vergangene Veranstaltungen
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DAWN OF THE DEATH OF THE ARTS: Lesung mit Kathrin Hartmann
Ein Overnight Happening in der Münchner Stadtbibliothek mit #MünchenIstKultur und vielen Künstler*innen dieser Stadt
Halloween: die Nacht umherirrender Seelen und offener Portale. München: intellektuelle Apokalypse, Spardiktat, Kulturkahlschlag. Frei nach dem Zombie-Klassiker Dawn of the Dead flüchtet #MünchenIstKultur sich ins Motorama Shoppingcenter am alten Gasteig.
Eine Bibliothek, die die ganze Nacht geöffnet hat. Düstere Gänge. Geheimnisvolle Ecken. Ein Dancefloor. Speed-Dates mit Kunst, Kultur und Politik. Mit den Menschen dieser Stadt. Live-Musik. Ein Nagelstudio. Performances. Lesungen. Filme nonstop. Bier aus der Flasche. Deep Talk. Verhexte Rolltreppen. Wilde Tänze. Aldi Süd. Verschwitzte Hände. Ein Zombie-Flashmob.
Fr. 31.10.2025 | 16:00 Uhr bis Morgengrauen | Motorama Ladenstadt
Das Programm für die Kleinsten beginnt um 16:00 in der Bibliothek. Angebote für Menschen ab 16 Jahren sind ab 21:00 Uhr zugänglich.
Das Nord Süd Forum ist auch vertreten: Gemeinsam mit Kathrin Hartmann werden wir im Hotel der Hoffnung ab 22:30 Uhr der Frage nachgehen: Was macht eine echte Kultur der Solidarität aus? Kommt vorbei ins Hotel der Hoffnung!
EINTRITT FREI!
Ausführliche Infos und das gesamte Programm findest du unter https://www.muenchenistkultur.de/2025/09/24/dawn-of-the-death-of-the-arts/ .
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ACHTUNG: Veranstaltung verschoben - Zivilgesellschaft(en): global und national unter Druck Handlungsspielräume für (politisches) Engagement schrumpfen weltweit.
Diese Veranstaltung wird nicht am 30. Oktober 2025 sondern im kommenden Jahr stattfinden. Ein neuer Termin ist in Vorbereitung.
Zivilgesellschaftlich engagierte Personen und Organisationen – nicht zuletzt beim Thema Klima- und Menschenrechtsaktivismus - erfahren in Deutschland zunehmend Gegenwind. Auch weltweit stehen zivilgesellschaftliche Organisationen und Engagierte unter Druck. Das dokumentiert der „Atlas der Zivilgesellschaft“, den Brot für die Welt jährlich herausbringt. Neben den aktuellsten Entwicklungen aus dem aktuellen Atlas der Zivilgesellschaft 2025 finden im Workshop auch Diskussionen und interaktive Methoden Platz.
Referent: Florian Kruhme, Fachreferent bei der Landesstelle Brot für die Welt und Diakonie Katastrophenhilfe in Bayern
Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Münchner Klimaherbstes und in Kooperation mit dem Trägerkreis EineWeltHaus München e.V. und dem Ökumenischen Büro für Frieden und Gerechtigkeit statt.
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Klingt nach Zukunft: Wie wir mit Genossenschaften unsere Welt gestalten können.
Genossenschaften sind ein Modell für mehr Demokratie und soziale Gerechtigkeit. Unter dem Motto "Klingt nach Zukunft" diskutieren wir mit Wagnis eG, Bellevue di Monaco eG, FoodHub eG und Fairhandelshaus eG, wie genossenschaftliche Strukturen den Einzelnen stärken und solidarische Gemeinschaften schaffen. Während die Wurzeln in Deutschland in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts zu F. W. Raiffeisen und Hermann Schulze-Delitzsch zurückführen, verkörpert das Genossenschaftswesen gerade heute eine moderne Idee des gemeinsamen Wirtschaftens. Wir schauen, wie Genossenschaften in vielseitigen Bereichen positive Veränderungen bewirken.
Genossenschaften stehen auf unterschiedliche Weise für den Zusammenhang von globaler Gerechtigkeit und lokaler Handlungsmacht. Die geladenen Panel-Gäste fördern durch ihren sozial und ökologisch nachhaltigen Charakter das nachhaltige Wirtschaften. Sie engagieren sich in unterschiedlichen Bereichen wie Migration und Integration, nachhaltigen Konsum und Produktion, sozial-ökologische Stadtentwicklung oder fairen, internationalen Handelspartnerschaften. So zeigen sie auf, wie Genossenschaften gleichzeitig global und lokal Verantwortung für eine sozial und ökologisch gerechte Welt übernehmen. Sie loten Wege aus, wie die globale Wirtschaft nicht auf Ausbeutung beruhen muss, sondern solidarisch, gerecht und nachhaltig gestaltet sein kann. So kann die ökonomische Gestaltungsmacht vor Ort in München dazu genutzt werden, zu einer weltweit besseren Ökonomie beizutragen - in der Menschen unabhängig und selbstbestimmt sind, faire und langfristige Geschäftsmodelle die Norm sind sowie nachhaltige Technologien oder Produktionsmethoden vorherrschen.
Neben der inhaltlichen Diskussion wird es Zeit und Raum für Austausch und Vernetzung zu Genossenschaften geben. Bei uns in München, Bayern und darüber hinaus. Ein Highlight ist die musikalische Gestaltung des Abends durch die Band schwäbischwild.
Anmeldungen bitte über die Homepage der GLS.
Eine Kooperationsveranstaltung von GLS Bank München, Oikocredit Förderkreis Bayern e.V. und Nord-Süd-Forum München e.V. im Rahmen des Münchner Klimaherbstes und der Fair Finance Week.
Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des
Termin-Hinweis: Das Potential von Genossenschaften ist im diesjährigen Klimaherbst ein viel diskutiertes Thema. So wirft die Sparda-Bank München bereits am 13. Oktober einen Blick auf die transformatorische Kraft von Genossenschaften. Los geht'st um 19 Uhr in den Räumlichkeiten der Sparda-Bank. Alle weiteren Infos zu dieser Veranstaltung finden sich hier.
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Multivisionsshow: WELTREISE zu Fair-Trade-Produzenten, Naturwundern & Heiligtümern
Wie leben die Menschen weltweit? Was essen sie? Welche Bedeutung hat für sie der Faire Handel? Wie feiern sie ihre Feste? Bestehen kulturübergreifende Gemeinsamkeiten? Oder überwiegen die Unterschiede? Diese Fragen stehen im Zentrum der Multivisionsshow!
Mit wunderschönen Fotos auf Großleinwand, inspirierenden Erzählungen und stimmungsvoller Musik nehmen Dr. Jutta Ulmer und Dr. Michael Wolfsteiner die Zuschauer mit auf eine außergewöhnliche Reise um unseren Planeten.
In Ghana, Israel|Palästina, Sri Lanka, Nepal und Ecuador besuchten die beiden Fotojournalisten imposante Heiligtümer der fünf Weltreligionen. Sie begaben sich zum tiefsten Punkt und ins höchste Gebirge der Erde.
Ob in trocken-kargen Savannen- und Wüstengebieten, an palmenbestandenen Traumstränden, in steilen Bergdörfern oder im wuchernd-grünen Regenwald, überall erhielten die Zwei einzigartige Einblicke ins Leben von Fair-Trade-Produzenten. Sie halfen bei der Kakao-, Tee- und Bananenernte mit, lernten wie Papier aus Elefantenkot und beduinische Webwaren hergestellt werden.
Die Multivisionsshow ist eine Liebeserklärung an unseren Planeten. Sie macht Mut, sich für eine gerechtere, friedlichere und menschlichere Welt zu engagieren.
Weitere Informationen unter weltreise.lobOlmo.de .
Eine Veranstaltung der Steuerungsgruppe Fairtrade Stadt München.
Ort: Jugendzentrum Aquarium, Alois-Wunder-Straße 1, 81241 München.
Der Eintritt ist frei.
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18.10. - Kunst, Kultur, Klima: Kolonialismus erinnern und Machtverhältnisse hinterfragen
2 Tage & 2 Orte für mehr Klimagerechtigkeit – kreativ, kritisch, gemeinsam!
Koloniales Erbe und Klimakrise? Klingt erstmal weit weg – ist es aber nicht. Denn die Klimakrise trifft nicht alle gleich. Und wer heute mitreden darf, wer gehört wird und wer nicht – das hat viel mit unserer Geschichte zu tun. Genau deshalb haben wir uns zusammengetan: Für eine große, zweitägige Aktion mit spannenden Workshops, Diskussionen, Kunst und Musik!
Was erwartet euch?
Gemeinsam mit anderen Jugendlichen und jungen Erwachsenen taucht ihr in kreative Räume ein – zwischen Theater, Musik, Bildern und Worten. Ihr könnt euch mit Fragen beschäftigen wie:Was hat Kolonialismus mit der Klimakrise zu tun?
Warum bestimmen oft vor allem weiße, privilegierte Menschen die Klimadebatte?
Wie können wir das ändern – und migrantische Perspektiven sichtbarer machen?
Und welche Rolle spielt Kunst dabei?
Kritisch denken. Selbst aktiv werden. Gemeinsam etwas verändern.
Wir wollen verstehen, wie Geschichte heute noch wirkt. Und wir wollen nicht nur reden, sondern auch neue Wege ausprobieren – kreativ und mit viel Power!Macht mit!
Zwei Tage voller neuer Perspektiven, spannender Begegnungen und richtig guter Ideen für mehr Klimagerechtigkeit. Kommt vorbei und gestaltet mit!Von: Morgen e.V., Nord Süd Forum München e.V., Green City e.V., Schauburg Theater, Bildungslokal Ramersdorf, MIN - Münchner Initiative Nachhaltigkeit, Münchner Flüchtlingsrat, Referat für Bildung und Sport, Referat für Arbeit und Wirtschaft, München global engagiert
Die zweite Veranstaltung, 18.10
Im Rahmen von: ausARTen Festival, München global engagiert
Zielgruppe: Jugendliche und junge Erwachsene (Workshops), offen für alle (Podiumsdiskussion und weitere Programmpunkte)
Eintritt: frei
Workshop-Anmeldung: p.cesar@morgen-muenchen.de - Für das Podiumsgespräch ist keine Anmeldung notwendig.
Programm:
Geplant sind mehrere kreative Workshops mit 5elements (Rap, Graffiti, Breakdance), in denen sich Jugendliche mit Themen wie Klimagerechtigkeit, Rassismus und kolonialen Machtverhältnissen auseinandesetzen.
Von 19:00 bis 20:30 Uhr: Podiumsgespräch: Die Klimakrise als koloniales Erbe: Was müssen wir für die Zukunft lernen?
Kolonialismus, Rassismus und Klimakrise hängen zusammen, weil koloniale Machtstrukturen auch heute noch unsere Welt prägen. Diese Strukturen haben historische Ungerechtigkeiten und Ausbeutung geschaffen, die bis heute weiterwirken!
Die Klimakrise trifft dort am härtesten, wo einst Kolonien zur Ressourcen-Ausbeutung gezwungen wurden. Im Klimaaktivismus spiegeln sich oft noch koloniale Denkmuster, indem vor allem westliche Länder dominieren.
Es geht darum, gerechtere und inklusivere Lösungen zu finden, die auch die Perspektiven von betroffenen Gemeinschaften einbeziehen.
Das diskutieren wir mit euch und mit spannenden Podiumsgästen:
Dante Davis, BUND Jugend
Sename Koffi Agbodjinou; Autor, Tech-Aktivist und Unternehmer
Maria Gabriela Morales Vidal, Klima.Gerecht.Machen
Moderation: Mariette Nicole Afi Amoussou; Beraterin und Trainerin für Entwicklungspolitische Bildungsarbeit
Im Anschluss auf die Diskussion lassen wir den Abend gemeinsam bei einem Konzert mit kreativen Texten rund um Klima- und soziale Gerechtigkeit ausklingen.
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17.10. - Kunst, Kultur, Klima: Kolonialismus erinnern und Machtverhältnisse hinterfragen
2 Tage & 2 Orte für mehr Klimagerechtigkeit – kreativ, kritisch, gemeinsam!
Koloniales Erbe und Klimakrise? Klingt erstmal weit weg – ist es aber nicht. Denn die Klimakrise trifft nicht alle gleich. Und wer heute mitreden darf, wer gehört wird und wer nicht – das hat viel mit unserer Geschichte zu tun. Genau deshalb haben wir uns zusammengetan: Für eine große, zweitägige Aktion mit spannenden Workshops, Diskussionen, Kunst und Musik!
Was erwartet euch?
Gemeinsam mit anderen Jugendlichen und jungen Erwachsenen taucht ihr in kreative Räume ein – zwischen Theater, Musik, Bildern und Worten. Ihr könnt euch mit Fragen beschäftigen wie:Was hat Kolonialismus mit der Klimakrise zu tun?
Warum bestimmen oft vor allem weiße, privilegierte Menschen die Klimadebatte?
Wie können wir das ändern – und migrantische Perspektiven sichtbarer machen?
Und welche Rolle spielt Kunst dabei?
Kritisch denken. Selbst aktiv werden. Gemeinsam etwas verändern.
Wir wollen verstehen, wie Geschichte heute noch wirkt. Und wir wollen nicht nur reden, sondern auch neue Wege ausprobieren – kreativ und mit viel Power!Macht mit!
Zwei Tage voller neuer Perspektiven, spannender Begegnungen und richtig guter Ideen für mehr Klimagerechtigkeit. Kommt vorbei und gestaltet mit!Von: Morgen e.V., Nord Süd Forum München e.V., Green City e.V., Schauburg Theater, Bildungslokal Ramersdorf, MIN - Münchner Initiative Nachhaltigkeit, Münchner Flüchtlingsrat, Referat für Bildung und Sport, Referat für Arbeit und Wirtschaft, München global engagiert
Die erste Veranstaltung, 17.10. - Rollstuhlgerecht
Zielgruppe: Jugendliche und junge Erwachsene (Workshops), offen für alle (Podiumsdiskussion)
Eintritt: frei
Workshop-Anmeldung: asmir.sabic@muenchen.de - Für das Podiumsgespräch ist keine Anmeldung notwendig.
Programm:
Von 17:00 bis 21:00 Uhr finden Workshops zur Klimagerechtigkeit von jungen Menschen für junge Menschen statt - gestaltet vom Projekt Klima.Gerecht.Machen des Green City e.V., dem Team des Schauburg Theater, in Kooperation mit Bildungslokal Ramersdorf und dem Flüchtlingsrat e.V.
Parallel dazu erwartet dich:
Eine multimediale Ausstellung zum Thema Klimagerechtigkeit
Ein offenes Meze-Buffet
Gruppenaktivitäten, Brettspiele und lockerer Austausch
Ab 21:00 Uhr: Öffentliche Präsentation der Workshop-Ergebnisse - offen für alle Interessierten. Ziel ist es, die Ergebnisse dann auch am 18.10. bei der zentralen KlimaHerbst-Veranstaltung im Bellevue die Monaco zu präsentieren.
Kinderangebot vor Ort: Basteltisch mit Betreuung durch das Schauburg Theater-Team.
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„Land der Ältesten am Mount Apu“ - Begegnung mit Jocelyn Aquiatan
Die Insel Mindanao ist mit einer Fläche von 94.630 km² nach Luzon die zweitgrößte Insel der Philippinen. Mindanao hat etwa 22 Millionen Einwohner. Hier leben drei Bevölkerungsgruppen unterschiedlicher ethnischer, religiöser und kultureller Herkunft zusammen: Muslime (Moros), Indigene und Christen. Seit jeher gibt es Spannungen und Konflikte zwischen ihnen. Vor allem die indigene Bevölkerung auf Mindanao sieht sich immer vielfältigen Konflikten ausgesetzt, von Diskriminierung bis hin Landraub und hin zu militärischen Auseinandersetzungen. Denn auf ihrem angestammten Land befinden sich einige der lukrativsten Gold- und Kupfervorkommen Südostasiens. Immer wieder versuchen Bergbauunternehmen, sich dieses Land illegal und gewaltsam anzueignen.
Ca. 45 km nordöstlich von Davao City, der größten Stadt auf Mindanao entfernt, liegt der Mount Apo, ein Vulkan, der mit 2.954 Metern gleichzeitig der höchste Berg der Philippinen ist. Der Berg selbst gilt als heiliger Ort. Das umliegende Gebiet ist nicht nur ein Naturschutzgebiet, sondern gilt als traditionelles Land „Tana Ka Agtugallan Nit Paa E Apo Sandawa“, „Land der Ältesten am Mount Apu“, mehrerer indigener communities.
Zur Durchsetzung der Landrechte der indigenen Bevölkerung, wurde im Rahmen eines Projektes von ICON-SP, einem Netzwerk philippinischer NGOs, im letzten Jahr das angestammte Land der indigenen communities im Süden der Insel Mindanao vermessen.
Dieses Projekt soll den Menschen vor Ort nicht nur bei der Durchsetzung ihrer Rechte helfen, sondern auch die Strukturen der communities vor Ort stärken.
Die Veranstaltungs findet teilweise auf Englisch mit deutscher Übersetzung statt.
Die Gäste:
Jocelyn Aquiatan
Seit mehr als 15 Jahren engagiert sich die studierte Kommunikationswissenschaftlerin mit ihrer Organisation ICON-SP (Inter-Cultural Organizations‘ Network for Solidarity & Peace) für Gerechtigkeit und Frieden auf der Insel Mindanao. Dem „Netzwerk interkultureller Organisationen für Solidarität und Frieden“ gehören mehrere Initiativen von Christen, Muslimen und Indigenen an. Gemeinsam setzen sie sich für den Dialog mit den einzelnen Bevölkerungsgruppen ein.Albrecht Eckert (online zugeschaltet)
hat Vermessungstechnik und Geoinformatik studiert. In der Begegnung mit Jocelyn Aquiatan erkannte er den großen Bedarf an Vermessungsarbeiten, um die Landrechte der indigenen Gesellschaften durchsetzen zu können. Nach einer zweijährigen Planungsphase hat er von Oktober 2024 an rund fünf Monate lang eine Fläche von etwa 550 ha rund um den Mount Apo vermessen.Clara Schöpfl
Ihr Engagement für den globalen Süden begann mit einem Freiwilligendienst in Tansania. Weitere Erfahrungen sammelte sie beim UNHCR, UN-Habitat, dem Auswärtigen Amt, der GIZ sowie in NGOs und zivilgesellschaftlichen Netzwerken. Bei ICON-SP in Süd-Mindanao hat sie 2024 Workshops zu strategischer Planung, Projektmanagement und Kommunikation konzipiert und Albrecht Eckert bei den Vermessungsarbeiten unterstützt. Seit ihrer Rückkehr nach Deutschland engagiert sie sich als Botschafterin von ICON-SP, um die Friedensarbeit vor Ort zu stärken.Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit der Abteilung Weltkirche der Erzdiözese München und Freising und missio München, im Rahmen des WMS 2025, mit dem Schwerpunktthema „Philippinen“.
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Plenum
Die Mitglieder des Nord Süd Forum München e.V. treffen sich alle zwei Monate im Plenum, um sich auszutauschen und gemeinsame Aktivitäten zu planen.
Das Plenum ist öffentlich. Deshalb freuen wir uns über Ihr/Dein Interesse und heißen Sie/Dich herzlich willkommen!
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Filmvorstellung Togoland Projektionen
Eine deutsche "Musterkolonie". Was zeigen die Bilder, was verschweigen sie?
Um 1910 drehte der Stummfilm-Macher und "Afrika-Forscher" Hans Schomburgk in der damaligen deutschen "Musterkolonie" Togo Abenteuer- und Dokumentarfilme im kolonial geprägten Stil seiner Zeit - Filme, die bis heute in Togo weitgehend unbekannt sind.
Mehr als ein Jahrhundert später reist Regisseur Jürgen Ellinghaus, inspiriert vom Reisebericht der Schauspielerin Meg Gehrts, mit einem mobilen Kino zurück zu den Originaldrehorten. In öffentlichen Vorführungen erleben togolesische Zuschauer:innen die alten Filmaufnahmen und so wird zusammen der historische Kontext sowie die Wirkung des kolonialen Blicks und seine Nachwirkungen diskutiert.
Togo sans Frontières e.V. / Pro REGENWALD e.V. / Nord Süd Forum München e.V. / Eine Welt Netzwerk Bayern e.V.
laden ein zur Filmvorstellung von Togoland Projektionen, bei der auch der Regisseur Jürgen Ellinghaus dabei sein wird. Erfahre bisher Unbekanntes. Reflektiere vor Ort. Nimm Teil und schaffe somit Positionalität und Perspektive. Um nur ein paar Kernpunkte der Filmvorstellung zu nennen:
Die Geschichte neu erleben - der Film macht Filmgeschichte erlebbar, direkt vor Ort, dort, wo sie begann
Den Dialog fördern - erfahre in einem Austausch, was koloniale Bilder zeigen und was sie verschweigen
Eine Einladung zur Reflexion - perfekt für historisch Interessierte, postkolonial Denkende oder kulturell offene Menschen - ein Format, das nachwirkt!
Nach der Filmvorstellung gibt es Raum sich mit dem Regisseur über den Film auszutauschen, zu diskutieren oder Gedanken zu erfahren.
Der Film wird auf Deutsch gezeigt!
Eine Veranstaltung von Togo sans Frontières e.V., Pro REGENWALD e.V. und dem Nord Süd Forum München e.V. in Kooperation mit dem Eine Welt Netzwerk Bayern e.V., gefördert aus Mitteln der Bayerischen Staatskanzlei.
Informationen über den Film Togoland Projektionen
Kinodokumentarfilm, Deutschland 2023
Regie: Jürgen Ellinghaus
Laufzeit: 96 Minuten
Format: HD / DCP 5.1
Sprachen im Film: Französisch, Deutsch, Englisch, Ife, Tem, Anufo, Bassar, Kabiyé, Dagbani, American Sign Language, Konkomba (teilweiße OmdU)
Kinostart: 28. November 2024
Für weitere Informationen hier klicken.
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Praxis-Seminar zu Transformativer Bildung: Menschen stärken für den Wandel - Wie gestalten wir unsere Beziehungen zu Mensch und Natur für eine nachhaltige Zukunft?
Wie kommen wir mit unserer Bildungsarbeit an die Wurzeln von Klimakrise, sozialen Ungleichheiten und Ausbeutungsverhältnissen? Was kann uns Halt geben in globalen Krisen? Wie könnte eine Welt aussehen, in der Verbindung mit unserer Mitwelt anstatt Trennung und Abwertung im Mittelpunkt steht? Und wo finden wir das bereits im Hier und Jetzt?
In diesem Seminar erkunden wir inhaltliche und methodische Zugänge, wie wir in unserer Bildungsarbeit dazu in die Tiefe gehen und Menschen in gesellschaftlichem Wandel stärken können. Beziehungen zwischen Mensch und Natur stehen im Mittelpunkt der transformativen Bildungsarbeit. In Anlehnung an die „Arbeit die wieder verbindet“ von Joanna Macy werden wir vier Phasen durchlaufen:
1. Dankbarkeit für alles Lebendige
2. Auseinandersetzung mit Emotionen angesichts der Klimagerechtigkeitskrise
3. „Mit neuen Augen zu sehen“, um sich positive Zukünfte vorzustellen
4. Vorwärts gehen und Zukunft mitgestaltenWir beschäftigen uns mit konkreten Bildungsmethoden, die ein Lernen mit Kopf, Herz und Hand zu den oben genannten Fragen anbieten. Eingebettet werden diese in ausgewählte pädagogische Konzepte und Theorien gesellschaftlichen Wandels und in eine Reflexion der eigenen Rolle als BNE-Multiplikator:in. In einem Transferteil werden wir gemeinsam Anknüpfungspunkte zwischen den Inhalten und Zugängen des Praxis-Seminars für die eigene Bildungsarbeit vertiefen.
Seit 2018 finden in gemeinsamer Initiative von Mitgliedern der Akteursplattform BNE und Globales Lernen jährliche Praxis-Seminare mit dem Wunsch nach Vertiefung von Transformativer Bildung statt. Eine Teilnahme an den bisherigen Seminaren ist keine Voraussetzung. Die Herberge des KlosterGut Schlehdorf – ein genossenschaftlich geführter Betrieb der öko-sozialen Landwirtschaft am Kochelsee – bietet den Raum für gemeinsames Leben und Selbstversorgung, Austausch und Reflexion.
Termin: Montag, 22.09. bis Mittwoch, 24.09.2025
Ort: KlosterGut Schlehdorf am Kochelsee
Referent*innen: Nadine Kaufmann und Christoph Sander, Konzeptwerk Neue Ökonomie e.V.Veranstalter*innen: Steffi Kreuzinger, Ökoprojekt MobilSpiel e.V., Raphael Thalhammer, Nord Süd Forum München e.V., Sophie Demeter, Commit e.V., Andreas Obermeier, Green City e.V.
Kosten: Euro 125,- Seminarbeitrag (ermäßigt 95,-) inkl. Unterkunft (Mehrbettzimmer) und Verpflegung (gemeinsames Kochen im Selbstversorgerhaus)
Infos und Anmeldung: www.oekoprojekt-muenchen.de/qualifizierung/transformative-bildungDen Flyer zum Seminar gibt es hier.
Das Seminar findet in Kooperation mit der Akteursplattform BNE und Globales Lernen statt.