vergangene Veranstaltungen

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  • openDOKU: EMBRACE – Du bist schön

    In ihrem Dokumentarfilm „Embrace – Du bist schön“ begibt sich die australische Fotografin Taryn Brumfitt auf eine Reise um den Globus, um herauszufinden, warum so viele Frauen ihren Körper nicht so mögen, wie er ist. Sie trifft auf Frauen, die ihre ganz eigenen Erfahrungen mit Bodyshaming und Körperwahrnehmung haben. Der Film inspiriert und verändert die Denkweise über uns und unsere Körper. Taryns Botschaft lautet: Liebe deinen Körper wie er ist, er ist der einzige, den Du hast!

    Regie: Taryn Brumfitt, 90 Min, Australien 2016

    Im Anschluss an den Film kommen wir mit Danii Arendt und Katrin Schiele vom Verein "amanda – für Mädchen und junge Frauen*" zu Frauenbildern, Frauenrechten und Gendergerechtigkeit ins Gespräch.

    Vor und nach dem Filmgespräch können Sie die Ausstellung „40 Jahre amanda“ im Foyer des EineWeltHauses besichtigen.

     

    Veranstaltende: Nord Süd Forum München, EineWeltHaus, amanda - für Mädchen und junge Frauen*


    Eintritt: Frei

    Weitere Filme finden Sie im openDOKU Programm März bis Juli 2022

  • EineWelt-Report mit ugandakids

    In der Sendung geht es um die Lebenssituation von Frauen in Adjumani/Norduganda. Im Besonderen um Hilda Ibba, der Projektmanagerin der ugandakids Schule, die sich mit großer Stärke um alle Belange der Schule kümmert. Und seit November 2020, seit sie Witwe ist, sich auch für andere Witwen engagiert.

  • ABGESAGT - Zur politischen Instrumentalisierung des Islam und dem verlängerten Arm autoritärer Regime in München. Warum sich Geflüchtete und Migrant*innen hier nicht sicher fühlen können

    Diese Veranstaltung wurde absagt!

    Podiumsgespräch mit anschließender Publikumsbeteiligung

    Mit dieser Veranstaltung solidarisieren wir uns mit Migrantinnen, die in München durch den verlängerten Arm autoritärer Regime bedroht oder angegriffen werden. Die Bedrohungslage ist dabei diffus, Begriffe wabern unbestimmt durch den Raum: Wer ist gemeint, wenn von Islamismus, Fundamentalismus, Nationalismus, „politischem Islam“, legalistischem Islam die Rede ist? Wie nehmen Millî Görüş, DİTİB, der Zentralrat der Muslime, die Grauen Wölfe u.a. Einfluss in Münchner Strukturen? Wie können wir als demokratische, progressive Teile der Gesellschaft das Problem adressieren? Gibt es Anlaufstellen für progressive Muslime und nicht-religiöse Menschen? Und ganz konkret: Was ist zu tun, damit sich Migrantinnen in München sicher fühlen können?

    Dr. Rocio Daga Portillo (Wissenschaftliche Mitarbeiterin Arabistik/Islamwissenschaft am Institut für Nahen und Mittleren Osten der LMU) berichtet zum Einstieg über die historischen Hintergründe und verschiedene Strömungen innerhalb des Islam und geht auf Begrifflichkeiten ein. Dabei wird deutlich: Es ist wichtig, zu differenzieren!

    Cetin Oraner (ehem. Kommunalpolitiker) hat sich die Bekämpfung von rechten bzw. fundamentalistischen Strukturen auch im migrantischen Bereich auf die Fahnen geschrieben. Er informiert über strukturelle Probleme in München und berichtet aus der politischen Praxis, wie Demokrat*innen sich wehren können.

    Im Anschluss besteht die Möglichkeit, Fragen an die Referent*innen zu stellen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

    Moderation: Dr. Kerem Schamberger (Kommunikationswissenschaftler und politischer Aktivist)

    Veranstalter: Nord Süd Forum München e.V. in Kooperation mit dem EineWeltHaus München e.V. und dem Kurdischen Gesellschaftszentrum München e.V.

    Die Veranstaltung findet im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus statt.

    Einlassvorbehalt:

    Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen.

  • Zeitenwende für das Europäische Asylsystem? - Die EU zwischen Krieg, offenen Grenzen, Pushbacks und Abschottung

    Hybrid-Podiumsdiskussion im Rahmen der Veranstaltungsreihe „München global engagiert: Ungleichheiten erkennen – gemeinsam mehr erreichen“.

    Der Angriffskrieg gegen die Ukraine hat viele vermeintliche Gewissheiten umgeworfen. Auch für die europäische Aufnahme von Schutzsuchenden stellt der Krieg eine Zeitenwende dar: Die Solidarität und Hilfsbereitschaft scheint keine Grenzen zu kennen und eine unkomplizierte Vergabe eines Schutzstatus ist beschlossene Sache. Doch immer wieder ist auch von der Zurückweisung von Personen aus Afrika und Asien, die in der Ukraine lebten und auch in die EU fliehen wollten, zu lesen. Dies erinnert daran, dass völkerrechtswidrige Zurückweisungen - sogenannte Pushbacks - von Geflüchteten an den Außengrenzen der Europäischen Union in den vergangenen Jahren enorm zugenommen haben. An der Grenze zwischen Griechenland und der Türkei, auf der Balkanroute, in den Wäldern zwischen Belarus und Polen, auf dem Mittelmeer, überall wird verhindert, dass Geflüchtete in Europa Schutz finden können, überall werden diejenigen, die es schaffen die Grenze zu überqueren, gewaltsam wieder zurückgetrieben.

    In welche Richtung wird sich die EU also bewegen? Wird sie die solidarische und unkomplizierte Aufnahme von Schutzsuchenden fortsetzen oder wird sie weiter auf die gewaltvolle Abschottung ihrer Grenze setzen?

    Es sprechen und diskutieren:

    • Jamila Schäfer, Mitglied des Bundestags (MdB), stellv. Vorsitzende Bündnis 90/Die Grünen

    • Irina Ganzhorn, Logistik und Hilfsfahrten Ausland, HERMINE e. V.

    • Dr. Bernd Kasparek, Migrationsforscher, Humboldt Universität Berlin

    Moderation:

    • Christian Jakob, Journalist (taz)

    Hybrid-Podiumsdiskussion im Bellevue di Monaco, Müllerstraße 2, 80469 München

    Die Veranstaltung wird als Livestream zu sehen sein unter: https://www.pi-muenchen.de/veranstaltungsreihe-muenchen-global-engagiert/

    Eine Teilnahme vor Ort ist je nach Infektionsgeschehen möglich. Es gilt das Hygienekonzept des Bellevue di Monaco: https://bellevuedimonaco.de/hygienekonzept/. Falls Sie vor Ort im Publikum teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte hierüber an: https://forms.office.com/r/0qPgW2hyNJ. Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und auf dem YouTube-Kanal des Referats für Bildung und Sport der Landeshauptstadt München veröffentlicht. Andere Aufzeichnungen und Veröffentlichungen sind untersagt.

    Die Veranstaltungsreihe ist eine Maßnahme aus dem Handlungskonzept Flucht und Entwicklung, das in der Landeshauptstadt München 2019 referatsübergreifend erarbeitet wurde. Sie wird organisiert in Kooperation von: Referat für Bildung und Sport, Referat für Arbeit und Wirtschaft, Sozialreferat, Kulturreferat, Bellevue di Monaco eG, Bayerischer Flüchtlingsrat e.V., MORGEN e. V. und Nord-Süd-Forum München e. V. Schirmherr der Veranstaltungsreihe ist Oberbürgermeister Dieter Reiter.

  • EineWeltReport:  25 Jahre Kooperation München - Asháninka

    25 Jahre Kooperation München Asháninka. Die Mitglieder Arbeitskreises München Asháninka reflektieren über wichtige Aspekte der Kooperation zum Schutz des Regenwaldes.

    Was wurde miteinander geschafft, gelernt, was ist gut gelaufen und was hätte besser laufen können?

  • Mitglieder-Plenum Im Januar

    Die Mitglieder des Nord Süd Forum München e.V. treffen sich alle zwei Monate im Plenum, um sich auszutauschen und gemeinsame Aktivitäten zu planen.

    Das Plenum ist öffentlich. Wir freuen uns über Ihr Interesse und heißen Sie herzlich willkommen!

  • 25 Jahre Klimapartnerschaft München-Asháninka. Gemeinsam Lernen, gemeinsam Handeln - ein starker Beitrag zur Globalen Gerechtigkeit

    25 Jahre Klimapartnerschaft München-Asháninka

    *auf Spanisch mit Simultan-Übersetzung ins Deutsche

    Globale Gerechtigkeit ist unser aller Aufgabe. Es gibt nicht Gerechtigkeits“Spenderinnen“ und Gerechtigkeits-Empfängerinnen“. Ein Beitrag zur Globalen Gerechtigkeit kann nur im Dialog gelingen.

    Wir beleuchten in der Veranstaltung die Klimapartnerschaft München-Asháninka: Was macht die Partnerschaft aus und wie können Alle als selbstbestimmte Subjekte handeln? Was ist wichtig für die weitere Kooperation zum Schutz der Regenwälder und der indigenen Bevölkerung?

    Zum Hintergrund:

    Unvorstellbar war vor 25 Jahren wie sich die Asháninka im zentralen peruanischen Regenwald nach Jahren der Unterdrückung durch die Terrorherrschaft des Leuchtenden Pfads und der Repression durch das Militär wieder organisiert haben. Durch diesen „schmutzigen Krieg“ mussten über 10.000 Menschen aus ihren Siedlungen fliehen, ca. 6.000 Tote hatten die Familien zu beklagen.

    Nicht vorstellbar war für Ehrenamtliche des Arbeitskreis München-Asháninka, was sich aus den ersten vorsichtigen Kontakten – auf Anfragen von Bekannten aus Peru – zur Klimapartnerschaft Münchens mit dem indigenen Volk der Asháninka entwickeln würde. Genau, MIT und nicht FÜR die indigenen Partnerorganisationen tätig zu sein.

    Dabei galt und gilt das Prinzip: Wir müssen bei uns grundsätzlich etwas ändern, damit sich im Globalen Süden etwas ändern kann.

    Referent*innen:

    Jhenny Munos Hilares und Jose Granados (NGO  IMPERITA)
    Liz Munoz Hilares (Casa de los Huayruros - Koordinatorin für Frauen-Kunsthandwerksgruppen)
    Elmerson del Campo (Präsident der Asháninka-Föderation FECONACA)
    Angel Pedro Valerio (Präsident der Asháninka-Föderation CARE, Büro für nachhaltige Entwicklung der indigenen Dorfgemeinschaften in der Provinz Satipo)

    Moderation:

    Heinz Schulze (Nord Süd Forum München e.V. /Arbeitskreis München Asháninka)

    Übersetzung:

    Leon Meyer zu Ermgassen (Informationsstelle Peru e.V.)

    Link zum Zoom-Meeting:
    https://us06web.zoom.us/j/83062419449?pwd=bzBzVzJ0em1JSHZBeXVaRGZPaFN1dz09

    Meeting-ID: 830 6241 9449
    Kenncode: 852111

    Veranstaltende:

    Nord Süd Forum München e.V. - Arbeitskreis München-Asháninka in Kooperation mit CARE, FECONACA, IMPERITA

    Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

  • openDOKU – My Way /online

    Nachdem die Taliban das afghanische Bergdorf überfallen, in dem Hussain als Kind lebt, flieht er mit seiner Familie in den Iran. Aber auch die Stadt Qom bietet ihnen keine Sicherheit. Sein Vater verschwindet spurlos und seine Mutter hat keine andere Wahl, als den Sohn ziehen zu lassen. Was als Abenteuer beginnt, wird zu einer langen, gefährlichen Reise von Ost nach West, durch die Türkei, über das Mittelmeer nach Griechenland. Oft einsam, immer auf der Flucht. Hussain überlebt die Unterwelt von Athen und findet schließlich den Weg nach Deutschland – und dort ein neues Zuhause?

    80 Minuten, Deutsch/Englisch/Dari 2021, mehr Infos findet ihr hier: https://www.mywaymovie.de/

    Im Anschluss: Gespräch mit Agnes Andrae, Bayerischer Flüchtlingsrat

    Zoom-Link:

    https://zoom.us/j/98361091215?pwd=blVIL3F3WElFM1NaSkJ3RU1ZUnVuUT09

    Meeting-ID: 983 6109 1215

    Kenncode: 692791


    Veranstaltende*r: Nord Süd Forum München, EineWeltHaus München, Bayerischer Flüchlingsrat
    Eintritt: frei

  • So gelingt Menschenrechtsarbeit: Zwei Anwält*innen berichten aus Peru

    Am 10. Dezember, zum Internationalen Tag der Menschenrechte

    Zwei Jurist*innen berichten aus erster Hand: Unter welchen Umständen passiert Menschenrechtsarbeit? Welche sind brennende Themen bei der Menschenrechtsarbeit im peruanischen Regenwald? Wie gelingt es, Menschenrechte durchzusetzen?

    Cesar Bazán Seminario, Berater der NGO Instituto de Defensa Legal, einem Juristenpool speziell im Bereich extraktive Industrie/Bergbau, berichtet von der Lage für Menschenrechtensverteidiger*innen in Peru. Welche Schutzmechanismen gegen Bedrohungen es gibt und was kann man von Deutschland aus beitragen?

    Irupe Canari, Anwältin des indigenen Volkes der Asháninka, Regionalorganisation Central Asháninka del Río Ene, berichtet von ihrer Arbeit für die Rechte der Indigenen, die Verhinderung von Vertreibung und die Verteidigung von Landrechten im amazonischen Regenwald.


    Zu den Referent*innen:


    Irupe Canari:
    Anwältin bei mehreren indigenen Organisationen, u.a. CARE, der Organización Indígena Central Ashaninka del Río Ene, in der sich 53 Gemeinschaften des indigenen Volkes der Asháninka zusammen geschlossen haben.

    César Bazán Seminario:
    Er ist Teilzeit Professor an der Pontificia Universidad Católica (PUCP) in Lima, ehemaliges Vorstandsmitglied der NGO Instituto de Defensa Legal (IDL) und Vorstandsmitglied der Infostelle Peru e.V.

    Veranstaltung auf Spanisch mit Übersetzung.

    Link zur Veranstaltung:

    https://us06web.zoom.us/j/85766682194?pwd=STBEK3hTdlRhSVZSN0hnNkV1YTYwdz09

    Meeting-ID: 857 6668 2194
    Kenncode: 953947

    Veranstaltende: Nord Süd Forum München e.V., Infostelle Peru e.V., Instituto de Defensa Legal

    Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

  • openDOKU - Prostitution: Kein Job wie jeder andere /online

    In Deutschland hält sich das Bild der selbstbestimmten, emanzipierten Prostituierten, die sexuelle Handlungen verkauft wie eine beliebige Dienstleistung. Man spricht von „Sexarbeiterin“ und ignoriert die Auswirkungen auf einzelne Personen und die Gesellschaft.
    Weltweit bieten geschätzte 40 Millionen Menschen, meist Frauen, ihren Körper als Ware an. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass Prostituierte durch ihre Tätigkeit in hohem Maß Gefährdungen und Schädigungen an Leib und Seele ausgesetzt sind. Frauen, die jahrelang als Prostituierte tätig waren und den Ausstieg geschafft haben, glauben, dass es kaum jemanden gibt, der sich wirklich freiwillig prostituiert: „Wenn man 20 Freier am Tag bedienen muss, das ist physisch und auch psychisch nicht zu ertragen.“
    Warum geht Prostitution uns alle an?
    „Der Blick des Freiers überträgt sich auf jede Frau außerhalb der Prostitution“, warnt Traumatherapeutin Ingeborg Kraus. Psychotherapeut Lutz Besser betont: „Wenn Frauen als Konsumgut weiter in der Prostitution ungeschützt existieren, dann führt das dazu, dass Gleichberechtigung noch in weiter Ferne ist.“

    Die schwedische Gesellschaft hat mit dem Verbot des Sexkaufs im Jahr 1999 gute Erfahrungen gemacht und sieht die Rechte der Frauen gestärkt. Immer mehr Länder wie etwa Frankreich folgen Schweden in dieser Auffassung. Ist das nordische Modell das richtige und der deutsche Weg gescheitert?

    Prostitution - Kein Job wie jeder andere (2021, 44 min)

    Im Anschluss: Regisseurin Nathalie Sutor im Gespräch mit Silvia Reckermann, TERRE DES FEMMES

    Bitte Anmeldung unter info@nordsuedforum.de.
    Der Zoom-Link wird nach Anmeldung an die Teilnehmenden verschickt.
    Veranstaltende*r: Nord Süd Forum München, EineWeltHaus München, TERRE DES FEMMES
    Eintritt: frei

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