vergangene Veranstaltungen
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Tertulia Freireana: interkultureller Lesekreis für kritische Pädagogik und politische Bildung
Tertulia Freireana – Gemeinsam denken, diskutieren und gestalten
Die Tertulia Freireana ist ein gemeinschaftlicher Raum, in dem wir durch interkulturellen, literarischen und philosophischen Dialog kritische Perspektiven entwickeln. Im Mittelpunkt steht der Austausch auf Augenhöhe: Wir lesen, interpretieren und diskutieren gemeinsam ausgewählte Texte, um gesellschaftliche wie persönliche Fragestellungen neu zu beleuchten. Dabei verbinden wir die Freude am Denken mit dem Ziel, Handlungsmöglichkeiten für die Gegenwart zu entdecken.
Wie läuft eine Tertulia ab?
Wir treffen uns jeden zweiten Donnerstag um 19 Uhr im Eine-Welt-Haus – ganz ohne Leistungsdruck oder Vorkenntnisse. Gemeinsam nähern wir uns den Texten Schritt für Schritt: Wir erkunden, was der Autor/die Autorin sagen könnte, diskutieren unterschiedliche Interpretationen und fragen uns: Was bedeutet das für uns heute? Jede Stimme zählt: Ob literarische Passage, philosophisches Problem oder aktuelle Debatte – wir ermutigen dazu, im Dialog eigene Fragen zu stellen, Widersprüche zu benennen und gemeinsam Erkenntnisse zu formulieren.
Warum Gemeinschaftlichkeit?
Kritisches Denken entsteht für uns im Miteinander. Deshalb legen wir Wert auf eine lockere, einladende Atmosphäre: Teilnehmer:innen sind eingeladen, Speisen oder Getränke zu teilen, um im Gespräch auch zwischen den Zeilen Verbindungen zu knüpfen. Hier geht es nicht um Expertise, sondern um Neugier, Respekt und die Überzeugung, dass wir durch Vielfalt der Perspektiven klüger werden.
Für wen?
Die Tertulia Freireana lebt von Menschen, die bereit sind, sich auf Unerwartetes einzulassen – ob Studierende, Künstler:innen, Aktivist:innen, Akteur:innen der Zivilgesellschaft oder einfach Neugierige. Unsere Diskussionen führen wir hauptsächlich auf Deutsch, doch der Raum ist bewusst mehrsprachig: Beiträge auf Spanisch, Portugiesisch oder Englisch sind willkommen!
Bring deine Gedanken, deine Zweifel und gerne auch ein Stück Kuchen mit – und keine Sorge, wir unterstützen uns gegenseitig beim Übersetzen und Verstehen.
Zielgruppe: Gemeinschaft in München, Lehrkräfte und Student:innen, pädagogisch, literarisch und philosophisch interessierte Menschen.
Veranstaltungsort: EineWeltHaus München, Freiraum
Veranstalter: Aluna Minga e.V. und Nord Süd Forum München e.V. - für eine solidarische Welt
Verantwortlich: Danny Carvajal, PhL
Termine: Jeden 2. Donnerstag.: 08.05., 22.05., 05.06., 03.07., 17.07., 31.07.
Uhrzeit: 19:00 - 21:00 UhrSprachen: Diskussion auf Deutsch, Texte auf Spanisch, Englisch, Portugiesisch und Deutsch
Kontakt: Danny Carvajal (tertulias@alunamonga.org)
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Klimagerechtigkeit. Dialog mit Gästen aus dem peruanischen Regenwald
Yanet Velasco Castillo und Melqui Huamán Delgadillo vom Volk der Asháninka zu Gast in München.
Dass der Regenwald im Amazonasgebiet eine herausragende Rolle für unser Weltklima spielt, ist klar.
Wie andere Völker, leben auch die Asháninka in Peru seit Menschengedenken im und von diesem Regenwald – ohne ihn zu zerstören. Dass er (noch) Bollwerk gegen die katastrophale Erderwärmung ist und sein kann, verdanken wir der indigenen Bevölkerung. Aber der Kampf zwischen Erhalt und Vernichtung hat längst begonnen. Ob es der Zivilgesellschaft gelingt, die räuberische Rohstoffausbeutung aufzuhalten, ist offen. Eine globale ethisch-politische Wende ist fraglich.
In diesem Zusammenhang steht - seit mehr als 20 Jahren - die Kooperation unseres Arbeitskreises München – Asháninka mit Organisationen der Asháninka im zentralen Regenwald von Peru, die sich für eine sozial-ökologische Zukunft engagieren.
Im Rahmen dieser Partnerschaft informieren zwei Delegierte, Yanet Velasco und Melqui Huamán, über die Situation im Regenwald und über die konkreten Herausforderungen, denen sich die Asháninka derzeit stellen. Eine kurze Dokumentation veranschaulicht, welche Ziele unsere Partnerorganisationen sich für die nächsten Jahre gesteckt haben und wie sie sie erreichen wollen. Werden sie einen geplanten Mega-Staudamm verhindern können? Wie kann die massive illegale Abholzung gestoppt werden? Wie können die Frauen gestärkt und die indigenen Umweltschützer*innen geschützt werden?
Eine Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen.
Spanisch mit Übersetzung. Eintritt frei, Spenden erbeten.
Veranstalter: Arbeitskreis München – Asháninka des Nord Süd Forum München e.V.
Der Arbeitskreis ist Motor der Klimapartnerschaft München – Asháninka.
Unterstützer: Pro REGENWALD e.V., Kusikuna e.V.
Im Rahmen der Veranstaltung erfolgt eine Spendenübergabe von Fairkauf Handelskontor eG für die Arbeit des Zusammenschlusses der Asháninka-Dorfgemeinschaften am Fluss Ene.
(Yanet Velasco Castillo koordiniert die Arbeit der Asháninkafrauen am Fluss Ene. Melqui Huamán Delgadillo beendete turnusmäßig seine Amtsperiode als Dorfchef.)
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Klimaschutz im peruanischen Regenwald: Delegierte der Asháninka teilen ihre Perspektiven
Jede*r kann etwas für den Klimaschutz tun – zu Hause, im Beruf oder im Ehrenamt. Nachhaltig zu leben bedeutet auch, offen für neue Sichtweisen zu sein und das eigene Verhalten immer wieder zu überdenken.
Bei dieser Veranstaltung bekommen wir eine besondere Gelegenheit:
Yanet Velasco Castillo und Melqui Huaman Delgadillo gehören zum indigenen Volk der Asháninka. Sie leben am Fluss Ene im Amazonasgebiet in Peru. Sie erzählen, wie sich der Klimawandel dort auswirkt, was sie tun, um ihre Heimat zu schützen, und was Nachhaltigkeit für sie bedeutet.Die beiden sprechen über die Probleme, mit denen sie im Regenwald zu kämpfen haben, und welche Lösungen sie entwickeln. Sie vertreten die Organisation CARE (Central Asháninka del Río Ene) – ein Zusammenschluss der Asháninka-Dörfer am Fluss Ene, der sich für ihre Rechte einsetzt.
Gemeinsam mit ihnen überlegen wir: Was können wir in München aus ihrer Erfahrung lernen? Dabei geht es zum Beispiel um Landrechte, den Schutz ihrer Gebiete vor illegaler Abholzung und Drogenhandel, Gleichberechtigung und Menschenrechte – und wie das alles mit Klimaschutz zusammenhängt.
Wir sprechen auch darüber, was die Asháninka sich von uns wünschen – und wie wir gemeinsam, trotz unterschiedlicher Herkunft, für eine bessere Zukunft zusammenarbeiten können.
Zum Einstieg gibt Sylvia Baringer von der Fachstelle EineWelt im Referat für Klima- und Umweltschutz der Landeshauptstadt München einen kurzen Überblick über die Klimapartnerschaft mit den Asháninka, die es seit über 25 Jahren gibt.
Danach berichten die beiden Delegierten und wir öffnen die Runde für Fragen und Austausch mit dem Publikum.Referent*innen
· Yanet Velasco Castillo, im Vorstand von CARE (Central Asháninka del Río Ene - Zentralbüro der Asháninka des Flusses Ene), Koordinatorin im Programm AMA-ENE zu Förderung und Empowerment von Frauen
· Melqui Huaman Delgadillo, ehemaliger Dorfchef der Gemeinde Camantavishi und Repräsentant der jungen Generation
Die beiden Referent*innen sind Delegierte des Volkes der Asháninka, mit ca. 90.000 Menschen das größte indigene Volk im amazonischen Regenwald Perus, und sind im Mai 2025 auf Delegationsreise in München.
· Sylvia Baringer, Fachstelle EineWelt im Referat für Klima- und Umweltschutz der Landeshauptstadt München
Moderation: Nora Holz (Klimarat München)
Infos
Deutsch und Spanisch mit Übersetzung
Veranstalter: Nord Süd Forum München e.V. – für eine solidarische Welt, Referat für Klima- und Umweltschutz München, Protect the Planet, München Global Engagiert
Eure Anmeldung erleichtert uns die Planung, ihr könnt aber auch spontan kommen.
Hier könnt ihr euch anmelden: https://crm.protect-the-planet.de/civicrm/event/register?id=14&reset=1
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Klimagerechtigkeit & Asháninka - Vortrag und Diskussion
Eine Veranstaltung des MZN in Zusammenarbeit mit dem Zertifikatsprogramm el mundo – Nachhaltigkeit in Lehre und Studium, dem Referat für Klima- und Umweltschutz der Stadt München und dem zivilgesellschaftlichen Netzwerk Nord Süd Forum München e.V.
Zu Gast: Zwei Delegierte der Organisation CARE (Central Asháninka del Río Ene). CARE vertritt 45 Gemeinden des indigenen Volkes der Asháninka, die entlang des Flusses Ene in der peruanischen Region Junín im amazonischen Regenwald leben.
Der Delegationsbesuch wird im Rahmen der Klimapartnerschaft Münchens mit dem indigenen Volk der Asháninka organisiert. CARE kämpft um den Erhalt ihres Territoriums und der Lebensgrundlagen der Asháninka – und setzt sich damit für den Schutz des Regenwaldes ein. Im Zuge ihres Besuchs machen die Asháninka auf ihre Lebenssituation aufmerksam und fördern die persönliche Begegnung.
Nachhaltigkeit und Klimaschutz sind globale Herausforderungen. Es geht also darum, gemeinsam zu überlegen, wie wir über geografische und kulturelle Grenzen hinweg an einem Strang ziehen können und kommunale Partnerschaften gestalten. Im Fall der Asháninka heißt das, Lösungsansätze zu entwickeln im Hinblick auf Überschwemmungen, Waldzerstörung, den illegalen Drogenanbau im Regenwald oder anderweitige Eingriffe in ihre Gebiete – ganz aktuelle: der geplante Bau eines Staudamms, der zur Vertreibung ihrer Gemeinden führen könnte.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Berichte der beiden Asháninka-Vertreterinnen und -Vertreter, Yanet Velasco und Melqui Huamán, zu Gemeinschaft und indigenen Projekten, um den genannten Problemen zu begegnen, zu Bildung, nachhaltiger Entwicklung, Frauenförderung und zu „buen vivir“.
Frau Prof. Anna Meiser vom Institut für Interkulturelle Kommunikation der LMU wird die Veranstaltung mit einem Fachvortrag eröffnen.
Ort:
Department für Geographie Ludwig-Maximilians-Universität
Luisenstraße 37
80333 MünchenAnmeldung über die Homepage des MZN an der LMU .
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Tertulia Freireana: interkultureller Lesekreis für kritische Pädagogik und politische Bildung
Tertulia Freireana – Gemeinsam denken, diskutieren und gestalten
Die Tertulia Freireana ist ein gemeinschaftlicher Raum, in dem wir durch interkulturellen, literarischen und philosophischen Dialog kritische Perspektiven entwickeln. Im Mittelpunkt steht der Austausch auf Augenhöhe: Wir lesen, interpretieren und diskutieren gemeinsam ausgewählte Texte, um gesellschaftliche wie persönliche Fragestellungen neu zu beleuchten. Dabei verbinden wir die Freude am Denken mit dem Ziel, Handlungsmöglichkeiten für die Gegenwart zu entdecken.
Wie läuft eine Tertulia ab?
Wir treffen uns jeden zweiten Donnerstag um 19 Uhr im Eine-Welt-Haus – ganz ohne Leistungsdruck oder Vorkenntnisse. Gemeinsam nähern wir uns den Texten Schritt für Schritt: Wir erkunden, was der Autor/die Autorin sagen könnte, diskutieren unterschiedliche Interpretationen und fragen uns: Was bedeutet das für uns heute? Jede Stimme zählt: Ob literarische Passage, philosophisches Problem oder aktuelle Debatte – wir ermutigen dazu, im Dialog eigene Fragen zu stellen, Widersprüche zu benennen und gemeinsam Erkenntnisse zu formulieren.
Warum Gemeinschaftlichkeit?
Kritisches Denken entsteht für uns im Miteinander. Deshalb legen wir Wert auf eine lockere, einladende Atmosphäre: Teilnehmer:innen sind eingeladen, Speisen oder Getränke zu teilen, um im Gespräch auch zwischen den Zeilen Verbindungen zu knüpfen. Hier geht es nicht um Expertise, sondern um Neugier, Respekt und die Überzeugung, dass wir durch Vielfalt der Perspektiven klüger werden.
Für wen?
Die Tertulia Freireana lebt von Menschen, die bereit sind, sich auf Unerwartetes einzulassen – ob Studierende, Künstler:innen, Aktivist:innen, Akteur:innen der Zivilgesellschaft oder einfach Neugierige. Unsere Diskussionen führen wir hauptsächlich auf Deutsch, doch der Raum ist bewusst mehrsprachig: Beiträge auf Spanisch, Portugiesisch oder Englisch sind willkommen!
Bring deine Gedanken, deine Zweifel und gerne auch ein Stück Kuchen mit – und keine Sorge, wir unterstützen uns gegenseitig beim Übersetzen und Verstehen.
Zielgruppe: Gemeinschaft in München, Lehrkräfte und Student:innen, pädagogisch, literarisch und philosophisch interessierte Menschen.
Veranstaltungsort: EineWeltHaus München, Freiraum
Veranstalter: Aluna Minga e.V. und Nord Süd Forum München e.V. - für eine solidarische Welt
Verantwortlich: Danny Carvajal, PhL
Termine: Jeden 2. Donnerstag.: 08.05., 22.05., 05.06., 03.07., 17.07., 31.07.
Uhrzeit: 19:00 - 21:00 UhrSprachen: Diskussion auf Deutsch, Texte auf Spanisch, Englisch, Portugiesisch und Deutsch
Kontakt: Danny Carvajal (tertulias@alunamonga.org)
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Derechos inherentes de la naturaleza - Las mujeres Kukama en Perú: una esperanza para la defensa de la naturaleza
Veranstaltung auf Spanisch!
Les invitamos cordialmente a una charla y un conversatorio muy especial con representantes del pueblo Kukama en Perú
Derechos inherentes de la naturaleza
Las mujeres Kukama en Perú: una esperanza para la defensa de la naturaleza
Fecha: 29.04.25, 19.00 – 21.00 Uhr
Lugar: münchner zukunftssalon, oekom e.V., Goethestraße 28, 80336 MünchenTimbre: Si el portón está cerrado por favor tocar el timbre "Zukunftssalon"
Invitados de Perú:
Celia Fasabi Pizango, Federación de Mujeres Indígenas Kukama, Selva Peru
Miriam Torres López, Coordinadora del Forum Solidaridad Peru, Lima, Peru
La destrucción global del medio ambiente, especialmente en la selva amazónica, avanza sin piedad. El bosque, «Madre Naturaleza» en el concepto de vida de la población indígena, es su garantía de supervivencia. Sin embargo, hay noticias que nos dan esperanza.
Un instrumento para proteger a las personas y el medio ambiente es el concepto de «derechos de la naturaleza», en el que ríos y lagos son reconocidos como sujetos de derecho.
Cuando los ríos y los lagos puedan demandar por sus derechos:
Son las mujeres del pueblo indígena Kukama de la selva amazónica (Perú) quienes han logrado con el apoyo de la organización no gubernamental peruana Forum Solidaridad Perú (Lima) un primer éxito para proteger el rio Marañon.
El río Marañón ya no es lo que era: la población piscícola ha disminuido y el río está contaminada, lo que repercute directamente en la salud de la población del pueblo Kukama. Para evitar éste y otros graves daños al río y sus afluentes, la sentencia de primera instancia ordena la creación de órganos de representación local que defiendan los ríos ante los tribunales. Se trata de uno de los planteamientos más innovadores en materia de conservación de la naturaleza a escala nacional.
¿Qué puede aportar este éxito a la protección de la selva amazónica y de los pueblos indígenas? ¿Puede trasladarse este ejemplo a otras regiones?
Nos alegramos mucho, de que sean las mujeres mismas quienes nos cuenten esta noche de sus experiencias y desafíos.
Los esperamos en este conversatorio tan importante para la protección de nuestra “Madre Tierra” y la oportunidad de contribuir nuestro apoyo a los pueblos indígenas en el Perú.
Organizadores: AK München Asháninka und Lateinamerika-AK des Nord Süd Forum München in Kooperation mit Asociación Cultural Peruana Chasqui e.V. und Kusikuna e.V.
Entrada libre!
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Ausstellung "Fairer Handel in München"
München setzt sich für Fairen Handel ein. Dies zeigt vom 3. bis 31. März die Ausstellung „Fairer Handel in München“, die vom stadtweiten Bündnis „Fairtrade Stadt München“ im Foyer des EineWeltHaus gezeigt wird.
2002 war München die bundesweit zweite Kommune, die durch einen Stadtratsbeschluss die Vorgabe aufstellte, keine Produkte aus Kinderarbeit einzukaufen. Seitdem wird im Beschaffungswesen der Stadtverwaltung immer stärker darauf geachtet, wo Produkte hergestellt, ob im Herstellungsprozess Menschen- und Arbeitsrechte eingehalten werden und ob ein fairer Lohn bezahlt wird – sei es bei Blumen für Veranstaltungen oder bei Textilien und Arbeitskleidung.
Aufgrund ihres Engagements hat die Landeshauptstadt München 2023 beim bundesweiten Wettbewerb „Hauptstadt des Fairen Handels“ der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt den 1. Platz in der Kategorie Großstadt gewonnen.
Das stadtweite Bündnis „Fairtrade Stadt München“ vereint Vertreter*innen der Zivilgesellschaft, der Kirchen, des Einzelhandels und der Stadtverwaltung und unterstützt seit 2013 das vielfältige Engagement zu Fairem Handel in München. -
Filmabend: Die Macht des Visums
„Die Macht des Visums“ beleuchtet die weltweite Ungleichheit bei der Vergabe von Visa. Während Menschen mit deutschem Pass nahezu überall problemlos hinreisen können, wird die Bewegungsfreiheit von Menschen aus vielen anderen Ländern massiv
eingeschränkt. Sie benötigen ein Visum, das häufig verweigert wird – oftmals ohne nachvollziehbare Begründung.
Der Film erzählt die bewegende Geschichte eines binationalen Paares, das nach drei abgelehnten Visa und mehreren Jahren der Trennung endlich die Chance bekommt, in Deutschland zusammenzuleben. Dabei deckt der Film mithilfe von Expert:innen und
Betroffenen aus verschiedenen Ländern die systematischen Ungerechtigkeiten und die
menschliche Tragik auf, die die deutsche Visavergabepraxis mit sich bringt. Es wird
deutlich, wie diese Praxis nicht nur persönliche Schicksale, sondern auch globale
Machtverhältnisse widerspiegelt.Anschließendes Filmgespräch mit Olivia Scheer von VisaWie? – Gegen diskriminierende Visaverfahren! (www.visawie.org)
Veranstaltet vom EineWeltHaus München in Kooperation mit dem Nord Süd Forum im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus.
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Online-Plenum
Die Mitglieder des Nord Süd Forum München e.V. treffen sich alle zwei Monate im Plenum, um sich auszutauschen und gemeinsame Aktivitäten zu planen.
Das Plenum ist öffentlich. Deshalb freuen wir uns über Ihr/Dein Interesse und heißen Sie/Dich herzlich willkommen!
Bei Interesse kannst du einfach unter info@nordsuedforum.de den Link zum zoom anfordern. -
ABGESAGT!! Was hat Kolonialismus mit Rassismus zu tun? Einladung zu einer Reflexion
Achtung, die Veranstaltung wurde abgesagt!
Der (deutsche) Kolonialismus wird immer noch kaum (kritisch) behandelt. In Schulbüchern und in der öffentlichen Debatte herrscht vor allem die Sichtweise vor, die die Kolonialzeit als abgeschlossene Periode betrachtet. Der Einfluss des kolonialen Erbes auf die Gegenwart wird meistens nicht thematisiert. Rassismus ist ein (wichtiger) Bestandteil dieses Erbes. Deswegen möchten wir durch
einen interaktiven Workshop die heutigen Auswirkungen zusammen identifizieren und reflektieren. Was können wir von immer präsenten, antirassistischen Widerstandskämpfen lernen, und wie können wir uns für den Schutz der Würde eines jeden Menschen einsetzen?Mit:
Biancka Arruda Miranda (Referentin)
Julia Brandes (Referentin)Die Veranstaltung findet im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Sie ist kostenfrei; wir freuen uns über Spenden für die Vereinsarbeit von Commit e.V.
Commit e.V. in Kooperation mit dem Nord Süd Forum München e.V.