir brauchen ein Bildungssystem, das seinen Fokus auf die Bedürfnisse von Menschen und Natur richtet und sie nicht als Wirtschaftsressourcen betrachtet.
Die Veranstaltung „Bildung.anders.machen – Tage der Bildungsalternativen“ vom 14.-16. Oktober 2021 war der Auftakt für eine breites Netzwerk, eine neue Bewegung. Zusammen mit Jugendlichen, Schüler*innen, Lehrenden und Interessierten arbeiteten wir an gemeinsamen Visionen für die Bildung von Morgen. Damit wollen wir einen inspirierenden und empowernden, politisch und öffentlich wirksamen Beitrag zur Transformation der Bildung und für mehr Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) in München und Bayern leisten.
Danke für die schönen Veranstaltungstage!
Eine Galerie unserer Visionen für die Bildung von morgen findet ihr hier:
https://bildungandersmachen.de/bildung-endlich-anders-machen-eure-forderungen/
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Materialien unseres Arbeitskreises München - Asháninka
Wie mache ich den Regenwald für Kinder begreiflich? Wie bringe ich Jugendlichen nahe, wie
bedeutsam der Wald für unsere Welt ist? Warum sollten Erwachsene den Regenwald schützen? Wie
leben moderne Indigene im Wald und mit dem Wald? Diese und andere Fragen beantworten sie selbst
in ihren Märchen, oder erzählen wir mit den Bildern unserer Spiele und anderen Materialien.
Der Arbeitskreis München - Asháninka unterstützt die Asháninka, ein indigenes Volk in Peru. Wir helfen
Landtitel auf den bedrohten Regenwald Perus zu sichern und langfristig zu schützen, die Bildungs- und
Gesundheitssituation zu verbessern, unterstützen bei politischer Mitsprache und kümmern uns um die
Wiederaufforstung bereits zerstörter Gebiete. Alle Einnahmen und Spenden gehen direkt und ohne
Abzug nach Peru an die diversen Projekte.
Kontakt: Nord Süd Forum München e.V., Heinz Schulze, Email: akma@nordsuedforum.de
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Völkermord anerkannt! Münchner Straßennamen umbenannt?
Endlich hat die Bundesregierung die Kolonialverbrechen an den Herero und Nama als Völkermord anerkannt. Der Vorstand des Nord Süd Forum München e.V. wendet sich an Oberbürgermeister Reiter und die Münchner Stadträt*innen und fordert den Blick auf die Straßennamen unserer Stadt.
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Spuren des Kolonialismus im Münchner Stadtbild
Auch heute finden sich im Münchner Stadtbild viele Spuren der kolonialen Vergangenheit Deutschlands und anderer Industrieländer. Im Jahr 2007 wurde beispielsweise die Von-Trotha-Straße in Trudering in Hererostraße umbenannt. Lothar von Trotha führte als Generalleutnant der deutschen Truppen den Völkermord gegen die Herero im Herero-Aufstand 1904 an.
Allerdings gibt es im öffentlichen Raum Münchens noch viele weitere Orte mit kolonialen Bezügen, zu denen bisher wenig bis keine Aufarbeitungsarbeit stattfindet. Auf der Seite www.mapping.postkolonial.net werden diese gesammelt und dokumentiert. Das Projekt von münchen postkolonial, dem Labor k3000 und dem Ökumenischen Büro für Frieden und Gerechtigkeit e.V. stellt ein Wissensarchiv bereit und ermöglicht so Bildungsarbeit zu diesem Thema.
Ebenfalls in der Kritik steht der Kolumbusplatz. Die Initiative Cambio hat nun eine Petition zu seiner Umbenennung gestartet. Die "Entdeckung" Amerikas durch Kolumbus stellt den Beginn des Kolonialismus und der erzwungenen Christianisierung dar. Kolumbus verschiffte unter anderem Sklaven nach Spanien und führte Feldzüge gegen die indigene Bevölkerung. Auch trug er durch seine Ankunft dazu bei, dass ein Großteil der Taíno-Indigenen ausgelöscht wurde. Höchste Zeit, dass Kolumbus kritisch betrachtet und nicht länger als "Entdecker" glorifiziert wird! Als Nord Süd Forum rufen wir dazu auf, die Petition zu unterzeichnen.
Cambio teilt auf seiner Instagram Seite @cambio.muc Infos zu Postkolonialismus, Antirassismus, Feminismus und Persönlichkeiten und Ereignissen der Geschichte indigener und Schwarzer Menschen - es lohnt sich, sich dort zu informieren!
Direkt vor Ort mehr zum Thema erfahren kann man mit dem Postkolonialen Stadtrundgang von Commit e.V., in dem es um koloniale Geschichte und koloniales Denken geht. Anschließend werden Orte in München aufgesucht, an denen heute noch Kolonialismus sichtbar ist. Der nächste Rundgang findet am 18. April um 13 Uhr statt.
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25 Jahre Städtepartnerschaft Harare München
Akteure aus der Zivilgelsellschaft, das Nord Süd Forum eingeschlossen, waren eine treibende Kraft zur Entstehung der Partnerschaft mit Harare. Seit 25 Jahren trägt unser Arbeitskreis Harare München Partnerschaft stark dazu bei, dass der Kontakt mit den simbabwischen Partner:innen trotz politischer Wirren nie abriss.
Mehr zur Städtepartnerschaft mit Harare und ihren Projekten erfahren Sie in diesem Video der Aktionsgruppe HMRG (Harare-Munich-Reference-Group) in Harare und HaMuPa (Harara München Partnerschaft).
Die Versorgungskrise in Simbabwe hat sich durch die Corona Pandemie extrem zugespitzt. Durch den Lockdown verlieren die wenigen Beschäftigten ihre Einkommen und die Straßenhändler ihre Existenz. Staatliche Absicherungen (Kurzarbeit, Sozialhilfe) sind unbekannt.
Hep Monatzeder, der Vorsitzende des Vereins München für Harare e.V., sagt: „Die Städtepartnerschaft zwischen München und Harare wurde gegründet, um Brücken zu schlagen zwischen den Menschen verschiedener Kulturen. Doch Partnerschaft bedeutet auch, dem Partner unter die Arme zu greifen, wenn er in Not ist: Wir müssen jetzt handeln!“
Deshalb lädt das Nord Süd Forum ganz herzlich dazu ein, die vom Verein betreuten sozialen Projekten in Harare durch eine Spende zu unterstützen.
Es fehlt dort an Corona-Medikamente und medizinischem Material, aber auch an der Grund-Versorgung mit Lebensmitteln. Empfänger der Hilfe sind sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche.
Mehr Informationen zu den Projekten und der Spende finden sich auf der Website: www.muenchen-fuer-harare.de/projekte/
Spenden können auf das Konto IBAN DE4470 1500 0000 0045 9545; BIC: SSKMDEMMXXX überwiesen werden. Sie werden ohne Abzug für Verwaltungskosten direkt und auf sicherem Weg zu den Projekten geleitet.
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Münchner Tag der Menschenrechte - Video jetzt verfügbar
Beim Online-Vortrag "Vom Norden lernen? Menschenrechte auch für Frauen in der Prostitution" diskutierten wir am 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, mit Referentinnen aus Politik, Zivilgesellschaft und Betroffenen, u.a. mit der Bayrischen Abgeordneten des Europäischen Parlaments Maria Noichl, SPD und Per-Anders Sunesson des Schwedischen Sonderbotschafters für den Kampf gegen Menschenhandel.
Der Link zum Videokanal zu allen Videos ist:
https://www.youtube.com/channel/UCRVGhWUC_qforL0j6GfyVQA/featured
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Tropisches Doppel - von unserem Arbeitskreis für die Kleinen
Für Kinder ein riesen Spaß:
Memory-Spiel mit 24 Motiven aus dem peruanischen Regenwald – Tiere, Blumen und Kinder aus dem Regenwald dabei.
Das Spiel ist für Kinder konzipiert.Inhalt:
- 48 farbige Kärtchen (Karton, 5 x 5 cm)
- Hintergrundinformation
- Tipps für Spielvarianten und Spielregeln
Verpackt in einer schönen Schachtel, 10 x 5 cm.Schutzgebühr 5 € inkl. Versandkosten
Bezug per Vorkasse auf folgendes Konto:
Heinz Schulze (Projektkoordination)
Sparda Bank
IBAN: DE 19 70090 5000 10513 4218
Bitte geben Sie im Verwendungszweck an:
Produkt (z.B. Tropisches Doppel), Anzahl, Name und LieferanschriftWir arbeiten ehrenamtlich und schreiben keine Rechnungen.
Infos: akma@nordsuedforum.deREGENWALDSCHÄTZE – FÜR DAS GLOBALE LERNEN
- Der amazonische Regenwald ist sehr schön, sehr wichtig und muss geschützt werden -
In diesem Sinne haben wir vom Arbeitskreis München Asháninka (im Nord Süd Forum München e.V.) Materialien erstellt.
Leitmotiv ist: Nur was ich kenne, schütze ich.
Die Materialien sind Teil unserer langjährigen Kooperation mit Organisationen des indigenen Volkes der Asháninka im zentralen Regenwald Perus. Sie sind mit ca. 80.000 Menschen das größte indigene Volk im peruanischen amazonischen Regenwald.
Wir betrachten diese Kooperation nicht als karitative Hilfe sondern als Kooperation in Augenhöhe, soweit das möglich ist innerhalb der globalen ungerechten Strukturen. Sie ist Teil innerhalb des europäischen KlimaBündnisses.
Ein ganz wichtiges Ziel ist für uns die Informations- und Bildungsarbeit. Diese sehen wir als Teil des Globalen Lernens.
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Münchner Tag der Menschenrechte
Beim Online-Vortrag "Vom Norden lernen? Menschenrechte auch für Frauen in der Prostitution" diskutieren wir am 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, mit Referentinnen aus Politik, Zivilgesellschaft und Betroffenen, u.a. mit der Bayrischen Abgeordneten des Europäischen Parlaments Maria Noichl, SPD und Per-Anders Sunesson des Schwedischen Sonderbotschafters für den Kampf gegen Menschenhandel.
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Ausverkauft - Regenwaldkalender 2021
Unser Wandkalender der Klimapartnerschaft München – Asháninka ca. DIN A 3 quer mit 13 Farbfotos aus dem amazonischen Regenwald Perus kann ab jetzt bestellt werden. Der Erlös geht an Projekte der dort lebenden Asháninka (Münchens Klimapartner) für den Erhalt des Regenwaldes.
Kosten pro Kalender 12 € + Versandkosten gegen Rechnung. Bestellungen bitte an: akma@nordsuedforum.de (Versand erfolgt 1 x wöchentlich)
Abholung mit Barzahlung nach telefonischer Absprache beim Nord Süd Forum München im EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80
Tel. 089 / 85 63 75 23
Eine Abholung ist zu folgenden Zeiten möglich:
Dienstags von 9.30 bis 12.30 Uhr
Mittwochs von 14.30 bis 17.30 Uhr
Da das EineWeltHaus aktuell geschlossen ist, rufen Sie uns bitte an, sobald Sie vor der Türe stehen. Jemand vom Team des Nord Süd Forums kommt dann mit den Kalendern vor die Türe des Hauses.