vergangene Veranstaltungen
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MAMA COCA - Nutzpflanze Coca
Coca, das ist doch die Basis aus der Kokain gemacht wird. Das stimmt, ist aber nur die halbe Wahrheit und eher unsere koloniale Sicht auf diese Nutzpflanze.
Coca und Kokain gleich zu setzen ist so falsch, wie wenn man bei Weintrauben sofort an Grappa oder Pisco, bei Getreide an Wodka oder bei Zuckerrohr nur an Rum denkt.
In der Veranstaltung schauen wir
- auf die Geschichte und Nutzung der Cocablätter in den Anden und zum Teil Regenwald Lateinamerikas,
- auf die (vorwissenschaftlichen) Vor-Urteile über die Cocablätter
- zeigen natürlich auch die riesigen Probleme auf, die bei der Verarbeitung der Cocablätter zum Kokain entstehen
Im Zentrum steht die faktenbasierte Darstellung der positiven Eigenschaften der Coca und welche positive Nutzung sie auch bei uns als Nahrungspflanze haben könnte.
Referent: Heinz Schulze, Lateinamerika-AK des Nord Süd Forum München e.V. und in der AG Coca ist kein Kokain der Informationsstelle Peru e.V. aktiv.
Die Veranstaltung findet im Klimaherbst statt.
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Coffee to go – 20 Jahre Vertreibung in Mubende/Uganda
Im August 2001 vertrieb die ugandische Armee mehr als 4.000 Menschen aus vier Dörfern, weil die Regierung deren Land an die Kaweri Kaffee-Plantage verpachtet hat. Kaweri ist eine Tochterfirma der Neumann Kaffee Gruppe in Hamburg.
Bis heute wurden die Vertriebenen nicht entschädigt. Das Gerichtsverfahren gegen die ugandische Regierung und die Kaweri Kaffee Plantage ist bisher nach allen Regeln der Kunst verschleppt worden.Welche Verantwortung trägt die Hamburger Neumann Kaffee-Gruppe in diesem Vertreibungsfall? Inwiefern könnte ein Lieferkettengesetz helfen, um zukünftig Menschenrechtsverletzungen in globalen Lieferketten einzudämmen oder den Opfern von Menschenrechtsverletzungen Zugang zu Entschädigung zu ermöglichen? Wie kann die Zivilgesellschaft die Betroffenen unterstützen?
Gertrud Falk von FIAN Deutschland kennt den Fall von Beginn an und beantwortet diese und andere Fragen. Der Sprecher der Vertriebenen, Peter Kayiira, wird live oder aufgezeichnet dazu geschaltet.
Teilnahme über folgenden Link: https://zoom.us/j/97079677664?pwd=VEJCZDlzdUp6MTNMZ3A2WnE5NE5kdz09
Veranstalter: Nord Süd Forum München und FIAN Deutschland
Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des BMZ
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Mitglieder-Plenum
Die Mitglieder des Nord Süd Forum München e.V. treffen sich alle zwei Monate im Plenum, um sich auszutauschen und gemeinsame Aktivitäten zu planen.
Das Plenum ist öffentlich. Deshalb freuen wir uns über Ihr Interesse und heißen Sie herzlich willkommen!
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EineWeltReport mit Fedrat Hamidzada: Flüchtlingskind und Kinderarbeiter
Bei unserer Radiosendung zu Gast:
Fedrat Hamidzada, ehemaliger Kinderarbeiter aus Afghanistan, der seit seinem 8. Lebensjahr, auf den Stationen seiner Flucht vor den Taliban bis nach Deutschland immer wieder Kinderarbeit leisten musste.
Live auf LORA München 92,4
Eine Sendung zum Weltkindertag.
Interview mit MusikModeration Heinz Schulze.
Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des BMZ
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100 Jahre Paulo Freire: Jubiläums-Matinee. Ein Hoch auf die Befreiende Pädagogik!
An diesem Tag wäre der bemerkenswerte brasilianische Lehrer 100 Jahre alt geworden. Wir wollen ihn und seine befreiende Pädagogik feiern und würdigen:
Wer war er und warum ist er wichtig? | Dokumente von ihm und über ihn | O-Ton Freire in München 1994 | Material und Berichte über seinen Einfluss auf Bildungs- und Theaterarbeit sowie die Befreiungstheologie in Lateinamerika und darüber hinaus | Paulo Freire zum Anfassen.
Eine kleine Würdigung des großen Denkers und Pädagogen, der uns auch heute noch viel zu sagen hat. Vielleicht finden wir in Gesprächen auch Anregungen für die dringend benötigte transformatorische Bildung hierzulande.
Der Musiker Fabricio Cavalcante aus Belém do Pará / Brasilien entführt uns mit seinem virtuosem Gitarrenspiel und Gesang sowohl in seine amazonische Heimat als auch in andere Teile Brasiliens, wo Lieder oft poetischer Ausdruck des Widerstands gegen soziale und politische Missstände sind.
Für Getränke und Snacks ist gesorgt.
Herzlich willkommen!Wo: EineWeltHaus (Saal und Gelände)
Wann: 19. September (Beginn 11:30 Uhr, open end)
Veranstalter: Nord Süd Forum München e.V.
Kontakt: r.thalhammer@nordsuedforum.de
Für alle Veranstaltungen im EineWeltHaus gilt derzeit die 3-G-Regel: entweder Geimpft, Genesen oder Getestet - bitte einen entsprechenden Nachweis mitbringen.
Die Kontaktdaten aller Teilnehmenden werden erfasst. -
Gemeinsam gegen Kinderarbeit – Was Kinderarbeit wirklich bedeutet
Öffentlich und privat einkaufen ohne die Ausbeutung von Kindern
Eines der wichtigsten Kriterien im Fairen Handel ist das Verbot von ausbeuterischer Kinderarbeit. Auch in der öffentlichen Beschaffung findet das Thema Beachtung. Als bundesweit eine der ersten Städte beschloss München 2002 nur noch Produkte zu kaufen, die ohne ausbeuterische Kinderarbeit hergestellt sind. Gleichzeitig bleibt Kinderarbeit ein riesiges Problem: Jährlich importiert die EU Produkte im Wert von rund 50 Milliarden Euro, die in Verbindung mit Kinderarbeit stehen, d.h. über 110€ pro EU-Bürger*in.
Was aber ist ausbeuterische Kinderarbeit eigentlich? Wie erleben arbeitende Kinder ihre Arbeit und die wenige Freizeit, die ihnen bleibt?
Gemeinsam mit Ferat Hamidzada, ehemaliger Kinderarbeiter aus Afghanistan, und Benjamin Pütter, führender Experte gegen ausbeuterische Kinderarbeit, geben wir Antworten und fragen, was vor Ort, aber auch was hier bei uns jede*r gegen ausbeuterische Kinderarbeit tun kann – privat, als Organisation oder öffentlich.
Referenten:
Fedrat Hamidzada, ehemaliger Kinderarbeiter aus Afghanistan, der seit seinem 8. Lebensjahr, auf den Stationen seiner Flucht vor den Taliban bis nach Deutschland immer wieder Kinderarbeit leisten musste.
Benjamin Pütter, einer der führenden Experten gegen ausbeuterische Kinderarbeit, der seit Jahrzenten gegen Kinderarbeit kämpft und für seine Recherchen sowie Aktionen schon 88 mal in Indien war.
Begrüßung und Einführung:
Caren Biersack, Trägerverein EineWeltHaus München e.V.
Moderation:
Kai Schäfer, Nord Süd Forum München e.V.
Veranstaltende:
Nord Süd Forum München und Trägerkreis EineWeltHaus München in Kooperation mit Earthlink und der Steuerungsgruppe Fairtrade Stadt München
Im Rahmen der Fairen Woche
Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des BMZ
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Weniger Autos, mehr globale Gerechtigkeit - Knackpunkt Rohstoffe am Beispiel Kupfer aus Peru
Die Automobilindustrie gehört als größte Branche des verarbeitenden Gewerbes in Deutschland zu den größten Ressourcenverbrauchern. Die metallischen Primärrohstoffe für die immer größer und schwerer werdenden Fahrzeuge der deutschen Autobauer stammen zu fast 100 Prozent aus dem Ausland. Oftmals werden diese unter katastrophalen menschenrechtlichen, ökologischen und sozialen Bedingungen in Ländern des Globalen Südens, wie z.B. in Peru, abgebaut. Das gilt für Metalle wie Stahl, Aluminium und Kupfer, die bereits heute in großen Mengen in allen Autos verbaut werden. Zugleich hat die Antriebswende - also die Umstellung auf Elektromobilität - Rohstoffe wie Lithium und Kobalt, aber auch Grafit und Nickel in den Fokus gerückt. Die Nachfrage nach den metallischen Rohstoffen wie Kupfer wächst und damit auch der Druck auf Abbaugebiete. Peru ist nach Chile das zweitgrößte Exportland für Kupfer weltweit. Megabergbauvorhaben werden um jeden Preis gegen den Protest der lokalen Bevölkerung und mit schwerwiegenden sozialen und ökologischen Folgen durchgesetzt. Der Bergbau führt zu keiner breitenwirksamen sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung des Landes, sondern verhindert vielmehr eine sozial-ökologische gerechte und nachhaltige Zukunft in den Bergbauregionen Perus.
Merle Groneweg, freie Refentin bei PowerShift, skizziert zentrale Erkenntnisse aus der von Brot für die Welt, Misereor und PowerShift herausgegebenen Publikation "Weniger Autos, mehr globale Gerechtigkeit". Der Vortrag benennt zentrale Probleme der gegenwärtigen Verkehrspolitik und stellt Forderungen für eine sozial und ökologisch nachhaltige Mobilitätswende auf.
Mattes Tempelmann, Berater für Bergbau und nachhaltige Entwicklung bei Misereor, konkretisiert am Beispiel des Kupferbergbaus in Peru die Rahmenbedingungen, Merkmale und Folgen der Rohstoffgewinnung des extraktivistischen Modells.
Im Rahmen des KonTraIAA Kongresses
Veranstaltende:
Informationsstelle Peru
Kampagne "Bergwerk Peru – Reichtum geht, Armut bleibt"
MISEREOR in Bayern
Nord Süd Forum München
PowerShift
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EineWeltReport: 100 Jahre Paulo Freire
Im Eine-Welt-Report aus München lesen wir Auszüge aus den Werken des großen brasilianischen Denkers und Praktikers Paulo Freire, dessen radikal demokratische Pädagogik der Befreiung in viele Bereiche und Länder hineingewirkt hat.
Paulo Freire wäre im September 100 Jahre alt geworden. Seine Gedanken und Texte sind hochaktuell.
Wo: Lokalradio - bei LORA auf der 92,4
Wann: 30. August, 19 - 20 Uhr
Veranstalter: Nord Süd Forum München e.V.Die Sendung wurde aufgezeichnet und kann hier nachgehört werden: https://www.freie-radios.net/112595 .
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EineWeltReport mit Fedrat Hamidzada: Was Kinderarbeit wirklich bedeutet
Bei unserer Radiosendung zu Gast:
Fedrat Hamidzada, ehemaliger Kinderarbeiter aus Afghanistan, der seit seinem 8. Lebensjahr, auf den Stationen seiner Flucht vor den Taliban bis nach Deutschland immer wieder Kinderarbeit leisten musste.
Live auf LORA München 92,4
Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des BMZ
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Von Paulo Freire, Summerhill bis zu den Demokratischen Schulen
Von Paulo Freire, Summerhill bis zu den Demokratischen Schulen
Was kommt auf unsere Kinder zu, wenn die autoritären Strukturen so hart verteidigt werden?
Befreiende Pädagogik gibt es seit 50 Jahren auch hier, während andere wie Ivan Illich schon damals forderte, die Schulen abzuschaffen.
Nun sind auch die Hochschulen zur Berufsausbildung umgestaltet worden, verteidigen ihre Hierarchien mehr als Drittmittel ...
Was haben unsere Kinder in den COVID-Zeiten gelernt? Selbst zu lernen?
Lern-Autonomie, den eigenen Spuren der Interessen zu folgen, war ein Ziel von Paulo Freire ...Wo: Lokalradio - bei LORA auf der 92,4
Wann: 11. August, 21 - 22 Uhr
Veranstalter: Fritz Letsch und Radio Lora