vergangene Veranstaltungen
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Spionagesoftware made in München - weltweit eingesetzt und illegal exportiert?
Im Rahmen der Münchner Friedenswochen.
Online per BigBlueButton-Software (Infos unten) über senfcall.de Link: https://lecture.senfcall.de/nor-krq-75g
Bekannt ist, dass in München Panzer gebaut werden. Erst letztes Jahr hat der Rüstungskonzern Krauss-Maffei Wegmann 40 Jahre Produktion des Kampfpanzers Leopard 2 gefeiert [sic!]. Weit unbekannter ist, dass aus dem Isar Valley auch Spionagesoftware stammt, die weltweit von Autokraten und Diktaturen eingesetzt wurde, um Oppositionelle auszuspähen und zu unterdrücken. Ganz vorne dabei, die Firma FinFisher aus Sendling. Der Export solcher Software fällt erst seit 2015 unter die Kontrolle des Außenwirtschaftsgesetzes. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft München gegen FinFisher. Der Verdacht: Sie hat ihre Software FinSpy illegal in die Türkei exportiert, wo sie gegen die Opposition eingesetzt wurde. Die Organisationen Gesellschaft für Freiheitsrechte, Reporter ohne Grenzen, netzpolitik.org und European Center for Constitutional and Human Rights haben Anzeige erstattet. Bei der Veranstaltung werfen wir ein Licht auf die Machenschaften und das Netzwerk des Firmengeflechts FinFisher. Wir informieren zum Vorwurf des illegalen Exports und dem aktuellen Stand des Verfahrens.
Beowulf Tomek (freischaffender Künstler): Digitale Rüstungsgüter aus dem Isar Valley Sarah Lincoln (Gesellschaft für Freiheitsrechte e.V.): Der illegale Export, die Strafanzeige und wie es jetzt weitergeht
Zu den ReferentInnen:Beowulf Tomek schloss im Februar 2020 mit dem Projekt "Malware-Dienstleistungen für staatliche Stellen – Digitale Rüstungsgüter aus dem Isar Valley" sein Studium an der Akademie der bildenden Künste ab und lebt und arbeitet als freischaffender Künstler in München. Sarah Lincoln ist Verfahrenskoordinatorin der Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF), wo sie Fälle inhaltlich und organisatorisch begleitet. Zuvor war sie sechs Jahre als Menschenrechtsreferentin bei Brot für die Welt tätig.
Online per BigBlueButton-Software (BBB) über senfcall.de Link: https://lecture.senfcall.de/nor-krq-75g
Zur Teilnahme muss nichts installiert werden! Allerdings wird ein aktueller Browser benötigt: Auf *PC/Notebook: Chrome, Opera, Firefox oder Edge (seit 2020) *Android ab Version 6.0: Chrome *iOS ab Version 12.2: Safari
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Warrior Women statt Pocahontas - Ausstellung
Nachdem die Ausstellung im März in den Lockdown fiel, nehmen wir nun einen zweiten Anlauf, um ihr den Raum zu geben, den sie verdient.
In den vergangenen Jahrzehnten wurden allein in Kanada ca. 4.000 indigene Frauen und Mädchen vermisst oder ermordet. Struktureller Rassismus, Sexismus und Kolonialismus paaren sich in verhängnisvoller Weise und marginalisieren gerade indigene Frauen – Völkermord im 21. Jahrhundert. Auch in den USA gewinnt das Thema zunehmend an Aufmerksamkeit.
Die Ausstellung thematisiert die Gewalt an indigenen Frauen, indem sie die Opfer und ihre Schicksale präsentiert. So wie die Opfer lange „unsichtbar“ waren, wurden/werden auch die indigenen Anwältinnen, Künstlerinnen, Filmemacherinnen, Menschenrechtsexpertinnen oder Aktivistinnen in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit ignoriert. Die Ausstellung will diese Ignoranz überwinden, indem sie Porträts dieser „Warrior Women“ präsentiert, die künstlerisch in unterschiedlichen Stilen umgesetzt werden, und damit die Stärke und den Widerstand der indigenen Frauen würdigt.
Geführte Ausstellungsbegehungen finden an zwei Donnerstagen (22./ 29.10.) von 19.00 – 20.30 Uhr statt.
Raum: Foyer Veranstaltende*r: Aktionsgruppe Indianer & Menschenrechte e.V. in Kooperation mit Nord Süd Forum München e.V. und Trägerkreis EineWeltHaus München e.V.
(Copyright Bild: Aktionsgruppe Indianer & Menschenrechte)
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Fachtag „Lernort Zukunft – Die Nachhaltigkeitsziele (SDGs) und ihr Potenzial für eine sozial-ökologische Schule“
Der Fachtag "Lernort Zukunft" findet als digitales Format statt, Anmeldungen sind noch möglich (Kontakt siehe unten).
Wie kann sich Schule zu einem Lernort weiterentwickeln, an dem Kinder, Jugendliche und Erwachsene nachhaltig und solidarisch miteinander umgehen, an dem soziale Gerechtigkeit gelebt wird und ein sorgsamer Umgang mit Ressourcen stattfindet? Wie gelingt es, die gesamte Schulfamilie an dieser Gestaltung zu beteiligen? Wie können sich Schulen öffnen und stärker mit außerschulischen Partner*innen zusammenarbeiten? Die Schule als Lern- und Lebensort für alle Kinder und Jugendlichen hat die Aufgabe, Raum für das Erproben gesellschaftlicher Veränderungen zu ermöglichen.
Wir laden Sie ein, das Potenzial der SDGs, der „Nachhaltigkeitsziele für eine bessere Welt“ kritisch zu diskutieren, in anregenden Workshops gute Beispiele kennenzulernen und gemeinsam Impulse für eine zukunftsfähige Münchner Schullandschaft zu setzen. In Vorträgen und Workshops geben renommierte Referent*innen Impulse und Anregungen für die pädagogische Arbeit in und mit Schulen. Wir planen den Fachtag aktuell als Präsenzveranstaltung und setzen die geltenden Hygieneanforderungen achtsam um; sollten sich die Auflagen verändern, planen wir eine Hybrid- oder Online-Veranstaltung.
Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt, eine schriftliche Anmeldung mit Name, Einrichtung und Adresse an oekoprojekt@mobilspiel.de ist erforderlich.
Veranstalter: Nord Süd Forum München e.V. und Ökoprojekt MobilSpiel e.V. (im Auftrag des Referats für Gesundheit und Umwelt der LH München)
Kooperationspartner: Akteursplattform BNE und Städtisches Werner-von-Siemens Gymnasium
TN-Beitrag: inkl. Verpflegung 65 Euro (Ermäßigung auf Anfrage)
Kontakt und Information: Steffi Kreuzinger, Ökoprojekt MobilSpiel e.V., Tel. 089 7696025, steffi.kreuzinger@mobilspiel.deRaphael Thalhammer, Nord Süd Forum München e.V., Tel. 089 85637523, r.thalhammer@nordsuedforum.de
Das Programm und weitere Infos finden Sie hier: Webversion_SDG-Fachtag-Flyer.
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ABGESAGT - hope(n)HAUS
Diese Veranstaltung wurde abgesagt:Schönes Format, schlechter Zeitpunkt.Wir legen die Idee in unser Ideen-Schatzkästchen und holen das hope(n)HAUS zu einem anderen Zeitpunkt nach. Die Zeit wird kommen für einen hoffnungsvollen Austausch und persönliche Begegnung!
Hinter dieser Veranstaltung steht die Hoffnung auf ein offenes EineWeltHaus, in dem sich (hoffentlich bald wieder) Menschen frei bewegen und begegnen können. So offen wie derzeit möglich laden wir zum Austausch unter Eine-Welt-Initiativen ein. Das Haus ist eine Wundertüte: Lasst euch überraschen, was angeboten wird! Oder werft einen Blick ins Programm, das ihr bald hier findet.
Schaut rein in die Räume 108, U20 oder 211/12.
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Geführte Ausstellungsbegehung “Warrior Women statt Pocahontas”
Die Ausstellung Warrior Women statt Pocahontasspricht für sich: Sie gedenkt der Opfer rassistischer und sexistischer Gewalt und würdigt den Kampf starker indigener Frauen.
An zwei Donnerstagen im Oktober (22.10 & 29.10. | 19 Uhr) ergänzen geführte Begehungen die eindrückliche Installation. Monika Seiller (Aktionsgruppe Indianer und Menschenrechte) – welche die Ausstellung konzipiert und umgesetzt hat – gibt dabei Einblick in Hintergründe und Zusammenhänge.
Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig – aufgrund des Hygienekonzepts ist die Anzahl der Teilnehmenden jedoch begrenzt.
(Copyright Bild: Aktionsgruppe Indianer & Menschenrechte)
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EineWeltReport auf Radio Lora
Im Eine-Welt-Report berichten engagierte Menschen über die Anliegen ihrer Organisation und über ihre Erfahrungen in der Einen-Welt-Arbeit. Die meisten InterviewpartnerInnen kommen aus Mitgliedsgruppen des Nord Süd Forum München. Außerdem informieren sie in der Sendung über die Situation in den Ländern, die sie unterstützen und in denen sie sich für eine gerechte Welt einsetzen.
Die Themen des „Eine-Welt- Reports“ sind vielseitig und reichen von Erzählungen über das Engagement für den Erhalt des Regenwaldes oder gegen Beschneidungspraktiken bei Frauen, bis hin zum Einsatz für die Verbesserung des Schulsystems für verarmte Menschen und vieles mehr. Natürlich geht der Blick hierbei nicht nur in die Ferne. Auch auf hiesige Akteure und die Wirkungen ihrer Handlungen auf Mensch und Natur wird geblickt. Reinhören (auf UKW 92,4 oder online) lohnt sich!
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Orte des Wandels in München – ein alternativer Stadtrundgang (Thema Lebensmittel/Ernährung)
Spazieren Sie mit uns in eine neue Welt – fair, ressourcenschonend und zukunftsfähig. Gemeinsam schauen wir über den Tellerrand in die Welt der Nahrungsmittel und lernen Initiativen und Orte kennen, die sich in München für nachhaltige Ernährung und Landwirtschaft einsetzen: solidarische Landwirtschaft, Urban Gardening, Lebensmittelretten und interkulturelle Kochprojekte. Viele zukunftsweisende Ideen leisten bereits einen wichtigen Beitrag zu einem sozial-ökologischen Wandel der Stadtgesellschaft. Der Rundgang beginnt am Pädagogischen Institut und endet am Ökologischen Bildungszentrum. Vor Ort kommen wir mit den Akteur_innen selbst ins Gespräch und erfahren, welche Hintergründe und Motivationen hinter den Projekten stehen.
Anmeldung& weitere Infos:Die Teilnahme am Rundgang ist kostenfrei, über eine freiwillige Spende freuen wir uns.
Teilnehmende benötigen ein Innenraum-Tagesticket für den MVV.
Der Rundgang ist nicht barrierefrei.
Anmeldung ortedeswandels@posteo.de
Veranstalter:Der Stadtrundgang „Orte des Wandels ist ein Kooperationsprojekt von Commit München und dem Nord Süd Forum München. Das Projekt wird gefördert vom Referat für Gesundheit und Umwelt (RGU) der Landesshauptstadt München sowie von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).
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Eröffnung “Warrior Women statt Pocahontas”
Nachdem “Warrior Women statt Pocahontas” im März mitten in den Lockdown fiel, freuen wir uns sehr, die Ausstellung im Oktober nochmals im EWH zeigen zu können.
In den letzten Jahrzehnten wurden geschätzt 4.000 indigene Frauen ermordet – weil sie Indigene und Frauen waren. Aufgrund der kolonialen Geschichte und des gegenwärtigen anhaltenden Rassismus werden indigene Frauen diskriminiert, marginalisiert und täglicher Gewalt ausgesetzt. Jeden dritten Tag wird eine indigene Frau ermordet – 80% der Täter sind Nicht-Indigene.
Im Eröffnungsvortrag spricht Monika Seiller über die Hintergründe der Ausstellung, über strukturellen Rassismus und Sexismus, berichtet aber auch über den Widerstand der indigenen Frauen, die nicht mehr als Opfer gesehen werden wollen, sondern als „Survivors“ (Überlebende). Im Anschluss daran erfolgt die Eröffnung sowie eine Begehung der Ausstellung “Warrior Women statt Pocahontas”.
Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig – aufgrund des Hygienekonzepts ist die Anzahl der Teilnehmenden jedoch begrenzt.
(Copyright Bild: Aktionsgruppe Indianer & Menschenrechte)
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Mitglieder-Plenum
Die Mitglieder des Nord Süd Forum München e.V. treffen sich alle zwei Monate im Plenum, um sich auszutauschen und gemeinsame Aktivitäten zu planen.
Das Plenum ist öffentlich. Deshalb freuen wir uns über Ihr Interesse und heißen Sie herzlich willkommen!
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ABGESAGT - FairFashion-Rundgang: Lichtblicke der Modebranche in München
Dieser Rundgang fällt leider aus, da die allermeisten Stationen (kleine Shops, Labels, Ateliers) keine Besucher*innen empfangen können.
Die Corona-Pandemie hat den Textilsektor kalt erwischt. Textilarbeiter*innen, Zulieferer, Modemarken und Einzelhändler*innen – alle sind betroffen. Die ökologischen und sozialen Probleme der Modeindustrie wurden durch die Corona-Krise verstärkt und verdeutlicht: ein Lehrstück in Globalisierung mit all ihren nahen und fernen, positiven und vor allem negativen Konsequenzen. Der Fair Fashion Stadtrundgang führt Sie zu Orten, die spannende Alternativen zur Fast Fashion aufzeigen: Wir treffen erfolgreiche Unternehmer*innen, die auf fair und ökologisch nachhaltig produzierte Mode setzen, blicken Designer*innen über die Schulter, denen Individualität, Langlebigkeit und Transparenz wichtig ist und tauschen uns aus, über faire Schuhproduktion, vegane Mode und den öko-fairen Siegel-Dschungel.
Treffpunkt:Startpunkt ist im Jugendinformationszentrum, Sendlinger Straße 7, Innenhof.
Anmeldung& weitere Infos:Die Teilnahme am Rundgang ist kostenfrei, über eine freiwillige Spende freuen wir uns. Der Rundgang ist nicht barrierefrei.
Anmeldung unter ortedeswandels@posteo.de
Veranstalter:Der FairFashion-Stadtrundgang ist ein Kooperationsprojekt von Commit München, dem Nord Süd Forum und be awear (www.beawear.design). Das Projekt wird gefördert vom Referat für Gesundheit und Umwelt (RGU) der Landesshauptstadt München sowie von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).Nächste Rundgänge?Weitere Termine und Führungen zu „Orten des Wandels“ in München unter www.ortedeswandels.de.