vergangene Veranstaltungen

  • „Matriarchs of Resilience“: Internationaler Tag der Indigenen Frauen

    Die Vereinten Nationen haben den 5. September zum jährlichen „International Day of Indigenous Women“ erklärt – eine längst überfällige Würdigung der Indigenen Frauen weltweit. Erstmalig wird dieser Tag 2026 gefeiert.
    Die Aktionsgruppe Indianer & Menschenrechte e.V. wird diesen Tag mit einem Vortrag über die Matriarchinnen des Widerstands und der Resilienz würdigen, denn die Indigenen Frauen in Kanada und USA haben seit jeher eine besondere Rolle bei der Verteidigung Indigener Selbstbestimmung eingenommen. Als Aktivistinnen, politische Führungspersönlichkeiten, kulturelle Vermittlerinnen, außergewöhnliche Künstlerinnen und als Wegbereiterinnen haben sie den Indigenen auch auf internationaler Ebene und bei den Vereinten Nationen Gehör und Sichtbarkeit verschafft. Ihr großartiges Wirken wird zu oft übersehen, da sich die Indigenen Frauen nicht in den Vordergrund schieben – deswegen wollen wir ihnen die Anerkennung erweisen, die ihnen zusteht.

    Veranstaltungsort: EineWeltHaus München, Schwanthalerstr. 80, 80336 München
    Raum: Kleiner Saal 211+212
    Veranstaltende*r: Aktionsgruppe Indianer & Menschenrechte
    Eintritt: Eintritt frei (Spende erbeten)
    Kontakt: Monika Seiller, post@aktionsgruppe.de

  • Klimawandel und Just Transition aus der Perspektive der Völker Asháninka und Nomatsigenga

    Gehen wir, geht die Welt, neue und bessere Wege nach dem Klimagipfel in Belem?
    Indigene Delegierte nehmen an den Verhandlungen der Vereinten Nationen teil und mahnen, dass ihr Wissen Lösungen bereithält für die Klimakrise, die wir in Europa in den letzten Wochen so schockiert gespürt haben. Mit Cleyton Valentin Chumpate aus San Martín de Pangoa, Peru, arbeiten wir in diesem Workshop auf der Basis der spezifischen Situation seiner Gemeinschaft und den wesentlichen Themen der UN-Klimaverhandlungen im Juni in Bonn an Ideen und Impulsen für die konkrete Zusammenarbeit.

    Mit
    Cleyton Valentin Chumpate, OMANPL (Organisación Milenaria Ashaninka y Nomatsiguenga de Pangoa), Experte für indigene Rechte

    Auf Spanisch mit Simultanübersetzung ins Deutsche

    Anmeldung unter: https://www.infostelle-peru.de/veranstaltungen/die-welt-zerbricht-kooperation-kann-heilen/

    Veranstalter:innen und Kooperationsparter:innen : AK München-AsháninkaINFOE e.V.Informationsstelle Peru e.V., Katholischer Fonds, Brot für die Welt, Protect the Planet ( https://www.protect-the-planet.de/)

  • Speed-Dating: Schüler*innen treffen Stadträt*innen – Klima & Globale Gerechtigkeit

    Wie kann München klimagerechter werden? Welche Verantwortung tragen wir für globale Gerechtigkeit? Und welche Erwartungen haben junge Menschen an die Kommunalpolitik?
    Diesen Fragen wollen wir gemeinsam mit engagierten Schülerinnen und Münchner Stadträtinnen im Rahmen eines Speed-Datings zu Klima & Globaler Gerechtigkeit nachgehen.

    Datum: Dienstag, 28. Juli 2026
    Uhrzeit: 9:00–12:30 Uhr
    Ort: Münchner Haus der Schüler*innen (Brienner Straße 59, am Stiglmaierplatz)

    In kleinen Gesprächsrunden haben Schüler*innen die Möglichkeit, ihre Fragen, Ideen und Forderungen direkt mit Mitgliedern des Münchner Stadtrats zu diskutieren.
    Ziel ist ein offener Austausch auf Augenhöhe – über Klimaschutz, globale Verantwortung und die Zukunft unserer Stadt.

    Wir möchten insbesondere Klima-AGs, Fairtrade-Schulen, Nachhaltigkeitsgruppen sowie alle klima- und entwicklungspolitisch interessierten Schüler*innen herzlich zur Teilnahme einladen. Das Angebot wird gemeinsam vom Klimanetz München, dem Nord Süd Forum München und dem Münchner Haus der Schüler*innen organisiert und möchte jungen Menschen eine Stimme im politischen Dialog geben.

    Wenn Ihre AG oder eine Gruppe interessierter Schüler*innen teilnehmen möchte, freuen wir uns über eine kurze Rückmeldung bis zum 1. Juli.

    Kontakt: speeddating@klimanetz-muenchen.de

    Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie diese Einladung an interessierte Schüler*innen weitergeben und ihnen die Möglichkeit eröffnen, ihre Perspektiven und Ideen direkt in den politischen Austausch einzubringen.

  • Indigene Selbstbezeichnung & Erinnerungskultur

    Gemeinsam mit Maurille Kukama sprechen wir über indigene Selbstbezeichnung, Zugehörigkeit, Erinnerungskultur und koloniale Gewalt – ausgehend von der Geschichte des nach München verschleppten „Miranha-Mädchens“. Im Zentrum steht die heutige Perspektive einer indigenen Referentin, die familiär mit Miranha-Geschichte verbunden ist und sich zugleich bewusst als Teil des Kukama-Volkes positioniert.

  • Kontrakolonialer Stadtrundgang durch München

    Anmeldungen zum Stadtrundgang erwünscht: mubukainitiative@posteo.de .

  • Indigene Strategien zur Verteidigung des Körper-Territoriums

    Erinnerungskultur und koloniale Gewalt - Indigene Perspektive im Mittelpunkt
    Indigene Strategien zur Verteidigung des Körper-Territoriums

    Die Mubuka Initiative eröffnet die Veranstaltungsreihe SENSING SITES – Dekoloniale Gedächtnissuche mit einer indigenen Perspektive auf Münchens koloniale Geschichte. Im Fokus stehen eine erinnerungspolitische Neuorientierung, die Vielschichtigkeit indigener Identitäten, Selbstbestimmung und das Hinterfragen europäischer Zuschreibungen.

    Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Begegnung mit Maurille Jeritz Jacinto Gomes Kukama, indigene Akteurin und Geschichtslehrerin aus dem Amazonas. Sie ist familiär mit der Geschichte der Miranha verbunden und positioniert sich bewusst als Kukama. Ausgehend von der Geschichte eines 1820 nach München verschleppten Miranha-Mädchens beleuchtet Maurille Kukama koloniale Gewalt, Klimagerechtigkeit, Körper-Territorium, die Rechte der Natur, kollektive Resilienz und die Kämpfe indigener Frauen. Der Beitrag gibt wichtige Impulse zu globalen Zukunftsfragen und Perspektiven, die über westlich geprägte Gesellschaftsmodelle hinausweisen.

    Wichtiger Hinweis: Die Veranstaltung ist Teil von SENSING SITES – Dekoloniale Gedächtnissuche | Einweihung des Gedenkzeichens für die verschleppten Kinder „Juri und Miranha“und andere Kolonialopfer, die in München begraben wurden, am 24. Oktober, 12:00 Uhr, Alter Südlicher Friedhof, Rundgang-Treff: Thalkirchener Straße 17.

    Das vollständige Sensing-Sites-Programm vom 23. Oktober bis 29. November erscheint auf maat-archiv.de und Instagram (@sensing.sites.muenchen).,

    Sprachen: portugiesisch und deutsch

    Montag, 20.07., 19:00 Uhr
    Veranstaltungsort: EineWeltHaus, Schwanthalerstraße 80, Raum: Saal

    Veranstaltende*r: Mubuka Initiative in Kooperation mit dem EineWeltHaus, NordSüdForum München und MAAT Medienkollektiv Afrodiaspora Archiv
    Kontakt: m.laja@einewelthaus.de, programm@einewelthaus.de

  • Globale Verantwortung in München: Zivilgesellschaftliche Perspektiven zur Kommunalpolitik 2026–2032

    Wie kann München seiner globalen Verantwortung gerecht werden? Welche Rolle spielen Erinnerungskultur, Menschenrechte, migrantische Teilhabe und demokratische Debattenräume in der Stadtpolitik der kommenden Jahre?

    Organisationen aus dem Netzwerk München Global engagiert laden Vertreter:innen demokratischer Stadtratsfraktionen sowie die interessierte Stadtgesellschaft zu einer Podiumsdiskussion über globale Verantwortung und kommunalpolitische Perspektiven für die Legislaturperiode 2026–2032 ein.

    Im Mittelpunkt stehen folgende Themenbereiche:

    • Erinnerungskultur in München (Modupe Laja, EineWeltHaus)
      Unter diesem Schwerpunkt wollen wir uns einer zeitgemäßen und niederschwelligen Erinnerungskultur mit stärkerer Berücksichtigung kolonialer Kontinuitäten, migrantischer Perspektiven und globaler Verantwortung widmen.

    • Verantwortung städtischer Eigenbetriebe (Raphael Thalhammer, Nord Süd Forum München)
      Am Beispiel der Beteiligung der Stadtwerke München an Windkraftprojekten in Sápmi/Norwegen möchten wir über menschenrechtliche Verantwortung kommunaler Unternehmen und globale Auswirkungen kommunaler Politik sprechen.

    • Demokratische Räume und politische Debattenkultur (Achim Waseem Seeger)
      Welche Orte und Möglichkeiten bestehen in München für kontroverse, aber demokratische Debatten zu internationalen Konflikten und Menschenrechtsfragen — sei es für die Friedensbewegung, Klimaaktivismus oder auch für palästinasolidarische Perspektiven innerhalb des demokratischen Diskurses? In diesem Zusammenhang stellt sich auch die Frage nach der Zukunft und Bedeutung zivilgesellschaftlicher Orte der Begegnung, Diskussion und politischen Organisierung.

    • Migrantische Perspektiven auf Stadtpolitik und Teilhabe (Jiréh Emanuel, Netzwerk Morgen)
      Eine zentrale Forderung migrantischer Communities und Initiativen ist die Öffnung städtischer Politik hinsichtlich politischer Teilhabe, Repräsentation und strukturelle Verankerung migrantischer Perspektiven. Wie kann die Stadt München sicherstellen, dass migrantische Perspektiven systematisch in Entscheidungsprozesse einfließen (z.B. Beiräte, partizipative Formate, Quoten, etc.)?

    Die Veranstaltung versteht sich als konstruktiver Dialog zwischen Kommunalpolitik und global engagierter Zivilgesellschaft. Ziel ist es, Perspektiven und Anliegen aus der Stadtgesellschaft frühzeitig in die neue Legislaturperiode einzubringen und gemeinsam über Wege einer verantwortungsvollen und solidarischen Stadtpolitik ins Gespräch zu kommen.

    Für den Stadtrat haben zugesagt:

    • Arif Haidary (Die LINKE)

    • Serzan Celik (Bündnis90/Die GRÜNEN)

    • Barbara Likus (SPD)

    Moderation: Aylin Romey

    Der Eintritt ist frei, keine Anmeldung.

    Die Veranstaltung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe München global engagiert statt.

    Die Veranstaltungsreihe wird in Kooperation organisiert von: Referat für Bildung und Sport, Referat für Arbeit und Wirtschaft, Sozialreferat, Kulturreferat, Münchner Stadtbibliothek, Nord-Süd-Forum München e. V., MORGEN e. V., Bellevue di Monaco und Bayerischer Flüchtlingsrat e.V.

  • Bayrische Eine Welt-Tage in Augsburg

    Die "Bayerischen Eine Welt-Tage" mit "Fair Handels Messe Bayern" sind der jährliche Treffpunkt der bayerischen Eine Welt-Akteure. Im "Kongress am Park" in Augsburg werden die neuesten Trends fair gehandelter Produkte präsentiert. Organisationen aus dem Eine Welt-Bereich informieren Sie im Bereich Bildung und Kampagnen. Nutzen Sie die Gelegenheit in persönlichen Begegnungen und Gesprächen mehr zu den aktuellen Themen aus den Bereichen Fairer Handel, Globales Lernen, Eine Welt-Partnerschaft zu erfahren. Der Eintritt ist frei!

    Flyer Bayerische Eine Welt-Tage 2026 zum Download (500KB)

    Programm 2026 - Bayerische Eine Welt-Tage

    Freitag, 03. Juli 2026  -  13.30 bis ca. 18.00 Uhr

    • Eröffnung

    • Angebote der Fair Handels-Organisationen

    • Infostände von Eine Welt-Akteuren

    • Ausstellung "Öko-Soziale Beschaffung"

    • Infoshops und Diskussionsrunden

    Samstag, 04. Juli 2026  - 10.00 bis 16.00 Uhr

    • Angebote der Fair Handels-Organisationen

    • Infostände von Eine Welt-Akteuren

    • Ausstellung "Öko-Soziale Beschaffung"

    • Infoshops und Diskussionsrunden

    • Mitmachaktion Kleidertauschparty

    Ausführliche Informationen zum Prgramm finden sich hier.

    Herzliche Einladung zum Vortrag "Humanität geht nicht unter" mit Christian Springer  am Samstag, 04. Juli 2026 um 15.00 Uhr im Kongress am Park, Augsburg - im Rahmen der "Bayerischen Eine Welt-Tage"

    Eintritt 13,20 Euro im Vorverkauf - Kasse vor Ort 14,00 Euro - Tickets online unter: eveeno

    Christian Springer: 
    "Es ist ein Satz meiner Mutter, der mich antreibt. Ich war noch klein, als sie zu mir sagte: „Wenn einer hingefallen ist, gehst Du hin und hilfst ihm auf.“ Da war keine Rede von Hautfarbe, Religion oder Politik. Aber wir leben in einer Welt, in der Menschlichkeit gekapert wird von religiösen Eiferern und sadistischen Diktatoren. Kann man da nichts dagegen machen? Doch! Und wie? Solidarisch sein, Anpacken. Heute! Nicht morgen!"

  • Beyond 2030: Brauchen wir noch globale Entwicklungsziele?

    Gemeinsam mit Gabriele Köhler (Women Engaged for a Common Future - WECF und der Deutschen Gesellschaft der Vereinten Nationen) laden wir im Rahmen der Bayrischen Eine Welt-Tage zu einem Austausch ein:

    Mit der Agenda 2030 und den SDGs hatten die Vereinte Nationen 2015 einen (relativ) ambitionierten Rahmen für nachhaltige Entwicklung geschaffen. Doch die Realität zeigt: Viele Ziele sind außer Reichweite, globale Krisen verschärfen bestehende Ungleichheiten und die politische Bereitschaft zur Zusammenarbeit bröckelt. Viele der versprochenen Verbesserungen sind nicht realisiert.

    Kritische Stimmen weisen schon lange darauf hin, dass die Agenda zentrale Fragen ausblendet: Machtverhältnisse, wirtschaftliche Strukturen und die Ursachen globaler Ungleichheit. Zur Analyse hilfreich der neue Global Justice Report und der Aufruf Poverty Eradication beyond Growth.

    Wie kann eine internationale Entwicklungsagenda nach 2030, wenn die jetzige Agenda ausläuft, aussehen? Ist ein gemeinsamer globaler Ordnungsrahmen überhaupt noch realistisch? Oder braucht es gerade jetzt einen neuen, mutigeren Anlauf? Das schlagen wir vor in Form eines neuen öko-sozialen Gesellschaftsvertrags

    Welche Rolle haben progressive Wissenschaft, zivilgesellschaftliche Akteure und Kommunen konkret? Diskussion auf den Bayrischen Eine Welt Tagen.

    Das gesamte Programm der Bayrischen EineWeltTage findet sich hier.

  • Praxis-Seminar: Urbane Monster der imperialen Lebensweise

    Lerne mit uns die Urbanen Monster einer ausbeuterischen imperialen Lebensweise kennen! 

    Sie begegnen uns überall – sie kriechen aus der Jeans, im Handyladen aus den seltenen Erden der neuesten Smartphone-Modelle, beim Einkaufen im Supermarkt rollen sie via Kassenlaufband in unseren Alltag. Diese Monster haben sich in alle Lebensbereiche westlicher Gesellschaften eingenistet und hineingefressen. Wir können ihnen nicht entkommen, selbst wenn wir es wollten. Und eigentlich haben wir uns gut mit ihnen arrangiert und füttern sie reichlich: aber leider auf Kosten anderer...

    Die Urbane-Monster-Didaktik ist in der politischen Bildung wie auch in der kulturellen Bildung gleichermaßen gut einsetzbar. Gerade für Kinder und Jugendliche bieten die Urbanen Monster einen spielerischen und zugleich auch künstlerisch-kreativen Zugang zum eigentlich schweren Thema der Auseinandersetzung mit unseren nicht-nachhaltigen und auch imperialen Lebensstilen.

    Wir freuen uns, mit euch im Seminar das Potential dieser Methode kennenzulernen. Lasst euch von Dr. Oliver Emde, der die Monster ins Leben gerufen hat, in die Welt der Urbanen Monster einführen. 

    Dr. Oliver Emde, der die Urbane-Monster-Didaktik ins Leben gerufen hat, wird euch gemeinsam mit Nadine Kaufmann, die erfahrungsorientierte Lernräume zu komplexen Fragen gestaltet, in die Welt der Urbanen Monster einführen.

    Referent:innen:
    Nadine Kaufmann (Konzeptwerk Neue Ökonomie Leipzig)
    Dr. Oliver Emde (Evangelische Akademie Hofgeismar)

    Kosten: 70 Euro inkl. Verpflegung, Ermäßigung auf Anfrage

    Hier geht es zur Anmeldung.

    Nord Süd Forum München, Commit, Green City und Ökoprojekt MobilSpiel in Kooperation mit der Akteursplattform BNE und Globales Lernen in München.

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