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  • Wie Rassismus aus Schulbüchern spricht: Schwarz-Weiß- Konstruktionen in der Schule

    Aus der Reihe "München global engagiert: Ungleichheiten erkennen, gemeinsam mehr erreichen".

    mit Dr. ELINA MARMER, Leiterin des EU-Projekts CHIEF, Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Hamburg.

    im Gespräch mit MODUPE LAJA; EineWeltHaus München e.V., ADEFRA Collective – Schwarze Frauen in Deutschland (Ortsgruppe München)

    Auch 2021 möchten wir unsere erfolgreiche Reihe „München global engagiert: Ungleichheiten erkennen – gemeinsam mehr erreichen“ unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dieter Reiter fortsetzen.

    Wir freuen uns sehr, Sie zum digitalen Impulsvortrag und Gespräch mit Dr. Elina Marmer zum Thema „Wie Rassismus aus Schulbüchern spricht: Schwarz-Weiß-Konstruktionen in der Schule“ am Donnerstag, 14. Januar 2021 um 18 Uhr einzuladen.

    Koloniale Afrikabilder stecken bis heute in Büchern und somit auch in den Köpfen. Rassistisches Wissen wird durch Bildung reproduziert und manifestiert sich in unserer Gesellschaft. An Beispielen aus Schulbüchern und Interviews mit Jugendlichen und Lehrkräften wird deutlich, wie koloniale Kontinuitäten bis heute wirken. Auch Nord-Süd-Projekte sind davon betroffen. In dem Vortrag mit anschließendem Gespräch setzen wir uns mit der Entstehung und den Auswirkungen von Kolonialrassismus auseinander. Wie kommt Rassismus ins Schulbuch? Wo haben sich rassistische Botschaften in Afrikabildern versteckt? Zudem werden Prinzipien, Strategien und Werkzeuge für die Praxis vorgestellt, mit deren Hilfe Bücher und Materialien rassismuskritisch geprüft oder selbst erstellt werden können.

    Dr. Elina Marmer ist Leiterin des EU-Projekts CHIEF, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg. Sie betreibt Forschung und Lehre mit dem Schwerpunkt Rassismuskritische Bildung und ist Mitherausgeberin von „Wie Rassismus aus Schulbüchern spricht“ (Marmer/Sow, 2015) und „Rassismuskritischer Leitfaden“ (Autor*innenKollektiv, 2015).

    Modupe Laja ist aktiv bei ADEFRA Collective – Schwarze Frauen in Deutschland (Ortsgruppe München) und Co-Autorin des Rassismuskritischen Leitfadens "zur Reflexion bestehender und Erstellung neuer didaktischer Lehr- und Lernmaterialien zu Schwarzsein, Afrika und afrikanischer Diaspora." ->https://www.antidiskriminierungsstelle.de/.../Rassismuskr...

    Wo: Zoom Meeting-ID: 974 7005 0994 Kenncode: 212189 https://zoom.us/j/97470050994?pwd=YmJGU1ZxMC80alNWZ1gwS2lyNWFydz09

  • EineWeltReport auf Radio Lora

    Im Eine-Welt-Report berichten engagierte Menschen über die Anliegen ihrer Organisation und über ihre Erfahrungen in der Einen-Welt-Arbeit. Die meisten InterviewpartnerInnen kommen aus Mitgliedsgruppen des Nord Süd Forum München. Außerdem informieren sie in der Sendung über die Situation in den Ländern, die sie unterstützen und in denen sie sich für eine gerechte Welt einsetzen.

    Die Themen des „Eine-Welt- Reports“ sind vielseitig und reichen von Erzählungen über das Engagement für den Erhalt des Regenwaldes oder gegen Beschneidungspraktiken bei Frauen, bis hin zum Einsatz für die Verbesserung des Schulsystems für verarmte Menschen und vieles mehr. Natürlich geht der Blick hierbei nicht nur in die Ferne. Auch auf hiesige Akteure und die Wirkungen ihrer Handlungen auf Mensch und Natur wird geblickt. Reinhören (auf UKW 92,4 oder online) lohnt sich!

  • Arbeitskreis Harare-München-Partnerschaft (HaMuPa)

    Die Treffen des Arbeitskreises Harare-München-Partnerschaft finden derzeit über Zoom statt. Sie sind weiterhin offen für alle Interessierten. Zur Teilnahme bitte bei Regina Hein: rghein@gmx.net anmelden, der Link wird dann zugeschickt.

    Kontakt HaMuPa c/o Nord Süd Forum München e.V. Schwanthaler Str. 80, RG 80336 München

  • Vom Norden lernen? Menschenrechte auch für Frauen in der Prostitution

    Online-Veranstaltung zum Münchner Tag der Menschenrechte

    Mit Referentinnen aus Politik, Zivilgesellschaft und Betroffenen will die Veranstaltung über das Nordische Modell informieren. Wir freuen uns besonders über die Beteiligung der Bayrischen Abgeordneten des Europäischen Parlaments Maria Noichl, SPD und Per-Anders Sunesson des Schwedischen Sonderbotschafters für den Kampf gegen Menschenhandel.

    Die rot-grüne Regierung hat 2002 ein Gesetz zur Liberalisierung des Prostitutionsgewerbes erlassen, um den Status der Frauen in der Prostitution zu verbessern. Es sollte ein Job wie jeder andere werden - mit Arbeitsverträgen und Sozialversicherung. Besonders im Zuge der EU-Ost-Erweiterung hat dies dazu geführt, dass Menschhändler gefahrlos ihre Geschäfte ausweiten und Claims abstecken konnten. Gerade die Frauen des globalen Südens, meist unter falschen Versprechungen hergelockt und zur Prostitution gezwungen, sind abhängiger denn je, was durch die Corona Einschränkungen besonders zum Vorschein kam: Drogen, Obdachlosigkeit und Gewalt bestimmen ihren Alltag zwischen Bordellen und Verrichtungsboxen. Während manche politisch Aktive gern Narrative der Lobbyverbände von „sexuellen Dienstleistungen“ im Sinne von „Selbstbestimmung und befreiter Sexualität“ bedienen und „Sexarbeit“ sogar als „Empowerment“ für die Frauen begrüßen, sehen andere Prostitution als untrennbar mit dem Menschenhandel verbunden und daher als fundamentale Menschenrechtsverletzung. In keinem Bereich wird die Logik der Externalisierung so evident, wie bei dem Umgang mit der Würde der Frauen aus Afrika, Asien und vor allem aus Osteuropa. Und nirgends wird hartnäckiger weggeschaut, verharmlost, banalisiert.

    Eine Politik im Sinne des „Nordischen Modells“ sorgt für einen Paradigmenwechsel. Sexkauf wird als Ausnutzung einer Notlage betrachtet und sanktioniert, Prostitution bleibt für Frauen aber grundsätzlich straffrei. Es trifft also die Freier, nicht die Frauen, diese werden durch umfangreiche Programme beim Ausstieg unterstützt, wenn sie es wünschen. 1999 trat das Gesetz in Schweden in Kraft, danach in vielen anderen Ländern, z.B. in Frankreich. Inzwischen werden in allen politischen Parteien – außer bei den Liberalen und der AfD - die Forderungen nach einem Politikwechsel immer lauter, denn Menschenrechte sind unteilbar - und solange ein Geschlecht das andere kaufen kann, wird es keine Gleichstellung geben.

    Moderation: Silvia Reckermann und Elly Arrow

    Veranstaltende*r: Terre des Femmes in Koopertion mit dem Nord Süd Forum Mmünchen

    Anmeldung erwünscht: info@nordsuedforum.de

    Link zum Einwählen:

    https://zoom.us/j/96588231830?pwd=Uys2Q25iUmZpWW1hWkNhcTRIK3hkZz09Meeting-ID: 965 8823 1830 Kenncode: 147367

    Wir streamen die Veranstaltung auch auf unserer Facebookseite: https://www.facebook.com/NordSuedForumMuenchen

  • München global engagiert: Entwicklungszusammenarbeit auf lokaler Ebene – Schwierigkeiten, Grenzen, Potenziale

    Im Rahmen unserer Reihe „München global engagiert: Ungleichheiten erkennen – gemeinsam mehr erreichen“ unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dieter Reiter

    Unter dem Titel „Entwicklungszusammenarbeit auf lokaler Ebene – Schwierigkeiten, Grenzen, Potenziale“ diskutieren fünf Gäste. Welche Projekte der KEZ gibt es seitens der Münchner Stadtverwaltung, welche Projekte setzen Migranten- oder Diaspora-Organisationen in München in Ländern des Globalen Südens um und wie können Migranten-/Diaspora-Organisationen künftig noch besser in laufende und neu zu entwickelnde Projekte eingebunden werden? Diese und weitere Fragen sollen in der gemeinsamen Online-Diskussion zur Sprache kommen.

    Es diskutieren:

    -Jakob Hoffmann, Referat für Arbeit und Wirtschaft, Internationale Kooperationen, Themenschwerpunkt Flucht und Entwicklung

    -Sylvia Baringer, Referat für Gesundheit und Umwelt, Nachhaltige Entwicklung, Fachstelle Eine Welt

    -Kevin Borchers, Servicestelle der Kommunen in der Einen Welt (SKEW), Abteilung Migration und Entwicklung

    -Modupe Laja, EineWeltHaus München e.V., ADEFRA Collective - Schwarze Frauen in Deutschland (Ortsgruppe München)

    -Kazeem Ojoye, Vorstand Nigerian Community Bayern e.V. und African Youth Enlightment Empowerment and Self-sustainability Initiative (AYESSI) e.V.

    Moderation:

    -Dr. Pia Popal, Referat für Arbeit und Wirtschaft, Internationale Kooperationen, Themenschwerpunkt Flucht und Entwicklung

    ***Mitglieder aus Migrant*innenorganisationen sind herzlich dazu eingeladen, ihre Aspekte in die Diskussion einzubringen.***

    Veranstalter: Landeshauptstadt München, Referat für Arbeit und Wirtschaft und Referat für Bildung und Sport, Netzwerk MORGEN, Nord Süd Forum München

    Wo: https://us02web.zoom.us/j/89484203083?pwd=OVdRZk04eUZRK1pidWhCMUFhdUZzQT09

    Meeting-ID: 894 8420 3083

    Kenncode: 42

    Einwahl nach aktuellem Standort:

    +49 69 3807 9883

    +49 695 050 2596

    Ortseinwahl suchen: https://us02web.zoom.us/u/klY5A497N

    Für die Teilnahme benötigen Sie eine stabile Internetverbindung, das Programm „Zoom“ sowie ein Mikrofon, um mit den Teilnehmenden zu kommunizieren. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltung aufgezeichnet wird. Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.pi-muenchen.de/veranstaltungsreihe-muenchen-global-engagiert-juli-2020-maerz-2021/

  • Klimagerechtigkeit. Wie sie vielleicht mit Gesetzen und internationalen Abkommen durchgesetzt werden kann

    Web-Seminar

    Nach einer Abklärung was unter dem Begriff Klimagerechtigkeit verstanden wird und einer Vorstellung wichtiger verbindlicher internationaler Abkommen aus dem Menschenrechts-, Umwelt- und Klimabereich sehen wir uns die auf Freiwilligkeit beruhenden SDGs (Ziele für nachhaltige Entwicklung) an und werden dann konkret. Was bedeutet Klimagerechtigkeit für die indigenen Völker im amazonischen Regenwald? Erfahrungen aus der Klimapartnerschaft Münchens mit dem indigenen Volk der Asháninka im zentralen Regenwald Perus. Dort haben wir vor allem junge Menschen gefragt, wie sie freiwillige bzw. verbindliche internationale Ziele für Klimagerechtigkeit einschätzen. Auch Sichtweisen indigener Führer*innen über ihre Realität und Zukunft werden vorgestellt – und wie sich indigene Organisationen für eine bessere Zukunft und mehr Klimagerechtigkeit einsetzen.

    Heinz Schulze, Vorstand des Nord Süd Forum München e.V.,und der Informationsstelle Peru e.V. sowie Koordinator des Arbeitskreises München - Asháninka.

    Lehrbeauftragter der Katholischen Stiftungshochschule München.

    Zoom-Meeting beitreten https://zoom.us/j/95310873969?pwd=bGlNZEQ0THZyY3lkb0wyM3BkOVBDdz09

    Meeting-ID: 953 1087 3969 Kenncode: 806215
  • Mitglieder-Plenum

    Die Mitglieder des Nord Süd Forum München e.V. treffen sich alle zwei Monate im Plenum, um sich auszutauschen und gemeinsame Aktivitäten zu planen.

    Das Plenum ist öffentlich. Deshalb freuen wir uns über Ihr Interesse und heißen Sie herzlich willkommen!

  • ABGESAGT - Lehrer*innen-Fortbildung: Fairen Handel in die Schule bringen

    Die Fortbildung zum Fairen Handel wurde aufgrund der aktuellen Entwicklungen und der steigenden Corona-Infektionszahlen abgesagt.Für den 09.11.2021 ist wieder eine Fortbildung "Fairen Handel in die Schulen bringen" geplant.

    Die Arbeitsbedingungen in globalisierten Produktionsketten sowie die Frage nach gerechtem (Welt-)Handel sind zunehmend präsente Themen – auch im (Schul-)Alltag und Unterricht. Für viele Unterrichtsfächer bietet das Thema „Fairer Handel“ ein Spektrum an inhaltlichen und didaktischen Möglichkeiten. Wie kann das Thema in der Schule vermittelt, bei Projekttagen umgesetzt und bei der Organisation von Schule mitbedacht werden? Es werden konkrete Methoden sowie didaktische Materialien vorgestellt und ausprobiert. Zudem erhalten Sie Informationen über die Initiative „Fairtrade School“ sowie Tipps zu weiterführender Literatur und zu Anlaufstellen rund um Fairen Handel und Globales Lernen in München.

    Personenkreis: Lehrkräfte Bildungseinrichtung: Berufliche Schulen, Grundschule, Gymnasium, Mittelschule, Realschule Altersstufe: Primar (6 -12 Jahre), Sekundar (ab 10 Jahre)

    Die Fortbildung richtet sich in erster Linie an Lehrer*innen und Multiplikator*innen, ist aber auch für Interessierte offen.

    Bei Interesse an einer Teilnahme bitte mit Raphael Thalhammer (r.thalhammer@nordsuedforum.de) Kontakt aufnehmen.

    Die Fortbildung findet in Kooperation mit dem Pädagogischen Institut der Landeshauptstadt München und der Steuerungsgruppe Fairtrade Stadt München statt.

    Gefördert durch das Referat für Gesundheit und Umwelt der Stadt München und Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

  • EineWeltReport auf Radio Lora

    Im Eine-Welt-Report berichten engagierte Menschen über die Anliegen ihrer Organisation und über ihre Erfahrungen in der Einen-Welt-Arbeit. Die meisten InterviewpartnerInnen kommen aus Mitgliedsgruppen des Nord Süd Forum München. Außerdem informieren sie in der Sendung über die Situation in den Ländern, die sie unterstützen und in denen sie sich für eine gerechte Welt einsetzen.

    Die Themen des „Eine-Welt- Reports“ sind vielseitig und reichen von Erzählungen über das Engagement für den Erhalt des Regenwaldes oder gegen Beschneidungspraktiken bei Frauen, bis hin zum Einsatz für die Verbesserung des Schulsystems für verarmte Menschen und vieles mehr. Natürlich geht der Blick hierbei nicht nur in die Ferne. Auch auf hiesige Akteure und die Wirkungen ihrer Handlungen auf Mensch und Natur wird geblickt. Reinhören (auf UKW 92,4 oder online) lohnt sich!

  • ABGESAGT - Orte des Wandels in München – ein alternativer Stadtrundgang

    Der Rundgang wird aufgrund der aktuellen Corona-Infektionszahlen nicht stattfinden.

    Die ganze Welt befindet sich im Notfall-Modus angesichts der anhaltenden Auswirkungen der Corona-Pandemie. Doch birgt die Krise auch Chancen für einen sozial-ökologischen Wandel?

    Wie erleben und gestalten wir die Veränderungen, die im Zuge der Pandemie auf politischer, ökonomischer und persönlicher Ebene von statten gehen?

    Wir lernen Orte und Menschen in München kennen, die mit ihren zukunftsweisenden Ideen bereits einen wichtigen Beitrag zu einem sozial-ökologischen Wandel der Stadtgesellschaft leisten.

    Zu Fuß und mit der MVG machen wir uns auf den Weg: Von der ethischen Bank, zu offenen Werkstätten bis hin zum plastikfreien Laden. Vor Ort kommen wir mit den Akteur*innen ins Gespräch und erfahren, welche Hintergründe und Motivationen hinter den Projekten stehen.

    Anmeldung& weitere Infos:Die Teilnahme am Rundgang ist kostenfrei, über eine freiwillige Spende freuen wir uns. Teilnehmende benötigen ein Innenraum-Tagesticket für den MVV.

    Der Rundgang ist nicht barrierefrei.

    Anmeldung unter ortedeswandels@posteo.de

    Veranstalter:Der Stadtrundgang „Orte des Wandels ist ein Kooperationsprojekt von Commit München und dem Nord Süd Forum München. Das Projekt wird gefördert vom Referat für Gesundheit und Umwelt (RGU) der Landesshauptstadt München sowie von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

    Nächste Rundgänge?Weitere Termine und Führungen zu „Orten des Wandels“ in München unter www.ortedeswandels.de.

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