vergangene Veranstaltungen

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  • Peace brigades international (pbi) Informationstag

    Veranstaltung im Rahmen des Themenjahrs "München für Menschenrechte".

    Ziel des Infotages ist es, über die Arbeit von pbi zu informieren, Einblicke in einen internationalen Freiwilligendienst zu gewähren und die Teilnehmer:innen für Menschenrechte und Methoden der zivilen und gewaltfreien Konfliktbearbeitung zu sensibilisieren. Wenn Sie sich als Freiwilige:r in einem der pbi-Projekte bewerben oder sich ehrenamtlich in Deutschland engagieren möchten, empfehlen wir die Teilnahme an einem Infotag.

    Das Programm beinhaltet einen Abriss über die Geschichte und Struktur von pbi, Berichte über die aktuelle Situation in den Projektländern Lateinamerikas und die Arbeit der Teams vor Ort, Diskussionen mit ehemaligen Freiwilligen und Ehrenamtlichen sowie Gruppenarbeiten zu Gewaltfreiheit und Konsensfindung.

    peace brigades international (pbi) ist eine Menschenrechtsorganisation, die durch die Präsenz internationaler Freiwilligenteams in Konfliktgebieten Menschenrechtsaktivist:innen begleitet und durch diese Schutzbegleitung und Advocacy-Arbeit Handlungsräume für den Frieden schafft.

    Veranstalter: pbi Deutschland (Regionalgruppe Bayern)

    Kosten: 20 Euro (ermäßigt 10,00 Euro für Studierende und Arbeitssuchende),
    darin enthalten sind Seminargebühren und Verpflegung

    Anmeldung: hier einfach online

  • Klimagerechtigkeit: Geschichten aus dem Globalen Süden

    Wir wollen uns anhand von Beispielen mit der Frage beschäftigen, was Klimagerechtigkeit bedeutet und welche lokalen Kämpfe es im Globalen Süden gibt. Dazu stellt uns Susana Ramirez – aus Oaxaca, Mexiko und Mitarbeiterin der Menschenrechtsorganisation CODIGO DH (momentan bei Nord Süd Forum e. V. und Pro Regenwald e. V.) – drei kurze Filme vor, wovon zwei von ihr selbst stammen. Die Dokus handeln vom Konflikt um die Nutzung des Landes, nachdem Farmerinnen (Vertreterinnen indigener Völker) ihr Land aufgrund der Tätigkeit großer Firmen verlieren.


    Ort: Einmal UMdieWELT-Karussell, Klimacamp München auf der Theresienwiese
    Referent*innen: Susana Ramirez (Nord Süd Forum München), Ania Dańkowska und Ronja Kaul (Green City)
    Dauer: 2½ Stunden, Sprachen: Spanisch, Deutsch

    Der Workshop findet statt im Rahmen des Klimacamp München, das vom 18. bis 21. Mai auf der Theresienwiese zu finden ist.

  • Bewegungen zur Klimarettung und zum Umweltschutz in Lateinamerika

    In ganz Lateinamerika organisieren sich indigene Gemeinschaften, um ihre natürlichen Ressourcen wie Land und Wasser – ihre Existenzgrundlagen – zu schützen und zu bewahren: Dorfgemeinschaften blockieren die Zugänge zu Minen und protestieren gegen Staudammprojekte. Kleinbäuer:innen kämpfen gegen Palmöl-Plantagen. Indigene Völker wehren sich gegen eine Bahnstrecke, die ihren Lebensraum zerstört.

    Der Einsatz ist für Aktivist:innen, Journalist:innen und Anwält:innen lebensgefährlich

    Auch in Deutschland gibt es Waldbesetzungen und Baggerblockaden zur Rettung der Umwelt und des Klimas. Doch im Gegensatz zu den Aktivist:innen in Deutschland werden Aktivist:innen in Lateinamerika tagtäglich mit dem Leben bedroht, wie auch Journalist:innen und Anwält:innen, die sich für die Rechte dieser Umwelt- und Klimaaktivist:innen einsetzen.

    Im Lichtbildervortrag von Heike Kammer erfahren Sie aus erster Hand, welche Aktivitäten die Menschen in den Ländern Lateinamerikas zum Schutz ihrer Umwelt und des Klimas unternehmen und inwiefern sie dabei bedroht und bekämpft werden.

    Im Anschluss möchten wir gemeinsam überlegen, wie wir einander – hier und dort – im Kampf für den Umwelt- und Klimaschutz unterstützen können.

    Heike Kammer lebte und arbeitete etwa 15 Jahre als Friedensfachkraft der peace brigades international (pbi) in verschiedenen Ländern Lateinamerikas. Oft müssen Umweltaktivist:innen in diesen Ländern um ihr Leben fürchten und werden zu ihrem Schutz von pbi begleitet. Durch diese Arbeit vor Ort lernte Heike Kammer unterschiedliche Umweltaktivitäten und deren Risiken, aber auch deren Erfolge, kennen. Seit mehreren Jahren tourt Heike Kammer mit ihrem Puppentheater zur Friedensbildung durch Deutschland und bearbeitet u.a. auch Themen zur Klimagerechtigkeit. Für ihren Einsatz wurde sie 1999 mit dem Weimarer Menschenrechtspreis ausgezeichnet.

    Die Veranstaltung findet im Rahmen des Themenjahres „München für Menschenrechte“ zum 75-jährigen Jubiläum der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte statt.

    Veranstalter: peace brigades inter­national – Deutscher Zweig e.V., Netzwerk München für Menschenrechte

  • EineWeltReport zum Thema internationale Friedensbrigaden

    Wir sprechen anlässlich des Menschenrechtsjahres 2023 über das Thema Internationale Friedensbrigaden, PRI und die Unterstützung von Menschenrechtsaktivist*innen. Hört live rein auf Radio Lora 92,4 oder über den Livestream. Im Anschluss veröffentlichen wir die Folge auch auf unserer Webseite.

  • Menschenrechte unter Druck am Izabal-See in Guatemala

    Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Themenjahres „München für Menschenrechte“ zum 75-jährigen Jubiläum der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte statt.

    Unternehmerische Sorgfaltspflichten am Beispiel der Nickelmine Fénix

    An den Ufern des Izabal-Sees in Guatemala liegt die größte Nickelmine Mittelamerikas. Schon seit Jahren sorgt die Nickelmine Fénix des Schweizer Bergbauunternehmen Solway Investment Group jedoch für Streit. Die lokale Bevölkerung im guatemalischen El Estor kämpft um ihre Lebensgrundlage, die durch die Luftverschmutzung, Rodung von Wäldern und Verunreinigung des Izabal-Sees durch die Mine bedroht wird – mit verheerenden Folgen.

    Bei einer Protestwelle im Jahr 2017 wurde der Fischer Carlos Maaz erschossen. Die im Jahr 2022 veröffentlichten Recherchen von Forbidden Stories zeigen darüber hinaus die Verbindungen der Schweizer Solway Investment Group zu Unternehmen in Europa auf, die unmittelbar oder mittelbar Nickel aus der Fénix-Mine bezogen haben.

    Wir diskutieren am Mittwoch, den 26. April, mit dem guatemalischen Journalisten Carlos Choc, der seit Jahren über die Situation am Izabal-See berichtet und auch die Ermordung von Carlos Maaz persönlich miterlebt hat. Außerdem werden wir mit weiteren Referent:innen über die Hintergründe des Falles und über weitere Fragen sprechen:

    • Wie gestaltet sich die Lage am Izabal-See aktuell?

    • Welche Chancen und Herausforderungen stellen die im Mai stattfindenden Wahlen in Guatemala für diesen und ähnliche Fälle dar?

    • Welche Bedeutung kommt vor diesem Hintergrund der deutschen bzw. europäischen Rohstoffpolitik zu und welche Rolle kann das deutsche Lieferkettengesetz bzw. die entsprechende Initiative auf EU-Ebene spielen?

    Mit:

    • Carlos Ernesto Choc, Journalist des Mediums Prensa Comunitaria (Guatemala)

    • Vertreter:in der Zivilgesellschaft, mit Expertise zum Thema Lieferketten (angefragt)

    • Vertreter:in des Bundestags (angefragt)


    Übersetzung: Deutsch - Spanisch

    Eintritt frei, Spenden erwünscht

    Kontakt: michaela.stemplinger@pbi-deutschland.de

    Moderation: pbi Deutschland

    Veranstaltende*r: Netzwerk München für Menschenrechte; Nord Süd Forum München, peace brigades international – Deutscher Zweig e.V. & Ökumenisches Büro München

    Foto: Carlos Choc © privat

  • VIENTOS Y MEMORIAS (Winde & Erinnerungen)

    VIENTOS Y MEMORIAS (Winde & Erinnerungen)
    Wie eine Geschichte anfangen, die nicht erzählt werden will...

    Peru, Deutschland 2022 / OmU / 77 Min.

    91.000 Ermordete und ca. 28.000 Verschwundene wurden zwischen 1980 und 2000 Opfer des Bürgerkrieges zwischen der Guerilla-Organisation „Leuchtender Pfad" gegen den peruanischen Staat, der mit ähnlicher Gewalt auf die Terrormethoden der Guerilla reagierte. Besonders betroffen war die indigene Bevölkerung in der Andenregion.
    Der Dokumentarfilmer, Ethnologe und Menschenrechtsaktivist Heeder Soto ist Sohn eines Verschwundenen. In VIENTOS Y MEMORIAS fragt er: Kann ein Sohn einer verschwundenen Person die Protagonist*innen des Bürgerkrieges mit ihrer Verantwortung für Verbrechen und Tod konfrontieren? Und wie? Wer könnte – fast 40 Jahre nach dem Verschwinden – über das Schicksal seiner Verwandten Auskunft geben? Gibt es eine Möglichkeit, die Täter*innen ausfindig zu machen? Und schließlich: Kommen alle Protagonist*innen zu Wort? Heeder Soto bricht mit dem Erzählformat des herkömmlichen Dokumentarfilms und nähert sich auf assoziative Weise dem Thema der Aufarbeitung von gesellschaftlichen Konflikten.

    Anschließend Filmgespräch mit Heinz Schulze, Informationsstelle Peru e.V., Mitarbeit in der deutschen AG zur Verbreitung des Berichts "Wider das Vergessen. Yuyanapaq" der peruanischen Wahrheits- und Versöhnungskommission.

    Veranstalter: Lateinamerika Arbeitskreis des Nord Süd Forum München in Kooperation mit: El Chasqui e.V. und EineWeltHaus München e.V.

  • Digitale Arbeitstreffen zur Umsetzung des whole school approaches (wsa) im Sinne von BNE im Kontext Schule

    Digitale Arbeitstreffen zur Umsetzung des whole school approaches (wsa) im Sinne von BNE im Kontext Schule

    Wie können wir Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) und Globales Lernen (GL) im Sinne des whole school approaches (wsa) verankern? Welche Skalierungsmöglichkeiten, guten Ideen und/oder innovative Schulentwicklungskonzepte gibt es bereits?

    Falls du dir diese und ähnliche Fragen stellst, bist du in dieser Veranstaltungsreihe genau richtig. BNE-Akteur:innen, Vertreter:innen aus NGOs, Verwaltung und Wissenschaft gehen gemeinsam auf Erkundungstour zu Gelingensfaktoren und good practise Beispielen. Wir wollen uns vernetzen, gegenseitig stärken und suchen nach Gleichgesinnten.

    In den kommenden drei Veranstaltungen beschäftigen wir uns mit der Verknüpfung von BNE und Lernen durch Engagement (23. März 2023), Skalierungsmöglichkeiten von BNE-Schulentwicklungsprojekten (20. April 2023) und betrachten den wsa aus wissenschaftlich-theoretischer Perspektive (25. Mai 2023).

    23. März 2023 10 – 11:30 Uhr (online)
    BNE durch LdE (Lernen durch Engagement) - Vorstellung von "#17malZukunft: Engagiert für die 17 Nachhaltigkeitsziele. Unterrichtsmaterialien zum Ideenfinden und Reflektieren" (Sabine Baumgärtel – "Netzwerkstelle Lernen durch Engagement Sachsen-Anhalt" in Trägerschaft Freiwilligen-Agentur Halle Saalkreis e.V.)

    20. April 2023 10 – 11:30 Uhr (online)
    Projektvorstellung "BNE hoch 3": drei Münchener Realschulen etablieren BNE als integralen Bestandteil einer umfassenden schulischen Bildung (Nicole Wendler - Ökoprojekt MobilSpiel e.V. & Raphael Thalhammer - Nord Süd Forum München e.V.)

    25. Mai 2023 10 – 11:30 Uhr (online)
    Nachhaltigkeit als Aufgabe der ganzen Schule: wissenschaftliche Konzepte, Ansätze und Indikatoren in Hinblick auf 7 Dimensionen von Nachhaltigkeit (Ulrike Stroh – EDUSTAIN und Dr. Lydia Kater-Wettstädt – Leuphana Universität Lüneburg)

    Anmeldung & Zugangsdaten unter josephiene.kursawe@mohio.org

    Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des

  • EineWeltReport zum Thema Menschenrechte: sexuelle Ausbeutung

    Wir sprechen anlässlich des Menschenrechtsjahres 2023 über Menschenrechte im Kontext von sexueller Ausbeutung. Hört live rein auf Radio Lora 92,3 oder über den Livestream. Im Anschluss veröffentlichen wir die Folge auch auf unserer Webseite.

  • Lehrer:innen-Fortbildung: Einführung in die Arbeit mit der Methodenkiste „Globales Lernen“

    Durch interaktive Methoden wie Rollenspiele können abstrakte globale Zusammenhänge konkret erfahren werden. Auf spielerische Art und Weise setzen sich die Schüler_innen mit Fragen nachhaltiger Entwicklung und globaler Gerechtigkeit auseinander.

    Die Methodenkiste „Globales Lernen“ beinhaltet Einheiten zu den Themen Welthandel, (Verteilungs-)Gerechtigkeit, Ressourcenverbrauch und Diskriminierung/Privilegierung.

    In dieser Fortbildung können Sie die Methodenkiste mit bewährten Elementen für Unterricht, Vertretungsstunden oder Projekttage kennenlernen und gemeinsam ausprobieren.

    Die Kiste enthält sieben didaktisch aufbereitete Einheiten, die direkt eingesetzt werden können, sowie weiterführende Methodensammlungen und Hintergrundinformationen zum Globalen Lernen.

    Sie kann beim Nord Süd Forum München entliehen und erworben werden.

    Hinweise: Die in der Methodenkiste bereit gestellten Einheiten eignen sich zum Einsatz ab der 7. Jahrgangsstufe wie auch für die außerschulische Bildungsarbeit.

    Die Fortbildung richtet sich an Lehrkräfte aller Schularten, außerschulische Multiplikator*innen und Interessierte.

    Die Veranstaltung findet in Kooperation mit und in den Räumlichkeiten der Städt. Fachschule für Umweltschutztechnik und regenerative Energien (Bergsonstraße 109, 81245 München) statt.

    Die Teilnahme an der Fortbildung ist kostenfrei.

    Referenten: Elizabeth und Raphael Thalhammer

    Anmeldung und weitere Infos unter: r.thalhammer@nordsuedforum.de .

  • Auftakt-Abend "München für Menschenrechte"

    Auftakt-Abend „München für Menschenrechte“
    1948 bis 2023: 75 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte! Viele Vereine in München setzten sich auf vielfältige Weise für die Einhaltung der Menschenrechte ein.  

    Mit „München für Menschenrechte“ starten wir ein gemeinsames, buntes Programm. Zum Auftakt laden wir herzlich zum Impulsabend mit Einblick in die Arbeit der Münchner Menschenrechtsgruppen ein.

    Aus erster Hand berichten uns Casa do Brasil, das Ökumenische Büro, die Gruppe „Menschenrechte in Russland“ von Amnesty International München, die Münchner Regionalgruppe der Menschenrechtsorganisation FIAN und das Münchner Friedensbündnis in kurzen Impulsen von ihrer Arbeit und ihren aktuellen Themen. Bei Getränken und Snacks gibt es außerdem Raum und Zeit für Kennenlernen und Vernetzung. Die Teilnahme ist kostenlos.


    Donnerstag 23.03.23, 19 bis 20.30 Uhr, Raum 211 im EineWeltHaus München, Schwanthalerstr. 80, U-Bahn Station Theresienwiese, barrierefrei per Aufzug zu erreichen

    Anmeldungen sind hilfreich für die Planung, gerne bis 22. März an info@nordsuedforum.de

    Veranstalter und Kontakt: Netzwerk „München für Menschenrechte“ info@nordsuedforum.de

    • Die Teilnahme ist kostenlos.

    • Anmeldungen sind hilfreich für unsere Planung, gerne an info@nordsuedforum.de


    Veranstalter und Kontakt: Netzwerk „München für Menschenrechte“ info@nordsuedforum.de 

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