vergangene Veranstaltungen
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EineWeltReport zu Solidaritätsarbeit in Townships in Südafrika: Pflanzenkohle trifft KiTa
Wir sprechen anlässlich des Menschenrechtsjahres 2023 (München für Menschenrechte) zu konkreter Solidaritätsarbeit mit Frauen in Townships in Südafrika.
Pflanzenkohle trifft Kindergarten
Anlässlich einer Tagung des EineWeltNetzwerk Bayern treffen sich Walter Danner (Char2Cool) und Doris Bleeser (Light Project) und entwickeln die Idee einer mögliche Zusammenarbeit. Es geht um Klimaschutz, die Herstellung von Pflanzenkohle (Terra Preta) und die Anlage eines Community Gardens im Kindergarten „Butterfly Way Ecucare“ im Township Vrygrond bei Kapstadt, der seit mehr als 10 Jahren vom Verein „The Light Project“ unterstützt wird.
Den Schwerpunkt der Zusammenarbeit bildet das Thema Ernährungssicherheit für die Bewohner des Townships sowie Einbindung der Kinder (und Eltern) in den Aufbau und die Pflege des Gemüsegartens.
Hört live rein auf Radio Lora 92,4 oder über den Livestream.
Im Anschluss veröffentlichen wir die Folge auch auf unserer Webseite.
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Film und Info: Landrechte in Indien, zusammen geht was!
Stellen Sie sich vor: Eine zehn Kilometer lange Gruppe aus 100.000 indischen Landarbeiter*innen marschiert friedlich protestierend und gut organisiert auf die Hauptstadt Delhi zu. So ein Marsch hat im Jahr 2012 tatsächlich stattgefunden. Er wurde von einem schweizerisch-indischen Filmteam begleitet und dokumentiert. Der Film zeigt in eindrücklichen Szenen die vielen Facetten dieser gewaltfreien Protestaktion, die auf die Idee des gewaltfreien Widerstands von Mahatma Gandhi zurückgeht, organisiert von der indischen NGO Ekta Parishad („Solidarischer Bund“). Der Film und die Aktion machen Hoffnung auf eine wirkliche Verbesserung der oft hoffnungslosen Lebenssituation von vielen Landlosen und Kleinbauern – nicht nur in Indien.
Seit Jahrzehnten kämpfen Landarbeiter*innen in Indien – oft Adivasi („erste Bewohner“) – ebenso wie in vielen anderen Ländern der Welt um ihre Rechte.
Sei es, weil sie beispielsweise im Falle von Enteignung keine angemessene Entschädigung bekommen, weil ihre Besitzrechte gar nicht erst anerkannt werden oder weil ihnen die Waldnutzung verboten wurde.
Die spannende Dokumentation ist unverändert aktuell, denn trotz gewisser Fortschritte gibt es an vielen Orten noch genügend zu tun. Als Beispiel dafür wird ein von FIAN begleiteter Fall in Odisha vorgestellt.VeranstalterInnen: Indienhilfe e.V. Herrsching in Zusammenarbeit mit FIAN e.V., Lokalgruppe München und Nord Süd Forum München e.V., Netzwerk München für Menschenrechte
Eine Anmeldung ist nicht notwendig, die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Themenjahres „München für Menschenrechte“ zum 75-jährigen Jubiläum der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte statt.
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Digitales Arbeitstreffen: Schule im Aufbruch!
Digitale Arbeitstreffen zur praktischen Umsetzung und Begleitung des Whole Institution Approaches (wia) im Sinne einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) im Kontext Schule.
Wie können wir Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) und Globales Lernen (GL) im Sinne des whole school approaches verankern? Welche Skalierungsmöglichkeiten, guten Ideen und/oder innovative Schulentwicklungskonzepte gibt es bereits?
Falls du dir diese und ähnliche Fragen stellst, bist du in dieser Veranstaltungsreihe genau richtig. BNE-Akteur:innen, Vertreter:innen aus NGOs, Verwaltung und Wissenschaft gehen gemeinsam auf Erkundungstour zu Gelingensfaktoren und good practise Beispielen.
Wir wollen uns vernetzen, gegenseitig stärken und suchen nach Gleichgesinnten.
Ina Limmer aus dem Team von Schule im Aufbruch stellt die Initiative, deren Ziele, Angebote und aktuelle Entwicklungen vor. Zudem wird sie einen Einblick geben, wie Schulen bei der Entwicklung eines whole institution approach begleitet werden.
Anmeldung & Zugangsdaten unter josephiene.kursawe@mohio.orgVeranstalterInnen: NordSüdForum München, Mohio Halle
Mit Förderung von:
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Comics für Menschenrechte - online mit Juan Acevedo
Juan Acevedo ist einer der bekanntesten Comicmacher Lateinamerikas.
Passend anlässlich des Münchner Comicfestivals: Juan Acevedo erzählt und zeigt wie sein Genre konsequent als Mittel für Information und Durchsetzung der Menschenrechte dienen kann.
Er ist als Schöpfer, Erfinder und Zeichner von Comics als Karikaturist, Autor, Dozent und Pädagoge bekannt. Er wird in Peru von „jung und alt“ als Erfinder und zeichnender Erzähler der Comic-Heldenfigur “El Cuy” (einem Meerschweinchen - ein echtes Anden-Geschöpf) verehrt und geliebt. (Weniger von den politisch und militärisch Herrschenden, die er aufs Korn nimmt.) Im Ausland kennt man den Künstler meist als Referenten und Comiclehrer. Das macht er mit der von ihm entwickelten Methode “Wie man Comics macht” (die in mehreren Sprachen übersetzt wurde) oder mit seiner mehrbändigen, aus Kindersicht erzählten Graphic Novel “La Historia de Iberoamérica desde los niños”, die Geschichte Mittel-und Südamerikas aus Sicht der Kinder.
Wie sein Genre konsequent als Mittel für Information und Durchsetzung der Menschenrechte dienen kann, erzählt und zeigt uns der Künstler und Pädagoge anhand einiger seiner Arbeiten.
Juan Acevedo hat zahlreiche Comic-Workshops (z.B. für Kinder Geflüchteter) durchgeführt und zeigt, wie humorvolle Bildgeschichten und Comicsprache konsequent für eine befreiende Bildungs- und Menschenrechtsarbeit einsetzbar sind. Juan Acevedo gab in Brasilien Lehrerinnen und Lehrern Kurse, die unmittelbar die Freire-Pädagogik umsetzten.
Seine Comics zeigen, wie Kinder für Gerechtigkeit kämpfen, oder thematisieren z.B. den Aufstand (Tupac Amarú) gegen die spanische Kolonialmacht. In jedem Fall gilt die Überzeugung: Comics für Benachteiligte müssen eine spannende Story haben, sehr gut recherchiert und gezeichnet sein - ansonsten sind sie eine Beleidigung.
Online-Veranstaltung: spanisch mit Übersetzung ins Deutsche. Moderation: Heinz Schulze
Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich
Und hier geht’s zum Zoom-Link
Veranstalter: Nord Süd Forum München e.V/ AK München Lateinamerika in Kooperation mit der Informationsstelle Peru e.V.
Bilder Copyright: Juan Acevedo
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Das nukleare Erbe der Marshall-Inseln
Am 2. Juni ist eine dreiköpfige Delegation junger Leute von den Marshall-Inseln zu Gast.
Sie berichten über die Situation im Pazifik.
Die schrecklichen Folgen von Atomwaffen machen vor den Grenzen nicht halt.
Der Uranabbau trifft bis heute vor allem die indigene Bevölkerung, genauso wie die oberirdischen Atomwaffentests. Die Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki sind bis heute eine offene Wunde im Gedächtnisder Menschheit. Aber damit nicht genug. Aus Resten der Nutzung von Atomkraft wird Uranmunition hergestellt. Eine hochgiftige Munition, die Krebs und Genschäden verursacht und jetzt auch in die Ukraine geliefert werden soll. Die Atomwaffen-Arsenale sind wieder zum Bersten voll.VeranstalterInnen: Münchner Friedensbündnis, Deutsche Friedensgesellschaft Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit/IFFF Gruppe München.
Anmeldung ist nicht erforderlich
Veranstaltung ist kostenlos
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Themenjahres „München für Menschenrechte“ zum 75-jährigen Jubiläum der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte statt.
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EineWeltReport zur aktuellen Situation der Menschenrechte in Brasilien und der Regierung von Lula
Wir sprechen anlässlich des Menschenrechtsjahres 2023 über die aktuelle Situation der Menschenrechte in Brasilien und die neue Regierung von Lula. Hört live rein auf Radio Lora 92,4 oder über den Livestream. Im Anschluss veröffentlichen wir die Folge auch auf unserer Webseite.
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Recht auf Nahrung - Recht auf Land
Vielen ländlichen Gemeinden wurde und wird immer wieder unrechtmäßig „der Boden unter den Füßen weggezogen“, somit die Möglichkeit Nahrung für sich selbst und den Verkauf anzubauen, genommen und damit das Menschenrecht auf Nahrung verletzt. Internationale Konzerne und nationale Eliten sichern sich Millionen Hektar Land, insbesondere im globalen Süden.
In zahlreichen Fallstudien dokumentiert FIAN (FoodFirst Informations- und Aktionsnetzwerk) diese Entwicklung und ihre Auswirkungen.
Wir wollen an diesem Abend zwei Beispiele vorstellen: In Uganda wurden bereits vor über zwanzig Jahren mehr als 4000 Menschen für eine Kaffeeplantage der Hamburger Neumann-Gruppe vertrieben; sie warten bis heute auf angemessene Entschädigung. Über den Fall in Uganda wird eine Filmreportage gezeigt.
In Sambia besitzt der Berliner Agrarinvestor Amatheon Agri etwa 40.000 Hektar Land, die größte deutsche Agrarinvestition in Afrika. Der lokalen Bevölkerung wurden zahlreiche Versprechen auf Arbeit und Einkommen gegeben, in Wirklichkeit jedoch wurden sie bedroht, zum Teil vertrieben und ihres Zugangs zu Land und Wasser beraubt.
Zu beiden Fällen hat FIAN Brief- bzw. Unterschriftenaktionen gestartet, an denen sich die Zuhörer*innen beteiligen können.
Eintritt: frei
Veranstalter: FIAN – Lokalgruppe München www.fian.de/muenchen
Kontakt: fian@muenchen-mail.de
Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Themenjahrs "München für Menschenrechte" statt.
Weitere Veranstaltungen zum Thema Menschenrechte, anlässlich des 75. Jubiläums (Allgemeine Erklärung der Menschenrechte 1948-2023) finden Sie auf www.muenchen-fuer-menschenrechte.de
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Digitale Arbeitstreffen zur Umsetzung des whole school approaches (wsa) im Sinne von BNE im Kontext Schule
Digitale Arbeitstreffen zur Umsetzung des whole school approaches (wsa) im Sinne von BNE im Kontext Schule
Wie können wir Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) und Globales Lernen (GL) im Sinne des whole school approaches (wsa) verankern? Welche Skalierungsmöglichkeiten, guten Ideen und/oder innovative Schulentwicklungskonzepte gibt es bereits?
Falls du dir diese und ähnliche Fragen stellst, bist du in dieser Veranstaltungsreihe genau richtig. BNE-Akteur:innen, Vertreter:innen aus NGOs, Verwaltung und Wissenschaft gehen gemeinsam auf Erkundungstour zu Gelingensfaktoren und good practise Beispielen. Wir wollen uns vernetzen, gegenseitig stärken und suchen nach Gleichgesinnten.
In den kommenden drei Veranstaltungen beschäftigen wir uns mit der Verknüpfung von BNE und Lernen durch Engagement (23. März 2023), Skalierungsmöglichkeiten von BNE-Schulentwicklungsprojekten (20. April 2023) und betrachten den wsa aus wissenschaftlich-theoretischer Perspektive (25. Mai 2023).
23. März 2023 10 – 11:30 Uhr (online)
BNE durch LdE (Lernen durch Engagement) - Vorstellung von "#17malZukunft: Engagiert für die 17 Nachhaltigkeitsziele. Unterrichtsmaterialien zum Ideenfinden und Reflektieren" (Sabine Baumgärtel – "Netzwerkstelle Lernen durch Engagement Sachsen-Anhalt" in Trägerschaft Freiwilligen-Agentur Halle Saalkreis e.V.)20. April 2023 10 – 11:30 Uhr (online)
Projektvorstellung "BNE hoch 3": drei Münchener Realschulen etablieren BNE als integralen Bestandteil einer umfassenden schulischen Bildung (Nicole Wendler - Ökoprojekt MobilSpiel e.V. & Raphael Thalhammer - Nord Süd Forum München e.V.)25. Mai 2023 10 – 11:30 Uhr (online)
Nachhaltigkeit als Aufgabe der ganzen Schule: wissenschaftliche Konzepte, Ansätze und Indikatoren in Hinblick auf 7 Dimensionen von Nachhaltigkeit (Ulrike Stroh – EDUSTAIN und Dr. Lydia Kater-Wettstädt – Leuphana Universität Lüneburg)Anmeldung & Zugangsdaten unter josephiene.kursawe@mohio.org
Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des
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Filmvorführung "Salaam Bombay" mit Expertinnen-Gespräch der Indienhilfe e.V.
Filmvorführung mit Expertinnen-Gespräch der Indienhilfe e.V.
Der preisgekrönte Filmklassiker Salaam Bombay von Mira Nair und die aktuelle Situation von Kindern und Frauen in Indiens Rotlicht-Milieu
eine Veranstaltung im Rahmen des Jubiläumsjahres „München für Menschenrechte“
Die indische Filmregisseurin Mira Nair gelangte mit dem Film zu Weltruhm. Ihr halbdokumentarisches Sozialdrama wurde 1989 für den Oscar nominiert. Leider ist der Film immer noch hochaktuell! Den Gruß „Salaam, willkommen in Bombay“ lernt der zehnjährigen Krishna in all seinem bitteren Zynismus kennen. Weil seine Familie ihn zu Unrecht als Dieb verstoßen hat, muss sich der Junge gemeinsam mit anderen Straßenkindern im Rotlichtbezirk durchschlagen…
Im anschließenden Filmgespräch werden Vertreterinnen der Indienhilfe e.V. brandaktuell aus ihrem Projekt SKC (Child Labour Free GPs North 24 Parganas) in Westbengalen berichten. Lehrreich sind auch die Erfahrungen, die sie bei ihrer Arbeit mit Kindern von Frauen in der Prostitution in Purulia gewinnen konnten.
Veranstalter: Nord Süd Forum München e.V. in Kooperation mit der Indienhilfe e.V. (Herrsching), der Aktionsgruppe Gleichstellung Bayern (AGGB) und mit Unterstützung von Misereor und TERRE DES FEMMES, Städtegruppe München
Moderation: Silvia Reckermann
Bildrechte: Film Salaam Bombay
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Filmgespräch "Chocolate de Paz"
Die Friedensgemeinde San José de Apartadó in Kolumbien weigert sich seit ihrer Gründung 1997 Partei für eine der am bewaffneten Konflikt beteiligten Gruppen — Paramilitärs, Guerillagruppen oder die Armee — zu ergreifen und kämpft mit gewaltfreien Mitteln für ein Leben in Frieden.
Chocolate de Paz beschreibt die Erfahrungen der Friedensgemeinde und nutzt dafür metaphorisch den natürlichen Zyklus des Kakaoanbaus, der uns Geschichten von Gewalt und Widerstandskraft in einer Gemeinde näher bringt.
Der hoffnungsfrohe Film belegt, dass es mit großen Schwierigkeiten möglich ist, über menschliche Beziehungen und lokalen Handel Frieden von unten aufzubauen.
Seit 1999 wird die Gemeinde von peace brigades international (pbi) begleitet. Im Anschluss an die Filmvorführung beantwortet Heike Kammer von pbi Deutschland Fragen der Zuschauer:innen.
Veranstalterinnen: Aluna Minga e.V., Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit e.V., Nord Süd Forum München e.V., Netzwerk München für Menschenrechte
Eine Anmeldung ist nicht notwendig, die Teilnahme an dem Filmgespräch ist kostenlos.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Themenjahres „München für Menschenrechte“ zum 75-jährigen Jubiläum der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte statt.