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  • Bildungsarbeit zwischen Wald und Bildschirm – Praxis-Seminar zu Transformativer Bildung und Digitalisierung

    Nicht erst seit der Corona-Pandemie nimmt digitale Bildungsarbeit auch in den Angeboten des Globalen Lernens und der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) einen größer werdenden Raum ein. Wir lernen nun nicht nur (gemeinsam) draußen und in Seminarräumen, sondern auch am individuellen Bildschirm. Doch Digitalisierung hat nicht nur Einfluss auf Bildung, sondern auch auf Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt. Dieses Seminar hat daher mehrere Schwerpunkte: Wir beschäftigen uns kritisch mit den Merkmalen eines digitalen Kapitalismus, der neben der Möglichkeit zur Vernetzung und Demokratisierung auch prekäre Arbeitssituationen, Ausbeutung, Monopolisierung und einen hohen Ressourcen- und Energieverbrauch hervorbringt. Darüber hinaus werden wir entlang der Leitplanken einer emanzipatorischen BNE erarbeiten, was dies für unsere Zielgruppen und uns als Bildungsakteur*innen bedeutet: Wie beeinflusst die digitale Technik Lernen, Gesellschaft und Umwelt? Und wie können wir darin Präsenz üben und (digitale) Räume mitgestalten, damit wir handlungsfähig in Bezug auf eine lebenswerte Zukunft bleiben? Dabei haben wir einen wachen Blick für die Potentiale dieser Entwicklungen. Schließlich gestalten wir bewusst Begegnungen in und mit der Natur. Dies dient der Erforschung (scheinbarer) Gegensätze hinsichtlich
    der Gestaltung von Lernräumen sowie unseres alltäglichen Erlebens beim Vergleich von digitalen Welten und Naturräumen.

    In dem dreitägigen Praxis-Seminar widmen wir uns Methoden der Transformativen Bildung des Konzeptwerks Neue Ökonomie Leipzig, die sie im Themenfeld „Digitalisierter Kapitalismus“ und „Wege zum guten (digitalen) Leben für alle“ entwickelt haben.

    Seit 2018 finden in gemeinsamer Initiative von Mitgliedern der Akteursplattform BNE jährliche Praxis-Seminare mit dem Wunsch nach inhaltlicher Vertiefung von Transformativer Bildung statt. Eine Teilnahme an den bisherigen Seminaren ist keine Voraussetzung.

    Hier gibt es den Flyer mit ausführlichen Infos.

    Referent:innen: Anja Höfner & Christoph Sanders (Konzeptwerke Neue Ökonomie, Leipzig)
    Termin: Mittwoch, 20.09.2022, 11:00 Uhr bis Freitag, 22.09.2022, 16:00 Uhr
    Ort: KlosterGut Schlehdorf, siehe www.klostergut-schlehdorf.de
    Kosten: Euro 125,- Seminarbeitrag (ermäßigt 95,-, weitere Ermäßigung auf Anfrage) inkl. Unterkunft (Mehrbettzimmer) und Verpflegung (gemeinsames Kochen im Selbstversorgerhaus)
    Veranstalter: Steffi Kreuzinger, Ökoprojekt MobilSpiel e.V., Raphael Thalhammer, Nord Süd Forum München e.V., Veronika Reiser, Commit e.V.
    Anmeldung hier oder per Mail an: oekoprojekt@mobilspiel.de  

  • openDOKU: A black Jesus

    „A Black Jesus“ von Luca Lucchesi, produziert von Wim Wenders, erschienen 2020, 92 Minuten, ausgezeichnet u.a. mit dem Deutschen Menschenrechts-Filmpreis 2022

    Die Einwohner des sizilianischen Orts Siculiana verehren eine schwarze Jesusfigur – doch gegen eine Unterkunft für schwarze Geflüchtete gehen sie auf die Straße. Neuankömmling Edward Zorobah aus Ghana findet das seltsam. Er fragt den Priester, ob er bei der Prozession die Jesusfigur mit durch den Ort tragen darf – gemeinsam mit Einheimischen.

    Wie es Edward Zorobah heute geht, zeigt vom 4. bis 30. September die Ausstellung im Foyer des EineWeltHauses.

    VeranstalterInnen: European Utopia e.V. in Kooperation mit dem NordSüdForum e.V. und dem Trägerkreis EineWeltHaus e.V. i

    Veranstaltung im Rahmen der openDOKU Filmreihe .

    Die Veranstaltung findet im Rahmen des Themenjahres „München für Menschenrechte“ zum 75-jährigen Jubiläum der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte statt.

  • Großdemo #blockIAA - Für wen wird hier Politik gemacht?

    Wir wollen eine Politik für die vielen! Lasst uns deshalb am 10.09. um 11 Uhr ab Mobilitätswendecamp auf die Straße gehen und gemeinsam für Solidarität, soziale Gerechtigkeit, Teilhabe, Frieden und Klimaschutz jenseits von einseitigen Konzerninteressen eintreten!

    Wir unterstützen als Nord Süd Forum die Demo und sind vor Ort präsent und laut!

    Noch keinen "Demo-Buddy" oder keine Lust alleine zur Demo gehen? Dann schließ dich uns an!

    Meld Dich einfach unkompliziert bis Fr. 08.09 per Mail bei Elizabeth Heller unter e.heller@nordsuedforum.de und wir schicken Dir unseren Treffpunkt.

    Gemeinsam laut - gemeinsam für globale Gerechtigkeit. Wir freuen uns auf Dich und Deine Unterstützung! Wir bringen die Stimmen des Globalen Südens zur Demo - und verteilen vor Orte auch Plakate/Schilder und Flugblätter.

    #blockIAA - Die IAA ist ein Symbol, das über die Bevorzugung von Autokonzernen hinaus geht.

    Die IAA steht dafür, dass große Konzerne in Hinterzimmergesprächen mit Politiker:innen beschließen können, unseren öffentlichen Raum zur Werbefläche zu machen. Die IAA steht dafür, dass Konzerne weiterhin auf Kosten von Menschenrechten und effektiven Klimaschutz Profite machen dürfen. Die IAA steht dafür, dass legitimen Protesten mit eklatanter Polizeigewalt begegnet wird. Ob Klimakiller, sklavereiähnliche Arbeit im globalen Süden, Rüstungsproduktion, die Plünderung ganzer Ökosysteme oder Flächenfraß – wir fragen uns: Für wen wird hier eigentlich Politik gemacht?


    Programm und Infos zu Barrieren:

    • Strecke: 3km mit Tramgleisen; Endkundgebung ca 14 Uhr Karolinenplatz mit Bereich für Rollstuhlfahrende vor der Bühne

    • Nächstgelegener ÖPNV (nicht auf IAA): Bus Theresienstraße, U-Bahn Odeonsplatz, U-Bahn Universität

    • Wir bemühen uns derzeit um Gebärdendolmetscher:innen

    Programm:

    • Es wird eine etwa einstündige Auftaktkundgebung und eine kürzere Endkundgebung geben mit Reden zu autozentrierte Stadtentwicklung & Flächenverbrauch, Ökozide & Zwangsmigration in Afrika, ÖPNV-Arbeitsbedingungen, sozial-ökologische Transformation, die Mobilitätspolitik der Ampel & System Change, Militarismus der Autokonzerne in Lateinamerika, Mobilität & Inklusion, Leiharbeit in der Autoindustrie

    • Ihr dürft euch auf Musik-Acts von Achim „Waseem“ Seeger (Auftaktkundgebung) und Gündalein (Endkundgebung) freuen – auf der Route werden wir voraussichtlich von Samba-Bands begleitet

    • Die Fahrrad-Demonstration des BUND, VCD und Naturfreunde endet mit uns zur selben Zeit am Karolinenplatz

    Materialien - Poster, Flyer, Plakate, Slogans

    Infoblatt - Argentinische Indigene wehren sich gegen den Abbau von Lithium

    Slogans des Globalen Südens

    1. Unser Wasser für euer Greenwashing

    2. Früher war es Gold und Silber, heute sind es Lithium und Kupfer

    3. Menschenrechte über Autos!

    4. Rohstoffraub, Wasserraub! Es reicht!

    5. Wer braucht schon Trinkwasser, wenn man ein e-Auto hat?

    6. Prioritäten setzen: Lebensräume > Batterien

    7. E-Auto statt Trinkwasser? Rohstoffraub stoppen!

    8. Keine E-Autos auf Kosten von indigenen Leben!

    Slogans des Globalen Südens mit Lay-Out

    IAA Poster Druck

    IAA Flyer

    IAA Sharepics

    1. Bild

    2. Bild

    3. Bild

    Voraussichtliche Demoroute

    VeranstalterInnen

    Bisher unterstützende Gruppen (alphabetisch):

    • AG Ökosozialismus der ISO – Internationale sozialistische Organisation

    • AG Ökosozial der DIE LINKE.München

    • Aktionstreffen Klimagerechtigkeit Stuttgart

    • Antikapitalistisches Klappradkollektiv

    • Antikapitalistisches Klimatreffen Bonn

    • Attac Deutschland

    • Bündnis Freiräumen

    • Common Ground

    • DIE LINKE. Kreisverband München

    • DieLinke.SDS

    • Ende Gelände München

    • Ende Gelände Tübingen

    • Extinction Rebellion München

    • Defend Kurdistan München

    • FridaysForFuture München

    • GEW Studis Bayern

    • junge GEW Bayern

    • Karawane München

    • Klimacamp Augsburg

    • Klimacamp München

    • Kolibri-Kollektiv

    • Mobilitätswende Camp München

    • München International

    • mut – Partei mut

    • Netzwerk Klimaherbst e.V.

    • no future for iaa

    • Nord Süd Forum München e.V.

    • Offenes Antikapitalistisches Klimatreffen München

    • Parents4Future München

    • Polizeiklasse

    • Revolutionäres Klimakollektiv Basel – Jetzt kämpfen

    • Sand im Getriebe

    • SmashIAA

    • Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di – Bezirk München

    • Wald statt Asphalt

    • Workers for Future München

    • WUT e. V.

    Twitter: @no_iaa
    Instagram: noiaa.muc
    Facebook: noiaamuc

    Kontakt: iaa-demo@riseup.net

    Offizielle Webseiten:

    BlockIAA Demo Info-Webseite

    Mobilitätswende Camp München am Luitpoldpark

  • Die Istanbul Konvention und ihre Bedeutung für den Schutz von Frauen vor Gewalt!

    Ein Vortrag von Silvia Reckermann.

    Die Istanbul Konvention des Europarates ist ein völkerrechtlich verbindliches Abkommen mit klaren Vorgaben und Kontrollmechanismen.

    Wie funktioniert die Umsetzung und welche Rolle spielt diese Konvention für den Alltag von Frauen?

    Welche anderen völkerrechtlichen Instrumente gibt es für das Politikfeld Gewalt gegen Frauen und wie ergänzen sich diese?

    Welche Kontrollmechanismen gibt es und welche Rolle spielen dabei die NGOs? Welche Staaten versuchen, sich ihren Verpflichtungen zu entziehen und warum?

    Wo sind die Defizite Deutschlands im Hinblick auf die Erfüllung der Kriterien?

    Diskutiert werden soll auch die Frage, was bürgerschaftliches Engagement in der heutigen Zeit bewirken kann, und wie Einflussnahme gelingt.

    Diese wichtigen Fragen werden wir in Präsenz bei EJKA in der Blumenstrasse 29 (Einlass 9:30 Uhr) sowie online von 10:00 - 13:00 Uhr besprechen.

    Wir bitten um Anmeldung HIER

    Referentin:

    Silvia Reckermann war Lehrende an der University of Connecticut und der Istanbul Universität tätig sowie an verschiedenen Goethe-Instituten weltweit.

    Sie ist Gründerin der Aktionsgruppe Gleichstellung Bayern und Vorstand im Nord Süd Forum München.

    Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

  • Chinas Digitale Seidenstraße in Lateinamerika

    Löst der Handel mit Technologie bald Investitionen in Rohstoffe und Infrastruktur ab?

    Chinas Einfluss in Lateinamerika und der Karibik nimmt rasant zu. Nach seinen Investitionen in Rohstoffe (Bergbau, Erdöl, Soja), Kreditvergabe und Infrastruktur (Häfen, Straßen, Energie) gewinnt es zunehmend Marktanteile in Schlüsselbereichen wie 5G, Tiefseekabeln, Cloud-Computing und Überwachungstechnologie.

    Tech-Giganten wie Huawei, ZTE und Alibaba verändern die Region. In Mexiko triumphiert der Uber-Konkurrent Didi. Huawei baut in Brasilien eine Handyfabrik und betreibt in Chile Cloud-Computing-Zentren. In Ecuador und Bolivien nutzt der Staat Überwachungstechnologie aus China.

    Seit dem Jahr 2000 hat sich das Handelsvolumen mit der Region vervielfacht. Für Brasilien, Chile und Peru ist China inzwischen der wichtigste Exportmarkt. Chinesische Wirtschaftsinteressen konzentrierten sich zunächst auf Rohstoffe (Bergbau, Erdöl, Soja) sowie die Vergabe von Krediten. Für die Länder der Region öffneten sich neue Märkte und politischer Handlungsspielraum gegenüber der EU und den USA. Ein wichtiger Aspekt mit Blick auf die koloniale und imperiale Vergangenheit. Mit der Neuen Seidenstraße, dem außenpolitischen Kernstück von Xi Jinping, verändert sich Chinas Engagement in der Region seit 2015 rasch. Chinas wirtschaftliche Interessen weiteten sich auf Infrastrukturprojekte wie Häfen und Straßen aus und umfassen auch die Stromerzeugung und -verteilung und die Energiewende. In diesem Kontext entsteht  der Begriff der digitalen Seidenstraße.

    Der Vortrag befasst sich mit den Fragen: Welche Möglichkeiten bietet die Digitale Seidenstraße für die Region und welche reale und potenzielle Auswirkungen auf Menschenrechte existieren? Löst der Handel mit Technologie bald Investitionen in Rohstoffe und Infrastruktur ab?

    Wird die Digitale Seidenstraße bald Investitionen in Rohstoffe und Infrastruktur ablösen? Was bedeutet sie, insbesondere für Wirtschaft und Menschenrechte?

    Zum Referenten: Diego Steinhöfel ist freiberuflicher Politologe. Als Projektverantwortlicher für Mexiko und Cuba arbeitete er bei Brot für die Welt und zuvor als Berater bei der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). Am Centre for Latin American Research and Documentation (CEDLA, UvA), war er als Co-Autor an der Veröffentlichung von drei Berichten zu Chinas wachsender Rolle in Lateinamerika und der Karibik beteiligt. Er hat einen Master in Lateinamerikastudien der Universität von Amsterdam.

    VeranstalterInnen: Lateinamerika-Arbeitskreis des Nord Süd Forum München e.V., Diego Steinhöfel als Referent

    Die Veranstaltung findet im Rahmen des Themenjahres „München für Menschenrechte“ zum 75-jährigen Jubiläum der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte statt.

  • EineWeltreport zu Chinas Einfluss auf Lateinamerika - und die Auswirkungen auf Menschenrechte vor Ort

    Wir sprechen anlässlich des Menschenrechtsjahres 2023 über den Einfluss Chinas auf Lateinamerika - mit Blick auf die Menschenrechte. Hört live rein auf Radio Lora 92,4 oder über den Livestream. Im Anschluss veröffentlichen wir die Folge auch auf unserer Webseite.

  • Wasted – die ökologischen und sozialen Folgen unseres Plastikmülls

    Welchen Weg geht unser Plastikmüll? Wie landet er auf illegalen Deponien&in den Meeren? Wie können wir das Recht auf saubere Umwelt stärken?

    Ort

    Münchner Stadtbibliothek im Motorama, Rosenheimer Str. 30-32, 81669 München

    Eintritt

    Eintritt frei.

    Veranstalter

    München global engagiert in Kooperation mit dem Netzwerk München für Menschenrechte

    Kontakt

    Anmeldung unter stb.motorama@muenchen.de

    Plastikmüll aus Deutschland landet auf Umwegen in den Weltmeeren und auf illegalen Deponien auf der ganzen Welt. Wie kann das sein? Greifen rechtliche Regelungen womöglich nicht bzw. an welchen Stellschrauben muss gedreht werden? Wer leidet unter der Verschmutzung und wer profitiert davon? Und gibt es eigentlich ein Menschenrecht auf eine saubere Umwelt?  

    Die Veranstaltung wirft einen kritischen Blick auf die Verlagerung unseres Plastikmülls und die ökologischen und sozialen Folgen ins Ausland und geht der Frage nach, ob und wie eine echte Kreislaufwirtschaft gelingen kann. Nach einem Impuslvortrag von Kerstin Podere von der Deutschen Umwelthilfe gehen wir in die Diskussion.

     

    Podiumsgäste: 

    Kerstin Podere, Referentin Kreislaufwirtschaft, Deutsche Umwelthilfe

    Günter Langer, Circular-Economy-Consultant

    Nina Azzahra, Umweltaktivistin aus Indonesien

    Diana Uschkoreit, Geschäftsführerin BellandVision GmbH

    Moderation: Markus Mitterer, rehab republic e.V.

     

    Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe „München global engagiert“ und in Kooperation mit dem Netzwerk „München für Menschenrechte

    Anmeldung unter: stb.motorama@muenchen.de

    Sie können die Veranstaltung auch im Live-Stream verfolgen: https://www.pi-muenchen.de/veranstaltungsreihe-muenchen-global-engagiert/

  • Gutes Geld für Menschenrechte: SDG Workshop

    Die Menschenrechte sollen dazu beitragen, menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Seit 2015 stechen besonders die 17 Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen hervor, die die individuellen Menschenrechte des Einzelnen durch die globale Perspektive der nachhaltigen Entwicklung ergänzen.

    Dr. Maximilian Held vom Oikocredit Förderkreis Bayern e.V. führt in einem hochkarätigen Workshop im Rahmen der Reihe „München für Menschenrechte“ in das Thema der SDGs ein und gibt Einblicke darauf, wie die internationale Entwicklungsgenossenschaft Oikocredit einen Beitrag für diese Ziele leisten möchte.

    Wir freuen uns auf Sie! Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

    Dr. Maximilian Held

    Referent Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit

  • Diskussionsveranstaltung: Ressourcenwende – Transformation by Design not by Desaster

    Würde die ganze Welt so wirtschaften und konsumieren wie Deutschland, bräuchten wir drei Erden, um den Ressourcenbedarf zu decken. Bereits am 4. Mai war in diesem Jahr für Deutschland der sog. Earth Overshoot Day, d.h. an diesem Tag hatten wir bereits die uns für das ganze Jahr zustehenden Ressourcen aufgebraucht.

    Das im Dezember des vergangenen Jahres veröffentlichte Eckpunktepapier des BMWK
    „Wege zu einer nachhaltigen und resilienten Rohstoffversorgung“
    stellt im Wesentlichen auf drei Aspekte ab:

    1. Kreislaufwirtschaft, Ressourceneffizienz und Recycling
    2. Diversifizierung der Rohstofflieferketten sowie
    3. Sicherstellung eines fairen und nachhaltigen Marktrahmens

    Auf Grund der äußerst negativen Erfahrungen mit der Abhängigkeit der Erdgaslieferungen von Russland sieht die Bundesregierung die Notwendigkeit, die Diversifizierung in den Lieferketten kritischer und strategischer Rohstoffe mittel- und langfristig zu erhöhen. Denn gerade bei den für den technologischen Wandel dringend benötigten Technologiemetallen gibt es auch eine starke Abhängigkeit von China. Dabei geht die Bundesregierung davon aus, dass der Bedarf an Technologiemetallen für Elektromobilität, Leichtbau oder Erneuerbare Energien weiter steigen wird.

    An keiner Stelle ist in diesem Eckpunktepapier von Ressourceneinsparung die Rede.

    Deshalb fordern über 50 NGOs in dem Appell „Transformation by Design not by Desaster!“, der ebenfalls im Dezember 2022 veröffentlicht wurde, die Ampelregierung zu einer Ressourcenwende auf, die neben Effizienz- und Konsistenzstrategien auch eine Suffizienz-Strategie enthält. In dem Appell wird davor gewarnt, sich in Anbetracht der aktuellen Krisen die Debatte zu stark auf „Rohstoffsicherheit first“ zu verengen.

    Was demgegenüber dringend benötigt wird, sind stoffstromspezifische Reduktionsziele und eine mit konkreten Maßnahmen unterlegte Strategie für die Ressourcenwende. Denn nur so kann künftig ein sozial gerechter und ökologisch verträglicher Rohstoff-Verbrauch gewährleistet und einseitige Abhängigkeiten reduziert werden.

    Der Referent, Benedikt Jacobs vom BUND hat maßgeblich an der Formulierung des Appells mitgewirkt. Er ist deshalb mit der Problemstellung bestens vertraut.

    Die Veranstaltung wird von Helmut Schmidt, Vorstand bei der Umwelt-Akademie für Ressourcen und Circular Economy, moderiert.

    Um eine formlose Anmeldung per E-Mail wird gebeten: info@die-umwelt-akademie.de

    VeranstalterInnen: Umweltakademie, Nord Süd Forum München, MIN, oekom, BUND Naturschutz Bayern, GLS Bank

  • Inti Raymi Festival München - Sonnwendfest der Anden

    Liebe Lateinamerika FreundInnen,

    das bekannteste Fest der Anden „Inti Raymi“ findet wieder in München statt.  Erleben Sie eine kulturelle Reise durch die Anden mit Musik, Tanz, traditioneller Zeremonie, kulinarischen Spezialitäten und diversen Ständen! 

    Flyer zum Download 

    Beginn mit beeindruckendem Trachteneinzug und Zeremonie!

    Über das Sonnwendfest Inti Raymi: 

    Das Fest der Sonne, ist bis heute das bekannteste Fest der Anden. Zu Zeiten der Inkas war es das wichtigste Fest im Jahr - die Feier der Wintersonnenwende und der Beginn des neuen Erntejahres zu Ehren des Sonnengottes (Inti= Sonne) und der Mutter Erde (Pachamama).  Unser Verein präsentierte das Inti Raymi Festival zum ersten Mal im Jahr 2010 in München und feiert in diesem Jahr das 10-jährige Jubiläum.   

    Das erwartet Sie auf unserem Sonnwendfest der Anden:

    Kinderprogramm:

    "Ein kleines Stück unserer Geschichte“

    • Begegnung mit Alpakas der Initiative „Tieren Begegnen“

    • über kreativem Gestalten

    • riesigen Seifenblasen

    • Illustrationen des Inka Garcilaso de la Vega und mehr.., gestaltet von Vinqula.

    Tanz- und Musikgruppen:

    Wir erwarten 100 Musiker:innen und Tänzer:innen aus Peru, Bolivien, Ecuador, Kolumbien und Chile, die das Festival mit einem farbenfrohen Trachteneinzug einleiten werden, begleitet von „Sikuri“ Flöten Spieler:innen.  Eröffnet wird das Sonnwendfest mit einer Inka-Darbietung und der traditionellen Zeremonie in der indigenen Sprache Quechua.    

    Die lateinamerikanischen Musik- und Tanzgruppen kommen aus München, Italien, Spanien und anderen Teilen Deutschlands und präsentieren uns an diesem Tag die unglaubliche Vielfalt ihrer Kulturen mit traditionell andinem Repertoire bis hin zu neuer andiner Folklore.

    Kulinarische Spezialitäten:

    Selbstverständlich gehört die weltbekannte Gastronomie Perus ebenfalls zum Festival dazu.

    • Köchinnen aus Peru, Bolivien und Ecuador laden an ihren Ständen ein, ihre kulinarischen Spezialitäten zu probieren.  

    • Chasqui bietet  Stand mit veganen Speisen.

    • Ein Pisco-Stand bietet das Nationalgetränk „Pisco Sour“ sowie Weine aus Peru an

    • Franz' Café Stand verwöhnt mit Kaffee und Kuchen..

    Weitere Stände bieten

    • Kunsthandwerk

    • Reiseinformationen zu Lateinamerika

    • Tombola mit Reisegutschein

    • und unser „Chasqui Info- Stand“ informiert über unsere aktuelle Vereins- und Projektarbeit. 

      

    Eintritt: 12 Euro, Ermäßigt 8 Euro (Studierende und Mitglieder 6 Euro )

    Wir hoffen, dass uns die Sonne am 24.06. begleiten wird und freuen uns sehr mit ihnen in die Welt der Anden einzutauchen! 

     

    Asociación Cultural Peruana “Chasqui” e.V.

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