vergangene Veranstaltungen
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Die Situation von geflüchteten Menschen an den EU-Außengrenzen in Zeiten der Pandemie
Gesellschaftliche Ungleichheiten nehmen im Zuge der Covid-19-Pandemie weltweit zu. Die oftmals prekären Lebensumstände von Personen auf der Flucht werden durch die Pandemie weiter verstärkt. In dieser schwierigen Zeit wollen wir mit der Podiumsdiskussion den Blick auf die Situation von geflüchteten Personen an der bosnisch-kroatischen Grenze und auf die Situation im Mittelmeer richten. Gleichzeitig soll auch diskutiert werden, welche Handlungsmöglichkeiten und Handlungsspielräume eine Kommune wie München hat und welche es sich lohnt weiter auszubauen.
Es diskutieren:• Irina Ganzhorn, SOS Bihać, Aachener Netzwerk für humanitäre Hilfe und interkulturelle Friedensarbeit e. V. • Gerhard Mayer, Leiter des Amtes für Wohnen und Migration im Sozialreferat der Landeshauptstadt München • Aïcha Maria Mbila, Stärke der Jugend Afrikanische Diaspora, MORGEN e V., Vorstand • Verena Papke, SOS MEDITERRANEE Deutschland e.V., Geschäftsführerin Moderation:• Dr. Bernd Kasparek, bordermonitoring.eu e.V.
Eine online-Podiumsdiskussion im Rahmen der Veranstaltungsreihe „München global engagiert: Ungleichheiten erkennen – gemeinsam mehr erreichen“. Schirmherr der Veranstaltungsreihe ist Oberbürgermeister Dieter Reiter.
Unter folgendem Link können Sie sich für die Veranstaltung anmelden: https://lhm.webex.com/lhm/onstage/g.php?MTID=e4611747e6043fb2195b9a081c4f134c5
Eine Veranstaltung der Landeshauptstadt München in Kooperation mit dem Bayerischen Flüchtlingsrat, dem Münchner Flüchtlingsrat, dem Netzwerk Münchner Migrantenorganisationen MORGEN und dem Nord Süd Forum München.
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Mitgliederversammlung
Die Mitglieder des Nord Süd Forum München e.V. treffen sich alle zwei Monate im Plenum, um sich auszutauschen und gemeinsame Aktivitäten zu planen.
Das Plenum ist öffentlich. Deshalb freuen wir uns über Ihr Interesse und heißen Sie herzlich willkommen!
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openDOKU: DECOLONIZE CHOCOLATE – Wie ein Start-Up die Schokoladenwelt revolutioniert
Schokolade wird seit jeher im globalen Norden hergestellt. Hendrik will das ändern und eine Schokoladenfabrik in Ghana bauen: Im Film begleiten wir den fairafric-Gründer auf seiner Reise und gehen zusammen mit ihm der Frage nach, warum Schokolade so gut wie nie in den Ursprungsländern des Kakaos hergestellt wird. Wir begleiten eine Bio-Kakaobäuerin in ihrem Alltag, bekommen exklusive Einblicke in die Pionierarbeit der ghanaischen Schokoladenproduktion, erleben, was eine faire Wertschöpfung für alle Beteiligten bedeutet, und erfahren, vor welchen Herausforderungen das junge Unternehmen fairafric steht.
Für alle Neugierigen: Den Trailer zum Film gibt es hier.
Im Anschluss an den Film unterhalten wir uns mit der Filmproduzentin Elisa Scheidt. Sie steckt gerade mitten in den Endzügen des zweiten fairafric-Films, der am 20. Mai ebenfalls bei openDOKU gezeigt werden wird.
Ablauf:
20 Uhr: Begrüßung und technische Hinweise
20.10 Uhr: Film "Decolonize Chocolate" (plus kleine Pause)
21 - 21.30 Uhr: Filmgespräch
Die Daten zur Teilnahme am Zoom-Meeting gibt es hier:
https://zoom.us/j/97953067248?pwd=MHFVU2x3Nkh6RG55b01hRy8wSHp2Zz09
Meeting-ID: 979 5306 7248 Kenncode: 283744
In Kooperation mit:
Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ
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Ein Europäischer Green Deal für Gerechtigkeit und Menschenrechte? Zur Neuausrichtung der EU-Agrarpolitik und den Auswirkungen auf Biodiversität, Klima und soziale Fragen. Ein Gespräch mit Maria Noichl, MdEP, SPD
Alle 7 Jahre werden die Gelder für die Subventionierung der Landwirtschaft in der EU neu verteilt und die Ziele neu justiert. Wohin soll die gewaltige Summe von 387 Milliarden in sieben Jahren, der mit Abstand größte Posten im EU-Haushalt, fließen? Soll er weiterhin per Gießkanne auf dem großen Landbesitz verteilt werden, und dabei nur an geringfügige Umwelt-Auflagen gebunden sein? Oder sollen öffentliche Gelder künftig an öffentliche Leistungen geknüpft sein? Was bedeuten die Entscheidungen, die in den kommenden Wochen getroffen werden für die Umwelt, das Klima, die Biodiversität? Welchen Einfluss haben diese Entscheidungen auf die Entwicklungschancen der Staaten in Afrika, der Karibik und dem Pazifischen Raum (AKP-Staaten)? Welche Rolle spielt dabei der Welthandel, bilateral oder als WTO Prozess? Kann die EU-Agrarpolitik einen Beitrag zu Globaler Gerechtigkeit leisten? Und welche Auswirkungen haben die Entscheidungen auf die Lage der Menschenrechte, besonders in Hinblick auf den Lebensalltag der Frauen in der Welt?
Maria Noichl ist Schattenberichterstatterin der Strategieplanverordnung der GAP der S&D Fraktion im Europäischen Parlament, Mitglied im Ausschuss für Landwirtschaft und Ländliche Entwicklung, Mitglied der Delegation in der Paritätischen Parlamentarischen Versammlung AKP-EU, stellv. Mitglied im Ausschuss für Menschenrechte, stellv. Mitglied Entwicklungsausschuss sowie Bundesvorsitzende der Frauen in der SPD (ASF).
Moderation: Silvia Reckermann (Vorständin des Nord Süd Forums München).
Es wird die Möglichkeit geben, Fragen an die Referentin zu stellen und eigene Gedanken einzubringen.
Eine Veranstaltung des Nord Süd Forums München in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), BUND Naturschutz in Bayern und der Georg-von-Vollmar-Akademie.
Bitte registrieren Sie sich hier für die Veranstaltung: https://zoom.us/meeting/register/tJIlduihqDwtE9IcTr8hAwqi6vzC8uzQDjQO
Der Teilnahme-Link wird Ihnen nach der Registrierung automatisch zugeschickt.
Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ
In Kooperation mit:
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Wie geht es den Kindern in Guatemala & El Salvador? – Zur Lage der Kinderrechte in Lateinamerika in Zeiten der Corona-Pandemie (online-Workshop)
Die Kinderrechte gelten für jedes Kind weltweit. Sie wurden 1979 von den Vereinten Nationen als UN-Kinderrechtskonvention verabschiedet. Bei der Umsetzung dieser Rechte gibt es weltweit große Unterschiede. Die Corona Pandemie erschwert die Umsetzung der Kinderrechte, Schulen wurden und sind geschlossen, Eltern haben zum Teil ihre Arbeit verloren und können so ihre Versorgungsrolle nicht mehr erfüllen.
Es gibt aber auch Schulen und Kinderzentren, die sich dafür einsetzen, dass die Kinder in Zeiten von Corona lernen können und das Familien wenigstens Grundnahrungsmittel erhalten. Lehrkräfte und Eltern setzen sich auch in schwierigsten Zeiten für elementare Kinderrechte wie Familie, Ernährung, Gesundheit und Bildung ein. In dem Workshop werden diese Initiativen in ihrem gemeinschaftlichen und kreativen Einsatz für Kinderrechte vorgestellt.
Wir werfen aber auch einen Blick nach Deutschland: Wie steht es hier um Bildungsgerechtigkeit, insbesondere während der Corona-Pandemie?
Hier für den Workshop registrieren: https://zoom.us/meeting/register/tJMqduiprD8rEtY_chmwVMkxf0xzWOxeer3F
Referentin: Heike Kammer; Moderation: Jakob Rieder (beide peace brigades international)
Veranstalter*innen: peace brigades international und Nord Süd Forum München
Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ
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Peru: Die Corona-Krise und ihre Folgen - ein Online-Seminar der Informationsstelle Peru
Die Corona-Pandemie hat Peru besonders hart getroffen. Das Gesundheitssystem ist in der Krise kollabiert. Der Lockdown hat zu einem dramatischen Anstieg der Arbeitslosigkeit und trotz staatlicher Hilfsprogramme zu einer Verschärfung der Armut geführt. Indigene Völker im Amazonasgebiet sind besonders von der Corona-Krise betroffen. Das staatliche Gesundheitssystem ist hier völlig unzureichend.
Wir beschäftigen uns auf dem Seminar mit der aktuellen Situation und den Ursachen dafür, dass die Krise Peru besonders trifft, aber auch mit den unzählige Initiativen der Zivilgesellschaft, um die Versorgung mit dem Nötigsten zu organisieren.
Wir richten außerdem den Blick zu uns und beschäftigen uns mit den globalen Ursachen für die Situation und den verschiedenen Facetten der deutschen Reaktion und Zusammenarbeit.
mit Fabiola Torres, Plattform Salud con lupa, Lima
Rocío Meza, Instituto de Defensa Legal, Lima
Pilar Arroyo, Instituto Bartolomé de Las Casas, Lima
Giancarlo Castiglione, Ökonom und Universitätsdozent, Lima
Benjamin Back, Deutsche Botschaft, Lima
Vertreter*innen indigener Gemeinschaften und Organisationen, jungen peruanischen Freiwilligen, u.a..
Programm und weitere Infos hier Peru-Seminar 2021 Flyer (2)
Veranstalter: Informationsstelle Peru e.V. (Perugruppe München)
Anmeldung bitte bis zum 15. April an: info@infostelle-peru.de
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openDOKU: Faire Mode statt Fast Fashion – Kleidung als Gewissensfrage (online Filmabend und Gespräch)
Die Fast Fashion Industrie gilt als einer der größten Umweltverschmutzer der Welt, in der ökologische Ausbeutung und unmenschliche Arbeitsbedingungen auf der Tagesordnung stehen.
Doch es entstehen auch zunehmend Gegenentwürfe. Faire Mode versucht, Textilfasern umweltschonend und mit sozial verträglichen Arbeitsbedingungen herzustellen. Aber es geht auch darum, die Lage der Näher*innen zu verbessern, die Zyklen der Verwendung von Kleidung zu verlangsamen und damit einen Bewusstseinswandel im Umgang mit Mode zu erreichen.
In der 3sat Dokumentation erzählen Kurt Langbein und Anna Katharina Wohlgenannt von der Entdeckung neuer und alter Fasern, von der mehrfachen Nutzung von Kleidern - und von den Schwierigkeiten der Konsumenten, die nachhaltige Ware und seriöse Öko-Labels in den Geschäften zu finden.
Im Anschluss an den Film gibt es ein Gespräch mit der Journalistin Anna Holl, die zahlreiche Recherchereisen zu den Produktionsstätten der Fast Fashion unternommen hat.
zoom-Link zur Teilnahme: https://zoom.us/j/93375101775?pwd=MTBjWUhkVTF1TW1nUTdSU2QxUG9HZz09
Ablauf:
19 Uhr Begrüßung
19.10 Uhr Doku-Film "Faire Mode statt Fast Fashion - Kleidung als Gewissensfrage" (hier verfügbar: https://langbein-partner.com/home/detail/faire-mode-statt-fast-fashion-kleidung-als-gewissensfrage)
20.10 Uhr Vorstellung und Filmgespräch mit Anna Holl (Journalistin und Fair Fashion Expertin)
Die Veranstaltung im Rahmen der ***Fashion Revolution Week 2021*** findet in Kooperation mit dem FAIR FASHION FORUM in der Bürgerstiftung München statt.
Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ
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Fashion R/Evolution im Zeichen der Pandemie - zwischen Skepsis und Zuversicht
Trotz wachsenden Interesses der Konsument*innen an Slow & Fair Fashion legen viele Kund*innen ihr Augenmerk vor allem auf die ökologischen Folgen der Fast Fashion für Klima und Umwelt. Hingegen reduziert sich das Wissen über die vielfältigen sozialen Folgen häufig auf den Aspekt „ohne Kinderarbeit“. Doch das Thema ist wesentlich komplexer. Zeit, sich kundig zu machen und zu handeln.
Dr. Gisela Burckhardt, Vorstandsvorsitzende der Frauenrechtsorganisation FEMNET e.V., berichtet über die katastrophalen Auswirkungen der Corona Pandemie in Bangladesch und Indien: Während einerseits wegen der geschlossenen Geschäfte bei uns viele Bekleidungshändler ihre Aufträge stornieren und Preisnachlässe von Produzenten verlangen, trifft es die Beschäftigten in Asien besonders hart: Entlassungen, niedrige Löhne führen inzwischen sogar zu Hunger bei den Näher*innen.
Was können wir dagegen tun? Dieser Frage geht Frau Dr. Burckhardt nach, indem sie unseren Konsum hinterfragt und Siegel vorstellt, auf die man beim Einkauf achten sollte. Wir können aber auch als Bürger*innen handeln, uns politisch engagieren und uns für ein geschlechtergerechtes Lieferkettengesetz einsetzen.
Diese Veranstaltung wird im Rahmen der Fashion Revolution Week 2021 vom FAIR FASHION FORUM in der Bürgerstiftung München in Kooperation mit dem Nord-Süd-Forum und FEMNET organisiert. Anmelden können Sie sich bei bei Monica Lieschke unter monicalieschke53@gmail.com
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Eine Welt Report des Nord Süd Forums bei Radio LORA 92,4
Ein Lobbyregister ist eine richtig gute Sache, denn Korruption gibt es nicht nur bei Corona-Masken-Deals. Heinz Schulze im Gespräch mit Michael Heisel, Transparency International (München). Zu hören auf UKW 92,4 oder im Livestream auf lora924.de
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Menschenrechte schützen statt Ressourcenfluch 4.0 – Wie eine Rohstoffwende gelingen kann
Rohstoffe wie Eisen, Bauxit, Kupfer, Nickel oder Kobalt sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken, gleichzeitig steht der Abbau von Metallen regelmäßig wegen Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung in der Kritik. In den letzten Jahren hat es auf gesetzgeberischer Ebene viele erste, ermutigende Schritte gegeben. Von der Konfliktmineralien-Verordnung der EU bis zur Diskussion um ein deutsches Lieferkettengesetz.
Am 10.02.2021 hat Oberbürgermeister Dieter Reiter für die LH München die kommunale Resolution für ein starkes Lieferkettengesetz unterzeichnet. Die unterzeichnenden Kommunen „fordern einen gesetzlich verbindlichen Rahmen, der Unternehmen dazu verpflichtet, Risiken zur Verletzung von international anerkannten Menschen-, Arbeits- und Umweltrechten entlang ihrer gesamten Wertschöpfungskette zu analysieren, diesen vorzubeugen und transparent darüber zu berichten.“. s. Rathaus-Umschau vom 10.02.2021
Diese Diskussionen aufgreifend, präsentiert Michael Reckordt von PowerShift die Idee einer Rohstoffwende, von der Notwendigkeit über Ideen aus dem globalen Süden bis hin zu ersten, konkreten Schritten hier.
Veranstaltung der Umwelt-Akademie in Kooperation mit dem Nord Süd Forum MünchenMichael Reckordt arbeitet seit Mai 2013 bei PowerShift und ist Referent für Rohstoffpolitik. Der Diplom-Geograph ist ehemaliger Geschäftsführer des Philippinenbüros (2009 bis 2013) und Koordinator des Netzwerks AK Rohstoffe (2013 bis 2020). Sein Fokus liegt auf der deutschen Rohstoffpolitik und den Abbaubedingungen von metallischen Rohstoffen weltweit. Alle Infos und den Link für die Registrierung finden Sie hier.