vergangene Veranstaltungen
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Speakers-Tour:„Wir lassen uns nicht zum Schweigen bringen!“ – Stimmen des Widerstands gegen staatliche Repressionen in El Salvador
Organisiert durch das Ökumenische Büro für Gerechtigkeit und Frieden e.V. in Zusammenarbeit mit dem Nord Süd Forum München e.V.
Vom 15. September bis zum 2. Oktober 2025 reist eine salvadorianische Aktivist:innendelegation durch Deutschland.
Das Ökumenische Büro lädt dazu ein, die zwei engagierten Stimmen der salvadorianischen Zivilgesellschaft anzuhören:
Gabriela Solórzano – Feministische Aktivistin und Umweltverteidigerin
Samuel Ramírez – Menschenrechtsverteidiger bei MOVIR
Sie berichten über die dramatischen Menschenrechtsverletzungen, demokratischen Rückschritte und das autoritäre Regime von Präsident Nayib Bukele – vor allem im Rahmen des seit März 2022 andauernden Ausnahmezustands.
Die Tour verfolgt drei zentrale Ziele:
Betroffenenperspektive eine Plattform
zivilgesellschaftliche Gegenstrategien sichtbar machen
solidarischen Austausch in Deutschland fördern
Inhalte & Themenschwerpunkte:
Der autoritäre Regierungsstil Bukeles: Einschränkung von Grundrechten, zunehmende Militarisierung
Repressionen gegen Umweltaktivist:innen, Menschenrechtsverteidiger:innen und Basisbewegungen
Wiederaufnahme des Bergbaus mit gravierenden Folgen für Umwelt, Gemeinschaftsstrukturen und Selbstbestimmung
Feministische und kreative Widerstandsformen gegen autoritäre Politik und soziale Ausgrenzung
Bedeutung internationaler Solidarität: als Unterstützung und Beitrag zu globaler Debatte über Demokratie, Gerechtigkeit und Menschenrechte
Hier klicken für alle Infos.
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München und der Sommer der Migration: 10 Jahre danach – wo stehen wir und wie geht’s weiter?
Vor zehn Jahren erlebte München einen historischen Sommer. Tausende Menschen kamen auf der Flucht vor Krieg, Gewalt und Verfolgung nach Deutschland – viele von ihnen erreichten als erstes München. Die Stadt spielte eine zentrale Rolle bei der Ankunft und Erstversorgung und wurde zu einem Symbol der gelebten Solidarität.
Zehn Jahre später wollen wir fragen:
Wie haben die Menschen diese Zeit erlebt – die Flucht, das Ankommen, das Einleben in einer neuen Gesellschaft? Was hat sich für sie seitdem verändert? Viele sind längst Teil der Stadtgesellschaft, engagieren sich, arbeiten, gründen Familien – und beantragen inzwischen die deutsche Staatsbürgerschaft. Wie blicken sie zurück, wie geht es ihnen heute?
Gleichzeitig wollen wir verstehen warum damals so viele Menschen flohen. Welche Routen führten sie nach Deutschland, und wie wurde die Ankunft in München organisiert? War Angela Merkels Satz „Wir schaffen das“ rückblickend zutreffend – zumindest mit Blick auf München? Und wie hat sich der gesellschaftliche Diskurs seitdem verändert – auch im Hinblick auf rechtspopulistische Erzählungen, die die Ereignisse von 2015 bis heute für Angst und Spaltung nutzen?
Gemeinsam wollen wir einen realistischen Blick auf zehn Jahre Flucht und Integration werfen, individuelle Geschichten in den Mittelpunkt stellen – und den Blick in die Zukunft richten: Was braucht es, damit Zusammenhalt auch weiterhin gelingt?
Auf dem Podium diskutieren:
Sadaat Amiri-Sharistani, Vorstandsmitglied Heimaten e.V. und Vereinsgründer von Herz für Afghanistan e.V.
Fatemeh Hassani, Schauspielerin
Prof. Dr. Birgit Glorius, Technische Universität Chemnitz, Sachverständigenrat für Integration und Migration (SVR)
Alex Rühle, Süddeutsche Zeitung
Moderation: Suzan Çakar
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Podiumsdiskussion „Decolonize Gender! Kolonialismus und Gender - was hat das miteinander zu tun?“
In unserer Podiumsdiskussion „Decolonize Gender!“ laden wir Sie ein, mit jungen Menschenrechtsverteidigerinnen von Amnesty International in Ghana und Trans- & Antirassismus-Aktivist*innen aus München über die Auswirkungen kolonialen Denkens auf unser Verständnis von Gender ins Gespräch zu kommen. Wir möchten herausfinden, wie koloniales Denken bis heute unsere Auffassung von Gender prägt und was wir tun können, um uns davon zu befreien.
Warum ist dieser Prozess beispielsweise entscheidend, um geschlechtsspezifische Gewalt zu bekämpfen? Was bedeutet es konkret, Gender zu dekolonisieren? Geht es darum, verlorene Identitäten zurückzugewinnen, starre Geschlechterrollen zu hinterfragen oder neue Narrative zu schaffen?
Darüber hinaus werden wir untersuchen, ob die bestehenden Machtverhältnisse und Ungleichheiten in Bezug auf Gender Überbleibsel des Kolonialismus sind und wie sich diese weiter fortsetzen.
Seien Sie Teil dieses wichtigen Dialogs und bringen Sie Ihre Perspektive ein!
Es sprechen und diskutieren:
• Favour Nunoo, Jugenddelegierte Amnesty International in Ghana
• Edmund Adu, Jugenddelegierte Amnesty International in Ghana
• Manuel Ricardo Garcia, Beyond Color, München
Moderation:
• Audrey Noukeu, Policy Advisor mit Schwerpunkt Dekolonisierung
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „München global engagiert: Ungleichheiten erkennen – gemeinsam mehr erreichen“ und findet statt in Kooperation mit Amnesty International, Bellevue di Monaco, Netzwerk MORGEN, dem Bayrischen Flüchtlingsrat und der Landeshauptstadt München.
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Tertulia Freireana: interkultureller Lesekreis für kritische Pädagogik und politische Bildung
Tertulia Freireana – Gemeinsam denken, diskutieren und gestalten
Die Tertulia Freireana ist ein gemeinschaftlicher Raum, in dem wir durch interkulturellen, literarischen und philosophischen Dialog kritische Perspektiven entwickeln. Im Mittelpunkt steht der Austausch auf Augenhöhe: Wir lesen, interpretieren und diskutieren gemeinsam ausgewählte Texte, um gesellschaftliche wie persönliche Fragestellungen neu zu beleuchten. Dabei verbinden wir die Freude am Denken mit dem Ziel, Handlungsmöglichkeiten für die Gegenwart zu entdecken.
Wie läuft eine Tertulia ab?
Wir treffen uns jeden zweiten Donnerstag um 19 Uhr im Eine-Welt-Haus – ganz ohne Leistungsdruck oder Vorkenntnisse. Gemeinsam nähern wir uns den Texten Schritt für Schritt: Wir erkunden, was der Autor/die Autorin sagen könnte, diskutieren unterschiedliche Interpretationen und fragen uns: Was bedeutet das für uns heute? Jede Stimme zählt: Ob literarische Passage, philosophisches Problem oder aktuelle Debatte – wir ermutigen dazu, im Dialog eigene Fragen zu stellen, Widersprüche zu benennen und gemeinsam Erkenntnisse zu formulieren.
Warum Gemeinschaftlichkeit?
Kritisches Denken entsteht für uns im Miteinander. Deshalb legen wir Wert auf eine lockere, einladende Atmosphäre: Teilnehmer:innen sind eingeladen, Speisen oder Getränke zu teilen, um im Gespräch auch zwischen den Zeilen Verbindungen zu knüpfen. Hier geht es nicht um Expertise, sondern um Neugier, Respekt und die Überzeugung, dass wir durch Vielfalt der Perspektiven klüger werden.
Für wen?
Die Tertulia Freireana lebt von Menschen, die bereit sind, sich auf Unerwartetes einzulassen – ob Studierende, Künstler:innen, Aktivist:innen, Akteur:innen der Zivilgesellschaft oder einfach Neugierige. Unsere Diskussionen führen wir hauptsächlich auf Deutsch, doch der Raum ist bewusst mehrsprachig: Beiträge auf Spanisch, Portugiesisch oder Englisch sind willkommen!
Bring deine Gedanken, deine Zweifel und gerne auch ein Stück Kuchen mit – und keine Sorge, wir unterstützen uns gegenseitig beim Übersetzen und Verstehen.
Zielgruppe: Gemeinschaft in München, Lehrkräfte und Student:innen, pädagogisch, literarisch und philosophisch interessierte Menschen.
Veranstaltungsort: EineWeltHaus München, Freiraum
Veranstalter: Aluna Minga e.V. und Nord Süd Forum München e.V. - für eine solidarische Welt
Verantwortlich: Danny Carvajal, PhL
Termine: Jeden 2. Donnerstag.: 08.05., 22.05., 05.06., 03.07., 17.07., 31.07.
Uhrzeit: 19:00 - 21:00 UhrSprachen: Diskussion auf Deutsch, Texte auf Spanisch, Englisch, Portugiesisch und Deutsch
Kontakt: Danny Carvajal (tertulias@alunamonga.org)
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"Don't let the system get you down" - Positive Beispiele für eine solidarische Welt.
Zielgruppe: Lehrkräfte sowie (außer-)schulische Multiplkator:innen, die sich für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und Globales Lernen (GL) interessieren.
Datum: Donnerstag, 24. Juli 2025, 9:30- 17:00
Ort: EineWeltHaus München, Schwanthalerstraße 80, 80336 MünchenVeranstaltende: Nord Süd Forum München e.V., rehab republic e.V., Commit e.V.
In einer von multiplen Krisen geprägten Welt werden positive Ansätze schnell vergessen. Die Probleme von Klimawandel, Krieg und globaler Ungerechtigkeit scheinen einen zu erschlagen. Daher werden bei Bildung für nachhaltige Entwicklung sowie dem Globalen Lernen (BNE / GL) oft Lösungen statt Probleme in den Vordergrund gestellt: Wie kann ich zu effektivem Klimaschutz beitragen? Wie macht Nachhaltigkeit Spaß? Welche Initiativen setzen sich für sozialen und ökologischen Wandel vor Ort und weltweit ein?
Diese Perspektive, den multiplen Krisen positive Ansätze entgegenzustellen, schlägt sich in aktuellen Methoden und Konzepten von BNE / GL nieder; beispielsweise bei „Orte des Wandels“ (Commit e.V.), „Nachhaltigkeit – mit YEAH statt BUH!“ (rehab rebublic e.V.) oder der Methodenkiste Globales Lernen (Nord Süd Forum München e.V.).
In der Fortbildung "Don't let the system get you down" werden die Idee und Methodik solcher Positivansätze auf drei Ebenen für die jeweils eigenen schulischen beziehungsweise außerschulischen Bildungssettings reflektiert und fruchtbar gemacht.
1) Wir diskutieren gemeinsam mit Expert:innen aus der Psychologie und Kommunikationswissenschaft, welche Potenziale und Grenzen solchen Positivansätzen zukommen.
2) Wir erproben und reflektieren aktuelle Konzepte, die positive Ansätze für eine solidarische Welt in den Mittelpunkt stellen.
3) Wir tauschen uns mit Kolleg:innen in Lerngruppen aus, um Erkenntnisse aus der Fortbildung auf die eigene Bildungspraxis zu übertragen.- - - -
Vorläufiger Ablauf (vorbehaltlich Änderungen)
09:30 – Ankommen und Einführung der Lerngruppen
10:00 – Einführender Input (rehab republic) und Kommentar (Kritische Nachhaltigkeit)
11:30 – Workshop-Phase 1 – psychologische und pädagogische GrundlagenA) Psychologische Herausforderungen in einer Welt voller Krisen (Psychologists for Future München)
B) Die Ursachen verstehen: Politische Analyse aktueller globaler Krisen (Kathrin Hartmann)13:00 – Mittagspause
14:30 – Workshop-Phase 2 – aktuelle KonzepteC) Alternative Stadtrundgänge
D) Globale Perspektiven für eine solidarische Welt (Alejandro Pacheco)16:00 – Abschluss
17:00 – Ende- - - -
Anmeldungen und Rückfragen bitte an Matthias per Mail (m.huffer@nordsuedforum.de) oder Telefon (+49 155 10426611).
Die Teilnahme ist kostenlos. Für Kaffee, Tee, Wasser und Snacks ist gesorgt. Die Verpflegung in der Mittagspause findet selbstständig statt.
Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des
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Nuklearisierung indigenen Landes / Doku “Petra Kelly — Act Now!”
Der 16. Juli 1945 veränderte die Geschichte der Menschheit. Im Rahmen des “Manhattan Project” wurde in New Mexico die erste Atombombe gezündet — vom radioaktiven Fall-out direkt betroffen waren vor allem die Apache.
Im August folgten die Atombombenabwürfe über Hiroshima und Nagasaki. Für die Indigenen bedeutete das atomare Wettrüsten verheerende Auswirkungen. Allein auf dem Land der Western Shoshone in Nevada wurden über eintausend Atomtests durchgeführt.Im Vortrag “Nuklearisierung indigenen Landes” erläutern wir die Auswirkungen von Uranabbau und Atomtests auf ihrem Land auf die Indigenen Völker in Kanada und den USA — mit einem kurzen Exkurs zu den Atomtests im Pazifik.
1700 Vortrag “Opfer des Atomwahns — Nuklearisierung indigenen Landes” (Monika Seiller, Aktionsgruppe Indianer & Menschenrechte)
1830 Uhr Video-Interview mit Jeneda Benally (Dineh): Indigener Widerstand
1900 Uhr Gesprächsrunde mit Claus Biegert (Nuclear Free Future Award/World Uranium Hearing)
2000 Uhr “Petra Kelly Act Now!” Dokumentarfilm von Doris Metz über die Friedensaktivistin Petra Kelly
Der Dokumentarfilm "Petra Kelly Act Now!" beleuchtet das Leben und Wirken der Friedensaktivistin Petra Kelly, die sich unermüdlich für Klimaschutz, Frauen- und Menschenrechte sowie internationalen Frieden einsetzte, und wurde 2025 beim Deutschen Filmpreis als Bester Dokumentarfilm ausgezeichnet.
Getränke und Snacks / Infostände
Eintritt: 10,00 Euro Solibeitrag
Veranstaltungsort: Zukunftssalon, Goethestraße 28, MünchenEine Veranstaltung der Aktionsgruppe Indianer & Menschenrechte in Kooperation mit dem Nord-Süd-Forum München und der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit.
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Urbanes Konzert, Hip-Hop & Vielfalt mit El AKA und FASTFORWARD Kollektiv
Ein Abend, an dem Musik als Ausdruck von Erinnerung, Protest & gesellschaftlicher Vision gefeiert wird. Stimmen aus verschiedenen kulturellen Kontexten zeigen, wie Hip-Hop & urbane Musik Räume für Begegnung & Widerstand schaffen.
Luis Fernando Álvarez AKA
Gründer von Agroarte, Hip-Hop-Künstler, Pädagoge, bildender Künstler und Magister in Stadt- und Umweltentwicklung. Seine künstlerische Praxis macht staatliche und paramilitärische Gewalt sichtbar und schafft Räume des kollektiven Widerstands.FASTFORWARD Kollektiv
Münchner Hip-Hop Label (u. a. FreakinFreddy, LeoLex, L One, La Lucia, Mona Mi). Ehrlicher Rap zwischen Gesellschaftskritik, Selbstreflexion & Empowerment auf Deutsch und Spanisch.Freitag, 18.07.2025 | Ab: 20:00 Uhr
Ort: Köşk – Schillerstraße 38, 80336 MünchenAusführliche Infos zum Programm sowie den eingeladenen Künstler*innen und Aktivist*innen.
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Kontakt & Infos
Mehr Infos & Updates: https://www.oeku-buero.de/details/AgroarteMedellinInDeutschland.html
Anmeldung für Workshop & Performance
Kontakt: kolumbien@oeku-buero.de
Veranstaltet von: Öku-Büro München, Köşk, KJR, Kulturreferat München, Wor(l)d Connects, Nord Süd Forum München e.V. & Aluna Minga e.V.
#CuerposGramaticales #Agroarte #München #Erinnerung #Frieden #Zusammenhalten #Solidarität #Kunst -
Workshop & Performance #CUERPOSGRAMATICALES mit AGROARTE
Workshop & Performance #CUERPOSGRAMATICALES mit AGROARTE
Im Rahmen der Deutschland Tour des kolumbianischen Kollektivs AGROARTE aus der Comuna 13 in Medellín laden wir herzlich zu einem besonderen Sommerprogramm ein, das Kunst, Erinnerung und kollektives Handeln in Workshops und Performances verbindet. AGROARTE zeigen, wie Körper, Natur und Erinnerung miteinander verwoben sind: „Cuerpos Gramaticales“ - gemeinsames Säen und kollektives Lernen.
Programm im Überblick
Workshop-Seminar „Cuerpos Gramaticales“
Thema: Soziale Transformation durch Kunst & kollektives Erinnern am Beispiel der Comuna 13 in Medellín.
Mit: Luis Fernando Álvarez AKA & Katerin D. Franco (AGROARTE)
Mittwoch, 16.07. & Donnerstag, 17.07. | 17:00 – 21:00 Uhr
Köşk – Schillerstraße 38, 80336 München
Anmeldung erforderlich unter: https://us17.list-manage.com/survey?u=16843610538144e45d32bffed&id=1d4a06564a&attribution=false
„Milonga en Piso Alemán“
Installation, Musik & Tango-Tanzabend über die Schwarze Geschichte des Tangos.
Von Philip Kojo Metz mit Negar Taymoorzadeh, Musik: Abel Momo.
Donnerstag, 17.07. | ab 20:00 Uhr
Köşk – Schillerstraße 38
Performance: „Cuerpos Gramaticales“
Eine symbolische Performance für Erinnerung und Frieden. Ergebnis des Workshops mit AGROARTE.
Mit: AGROARTE & allen Teilnehmenden
Freitag, 18.07. | 15:00 – 18:30 Uhr
Sendlinger-Tor-Platz 1, 80336 MünchenHintergrundinformationen
AGROARTE ist ein Kollektiv, das 2002 aus einem Gemeinschaftsprozess im Stadtteil San Javier in der Comuna 13 von Medellín entstanden ist. Die Mitglieder vereinten sich im Widerstand gegen die selektive und repressive Gewalt in der Comuna 13 (Fall „La Escombrera“, „Operation Orión“ u. a.).
Seit über 20 Jahren führen sie Aktionen und Prozesse kollektiven Erinnerns und Widerstands durch – mit drei Arbeitsschwerpunkten: Säen, Erinnern und Kunst. Dazu gehören Bildungs- und Ausbildungsprozesse der Popularen Bildung, landwirtschaftliche und musikalische Produktion, Kommunikation und symbolischer Widerstand.Cuerpos Gramaticales ist Teil dieser Prozesse und Aktionen von AGROARTE mit dem Ziel, Geschichten der Gewalt an Körpern und Territorien zu erzählen. Von 2014 bis 2018 wurden zehn Performances von Cuerpos Gramaticales an verschiedenen Orten in Kolumbien und Spanien realisiert – nun kommt das Projekt nach Deutschland, um mit uns über Frieden, Erinnerungskultur und Solidaritäten ins Gespräch zu kommen.
An den performativen Aktionen von Cuerpos Gramaticales haben bisher rund 500 Personen und etwa 150 Organisationen und Kollektive teilgenommen, darunter Überlebende des kolumbianischen bewaffneten Konflikts sowie Menschenrechtsverteidigerinnen und Aktivistinnen.
Die Erfahrung von Cuerpos Gramaticales können wir gemeinsam in München vom 16. bis 18. Juli erleben – zusammen mit AGROARTE, angeleitet von Luis Fernando Álvarez AKA und Katerin D. Franco, die im Workshop-Seminar die Methodik von Cuerpos Gramaticales teilen werden.
Ziel ist es, einen Raum für Diskussion, Reflexion und kollektives Schaffen zu eröffnen – zu Themen wie Friedensarbeit und Erinnerung, aus den Perspektiven von Betroffenen des kolumbianischen bewaffneten Konflikts im Kontext der Comuna 13 in Medellín.
Ausführliche Infos zum Programm sowie den eingeladenen Künstler*innen und Aktivist*innen.
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Kontakt & Infos
Mehr Infos & Updates: https://www.oeku-buero.de/details/AgroarteMedellinInDeutschland.html
Anmeldung für Workshop & Performance
Kontakt: kolumbien@oeku-buero.de
Veranstaltet von: Öku-Büro München, Köşk, KJR, Kulturreferat München, Wor(l)d Connects, Nord Süd Forum München e.V. & Aluna Minga e.V.
#CuerposGramaticales #Agroarte #München #Erinnerung #Frieden #Zusammenhalten #Solidarität #Kunst -
Tertulia Freireana: interkultureller Lesekreis für kritische Pädagogik und politische Bildung
Tertulia Freireana – Gemeinsam denken, diskutieren und gestalten
Die Tertulia Freireana ist ein gemeinschaftlicher Raum, in dem wir durch interkulturellen, literarischen und philosophischen Dialog kritische Perspektiven entwickeln. Im Mittelpunkt steht der Austausch auf Augenhöhe: Wir lesen, interpretieren und diskutieren gemeinsam ausgewählte Texte, um gesellschaftliche wie persönliche Fragestellungen neu zu beleuchten. Dabei verbinden wir die Freude am Denken mit dem Ziel, Handlungsmöglichkeiten für die Gegenwart zu entdecken.
Wie läuft eine Tertulia ab?
Wir treffen uns jeden zweiten Donnerstag um 19 Uhr im Eine-Welt-Haus – ganz ohne Leistungsdruck oder Vorkenntnisse. Gemeinsam nähern wir uns den Texten Schritt für Schritt: Wir erkunden, was der Autor/die Autorin sagen könnte, diskutieren unterschiedliche Interpretationen und fragen uns: Was bedeutet das für uns heute? Jede Stimme zählt: Ob literarische Passage, philosophisches Problem oder aktuelle Debatte – wir ermutigen dazu, im Dialog eigene Fragen zu stellen, Widersprüche zu benennen und gemeinsam Erkenntnisse zu formulieren.
Warum Gemeinschaftlichkeit?
Kritisches Denken entsteht für uns im Miteinander. Deshalb legen wir Wert auf eine lockere, einladende Atmosphäre: Teilnehmer:innen sind eingeladen, Speisen oder Getränke zu teilen, um im Gespräch auch zwischen den Zeilen Verbindungen zu knüpfen. Hier geht es nicht um Expertise, sondern um Neugier, Respekt und die Überzeugung, dass wir durch Vielfalt der Perspektiven klüger werden.
Für wen?
Die Tertulia Freireana lebt von Menschen, die bereit sind, sich auf Unerwartetes einzulassen – ob Studierende, Künstler:innen, Aktivist:innen, Akteur:innen der Zivilgesellschaft oder einfach Neugierige. Unsere Diskussionen führen wir hauptsächlich auf Deutsch, doch der Raum ist bewusst mehrsprachig: Beiträge auf Spanisch, Portugiesisch oder Englisch sind willkommen!
Bring deine Gedanken, deine Zweifel und gerne auch ein Stück Kuchen mit – und keine Sorge, wir unterstützen uns gegenseitig beim Übersetzen und Verstehen.
Zielgruppe: Gemeinschaft in München, Lehrkräfte und Student:innen, pädagogisch, literarisch und philosophisch interessierte Menschen.
Veranstaltungsort: EineWeltHaus München, Freiraum
Veranstalter: Aluna Minga e.V. und Nord Süd Forum München e.V. - für eine solidarische Welt
Verantwortlich: Danny Carvajal, PhL
Termine: Jeden 2. Donnerstag.: 08.05., 22.05., 05.06., 03.07., 17.07., 31.07.
Uhrzeit: 19:00 - 21:00 UhrSprachen: Diskussion auf Deutsch, Texte auf Spanisch, Englisch, Portugiesisch und Deutsch
Kontakt: Danny Carvajal (tertulias@alunamonga.org)
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Tertulia Freireana: interkultureller Lesekreis für kritische Pädagogik und politische Bildung
Tertulia Freireana – Gemeinsam denken, diskutieren und gestalten
Die Tertulia Freireana ist ein gemeinschaftlicher Raum, in dem wir durch interkulturellen, literarischen und philosophischen Dialog kritische Perspektiven entwickeln. Im Mittelpunkt steht der Austausch auf Augenhöhe: Wir lesen, interpretieren und diskutieren gemeinsam ausgewählte Texte, um gesellschaftliche wie persönliche Fragestellungen neu zu beleuchten. Dabei verbinden wir die Freude am Denken mit dem Ziel, Handlungsmöglichkeiten für die Gegenwart zu entdecken.
Wie läuft eine Tertulia ab?
Wir treffen uns jeden zweiten Donnerstag um 19 Uhr im Eine-Welt-Haus – ganz ohne Leistungsdruck oder Vorkenntnisse. Gemeinsam nähern wir uns den Texten Schritt für Schritt: Wir erkunden, was der Autor/die Autorin sagen könnte, diskutieren unterschiedliche Interpretationen und fragen uns: Was bedeutet das für uns heute? Jede Stimme zählt: Ob literarische Passage, philosophisches Problem oder aktuelle Debatte – wir ermutigen dazu, im Dialog eigene Fragen zu stellen, Widersprüche zu benennen und gemeinsam Erkenntnisse zu formulieren.
Warum Gemeinschaftlichkeit?
Kritisches Denken entsteht für uns im Miteinander. Deshalb legen wir Wert auf eine lockere, einladende Atmosphäre: Teilnehmer:innen sind eingeladen, Speisen oder Getränke zu teilen, um im Gespräch auch zwischen den Zeilen Verbindungen zu knüpfen. Hier geht es nicht um Expertise, sondern um Neugier, Respekt und die Überzeugung, dass wir durch Vielfalt der Perspektiven klüger werden.
Für wen?
Die Tertulia Freireana lebt von Menschen, die bereit sind, sich auf Unerwartetes einzulassen – ob Studierende, Künstler:innen, Aktivist:innen, Akteur:innen der Zivilgesellschaft oder einfach Neugierige. Unsere Diskussionen führen wir hauptsächlich auf Deutsch, doch der Raum ist bewusst mehrsprachig: Beiträge auf Spanisch, Portugiesisch oder Englisch sind willkommen!
Bring deine Gedanken, deine Zweifel und gerne auch ein Stück Kuchen mit – und keine Sorge, wir unterstützen uns gegenseitig beim Übersetzen und Verstehen.
Zielgruppe: Gemeinschaft in München, Lehrkräfte und Student:innen, pädagogisch, literarisch und philosophisch interessierte Menschen.
Veranstaltungsort: EineWeltHaus München, Freiraum
Veranstalter: Aluna Minga e.V. und Nord Süd Forum München e.V. - für eine solidarische Welt
Verantwortlich: Danny Carvajal, PhL
Termine: Jeden 2. Donnerstag.: 08.05., 22.05., 05.06., 03.07., 17.07., 31.07.
Uhrzeit: 19:00 - 21:00 UhrSprachen: Diskussion auf Deutsch, Texte auf Spanisch, Englisch, Portugiesisch und Deutsch
Kontakt: Danny Carvajal (tertulias@alunamonga.org)