vergangene Veranstaltungen
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openDOKU: „Hi-Ho Mistahey!“ (auf Englisch)
Die „Grande-Dame des indigenen Dokumentarfilms“, Alanis Obomsawin (Abenaki) erzählt in der Dokumentation die Geschichte von „Shannon’s Dream“, einer nationalen Kampagne der indigenen Jugendlichen in Kanada, mit der sie das Recht auf Bildung einfordern. Angesichts der Vielzahl an Problemen, den sich die Indigenen in Kanada ausgesetzt sehen – Ressourcenausbeutung, Landraub, Trauma der Internatsschulen, Gewalt an Frauen – findet das Thema zu selten Beachtung und ist doch von größter Dringlichkeit. Nach einem Ölleck musste die einzige Schule in Attawapiskat im nördlichen Ontario geschlossen werden – Unterricht fiel aus oder wurde in Barracken abgehalten. Die Reservatsschulen im ganzen Land erhalten nur ein Drittel des üblichen Schulbudgets. Den indigenen Kindern wird damit ihr Recht auf gleichberechtigte Bildung und damit eine Zukunft verweigert. Shannen Koostachin wollte dies nicht länger hinnehmen. Die Kampagne führte den Protest der Kinder nicht nur zum kanadischen Parlament, sondern sogar bis zu den Vereinten Nationen.
Gewohnt leidenschaftlich und engagiert verweist Alanis Obomsawin auf einen blinden Fleck in der kanadischen Gesellschaft.
Einführung durch Monika Seiller, Aktionsgruppe Indianer & Menschenrechte
„Hi-Ho Mistahey!“, Regie: Alanis Obomsawin, 99 Min., Kanada 2013, engl.
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Multiplkikator:innen-Fortbildung: Einführung in die Arbeit mit der Methodenkiste „Globales Lernen“
Durch interaktive Methoden wie Rollenspiele können abstrakte globale Zusammenhänge konkret erfahren werden. Auf spielerische Art und Weise setzen sich die Schüler*innen mit Fragen nachhaltiger Entwicklung und globaler Gerechtigkeit auseinander. Die Methodenkiste „Globales Lernen“ beinhaltet Einheiten zu den Themen Welthandel, (Verteilungs-)Gerechtigkeit, Ressourcenverbrauch und Diskriminierung/Privilegierung. In dieser Fortbildung können Sie die Methodenkiste mit bewährten Elementen für Unterricht, Vertretungsstunden oder Projekttage kennenlernen und gemeinsam ausprobieren. Die Kiste enthält sieben didaktisch aufbereitete Einheiten, die direkt eingesetzt werden können, sowie weiterführende Methodensammlungen und Hintergrundinformationen zum Globalen Lernen. Sie kann beim Nord Süd Forum München entliehen und erworben werden.
Hinweise: Die in der Methodenkiste bereit gestellten Einheiten eignen sich zum Einsatz ab der 7. Jahrgangsstufe.
Die Veranstaltung findet im EineWeltHaus München, Schwanthalerstraße 80, 80336 München statt.Weitere Informationen zur Fortbildung und Anmeldung hier.
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EineWeltReport: Der amazonische Regenwald, indigene Völker, „nachhaltige Entwicklung“ oder besser Klimagerechtigkeit
Auf Radio Lora, 92,4.
Im Rahmen der Klimapartnerschaft Münchens mit dem indigenen Volk der Asháninka aus Peru sind beim Eine Welt Report zu Gast: Kelly Marcello (Präsidentin der Vereinigung indigener Frauen aus den Anden und dem Regenwald Perus) und Angel Pedro, Präsident von 11 Dorfgemeinschaften am Ene Fluss. Im Gespräch mit Heinz Schulze (AK München Asháninka) sprechen sie über ihre Situation, und über das, was zu tun ist um die Erderhitzung zu stoppen: Bei allen Maßnahmen den Regenwald betreffen müssen sie Partner und keine Hilfsempfänger sein.
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Jubiläumsveranstaltung: 25 Jahre Klimapartnerschaft München-Asháninka
München hat seit 25 Jahren eine lebendige Klimapartnerschaft mit dem Volk der Asháninka in Peru. Aus der lebendigen Zusammenarbeit haben beide Seiten gelernt.
Aus unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven beleuchten wir, worin die Bereicherung von internationaler Zusammenarbeit für die jeweiligen Kooperationspartner*innen liegt. Wie kann es gut funktionieren? Wo sind die Hürden und Herausforderungen?
Grußwort: 2. Bürgermeisterin Katrin Habenschaden.
Einführung: Thomas Brose, Geschäftsführer Europäisches Klima-Bündnis e.V.
Referent*in: Ketty Marcelo López und Angel Pedro Valerio, Delegierte der Asháninka.
Mit einem Beitrag vom AK Asháninka im Nord Süd Forum München e.V.
Im Anschluss Musik und gemeinsames Feiern.
--> von 17 bis 18.30 Uhr Workshop "Klimagerechtigkeit aus indigener Perspektive" im selben Raum
VERANSTALTENDE: Referat für Klima- und Umweltschutz der LH München und Nord Süd Forum München e.V.
KONTAKT: einewelt.rku@muenchen.de Eine ANMELDUNG ist hilfreich für die Planung, aber nicht notwendig.
EINTRITT: frei. Spenden erwünscht.
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Workshop zu 25 Jahre Klimapartnerschaft München-Asháninka: Klimagerechtigkeit aus indigener Perspektive
Klimaschutz ist Menschenrecht. Indigene Organisationen im amazonischen Regenwald engagieren sich, um den Regenwald zu schützen. Was dies konkret heißt, und wie dies mit dem Thema Emmissionshandel zusammenhängt, wird im Workshop konkret vertieft.
Ketty Marcelo López und Angel Pedro Valerio vom indigenen Volk der Asháninka im amazonischen Regenwald geben einen unmittelbaren Einblick (s. auch Editorial).
Thomas Brose vom Europäischen Klima-Bündnis e.V. führt in das Thema Emmissionshandel ein.
---> ab 20 Uhr im selben Raum Jubiläumsveranstaltung
VERANSTALTENDE: Referat für Klima- und Umweltschutz der LH München und Nord Süd Forum München e.V.
KONTAKT: einewelt.rku@muenchen.de Eine ANMELDUNG ist hilfreich für die Planung, aber nicht notwendig.
EINTRITT: frei. Spenden erwünscht.
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Kametsa asaika – Kampf um den Regenwald
Vom „Guten Zusammenleben“, indigenen Rechten und Kilmaschutz – in Pcharini, München und Tutzing
Obwohl sie nur fünf Prozent der Weltbevölkerung ausmachen, schützen indigene Völker 80 Prozent der globalen Artenvielfalt. Das traditionelle Wissen über ein Zusammenleben im Einklang mit „Mutter Natur“ ist damit von existentieller Bedeutung für die gesamte Menschheit. Wie können Klimapartnerschaften zwischen indigenen Völkern und unseren Städten und Gemeinden gestaltet, wie kann gemeinsam gehandelt werden?
Programm
Anreise ab 18.30 Uhr
19.00 Uhr
Begrüßung und Einführung
Katharina Hirschbrunnund
Heinz Schulze19.10 Uhr
Leben und politische Organisation indigener Frauen – Kultur, Genderarbeit und inter-nationale KooperationKetty Marcelo López
19.30 Uhr
Kametsa asaika – vom „Guten Zusammen- leben“ und nachhaltiger Waldnutzung zumpolitischen Einsatz für LandsicherungAngel Pedro Valerio
Im Anschluss Fragen und Diskussion mit den Teilnehmenden
20.30 Uhr
Klimawandel: Gemeinsam betroffen, zusammen Handeln.
Was können Städte und Gemeinden tun?Podiumsdiskussion mit
Marlene Greinwald
Ketty Marcelo López
Hep Monatzeder MdL
Angel Pedro Valerio
21.15 Uhr
Raum für informelle Gespräche in den Salons / im Park
Ort: Evangelische Akademie Tutzing / Schlossstraße 2+4 / 82327 Tutzing
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ABGESAGT-Buen vivir und Regenwald - 25 Jahre Klimapartnerschaft in der Bildungsarbeit erfahrbar machen
Der Regenwald hat eine herausragende Bedeutung für Weltklima und Biodiversität. Landkonflikte, Abholzung und Sojaplantagen bedrohen nicht nur das Ökosystem Regenwald, sondern auch die Lebenswelt und Kultur indigener Gemeinschaften.
Seit 25 Jahren pflegt die Stadt München im Rahmen der Klimapartnerschaft intensive Kontakte und Freundschaften mit dem indigenen Volk der Ashaninka im peruanischen Regenwald. Im Rahmen dieser Fortbildung werden sowohl didaktische Zugänge und Materialien für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit wie auch die Klimapartnerschaft vorgestellt.
Zwei Delegierte der Ashanika, Ketty Marcelo Lopez und Angel Pedro Valerio, werden im Rahmen des Jubiläumsjahres in München sein und mit den Teilnehmenden der Fortbildung in Austausch kommen.
Am 13. Oktober, 9:00 -16:00 Uhr, im EineWeltHaus.
Anmeldungen an Raphael Thalhammer: r.thalhammer@nordsuedforum.de
Eine Kooperationsveranstaltung des Nord Süd Forum München e.V. und Ökoprojekt MobilSpiel e.V.
Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des
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MIN Impulse: Gemeinsam für mehr Nachhaltigkeit- Einblicke von indigenen Delegierten der Asháninka aus dem peruanischen Regenwald
Ob im Privaten, im Beruf oder im Ehrenamt – jede*r leistet einen Beitrag zu einer nachhaltigen Welt und mehr Klimaschutz. Nachhaltigkeit heißt auch, die eigene Perspektive zu erweitern und unser Handeln stets anzupassen.
Bei der Veranstaltung bekommen wir eine besondere Gelegenheit unsere Perspektive zu erweitern: Ketty Marcelo López und Angel Pedro Valerio, beide indigene Delegierte aus dem peruanischen Regenwald, geben uns einen Einblick, was nachhaltig leben für sie bedeutet. Wir betrachten verschiedene Lebensbereiche und tauschen uns mit den Indigenen aus, was wir hier in München daraus lernen und umsetzen können.
Einführend wird uns Sylvia Baringer von der Fachstelle EineWelt der Stadt München einen Überblick über die Klimapartnerschaft mit den Asháninka geben – 25 Jahre Partnerschaft: wie sieht die konkrete Zusammenarbeit aus und welche Bedeutung hat sie für die Stadt München?
Referent*innen
· Ketty Marcelo López, Präsidentin der Nationalen Vereinigung der indigenen Frauen der Anden und des Regenwaldes Perus
· Angel Pedro Valerio, Präsident der Selbstorganisation der Asháninka - Dorfgemeinschaften am Ene Fluss im zentralen Regenwald Perus
Die beiden Referent*innen sind Delegierte des Volkes der Asháninka, mit ca. 90.000 Menschen das größte indigene Volk im amazonischen Regenwald Perus, und sind im Oktober 2022 auf Delegationsreise in München.
· Sylvia Baringer, Fachstelle EineWelt im Referat für Klima- und Umweltschutz der Landeshauptstadt München
Deutsch und Spanisch mit Übersetzung
Veranstalter: AK München- Asháninka des Nord Süd Forum München e.V. und Münchner Initiative Nachhaltigkeit (MIN)
Anmeldung nicht erforderlich, aber erwünscht über folgendes Formular.
MEHR INFORMATIONEN FINDET IHR HIER:
Zur Klimapartnerschaft mit den Asháninka
Interview mit Ketty Marcelo López auf Webseite ihrer Organisation ONIAMAP (auf Spanisch)
Webseite der Organisation Central Asháninka del Río Ene- CARE, von der Angel Pedro Valerio Präsident ist (auf Spanisch)
Kontakt: e.melcher@nordsuedforum.de
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Brasilien und die Wahlen 2022: zwischen Hoffnung und Illusion?
Antônio Andrioli, Mitbegründer der Universität UFFS in Südbrasilien (die auf Nachhaltigkeit und Agrarökologie setzte und auch indigenen Völkern und Bauern den Zugang zum Studium ermöglichte) und Träger des Naturschutzpreises 2020 (vom Bund Naturschutz in Bayern, für seine Verdienste um den Schutz des Regenwaldes, seinen Einsatz für eine gentechnikfreie Landwirtschaft und sein Engagement für die Rechte von Kleinbauern und Indigenen), analysiert die aktuelle Situation Brasiliens angesichts der Ergebnisse der Präsidentschafts- und Parlamentswahlen vom 2. Oktober.
Gibt es wieder Hoffnung? Kann der Bolsonarismus besiegt werden oder wird er uns noch ein Jahrzehnt lang wie ein Gespenst verfolgen? Was sind die Bedingungen für eine neue Regierung und nachhaltige Umweltpolitik?
Antônio Andrioli stellt auch sein neuestes Buch „Brasilien zwischen Hoffnung und Illusion“ vor, das sich mit vielen der für diese Veranstaltung formulierten Fragen beschäftigt.
Aktuell forscht er an der Uni Hamburg.
Veranstaltende*r: Nord Süd Forum München, Casa do Brasil, Campo Limpo
Kontakt: Christopher Hak, chr.hak@gmail.com -
"bye-bye fast fashion!" - Lang lebe die Mode!
Wandelwerkstatt für Mode-Begeisterte & -Kritische, Mode-MacherInnen & (Neu-)DenkerInnen
Am 8. Oktober heißt es Bühne frei für Slow, Fair & Sustainable Fashion in München.
Wir laden dazu ein, die Freude an Mode wiederzuentdecken. Dazu gehen wir der Frage nach, wie Mode gemeinsam zukunftsfähig(er) gestaltet werden kann- weniger, gut ausgewählt und mit längerer Lebensspanne. Eine Mode, die die Menschen entlang der gesamten Lieferkette respektiert und fair behandelt und achtsam mit der Auswahl und Menge der Ressourcen umgeht.
„Slow down Fashion – Speed up the Change!”
Inspirieren wird uns u.a. die internationale Ikone der Trendforschung und Nachhaltigkeit, Li Edelkoort.
Veranstalter: Fair Fashion Forum in der Bürgerstiftung München & zahlreiche Partner
Eintritt frei; das Nord Süd Forum München unterstützt als Kooperationspartner
ausführliche Infos zu Programm und Anmeldung: www.events.fairfashionforum.de