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  • Tertulia Freireana - Interkultureller Lesekreis für kritische Pädagogik und politische Bildung

    Ab Ende Oktober werden die literarischen und philosophischen Sitzungen (Tertulias) zurückkehren, um die von Paulo Freire aufgeworfenen Fragen und Begriffe zu vertiefen.

    Tertulia Freireana ist ein Raum für Begegnung und Reflexion im Lichte des interkulturellen, literarischen und philosophischen Dialogs. Die Tertulias finden alle zwei Wochen donnerstags statt, es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Ziel ist es, gemeinsam Texte zu kritischer und befreiender Pädagogik zu lesen, zu interpretieren und zu diskutieren, eine Annäherung an die vom Autor aufgeworfenen Themen und Probleme vorzunehmen und im Dialog Einsichten zu gewinnen, um aktuelle gesellschaftliche und persönliche Probleme zu verstehen und anzugehen.

    Bei den Tertulias stehen spontane und freundschaftliche Begegnungen im Vordergrund, weshalb alle eingeladen Essen und Trinken mitzubringen und zu teilen.

    Zielgruppe: Gemeinschaft in München, Lehrkräfte und Student:innen, pädagogisch, literarisch und philosophisch interessierte Menschen.
    Veranstaltungsort: EineWeltHaus München, Raum 108
    Veranstalter: Aluna Minga e.V. und Nord Süd Forum München e.V. - für eine solidarische Welt
    Verantwortlich: Danny Carvajal, PhL
    Termine: Jeden 2. Donnerstag.: 31.10., 14.11., 28.11., 12.12., 09.01., 23.01., 06.02.
    Uhrzeit: 19:00 - 21:00 Uhr

    Sprachen: Diskussion auf Deutsch, Texte auf Spanisch, Englisch, Portugiesisch und Deutsch

    Kontakt: Danny Carvajal (tertulias@alunamonga.org)


  • Heute schon gekokst? Coca, Kokain, Geld und Umweltzerstörung

    In dieser Veranstaltung geht es einerseits um die riesigen (und meist unbekannten) Unterschiede zwischen Coca und Kokain, also zwischen Heilpflanze und Droge, aber auch um Markt, Macht und Umwelt.

    Die in den Andenländern seit Jahrtausenden geschätzten und vielfältig verwendeten Cocablätter machen nicht süchtig. Erst durch den Einsatz von Chemikalien wird aus ihnen Kokain, das inzwischen nach Cannabis die am häufigsten in Europa konsumierte Droge ist - mit fatalen Folgen, viel Leid und Elend.

    Entlang der Produktions- und Lieferkette vom Blatt bis zum Pulver besprechen wir Arbeitsbedingungen, den (illegalen) Wirtschafts- und Finanzzweig Coca-Kokain, die Folgen des Koksens in den Industrieländern für die indigene Bevölkerung in den Coca-Anbauländern und für die Beschleunigung der Klimakrise.

    Absurderweise steht nicht nur Kokain, sondern auch die Cocablätter auf der internationalen Verbotsliste der UNO-Suchtstoffkonvention (Wiener Konvention). Damit dürfen Cocablätter und -produkte auch nicht in Deutschland eingeführt oder gehandelt werden.

    Referent: Heinz Schulze, Vorstand Nord Süd Forum München e.V., AG Coca der Informationsstelle Peru e.V.

    Eine Veranstaltung des Lateinamerika-Arbeitskreis des Nord Süd Forum München e.V. mit Unterstützung der AG Coca der Informationsstelle Peru im Rahmen des Münchner Klimaherbstes.

    Teilnahme kostenlos, ohne Anmeldung, rollstuhlgerecht.

  • Öl ins Feuer: Wie eine verfehlte Klimapolitik die globale Krise vorantreibt

    Lesung im Weltladen Haidhausen

    Als sich die Staaten der Welt zur Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels verpflichteten, das Bundesverfassungsgericht feststellte, dass die Klimapolitik der Merkel-Regierung verfassungswidrig ist und die Grünen mit fliegenden Fahnen in die Regierung einzogen, war eigentlich klar: Jetzt passiert etwas! Stattdessen: Weltklimakonferenzen in Ölstaaten, LNG-Terminals vor deutschen Küsten und eine grüne Regierung, die kein Geld für Bus und Bahn hat, aber für die Subvention von Dienstwagen. Also alles weiter wie bisher?

    Die Autorin Kathrin Hartmann zeigt, wo die Klimapolitik in Deutschland falsch abgebogen ist und was Klimapolitik bei ständigem Wirtschaftswachstum bedeutet. Längst sind nicht mehr Klimaleugner das Problem, sondern jene, die mit dem Klimawandel das große Geschäft wittern. Und das sind vor allem die fossilen Energiekonzerne: Jetzt gibt es angeblich «sauberes» Flüssigerdgas, man träumt von grünem Wasserstoff, steigert auf dem Weg dahin den CO2-Ausstoß jedoch und greift zu gefährlichen Scheinlösungen wie «Carbon Management».

    Es ist die bittere Wahrheit: Was momentan passiert, verschärft die Erderwärmung. Anstatt das Klima zu schützen, wird Öl ins Feuer gegossen. «Öl ins Feuer» ist eine aufrüttelnde Analyse unserer unzureichenden Bemühungen, etwas gegen Klimaerwärmung und zunehmende Naturkatastrophen zu tun.

    Eine Veranstaltung der Steuerungsgruppe Fairtrade Stadt München in Kooperation mit dem Referat Weltkirche und Umwelt der Erzdiözese München-Freising im Rahmen des Münchner Klimaherbstes.

  • Arbeitsmigration im Kontext der Klimakrise - Wie geht das gerecht?

    Der Fachkräftemangel ist - nicht nur in München -  DAS brisante Thema für Arbeitgebende. Die Arbeitsmigration wird durch viele Faktoren beeinflusst, unter anderem durch die Klimakrise: Menschen migrieren, wenn die klimatischen Bedingungen das Leben und Arbeiten erschweren. Sie werden aber auch gezielt angeworben, um dem Fachkräftemangel, z.B. in klimarelevanten Berufen, entgegenzuwirken. Welche Erfahrungen, Ansprüche und Interessen gibt es im Kontext solcher Arbeitsmigration? Wie kann München faire Bedingungen für migrantische Fachkräfte gestalten? Gemeinsam mit Expert*innen aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Verwaltung und Unternehmen entwickeln wir dafür Empfehlungen. Nebenbei ist genug Zeit zum Vernetzen und Austauschen bei Soulfood und Drinks.

    Keynote: Klimawandel und Migration: was wir über den Zusammenhang wissen und welche Handlungsoptionen es gibt (Birgit Glorius, Professorin für Humangeographie mit dem Schwerpunkt Europäische Migrationsforschung an der TU Chemnitz, Mitglied des Sachverständigenrats für Integration und Migration)

    Workshop 1: „Arbeitsmigration im globalen Kontext: Auswirkungen der Klimakrise, kolonialen Kontinuitäten und Fachkräfteanwerbung?“ (Betiel Berhe – Ökonomin, Autorin und Aktivistin)

    Workshop 2: „Faire Anwerbung von Fachkräften – wie gelingt sie?“ (Verena Schneeweiß, Internationaler Bund e.V.; Didem Yilmaz, Pflegefachkraft; Serdar Duran, Referat für Arbeit und Wirtschaft, Kommunale Beschäftigungspolitik und Qualifizierung (FB3), Sachgebiet Übergänge in Ausbildung und Beruf; Projektkoordination CARE International zur Fachkräfte- und Nachwuchskräftegewinnung - https://www.internationaler-bund.de/ und N.N. Vertreter*in mit eigener Einwanderungsgeschichte)

    Workshop 3: „Integration migrantischer Arbeitskräfte: Good practice in München “ (Quan-Minh Bottrill-Chau, LHM Kommunale Beschäftigungspolitik und Qualifizierung; Regina Grasberger, Projektleitung Übergangsmanagement beim Goethe-Institut e.V.; Dr. Vera Süßenbach, BAMF – Koordination Berufssprachkurse; Jessica Kreuch, Stadtwerke München, Personalgewinnung und -entwicklung; Katrin Lepold, Managerin One Foundation, Motel One; Elena Münnich, Über den Tellerrand kochen München e.V.) https://stadt.muenchen.de/rathaus/verwaltung/referat-arbeit-wirtschaft/mbq

     Moderation der Veranstaltung: Suzan Çakar, Moderatorin mit den Schwerpunkten Migration, Rassismus, Jugend und Feminismus.

    Ablauf: 

    15:30    Ankommen

    16:00     Begrüßung

    16:15     Impuls aus der Wissenschaft mit anschließendem Austausch

    17:20     Abendessen

    18:00     Parallele Workshops zu 3 Schwerpunkten 

    20:00     Abschlussplenum

    20:15     Austausch und Netzwerken

    21:15     Ende

    Eine Kooperation von: Münchner Initiative Nachhaltigkeit – MIN, MORGEN – Netzwerk Münchner Migrant:innenorganisationen, Nord Süd Forum München e.V. - für eine solidarische Welt, Pädagogisches Institut, Referat für Arbeit und Wirtschaft der LHM

    Diese Veranstaltung ist Teil des 18. Münchener Klimaherbsts.

    Wo: Kunstlabor 2, Dachauerstr. 90, München

    Wann: Do, 24. Oktober von 15:30 – 21:15 Uhr

    Anmeldunghttps://www.m-i-n.net/arbeitsmigration-klimakrise/

  • Fachtag „BNE und Demokratie – zusammen denken, gemeinsam gestalten“

    Im Rahmen des diesjährigen Fachtags werden wir der Frage nachgehen, wie BNE und Demokratie(bildung) miteinander zusammenhängen und sich gegenseitig bedingen. Demokratisches und nachhaltiges Handeln fußt auf ähnlichen Grundlagen: Empathie- und Partizipationsfähigkeit sowie eine kritische, emanzipatorische Haltung in Wissens- und Werteerwerb. Das Verständnis komplexer Zusammenhänge und der offene Diskurs über unterschiedliche Perspektiven und gesellschaftliche Werte kann sich allein in einer gesunden, lebendigen und soliden Demokratie entfalten. Die Polarisierung in vielen europäischen Gesellschaften, das Erstarken undemokratischer politischer Kräfte sowie gesellschaftlicher Bewegungen stellen dieses Fundament jedoch vermehrt in Frage.

    Wie kann BNE dazu beitragen, Menschen mit unterschiedlichen Vorstellungen mitzunehmen beider Herausforderung, einen gesellschaftlichen Wandel zu gestalten und eine lebendige Demokratie zu erhalten? Welche Erwartungen werden in diesem Zusammenhang an BNE gestellt und wo stoßen wir an Grenzen? Und welche Kontroversen und Unsicherheiten können in der praktischen Umsetzung von BNE auftreten?

    Programm am 18. Oktober 2024, 09:30 - 15:Uhr

    Ankommen ab 09:00 Uhr

    • Begrüßung und Einstieg

    • Gespräch mit: Florian Kraus, Stadtschulrat & Boris Schwartz, Vertreter der Referentin

      im Referat für Klima- und Umweltschutz

    • Updates der Fachstelle BNE

    • Fishbowl-Diskussion: BNE und Demokratiebildung, u. a. mit Stephanie Weigel (Green-

      peace Deutschland), Dr. Robert Jende (Münchner Initiative Nachhaltigkeit & Netzwerk

      Demokratie­ cafés), Lukas Zimmermann (youpaN)

    • Interview mit Dominik Krause, 2. Bürgermeister

    • Gallery Walk: Blick in die Bildungsbereiche der BNE VISION 2030

    Workshops & Reflexionsforen

    Für Speis & Trank sorgt das Community Kitchen

    In diesem Zuge wird es verschiedene Vorträge, Workshops und Reflexionsforen geben.

    Ein Reflexionsforum stellt auch das NoSFo:

    • Mit BNE die Demokratie retten? Politische Bildung im Spannungsfeld gesellschaftlicher Herausforderungen und vielfältiger Erwartungen

    Die Einladung sowie weitere Workshops und Infos gibt's hier. Zur Anmeldung geht's hier.

  • Raus aus den (neo-)kolonialen Schulden! Wie ein gerechteres globales Finanzsystem zu mehr Klimaschutz beitragen könnte. (Teil 2/2 - Vortrag)

    Die Graswurzelbewegung Debt for Climate hat konkrete Vorschläge, um die Verschuldungskrise ehemals kolonialisierte Staaten des Globalen Südens zu lösen. Dadurch sollen Maßnahmen zum Klimaschutz finanzierbar werden. Lassen Sie sich vom Vortrag für Debt for Climate inspirieren und diskutieren sie mit uns, welche konkreten Schritte für ein global gerechtes Finanzsystem nötig sind!

    Bereits am 10. Oktober findet online von 17-20 Uhr ein Workshop zum Thema statt. Der vertiefende Vortrag inklusive Diskussion findet dann am 17. Oktober von 18-20 Uhr statt. Nehmen Sie gerne an beiden Terminen teil! Die Teilnahme an lediglich einem Termin ist jedoch auch möglich.

    Den detaillierten Ablaufplan zum Vortrag ebenso wie zum Workshop finden Sie hier zum Download.

    Die Referentin: Shamim Zawadi Nyanda

    Shamim Wasii Nyada ist Sozialwissenschaftlerin und Umweltaktivistin sowie Koordinatorin bei Debt for Climate Tansania und Mitglied des Kernteams von Debt for Climate Global.

    Für den vertiefenden Vortrag am 17. Oktober können Sie sich in der nebenstehenden Maske anmelden. Der Vortrag findet in englischer Sprache statt. Die Anmeldung für den Workshop am 10. Oktober finden Sie hier.

    Eine Veranstaltung von Oikocredit Förderkreis Bayern e.V., Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit e.V. und Nord Süd Forum München e.V. im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Klimaherbst".

    Gemeinsam mit: erlassjahr.de – Entwicklung braucht Entschuldung e. V. und Debt for Climate.

    Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des

  • Indigene Frauen: unser Kampf angesichts der Klimakrise. Online-Begegnung mit der Präsidentin des indigenen Frauenverbands in Peru

    Als Präsidentin des peruanischen Verbands der indigenen Frauen aus dem Andenhochland und dem Amazonasgebiet (ONAMIAP) kennt die Referentin die aktuellen Herausforderungen und auch das, was gegen die Klimakrise getan wird.

    Bei ihrem Aufenthalt in München im Rahmen der Klimapartnerschaft München – Asháninka beeindruckte und inspirierte Ketty Marcelo López ihre Gesprächspartner*innen.

    Sie schrieb: „Liebe Klimaschützer*innen in München. Ich erinnere mich gut an viele interessante Gespräche und euer Engagement. Gern will ich mit dieser Online-Veranstaltung den Dialog fortsetzen, zumal die Klimaherbst-Schwerpunkte sich mit unserer Arbeit treffen.

    Ich würde gern kurz die zentralen Probleme umreißen, denen wir ausgesetzt sind und die unsere Arbeit, wirtschaftliche Situation und das Leben am stärksten beeinträchtigen. Und ich würde gern versuchen, euch unsere Sicht als indigene Frauen näherzubringen. Dabei geht es um mehr als um klimafreundliche Konzepte bei weiterer Schändung des Planeten.“

    Online-Veranstaltung (Zoom) mit der Präsidentin des peruanischen Verbands der indigenen Frauen aus dem Andenhochland und dem Amazonasgebiet (ONAMIAP), Ketty Marcelo López.

    Direkter Link zur kostenlosen Teilnahme: https://us06web.zoom.us/j/82025244611?pwd=3dKMunqZNgQmmDViw3Rzdv7DCbOEYz.1 (Meeting-ID: 820 2524 4611 ; Kenncode: 701120)

    Spanisch mit deutscher Übersetzung

    Eine Veranstaltung des Lateinamerika-Arbeitskreis des Nord Süd Forum München e.V. im Rahmen des Münchner Klimaherbstes.

  • „Zukunftsfähiges Wirtschaften und die Rolle der Bildung“: Netzwerk-Treffen Bildung für nachhaltige Entwicklung

    Das Netzwerk-Treffen BNE greift das Thema des diesjährigen Münchner Klimaherbst „Arbeit, Wirtschaft und Finanzen im Kontext der Klimakrise“ auf. Aktuelles, nicht nachhaltiges Wirtschaften ist fest verankert in unseren Alltagsstrukturen und bedeutet auch Ausbeutung von Mensch und Natur. Ein zukunftsfähiges Wirtschaften beruht auf solidarischen Lebensweisen, die sowohl in unserem Alltagshandeln umgesetzt als auch gesellschaftlich und politisch vorangebracht werden.

    Im Zentrum des Netzwerk-Treffens BNE stehen die Fragen: Welchen Beitrag kann Bildungsarbeit zu einer Transformation weg von Wachstum hin zu einem zukunftsfähigen Wirtschaften leisten? Wie kann Bildung für nachhaltige Entwicklung Haltungen und Werte für eine solidarische Lebensweise und gesellschaftspolitisches Engagement fördern? Gemeinsam möchten wir uns diesen Fragen nähern, einen Einblick in Praxisbeispiele erhalten und in einen reflexiven Austausch zu unserer pädagogischen Bildungsarbeit kommen.

    17:00 Uhr
    Begrüßung

    17:15 Uhr
    Über die urbanen Monster einer imperialen Lebensweise – ein Projekt der politisch-kulturellen Bildung (Impuls von Dr. Oliver Emde, Studienleiter für politische Jugendbildung an der Evangelischen Akademie Hofgeismar)

    18:15 Uhr
    Pause für Begegnungen und Gespräche

    18:45 Uhr
    Endlich Wachstum – die Rolle von Bildung für die sozial-ökologische Transformation (Impuls und Austausch mit Nora Peulen und Esther Wawerda, Konzeptwerk Neue Ökonomie, Leipzig)

    19:45 Uhr
    Infos aus Netzwerken der BNE und des Globalen Lernens

    20:00 Uhr
    Ende

    Ort: münchner zukunftssalon (Goethestr. 28, 80336 München) statt.

    Veranstalter: Ökoprojekt MobilSpiel e.V. in Kooperation mit dem Nord Süd Forum München e.V. - für eine solidarische Welt im Rahmen der Akteursplattform BNE und dem Münchner Klimaherbst

    Anmeldung: Die Veranstaltung ist kostenfrei, Anmeldung bis 08.10.2024 per E-Mail an oekoprojekt@mobilspiel.de mit dem Stichwort „Netzwerk-Treffen“ + Name und ggf. Institution

    Infos und Anmeldung: Steffi Kreuzinger, Tel. 089 7696025, oekoprojekt@mobilspiel.de

  • Endlich Wachstum – Wirtschaftswachstum. Grenzen. Alternativen

    Wirtschaftswachstum ist das vorherrschende Prinzip der Zukunftssicherung in unserer Gesellschaft. Es prägt maßgeblich unser Denken und Handeln. Dabei durchdringt der materielle Konsum viele unserer Lebensbereiche. Doch es sind durchaus Zweifel angebracht, ob diese Verbindung von Wachstum, Wohlstand und Glück so richtig ist. Zumal immer deutlicher die Auswirkungen von sozialen Ungerechtigkeiten, Klimawandel und zur Neige gehenden Ressourcen in Erscheinung treten.

    In dieser Fortbildung mit Referent:innen des „Konzeptwerk Neue Ökonomie“ werden Methoden für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit vorgestellt und erprobt. Neben der Auseinandersetzung mit Wirtschaftswachstum und dessen ökologischen und sozialen Konsequenzen geht es um die Suche nach Lösungen und Alternativen für eine sozial-ökologische Wirtschaft und Gesellschaft.

    Die Fortbildung richtet sich an interessierte Lehrkräfte und Multiplikator:innen der außerschulischen Bildungsarbeit.

    Referent:innen: Nora Peulen & Esther Wawerda

    Weitere Infos unter:
    https://konzeptwerk-neue-oekonomie.org/themen/bildung/endlich-wachstum-das-update/

    Anmeldung: an Raphael Thalhammer (r.thalhammer@nordsuedforum.de) oder, falls eine Teilnahmebestätigung durch das Pädagogische Institut der Landeshauptstadt München erwünscht ist, direkt über das Portal des Pädagogischen Instituts.

    Konzeptwerk Neue Ökonomie e.V.:
    Das Konzeptwerk Neue Ökonomie e. V. ist ein junger Think-Tank mit Sitz in Leipzig. Es sammelt und entwickelt Konzepte, die konkrete Alternativen für eine neue, ökologisch nachhaltige und sozial gerechte Wirtschaft aufzeigen und macht diese u.a. in Bildungsmaterialien für Lehrkräfte und Multiplikator*innen zugänglich.

    Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Pädagogischen Institut der Landeshauptstadt München und der Akteursplattform BNE und Globales Lernen im Rahmen des Münchner Klimaherbstes statt.

    Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ

  • Raus aus den (neo-)kolonialen Schulden! Wie ein gerechteres globales Finanzsystem zu mehr Klimaschutz beitragen könnte. (Teil 1/2 - Workshop)

    Seit Jahrzehnten sind die Ungerechtigkeiten im globalen Finanzsystem nicht kleiner geworden. In Zeiten des Klimawandels zeigt sich: Die Dringlichkeit sie zu lösen wird immer größer! Noch immer geben ehemals kolonialisierte Staaten des Globalen Südens viel Geld für Schuldentilgung aus, das an anderer Stelle fehlt. Wichtige Maßnahmen zum Klimaschutz und der Klimafolgenanpassung bleiben auf der Strecke. Kommen Sie zu unserem Online-Workshop und diskutieren Sie mit! Welche Veränderungen im globalen Finanzsystem sind jetzt nötig? Als Highlight gibt es einen vertiefenden Vortrag von Debt for Climate.

    Der Workshop findet am 10. Oktober von 17-20 Uhr online statt. Der vertiefende Vortrag inklusive Diskussion findet am 17. Oktober von 18-20 Uhr statt. Nehmen Sie gerne an beiden Terminen teil! Die Teilnahme an lediglich einem Termin ist jedoch auch möglich.

    Den detaillierten Ablaufplan zum Workshop ebenso wie zum Vortrag finden Sie hier zum Download.

    Für den Workshop am 10. Oktober können Sie sich in der nebenstehenden Maske anmelden. Die Anmeldung für den vertiefenden Vortrag am 17. Oktober finden Sie hier.

    Eine Veranstaltung von Oikocredit Förderkreis Bayern e.V., Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit e.V. und Nord Süd Forum München e.V. im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Klimaherbst".

    Gemeinsam mit: erlassjahr.de – Entwicklung braucht Entschuldung e. V. und Debt for Climate.

    Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des

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