• Ghost School kommt in die Kinos!

    Ein Dorf voller Gerüchte. Ein Mädchen voller Fragen. Poetisch, bildstark und konsequent aus der Perspektive eines Kindes erzählt Regisseurin Seemab Gul von der Suche nach der Wahrheit in einer Welt zwischen Aberglauben und Wirklichkeit.

    Termine in München:
    Donnerstag, den 03. September um 18 Uhr 30
    Samstag, den 05. September um 16 Uhr 20
    Sonntag, den 06. September um 18 Uhr 15
    Dienstag, den 08 September um 16 Uhr.

    Wo? NEO Kinos.

  • 5. September: Internationale Tag der Indigenen Frauen

    Die Vereinten Nationen haben den 5. September zum jährlichen “International Day of Indigenous Women” erklärt – eine längst überfällige Würdigung der Indigenen Frauen weltweit. Die Aktionsgruppe Indianer & Menschenrechte e.V. wird diesen Tag mit einem Vortrag über die Matriarchinnen des Widerstands und der Resilienz würdigen, denn die Indigenen Frauen in Kanada und USA haben seit je her eine besondere Rolle bei Verteidigung Indigener Selbstbestimmung eingenommen.

  • Frieden leben, Vielfalt feiern! – 25 Jahre EineWeltHaus

    Save the date: Das Jubiläumsfest des EineWeltHauses findet am Samstag, den 10.10.2026 ab 14 Uhr statt. Freut Euch auf ein vielfältiges Programm!

    Wir als NordSüdForum werden einen Workshop zu zivilgesellschaftlichen Engagement unter Druck machen ... und eine EineWelt Bar gibt es auch ;)

    Wir freuen uns auf Euch!

  • „Buen Vivir" das gute Leben verteidigen – Kämpfe um Autonomie und Würde in Mesoamerika“

    Auch 2026 organisiert das Ökumenische Büro für Frieden und Gerechtigkeit wieder eine Speakerstour mit Gästinnen aus Mesoamerika. Am 28.09.2026 wollen wir in München aktuelle Kämpfe gegen Landraub, Extraktivismus, koloniale Kontinuitäten und kapitalistische Entwicklungsmodelle sichtbar machen und den direkten Austausch zwischen Aktivist*innen aus Mesoamerika und solidarischen Bewegungen in Deutschland ermöglichen!

  • UNO verabschiedet: Handel mit afrikanischen Sklaven ist „schwerstes Verbrechen gegen die Menschlichkeit“

    Im März 2026 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen diese bahnbrechende Resolution, die von Ghana eingebracht wurde: Die UNO erkennt den afrikanischen Menschen- und Sklavenhandel als schwerstes Verbrechen der Menschlichkeit an. Diese Entscheidung wurde mit 123 Ja-Stimmen, 453 Enthaltungen und drei Gegenstimmen angenommen. Die Gegenstimmen kamen von den USA, Israel und Argentinien. Enthaltungen gab es u.a. von Deutschland, Spanien, Portugal, England oder den Niederlanden.

    Diese Resolution enthält

    -       den Antrag auf sofortige, uneingeschränkte und kostenlose Rückgabe von Kulturgütern, Kunstwerken, Museumsstücke, oder historische Dokumente die für die afrikanischen Herkunftsländer von Wert sind.

    -       Sie unterstreicht das Ausmaß, die Dauer, den systemischen Charakter dieses Verbrechen und deren tiefgreifenden Folgen im Laufe der Jahrhunderte. Sie bestätigt die anhaltende Diskriminierung, das Trauma und die vielfältige Ausbeutung die weiterhin AfrikanerInnen und Menschen afrikanischer Abstimmung auf verschiedenen Kontinenten erleiden.

    -       Sie betont ebenfalls dass die Auswirkungen von Sklaverei und transnationalem Menschenhandel derzeit in strukturierter Formen von Rassismus, Ausgrenzung und sozioökonomischer Ungleichheit bestehen bleiben. Dabei sieht sie das Fehlen umfassender Rahmen für eine Wiedergutmachung und das Fortbestehen des Neokolonialismus im Leben der AfrikanerInnen und ihrer Nachkommen.

    -       Es wird festgestellt, dass weiterhin eine Verbindung zwischen der Vergangenheit und Gegenwart besteht was die Notwendigkeit sowohl symbolischer als auch rechtlicher Maßnahmen aufzeigt, um historische Missstände und deren Auswirkungen anzugehen und Maßnahmen zu prüfen die zur historischen Gerechtigkeit und zur Überwindung der Auswirkungen von Rassismus und Diskriminierung bei zu tragen.

    In der Resolution werden auch beispielhaft einige der früheren  Rechtsverordnungen aufgeführt, die die Sklaverei institutionalisierten. So verfüge 1518 die spanische Krone, dass das afrikanische Volk ein Ware sei die in ein vom Staat organisiertes System des kommerziellen Monopols integriert wurde. Portugal entwickelte unter anderem das Konzept der „Stückelung des Werts der Sklaven“ wobei Frauen, Kinder und ältere Menschen als Bruchteile eines erwachsenen Sklaven quantifiziert wurden. Die Niederlande wandte ab 1621 Grundsätze des römisch-niederländischen Rechts an mit dem Sklaven als „Red Mobile“, als marktfähige bewegliche Güter ein gestuft wurden.

    Die Resolution ist völkerrechtlich nicht verbindlich.

     

    Text verfasst von: Heinz Schulze (Vorstand Nord Süd Forum München e.V.)

    Quellen:

    UNRIC (Regionalen Informationszentrums der Vereinten Nationen). (o.J.). UN verurteilen Sklavenhandel als „schwerstes Verbrechen gegen Menschlichkeit. Aufruf: https://unric.org/de/un-verurteilen-sklavenhandel-als-schwerstes-verbrechen-gegen-menschlichkeit/. [Zugriff am: 16. Juli 2026].

    United Nations. Genereal Assembly. (26. 03. 2026). Declaration of the Trafficking of Enslaved Africans and Racialized Chattel Enslavement of Africans as the Gravest Crime against Humanity. Aufruf: https://docs.un.org/en/A/RES/80/250. [Zugriff am: 16. Juli 2026].

    UN Photo/ Manuel Elias. (o.J). Aufruf: https://unric.org/de/un-verurteilen-sklavenhandel-als-schwerstes-verbrechen-gegen-menschlichkeit/. [Zugriff am: 16. Juli 2026].

  • Erinnerungskultur und koloniale Gewalt: Indigene Perspektive im Mittelpunkt

  • Autoritäre Praktiken und Gegenwehr - Erfahrungen und Perspektiven aus Nigeria, Tschechien und Deutschland

    Jetzt anschauen!

    Am 27.05.2026 fand in der Seidlvilla im Rahmen der Reihe „München Global Engagiert“ eine Podiumsdiskussion zu „Autoritäre Praktiken weltweit: Gefahren für die Menschenrechte und Gegenwehr“ statt. Podiumsgäste waren Lucie Laštíková (Amnesty International Tschechien), Isa Sanusi (Amnesty International Nigeria) und Katja Nübler (Global Youth Collective, Amnesty International). Moderation durch Ann-Marlen Hoolt (Süddeutsche Zeitung).

    Die Veranstaltung wurde aufgezeichnet und kann unter folgendem Link nochmal angeschaut werden:

    https://www.youtube.com/live/ypuOs2FyEYU

  • Harare-München: Chronologie einer Partnerschaft 1995-2026

    Lest selbst was in 30 Jahren Partnerschaft mit Harare in Simbabwe alles passiert ist! Unser Arbeitskreis hat eine Chronik für euch erstellt: HaMuPa - Chronik 1995 bis 2026

  • Stellungnahme zum BMZ-Aktionsplan „Starke Partnerschaften für eine erfolgreiche Wirtschaft weltweit“

    Als zivilgesellschaftliche Organisationen des AK Rohstoffe haben wir die Vorstellung des Aktionsplans „Starke Partnerschaften für eine erfolgreiche Wirtschaft weltweit“, der den Rahmen für Ziel 3 des neuen BMZ-Reformplans stellt, mit großer Sorge zur Kenntnis genommen. Damit geht das BMZ einen deutlichen Schritt in Richtung engerer Einbindung deutscher Unternehmen in die entwicklungspolitische Arbeit und öffnet sich einer strategischen Ausrichtung an deutschen Wirtschaftsinteressen, unter anderem mit dem Ziel, Märkte zu erschließen und die Versorgung mit sogenannten kritischen und strategischen Rohstoffen zu sichern.

    In einer gemeinsamen Stellungnahme von 33 zivilgesellschaftlichen Organisationen, fordern wir die konsequente Ausrichtung an folgenden fünf Punkten:

    1. Entwicklungspolitische Kernziele müssen zentrale Ziele von EZ bleiben

    2. Zusammenarbeit an Bedürfnissen der Partnerländer und deren Bevölkerung ausrichten

    3. Effektive Einbeziehung globaler Zivilgesellschaft und Betroffener in Entscheidungs- und Umsetzungsprozesse und notwendige Aufstockung zivilgesellschaftlicher Förderung

    4. Verbindliche Sicherung menschenrechtlicher und ökologischer Standards durchsetzen

    5. Reduktion des Rohstoffverbrauchs für eine global gerechte sozial-ökologische Transformation

  • (Aufzeichnung auf Spanisch) Climate Talk - El rol de las comunidades nativas en la protección del clima

    Grabación de una conversación urgente y necesaria sobre cómo las comunidades nativas contribuyen activamente a la defensa del medio ambiente y la lucha contra el cambio climático.


    Con nuestro hermano Angel Pedro, presidente de CARE - Central Asháninka Rio Ene y nuestra companera por lado de la Municipalidad de Munich, Simone Krischke

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