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  • Desgastes y fracasos de gobiernos llamados progresistas. Los casos latinoamericanos: Venezuela, Nicaragua, Ecuador, Bolivia y Brasil

    Los llamados países con gobiernos progresistas generaron muchas expectativas ante sus respectivas poblaciones electorales y ante la opinión pública mundial. En pocos años una serie de prácticas muy criticadas en cuanto a derechos humanos, autoritarismo, indicios de corrupción, reelección electoral, generaron un creciente malestar social que ha devenido en un cuestionamiento y hasta rechazo en las urnas de varios de estos gobiernos. Este es un tema a conversar con mayor profundidad. Una de las cuestiones claves a considerar en este análisis es el modelo económico tradicional de acumulación capitalista que ha estado en la base de esos nuevos gobiernos sin significativos cambios, lo cual reproduce las viejas formas de dominación y de ejercicio de poder que afecta a la mayoría de la población y que conduce a comportamientos antidemocráticos. ¿Como se han comportado países como Ecuador, Venezuela, Bolivia, Brasil y Nicaragua en sus economías? ¿Que cambios han mostrado en relación a los anteriores gobiernos? ¿Que desafíos se presentan para otros gobiernos que tratan de ser populares o alternativos?

    Ponente: Dr. Carlos Herz Saenz, antropólogo y politólogo, activista, Lima

    Organizado por: Lateinamerika-AK des Nord Süd Forum München e.V.

    HINWEIS: Veranstaltung NUR auf Spanisch!

    Wer Carlos Herz mit deutscher Übersetzung hören möchte, besucht bitte die Veranstaltung am 11. Januar, mehr Infos hier

  • Südamerikas gescheiterte Regierungen: Warum sich ihre fortschrittlichen Modelle verbraucht haben

    Warum haben die als progressiv verorteten Regierungen in Ecuador, Bolivien, Brasilien, Nicaragua, Venezuela, ihre Wähler*innen und die Weltöffentlichkeit innerhalb weniger Jahre schwer enttäuscht? Das gesellschaftliche Unbehagen wuchs mit Autoritarismus, Korruption, Machterhalt um jeden Preis, Menschenrechtsverletzungen – und dem wirtschaftlichen Verfall. Am ökonomischen Modell änderte sich im Grunde nichts. Dessen alte und antidemokratische Herrschaftsstrukturen erfordern tatsächlich alternative Regierungen.

    Referent: Dr. Carlos Herz, engagierter Politikwissenschaftler, Anthropologe, Lima

    Eintritt frei. Spanisch mit Übersetzung

    Veranstalter: Lateinamerika-AK des Nord Süd Forum München e.V.

    (Hinweis für das spanischsprachige Publikum: Am folgenden Tag (12. Januar) wird eine Veranstaltung mit Carlos Herz nur auf Spanisch stattfinden, siehe hier

    Anotación para las y los hispanohablantes: El día siguiente (12 de enero) va a haber un evento con Carlos Herz exclusívamente en español, véase acá

  • 70 Jahre Menschenrechte - Herausforderung Hassverbrechen

    Bild: Die Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen - Urheber/in: Jordan Lewin. (CC)-BY NC Dieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

    Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte wird 70 Jahre alt! Zeit, sie zu feiern und zu würdigen, was sie Gutes für Menschen bewirkt. Zeit aber auch, Defizite einzugestehen und Menschenrechtsverletzungen zu benennen.

    Ein Angriff auf elementare Menschenrechte, den wir nicht nur weltweit sondern auch hier in München verstärkt beobachten, sind die sogenannten Hassverbrechen – also vorurteilsmotivierte Straf- und Gewalttaten gegen gesellschaftliche Minderheiten.

    Erst vor zwei Jahren erschütterte uns der rassistisch motivierte Anschlag am Olympia-Einkaufszentrum. Und auch aktuell häufen sich, laut Einschätzungen von spezialisierten (Opfer-) Beratungsstellen, die Fälle von Hasskriminalität. Antisemitische, rassistische, homo- und transfeindliche, obdachlosen- und behindertenfeindliche  Straftaten richten sich gezielt gegen die Menschenwürde der Betroffenen und fordern den gesellschaftlichen Zusammenhalt heraus.

    Wie können gesellschaftlich stigmatisierte und dadurch besonders gefährdete Gruppen gestärkt werden? Wie kann Hasskriminalität besser erkannt und sanktioniert werden? Und welcher Zusammenhang besteht zwischen einem zunehmend rassistisch und menschenfeindlich aufgeheizten politischen Klima und der Zunahme von vorurteilsmotivierter Gewalt?

    Diese Fragen wollen wir gerne mit Ihnen und unseren Gästen diskutieren. Dabei werden sowohl Betroffene zu Wort kommen als auch Expert*innen, die das Thema aus wissenschaftlicher, juristischer und internationaler Perspektive beleuchten.

    Referent*innen:
    1. Matthias Quent, Direktor des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft in Jena, Verfasser des Gutachtens „Ist die Mehrfachtötung am OEZ München ein Hassverbrechen?“ über die Mehrfachtötung am 22. Juli 2016

    2. Karla Avelar, Menschenrechts- und LGBTI*-Aktivistin* aus El Salvador, wohnhaft in Genf, Trägerin* des Menschenrechts-Preises Martin Ennals Award

    3. N.N. Juristische Perspektive auf das Thema Hasskriminalität

      Moderation:
    • Dr. Gabriele Fischer, Fakultät Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege der Hochschule Esslingen

     

    Nach Grußworten von Stadtrat Christian Vorländer und Gaba Sahory Reyes (im Exil in München lebende LGBTI*-Menschenrechts-Aktivistin* aus Honduras) und einem Impulsvortrag über Hassverbrechen von Matthias Quent folgt ein Podiumsgespräch mit unseren Referent*innen. Im Anschluss wird die Runde für Fragen und Beiträge aus dem Publikum geöffnet. Zum Abschluss wird es einen Empfang im Kleinen Sitzungssaal geben, um die Menschenrechte gebührend zu feiern und das Engagement alle derjenigen zu würdigen, die sich für Menschenrechte stark machen.

    Wir laden Sie herzlich ein!

    Veranstalter:

    Fachstelle für Demokratie der Landeshauptstadt München, Nord Süd Forum München, Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit

  • Online-Petition: Menschenrechte in München institutionell verankern

    Im Rahmen der Münchner Tage der Menschenrechte haben wir die Petition "Menschenrechte in München institutionell verankern" ins Leben gerufen. Denn die Menschenrechte in München müssen gestärkt und institutionell verankert werden, damit alle Menschen gleichermaßen daran teilhaben können

    Bis zum internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember kann die Online-Petition auf openPetition unterzeichnet werden: https://www.openpetition.de/petition/online/menschenrechte-in-muenchen-institutionell-verankern.

    Diese Petition richtet sich vor allem an Münchner*innen, aber: Jede Unterschrift ist wichtig, auch die von außerhalb der Region! Jede Unterschrift erhöht die öffentliche Aufmerksamkeit für die Petition.

    Unterschreibt und verbreitet die Petition über alle Kanäle (Mail, Facebook, Twitter, ...)!

    Gemeinsam können wir unsere Stadt gestalten!

  • openDOKU: Death by design

    Im Rahmen der Münchner Tage der Menschenrechte zeigt das Nord Süd Forum gemeinsam mit Nager IT und dem Eine Welt Haus den Film Death by design - Die dunkle Seite der IT-Industrie von Sue Williams (2018, 73 Min., englisch mit deutschen Untertiteln).

    Der Film wirft einen erschütternden Blick hinter die scheinbar „saubere“ Kulisse der Elektronikindustrie, die Produkte entwickelt, die wir alle nutzen, brauchen und von deren reibungsfreiem Funktionieren wir im Alltag abhängen. Die Regisseurin stellt Arbeiter*innen aus China und dem Sillicon Valley vor, die mit ihrer Gesundheit für den rasant wachsenden Markt an neuesten Kommunikationstechnologien zahlen. Es geht aber auch um Aktivist*innen, die alles dafür tun, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen und um engagierte Unternehmer*innen, die sich für die Entwicklung nachhaltiger E-Produkte einsetzen.

    Im Anschluss an den Film findet ein Gespräch mit Susanne Jordan von Nager IT statt.

    Nager IT ist ein Verein, der es sich zum Ziel gesetzt hat die Elektronikbranche fairer zu gestalten. Den Anfang dafür machen Computermäuse, die unter nachhaltigen Bedingungen gefertigt wurden, also unter Berücksichtigung der Menschenrechte und mit Blick auf die Umwelt.

  • 70 Jahre Menschenrechte - Global denken, lokal handeln

    Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte wird 70 Jahre alt! Und wir feiern das mit den Münchner Tagen der Menschenrechte!

    Wir eröffnen die Aktionstage mit einem Blick nach München: Wie steht es um die Menschenrechte (namentlich die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte) in München? Gibt es best practice-Beispiele in der Umsetzung dieser Rechte? Wo besteht noch Handlungsbedarf? Wie können wir menschenrechtliche Belange in der Landeshauptstadt München stark machen? Darüber wollen wir uns mit Vertreter*innen der Zivilgesellschaft aus den Bereichen Wirtschaft, Kultur und Soziales in München auf einem Podium austauschen.

    Referent*innen: *Arne Klevenhusen (FIAN): WSK-Rechte und Staatenpflichten *Gabriele Köhler (DGVN und WECF): Die soziale Frage im reichen München - was wir wissen und was wir tun sollten *Andréa Menescal (Casa do Brasil): Kulturelle Rechte in Bayern und München - gefördert?

    Auch Beiträge aus dem Publikum sind willkommen und erwünscht. Deswegen laden wir alle Menschenrechtsaktivist*innen, Menschen aus Kultur- und Sozialvereinen, Engagierte und Interessent*innen ein, mit uns zu diskutieren!

    Zwischen den Beiträgen und am Ende freuen wir uns außerdem auf die musikalische Unterstützung der Toranj Band mit Arash Tabasi und Mohamad Shahabipour.

    Die Veranstaltung findet im Kleinen Saal 211/12 statt. Der Eintritt ist frei.

    Das komplette Programm der Münchner Tage der Menschenrechte 2018 gibt es hier: http://www.tagdermenschenrechte.org/veranstaltungen2018/

  • Plenum

    Die Mitglieder des Nord Süd Forum München e.V. treffen sich alle zwei Monate im Plenum, um sich auszutauschen und gemeinsame Aktivitäten zu planen.

    Das Plenum ist öffentlich. Deshalb freuen wir uns über Ihr Interesse und heißen Sie herzlich willkommen!

  • openDOKU: Wo der Himmel aufgeht

    Gemeinsam mit dem AK Lateinamerika und dem Eine Welt Haus e.V. zeigt das Nord Süd Forum den Film Wo der Himmel aufgeht (deutsch und spanisch mit sp./dt. Untertiteln).

    Dank der Musik hat Esther Bejarano Auschwitz überlebt. Mit 92 Jahren verwirklicht sich die Sängerin einen Traum und reist mit ihrem Sohn Joram und der Rap-Gruppe Microphone Mafia nach Kuba, um dort Konzerte zu geben. Zugleich sucht Esther Bejarano eine Antwort auf die Frage, ob es auch auf der sozialistischen Insel Antisemitismus gibt. In der Begegnung mit der Jüdischen Gemeinde in Havanna wird sie fündig. Mit dem jungen Kubaner Jorgito Jerez verbindet die Sängerin eine tiefe Zuneigung. Mit ihm teilt sie ihre Erinnerungen an das Gestern und ihre Sorgen um das Morgen. Der Film erzählt in einfühlsamen Bildern von einer Begegnung in Freundschaft. Mitreißende Konzertausschnitte machen die Begeisterung spürbar, die das kubanische Publikum einer einzigartigen Frau entgegenbringt. Nicht zuletzt breitet er vor uns den Traum von einer Welt aus, deren Himmel für alle, die unter ihm leben, gleichermaßen aufgeht.

    Im Anschluss an den Film freuen wir uns auf ein Filmgespräch mit dem Regisseur Tobias Kriele.

  • openDOKU: Lange G20-Filmnacht

    Ein Abend, zwei Dokus!

    In Kooperation mit der Ortsgruppe München des Rote Hilfe e.V. und dem Eine Welt Haus e.V. zeigt das Nord Süd Forum an diesem Abend gleich zwei Dokumentationen.

    Festival der Demokratie: Am 7. und 8. Juli 2017 trafen sich die Regierungsvertreter*innen der EU und die 19 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer der Erde in Hamburg. Innensenator Andy Grote kündigte das G20-Treffen als „Festival der Demokratie“ an. Über 30.000 Polizist*innen waren in der Stadt um das Treffen zu schützen, 100.000 Menschen kamen um dagegen zu demonstrieren. Lars Kollros and Alexandra Zaitseva begleiteten die Demonstrationen mit Ihren Kameras.

    Hamburger Gitter: 170 Ermittler arbeiten an hunderten Verfahren gegen militante Demonstranten und Menschen, die sich an Ausschreitungen und Plünderungen beteiligten. Harte Strafen wurden gefordert und in bisher über 40 Fällen auch verhängt. Der Staat verlor im Sommer 2017 die Kontrolle in Hamburg und versucht sie nun zurück zu gewinnen. Die Dokumentation konzentriert sich auf den Umgang mit den Protesten und die staatliche Sicherheitspolitik. Versammlungsfreiheit, Bewegungsfreiheit und Pressefreiheit spielen in den Betrachtungen eine ebenso große Rolle wie die Veränderung der polizeilichen Strategien. Konnten während der Proteste Grundrechte außer Kraft gesetzt werden? Gibt es in der Judikative und Legislative Akteure und Überzeugungen, welche auf gewaltsame Proteste anders reagieren als in der Vergangenheit? Welche Methoden der „Ausnahmesituation G20" in Hamburg könnten zur Normalität werden? Um Antworten auf diese Fragen zu finden, wurden die relevanten Geschehnisse nachgezeichnet, Betroffene auf beiden Seiten interviewt und Experten zu Protestgeschichte, Grundrechten, Sicherheitspolitik und der politischen Gesamtsituation befragt.

    Im Anschluss an die Doku-Reihe findet ein Filmgespräch mit der Ortsgruppe München des Rote Hilfe e.V. statt.

    Eintritt: Frei, Spenden zugunsten des Rote Hilfe e.V. willkommen.

  • München global engagiert: Migration, Flucht und Entwicklungszusammenarbeit

    Gemeinsam mit der Landeshauptstadt München und dem Netzwerk MORGEN e.V. veranstaltet das Nord Süd Forum am Freitag, den 16. November 2018 von 16 bis 21 Uhr (Einlass ab 15.30 Uhr) wieder eine entwicklungspolitische Fachtagung.

    Dazu laden wir Aktive in Migrant*innenorganisationen und der Flüchtlingsarbeit sowie der Einen-Welt-Arbeit und der Entwicklungspolitik herzlich ein.

    Unter dem Motto "München global engagiert: Migration, Flucht und Entwicklungszusammenarbeit" möchten wir eine Plattform für Austausch und Vernetzung bieten und eine langfristige gemeinsame Zusammenarbeit ermöglichen.

    Nach einführenden Vorträgen von Safiétou Schwab und Marion Lich zu den Themen Projektarbeit und Rückkehrhilfe, geht es in einem dritten Impuls um das Globale Lernen. Ergänzend gibt es Informationen zu Fördermöglichkeiten für die Umsetzung von Ideen und Projekten.

    Im Anschluss tauschen wir uns in verschiedenen Gruppen unter anderem zu folgenden Fragen aus:
    • Wie können entwicklungspolitische Bildungsträger, Migrant*innenorganisationen und  Menschen mit Einwanderungsgeschichte zusammenarbeiten?

    • Wie können sich Eine-Welt-Akteure und Menschen mit Einwanderungsgeschichte in der Projektarbeit gegenseitig unterstützen?

    • Welche Möglichkeiten gibt es für Menschen mit Einwanderungsgeschichte sich in ihren Herkunftsregionen zu engagieren?

    • Wie können sich Menschen, die in ihre Herkunftsregionen zurückkehren, mit Entwicklungsprojekten engagieren?

    Den Abend möchten wir bei einem kleinen Imbiss gemeinsam mit Ihnen ausklingen lassen.

    Bitte melden Sie sich bis zum 31.10.2018 hier an.

    Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!

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