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Zusammen mit Radio LORA: Wir feiern Heinz Schulze!
Nord-Süd-Forum und LORA ehren Heinz Schulze
Am 24. Oktober 2025 feierten das Nord‑Süd‑Forum München und der freie Münchner Radiosender LORA gemeinsam eine ganz besondere Würdigung: Für mehr als 300 moderierte Sendungen wurde Heinz Schulze geehrt. Im EineWeltHaus versammelte sich ein feierlicher Kreis von Mitarbeitenden und Gästen zur Gratulation und zum Austausch.
Nach der Begrüßung durch den Geschäftsführer des Nord-Süd-Forums, Raphael Thalhammer, und einem Grußwort von Kevin Kaisig (initiiert im Rahmen des „Eine-Welt-Report“) war zunächst Zeit, sich am Buffet zu stärken. Im Anschluss nahm Moderatorin Silvia Reckermann die Runde mit Aktiven von LORA – Renate, Dietmar, Tabea, Martina und Bernd – mit auf eine Reise durch die Geschichte des Senders: Dabei ging es um das Selbstverständnis, die Ziele der freien Radioarbeit und ganz konkret den Alltag im Studio.
Die Veranstaltung war Ausdruck von Wertschätzung für Heinz Schulzes langjähriges Engagement und zugleich Gelegenheit, den Blick zu richten: auf unabhängige Medien, auf Gemeinschaftsprojekte und auf die Kraft, mit der Themen abseits des Mainstreams hör- und sichtbar gemacht werden.
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Kasseler Erklärung
Strukturelle Forderungen für gelingende politische Bildung
Als Nord Süd Forum München e.V. haben wir die Kasseler Erklärung mitunterzeichnet. Viele Akteure der kritisch-emanzipatorischen politischen Bildung drücken mit dieser Erklärung ihre Forderungen aus:
Wir richten Forderungen an die Politik auf Bundes- und Landesebene, um gemeinsam zu
einem Globalen Lernen und einer Bildung für nachhaltige Entwicklung als ganzheitliche
Bildungskonzepte zu kommen. Diese müssen finanziell auf stabilen Füßen stehen,
diskriminierungssensibel, machtkritisch, dekolonial, demokratisch und partizipativ sein
sowie einen Beitrag zur globalen sozial-ökologischen Transformation erbringen.
Das Ziel ist Folgendes:
Globales Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung: Menschen ermutigen und befähigen, Krisen solidarisch zu lösen!
Die ganze Erklärung findet sich hier.
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Indigene Frauen: Unser Kampf angesichts der Klimakrise. Online-Begegnung mit der Präsidentin des indigenen Frauenverbands in Peru
Als Präsidentin des peruanischen Verbands der indigenen Frauen aus dem Andenhochland und dem Amazonasgebiet (ONAMIAP) kennt Ketty Marcelo die aktuellen Herausforderungen und auch das, was gegen die Klimakrise getan wird. In ihrem Vortrag stellt sie aus Sicht der indigenen Frauen die Probleme dar, die ihre wirtschaftliche Situation und das Leben am stärksten beeinträchtigen.
Hier geht es zu der Aufzeichnung.
Eine Veranstaltung des Lateinamerika-AKs im Rahmendes Münchner Klimaherbstes.
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Broschüre: "Kein Wald, kein Jaguar, kein Mensch?"
Der Amazonas-Regenwald ist heute stärker gefährdet als je zuvor. Abholzung, Brandrodung und der Klimawandel tragen maßgeblich zu seinem Verschwinden bei, mit verheerenden Konsequenzen für die Umwelt und die dort lebenden Gemeinschaften.
Diese Broschüre bietet einen tiefen Einblick in die Welt der indigenen Völker und die Herausforderungen, denen sie gegenüberstehen. Durch eindrucksvolle Bilder und berührende Texte erzählt sie eine Geschichte von idealistischen Visionen, der Zerstörung des Waldes, dem Miteinander und dem Engagement – insbesondere von Frauen – für eine bessere Zukunft.
Mit dieser Broschüre möchten wir den Stimmen der indigenen Bevölkerung mehr Gehör verschaffen. Den Link zur Broschüre findet ihr hier.
Der Arbeitskreis München-Asháninka
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Solarenergie für Chamiriari
Die Temperaturen im peruanischen Regenwald steigen neuerdings tagsüber ins Unerträgliche und bringen gewohnte Tagesabläufe durcheinander. Die brütende Hitze lässt kaum noch Arbeit zu. Sogar Hausaufgaben müssen sich dem Klimawandel anpassen – und möglichst vor sechs Uhr morgens oder nach abends sechs Uhr erledigt werden. Genau dann also, wenn es in Chamiriari (wie überhaupt in der Nähe des Äquators) das ganze Jahr über dunkel ist. Chamiriari entscheidet sich für mehr Lebensqualität: Solarenergie in lokaler Selbstverwaltung.
Eine Dokumentation in Fotos und Kurztexten.
Weitere Infos findet ihr in einer kleinen Fotostory hier.
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Appel zur Vergaberechtsform: Wir fordern eine gesetzliche Verankerung für nachhaltige Beschaffung
Das NoSFo hat den Appell zur Vergaberechtsform unterzeichnet.
Wir fordern die Bundesregierung auf, gesetzlich verpflichtende Vorgaben für die Einhaltung von Menschenrechten und Umweltnormen beim Einkauf von Bund, Ländern und Kommunen einzuführen, anstatt weiterhin auf Freiwilligkeit zu setzen. Bereits in der Resolution “Kommunen für ein starkes Lieferkettengesetz” haben sich rund 75 deutsche Kommunen für einen gesetzlichen Rahmen zur Einhaltung von Menschenrechten in Lieferketten stark gemacht und die öffentliche Beschaffung als wesentlichen Baustein für mehr globale Gerechtigkeit anerkannt.
Weitere Informationen gibt es hier.
Zum Appell geht es hier.
Für eine solidarische Welt!
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Achtsam und mutig. Botschaften aus dem Regenwald
Der Arbeitskreis München - Asháninka des Münchner Nord Süd Forum
hat wir zusammen mit Pro REGENWALD e.V. aus zahlreichen
Dokumenten eine kleine Auswahl von Botschaften aus dem Regenwald
getroffen, die mehrere Aspekte aus der Sicht von Indigenen zeigen soll.Die Broschüre vereint indigene Perspektiven aus Peru, Malaysia, Kolumbien, Brasilien, Ecuador, Costa Rica und Chile und räumt auf mit Klischees und Stereotypen, die immer noch in vielen Köpfen herumgeistern.
Kritische und tiefgängige Gedanken über Entwicklung, Fortschritt, Zeit und das Verhältnis zu Natur und Erde.
Ihr könnt die Botschaften aus dem Regenwald hier herunterladen.
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Offener Brief zur Zukunft der Internationalen Automobilausstellung und der Open Spaces in München
Was München wirklich braucht, ist eine Mobilitätswende, die den Menschen ins Zentrum stellt und nicht den motorisierten Individualverkehr. Lebenswerte Städte, bessere Luft und die Bewältigung der Klimakrise erfordern ein gemeinsames Umdenken. Die IAA in der Innenstadt ist kein Schritt in diese Richtung.
Die Forderung, die IAA aus der Münchner Innenstadt zu verbannen, unterstützen wir. Es ist ein Skandal, dass die Beschwerden der Münchner*innen zugunsten der Autoindustrie überhört werden. Wir als Münchner Naturschutz- und Umweltverbände und zivilgesellschaftliche Initiativen fordern, die Open Spaces zu streichen.Den offenen Brief an den Stadtrat hat auch das NoSFo unterzeichnet.
Den offenen Brief findet ihr hier.
Nord Süd Forum München e.V. - für eine solidarische Welt
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Gerechtigkeit in Zeiten der gesellschaftlichen Spannung?
Die Zeiten sind aufgeheizt. Während die Migrationsdebatte hierzulande immer restriktiver geführt wird, verliert ein Großteil der Weltbevölkerung schleichend seine Existenzgrundlage. Grund dafür: der Klimawandel.
Dieser bringt bittere Realitäten mit sich. Schon jetzt sind die Lebensumstände auf Grund der Klimakrise in vielen Regionen der Erde bedroht. Hitzewellen und Dürren markieren nur den Anfang. In der Zukunft könnte mehr als ein Fünftel der Weltbevölkerung von lebensbedrohlicher Hitze betroffen sein. Das Jahr 2024 wird voraussichtlich eine Gewissheit mit sich bringen: Die globale Durchschnittstemperatur wird zum ersten Mal die 1,5 Grad Marke übersteigen.
Diese Realitäten und die damit verbundenen Problematiken werden die Zukunft prägen. Daher braucht es eine aktive und intensive Auseinandersetzung mit diesen Thematiken. Im Rahmen unserer Möglichkeiten möchten wir das Augenmerk auf den zivilgesellschaftlichen Diskurs lenken. Dabei gilt es, verschiedenste Perspektiven zu erörtern, aus denen Lehren gezogen und ein humanistisches Miteinander aufgebaut werden können.
In der Klimakrise wird Arbeitsmigration ein zusehend politisches Thema. Menschen migrieren angesichts harscherer klimatischer Bedingungen auf der Suche nach besseren Lebens- und Arbeitsmöglichkeiten. Gleichzeitig werden Menschen aus betroffenen Regionen gezielt angeworben, um dem Fachkräftemangel in Deutschland, z.B. in klimarelevanten Berufen, entgegenzuwirken.
Dieses Thema wollen wir differenziert und nuanciert behandeln. Dabei geht es darum, Erfahrungen, Ansprüche und Interessen im Bereich der Arbeitsmigration auszutauschen. Es braucht verschiedene Blickwinkel, die auf Augenhöhe zum Ausdruck kommen. Gleichsam eine schwierige Herausforderung, denn der Diskurs ist asymmetrisch verteilt und die betroffenen Menschen sind mitunter existentiellen Abhängigkeiten ausgesetzt. Hierbei stellt sich die Frage, ob der Diskurs überhaupt gerecht gestaltet werden kann?
Auf lokaler Ebene bleibt es relevant, wie am Beispiel München faire Bedingungen für migrantische Fachkräfte gestalten werden können. Wie lassen sich Bedürfnisse artikulieren und auf gesellschaftlicher Ebene umsetzen? Und wie steht es um diese Bedürfnisse, in Zeiten der politischen und gesellschaftlichen Spannung?
Für einen fairen Diskurs, der sich nicht den populistischen Argumenten hingibt, sondern einen Umgang mit bestehenden Realitäten schafft.
Denn: Erst Akzeptanz und folgend der Umgang mit gesellschaftlichem Wandel schafft Realitäten.
Ein Ansatz dafür soll unsere Fachveranstaltung „Arbeitsmigration im Kontext der Klimakrise – wie geht das gerecht?“ bieten. Gemeinsam mit Expert:innen möchten wir Empfehlungen herausarbeiten und uns für einen menschlichen Umgang untereinander aussprechen.
Weitere Infos gibt es hier.
Nord Süd Forum München e.V. – für eine solidarische Welt
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Klimaherbst - "Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt...?"
Vom 8. Oktober bis zum 3. November 2024 ist es wieder soweit: Der Münchner Klimaherbst steht vor der Tür und bietet unter dem Motto „Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt…?” ein vielseitiges Programm rund um die Themen Arbeit, Wirtschaft und Finanzen im Kontext der Klimakrise. Unsere Arbeitswelt und unser Wirtschaftssystem sind nicht nur Mitverursacher der Klimakrise – sie sind auch Schlüssel zu ihrer Lösung. Wie beeinflusst unser Wirtschaftssystem das Klima? Welche Rolle spielen Banken bei der Bewältigung der Klimakrise? Und wie können wir Wege finden, klimagerecht zu arbeiten und zu wirtschaften?
Zahlreiche Veranstaltungen wie Vorträge, Filme, Diskussionen und Exkursionen finden über das gesamte Stadtgebiet verteilt statt – für alle, die mehr wissen, aktiv werden oder Lösungen mitgestalten wollen.
Mit dem Klimaherbst.YOUTH gibt es außerdem ein Extra-Programm, das sich an Kinder und junge Menschen von 10 bis 30 Jahren sowie Pädagog:innen richtet.
Alle Veranstaltungen sind online zu finden unter www.klimaherbst.de/kalender sowie im Klimaherbst.MAGAZIN und dem Klimaherbst.YOUTH-Flyer, die im gesamten Stadtgebiet ausliegen oder über die info@klimaherbst.de bestellt werden können.
Auftakt zum Klimaherbst 2019 - Foto Yavor Lalev