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  • Praxisseminar Transformative Bildung: Akteur:innen vernetzen - Repertoire erweitern - transformativ wirken

    Bildung für nachhaltige Entwicklung und Globales Lernen möchten Menschen anregen und unterstützen, Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen und am Wandel der Gesellschaft mitzuwirken. Um diesen Prozess angemessen begleiten zu können ist die Reflexion der eigenen Haltung und des eigenen Selbstverständnisses als Bildungsakteur:innen von zentraler Bedeutung: Wie können wir als Bildungsakteur:innen gemeinsam Transformationsprozesse anregen? Wie können wir in der Bildungsarbeit das Verhältnis zwischen individuellem Erfahrungslernen und systemisch ausgerichteter kollektiver Veränderungspraxis gestalten? Wieviel Aktivismus verträgt Bildung und wie können wir reflexive Räume für transformatives Lernen schaffen?

    In dem dreitägigen Seminar wollen wir auf praxisrelevante Themen, Zugänge und Methoden schauen, die uns aktuell in der Akteursplattform beschäftigen. Dazu wird es Workshops mit verschiedenen Schwerpunkten geben: zum Draußenlernen, zu politischer Bildung und philosophischer Gesprächsführung sowie Gemeinwohlökonomie und Veränderungsmanagement.

    Wir werden deren Potential für eine transformative Bildung erforschen und diese auf unsere Bildungspraxis übertragen. Das interaktive Seminar bietet Möglichkeiten, sich mit Akteur:innen aus BNE und Globalem Lernen in und um München auszutauschen und zu vernetzen.

    Themen der Workshops:

    "Wer oder Was transformiert Wie? Hebelpunkte transformativer Bildung"
    Dazu tauschen wir uns in einer philosophischen Runde aus und erkunden die Methode der Philosophischen Gesprächsführung für unsere Bildungsarbeit.
    Mit Sinan von Stietencron, Philosoph, Stiftung Kunst und Natur

    "Mit Bildung die Welt verändern? Zwischen politischer Bildung und politischem Engagement"
    Ausgehend von Forschungen und Erfahrungsberichten diskutieren wir, wie wir uns als Bildungsakteur:innen zu aktuellen politischen Entwicklungen positionieren.
    Mit Matthias Huffer, Nord Süd Forum München e.V. - für eine solidarische Welt und Verena Schneeweiß, Commit München e.V.

    "Transformation verstehen und erfolgreich begleiten"
    Transformation ist ein Veränderungsprozess mit verschiedenen Phasen. Wir erkunden Methoden, um Veränderungsprozesse im Spannungsfeld zwischen Menschen und Institutionen zu begleiten.
    Mit Antje Roggenstein, Schule im Aufbruch gGmbH

    "Draußenlernen mit Kopf, Herz und Handabdruck"
    Lernen - Mitwelt - Erfahrung - Engagement - Nachhaltigkeit – das sind Begriffe, denen wir uns in dem Workshop zuwenden wollen. Welche Möglichkeiten bietet uns das Draußenlernen, die Brücke zwischen diesen Begriffen zu schlagen? Wo kann ich mit meiner Arbeit ansetzen?
    Mit Clara Baumgartner, Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Bayern e.V.

    "Gemeinwohlökonomie – Wirtschaften für Mensch und Umwelt"
    Interaktive und spielerische Methoden für ein gutes Leben für alle.
    Mit Kirsten Stratmann und Sophie Friedl, Gemeinwohl-Ökonomie Bayern e.V.

    Seit 2018 finden in gemeinsamer Initiative von Mitgliedern der Akteursplattform BNE jährliche Praxis-Seminare mit dem Wunsch nach inhaltlicher Vertiefung von Transformativer Bildung statt. Eine Teilnahme an den bisherigen Seminaren ist keine Voraussetzung.

    Die Herberge des KlosterGut Schlehdorf – eingenossenschaftlich geführter Betrieb der öko-sozialen Landwirtschaft am Kochelsee – bietet den Raum für gemeinsames Leben und Selbstversorgung, Austausch und Reflexion.

    Organisatorisches

    Ort
    KlosterGut Schlehdorf; Kirchstraße 15, 82444 Schlehdorf

    Anfahrt
    Zug bis Murnau oder Kochel a. See, Bus bis Schlehdorf, siehe https://klostergut-schlehdorf.de

    Kosten
    125,- Euro Seminarbeitrag (ermäßigt 95,-, weitere Ermäßigungauf Anfrage), inkl. Unterkunft (Mehrbettzimmer) und Verpflegung (gemeinsames Kochen im Selbstversorgerhaus)

    Das Seminar findet in Kooperation von Ökoprojekt MobilSpiel e.V., Nord Süd Forum München e.V. - für eine solidarische Welt und Commit München e.V. im Rahmen der Akeursplattform BNE statt.

    Anmeldung (mit Name/Vorname, Einrichtung, Adresse und Telefon) per E-Mail an oekoprojekt@mobilspiel.de .

    Hier geht es zum Flyer mit ausführlichen Informationen zum Seminar.

  • August Ausstellung - Matriarchs of Wounded Knee“

    Die Ausstellung stellt die starken Kämpferinnen vor, die eine Erneuerung der indigenen Identität anstrebten, indem sie ihren Gemeinschaften und insbesondere der jungen Generation einen Weg aufzeigten, sich mit ihrer eigenen Kultur auseinanderzusetzen. Auf 17 Tafeln werden diese starken indigenen Frauen präsentiert, welche die Geschichte der indigenen Völker im 20. Jahrhundert verändert haben. Alle Infos auf einen Blick im Flyer

    Den gesamten August findet ihr die Ausstellung im Foyer des EineWeltHaus.

    EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80, 80336 München

    Hintergrund und Historik der Wounded Knee Besetzung.

    Vernissage

    und Einführung am Donnerstag, den 1. August um 19 Uhr

    Auch Interessant:

    03.08.2024: Filmvorführung der Doku „Warrior Women“ (USA, 2018, mit dt. Untertiteln) von Elizabeth Castle (Gründerin des Warior Women Project) und Christina King. Der Film beschwört den Widerstandsgeist und die Resilienz der indigenen Frauen, insbesondere von Madonna Thunder Hawk und ihre Tochter Marcella Gilbert, die noch heute zu den wichtigen Stimmen der Indigenen zählen.

     

    09.08.2024: Zoom-Call mit Marcy Gilbert und Elizabeth Castle. Da Marcella Gilbert (ebenfalls Mitgründerin des Warrir Women Project) leider nicht zu der geplanten Veranstaltung im Juli anreisen konnte, werden wir nun anlässlich des Internationalen Tags der Indigenen Völker am 9. August einen Zoom-Call mit ihr veranstalten, an dem auch Elizabeth Castle teilnehmen wird:

     https://us06web.zoom.us/j/81425995522?pwd=zcnyab1Gkz9zUh9o64vUx9i6Cm94NW.1

     

    Alle Veranstaltungen beginnen um 19:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

     

    (Die Veranstaltungen finden in Kooperation mit dem Nord Süd Forum München, WILPF und dem Trägerkreise des EineWeltHauses statt.)

  • Buchvorstellung "Diario de las dos veces" (Juliana Enciso)

    Diario de las veces (Valparaiso, 2024) es un poemario escrito desde la experiencia de la autora de ida y regreso entre el español y el inglés, Colombia y Estados Unidos. Con un español mutado por el viaje, perplejo por la extrañeza de nombrar siempre entre dos mundos, Diario de las dos veces gravita alrededor de de las preguntas por la lengua madre, el país de origen, las casas que se construyen y se destruyen en el tránsito y la condición de la extranjería que no culmina con el retorno.

    El poemario será presentado en Múnich el día 2 de agosto de 2024 en EineWeltHaus (Saal im Erdgeschoß, Schwanthalerstraße. 80).

    Diese Veranstaltung findet auf Spanisch statt (ohne Übersetzung).

    In Kooperation mit Aluna Minga im Rahmen der Lesereihe Tertulia Freireana.

  • War and Justice – Filmvorführung und Gespräch mit dem Regisseur

    Gewidmet Ben Ferencz, dem jüngsten Chefankläger bei den Nürnberger Prozessen, der sein Leben lang dafür kämpfte, Krieg durch Gerechtigkeit zu ersetzen.

    Am 24. Februar 2022 überfällt Russland die Ukraine, kurze Zeit später erlässt der Internationale Strafgerichtshofs (ICC) einen Haftbefehl gegen den russischen Präsidenten Wladimir Putin wegen der Verschleppung von Kindern aus der Ukraine und damit einhergehenden mutmaßlichen Kriegsverbrechen. 18 Monate später, am 07. Oktober 2023 verübt die Hamas ein grausames Massaker an Israelischen Zivilisten. Israel antwortet mit der größten Offensive auf Gaza, die es je gegeben hat. Der Krieg droht zu eskalieren. ICC-Chefankläger Karim Khan reist in den Nahen Osten und kündigt an, jede Art von Kriegsverbrechen zu verfolgen, auf beiden Seiten. Der Dokumentarfilm WAR AND JUSTICE erzählt die 25-jährige Geschichte des Internationalen Strafgerichtshofs (ICC) in seiner Mission die schwersten Verbrechen an der Menschheit zu beenden.

    Kooperation mit Vereinigung demokratischer Juristinnen und Juristen e.V.

  • Fairtrade Stadt München auf dem Tollwood-Festival

    Die Fairtrade Stadt München gibt es bereits seit 2013 und ist ein stadtweites Bündnis von Vertreter*innen der Zivilgesellschaft, der Kirchen, des Einzelhandels und der Stadtverwaltung. Gemeinsam setzt sich das Bündnis für Fairen Handel, gerechte Produktionsbedingungen und Handelsbeziehungen ein.
    Auf dem diesjährigen Sommer-Tollwood kann man bei der Fairtrade Stadt München am 10. und 18. Juli 2024 von 16 bis 20 Uhr erfahren, was genau Fairer Handel ist und beim Glücksrad spannende Fragen beantworten. Natürlich gibt es auch tolle – und faire – Preise zu gewinnen.

    Mehr zum Tollwood-Festival erfahren.

  • Fairtrade Stadt München auf dem Tollwood-Festival

    Die Fairtrade Stadt München gibt es bereits seit 2013 und ist ein stadtweites Bündnis von Vertreter*innen der Zivilgesellschaft, der Kirchen, des Einzelhandels und der Stadtverwaltung. Gemeinsam setzt sich das Bündnis für Fairen Handel, gerechte Produktionsbedingungen und Handelsbeziehungen ein.
    Auf dem diesjährigen Sommer-Tollwood kann man bei der Fairtrade Stadt München am 10. und 18. Juli 2024 von 16 bis 20 Uhr erfahren, was genau Fairer Handel ist und beim Glücksrad spannende Fragen beantworten. Natürlich gibt es auch tolle – und faire – Preise zu gewinnen.

    Mehr zum Tollwood-Festival erfahren.

  • Vortrag/Podiumsgespräch „Warrior Women“

    Die indigenen Aktivistinnen/Matriarchinnen Marcy Gilbert und Lakota Harden berichten in ihrem Vortrag über die Rolle der indigenen Frauen, die Bedeutung der indigenen „Survival Schools“ und die Erneuerung des indigenen Selbstbewusstseins, welche den nächsten Generationen den Weg in eine selbstbestimmte Zukunft weisen will.

    Indigene Völker betrachten ihre Kinder als ihren größten Reichtum. Sie bedeuten Zukunft und Überleben der indigenen Völker, weshalb es besonders wichtig ist, den Kindern die eigene Sprache und Kultur in einem freien und sensiblen Umfeld nahezubringen, das die euro-zentristischen Strukturen überwindet. Die Kinder sollen daher in einem selbstbestimmten Umfeld lernen, das sie als Persönlichkeiten mit eigenen Rechten und Fähigkeiten respektiert. Hierarchische Strukturen sind indigener Kindererziehung fremd.

    Nach jahrzehntelangen traumatischen Erfahrungen in den amerikanischen Internatsschulen, in denen Kinder gezwungen wurden, ihre indigene Identität aufzugeben (was viele Kinder nicht überlebten), war die „We Will Remember Survival School“ ein Heilungsprozess zur Überwindung der erzwungenen Assimilation an die dominante Gesellschaft.

    Angesichts der Traumata von Internatsschulen oder gar Zwangsadoptionen sind die Survival Schools praktische Beispiele einer aktiven Entkolonialisierungspraxis.

    Marcy Gilbert, die Tochter von Madonna Thunder Hawk, die beide in der Doku „Warrior Women“ porträtiert werden, ist nicht nur eine Aktivistin, sondern auch ehemalige Schülerin der „We Will Remember Survival School“. Zudem war sie im Alter von 17 Jahren als Delegierte bei der ersten UN-Konferenz der indigenen Völker Amerikas 1977 in Genf.

    Lakota Harden ist eine gefeierte Sprecherin und unterrichtete viele Jahre an der „We Will Remember Survival School“.

     

    Eine Veranstaltung der Aktionsgruppe Indigene & Menschenrechte e.V., Frohschammerstr. 14, 80807 München

    Kontakt: Monika Seiller, post@aktionsgruppe.de, Mobil 0173-9265932

    In Kooperation mit oekom, der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit, und dem Nord Süd Forum München

    Hier geht es zum Flyer mit dem Gesamtprogramm.

  • Ausstellung: München: Weltstadt! Aber mit Herz? Lokale Herausforderungen und globale Verantwortung.

    Das Nord Süd Forum engagiert sich für die Durchsetzung der Menschenrechte und die Förderung des öko-sozialen Wandels im Allgemeinen. Dies bedeutet nicht nur internationale Zusammenarbeit im Kontext entwicklungspolitischer Themen, sondern auch, den Blick auf die eigenen Verhältnisse in München und deren globalen Auswirkungen nicht aus den Augen zu verlieren.

    Der bekannte Slogan „global denken – lokal handeln“ lässt sich mit einem Perspektivwechsel auch anders interpretieren – welche Auswirkungen zeigen unser Handeln und Wirtschaften in anderen Regionen der Welt? Welche Verantwortung haben wir für deren Folgen?

    Die Mitgliedsorganisationen des Nord Süd Forums widmen sich auf den Ausstellungstafeln einem breiten Spektrum an Themen. Mit den lokalen Auswirkungen der neuen Bezahlkarte setzt sich Migration macht Gesellschaft auseinander. Die AGGBayern stellt die Frage nach den „globalen Lieferketten des Menschenhandels“. Unter dem Titel „Indigene – Rohstoffe – Deutsches Geld“ untersucht die Aktionsgruppe Indigene & Menschenrechte die Verantwortung deutscher Geldgeber für die fossile Ausbeutung und Zerstörung indigenen Landes in den USA und Kanada. Zudem zeigt sie die Nuklearisierung indigenen Landes, für die wir direkt Verantwortung tragen. Die DFG-VK zeichnet den Weg der Rüstungsexporte in die Krisen- und Konfliktregionen der Welt nach. Ein verheerender Staudammbruch in Brasilien stellt der Lateinamerikakreis die Frage nach der Verantwortung des TÜV-Süd. Mitten ins Münchner Geschehen zielt die Münchner Initiative Nachhaltigkeit mit dem Thema „Faire Wiesn“. Pro Regenwald thematisiert die globalen Auswirkungen des Kokainkonsums. Und die Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit fordert eine feministische Politik und gleichberechtigte Teilhabe der Frauen an Konfliktlösungen.

    Die Ausstellung des Nord Süd Forums erfolgt in Kooperation mit dem Trägerkreis EinWeltHaus München und mit Unterstützung des Kulturreferats München.

    EineWeltHaus München, Schwanthalerstr. 80, 80331 München, täglich 10:00-22:00 Uhr

     

    Im Rahmen der Ausstellung finden laden wir zu drei Veranstaltungen ein:

    Vernissage „München: Weltstadt! Aber mit Herz?“

    Mitwirkende der Ausstellung geben Einblicke in die verschiedenen Themenbereiche. Der persönliche Austausch wird mit einem kleinen Umtrunk ergänzt.

    Am Sonntag, den 2. Juni um 19 Uhr im Foyer des EineWeltHaus München


    Info-Show und Podiumsgespräch: München und die globalen Lieferketten des Menschenhandels

    Wir freuen uns über das Lieferkettengesetz, aber was ist eigentlich mit den Lieferketten des Men-schenhandels? Ein Abend über Sperrbezirke, Sicherheit und Gleichstellung mit erhellenden Verglei-chen zwischen Berlin und München.

    Veranstaltung von AGGBayern in Kooperation mit dem Nord Süd Forum München

    Am Dienstag, den 11. Juni um 19 Uhr im EineWeltHaus, Weltraum, rollstuhlgerecht.

     

    Vortrag: Nuklearisierung indigenen Landes

    Die Auswirkungen auf die indigenen Völker, von deren Land das Material für Atombomben, aber auch die zivile Atomnutzung stammt werden oft völlig übergangen. Monika Seiller von der Aktionsgruppe Indigene & Menschenrechte gibt Einblick in den atomaren Wahnsinn auf Kosten der Indigenen.
    Veranstaltung von Aktionsgruppe Indigene & Menschenrechte in Kooperation mit dem Nord Süd Forum München.

    Am Montag, den 24. Juni um 19 Uhr im EineWeltHaus, Raum 108, rollstuhlgerecht.

  • Vortrag: Nuklearisierung indigenen Landes

    Im Rahmen der Ausstellung „München: Weltstadt! Aber mit Herz? Lokale Herausforderungen und globale Verantwortung.“ (2. Juni bis 30. Juni im Foyer des EineWeltHaus) finden auch zwei Veranstaltungen statt. "München und die globalen Lieferketten des Menschenhandels" sowie "Nuklearisierung indigenen Landes".

     Der Hollywood-Film "Oppenheimer" erinnerte an die erste Atombombe und hat dafür sieben Oscars kassiert - völlig übergangen wurden dabei die Auswirkungen auf die indigenen Völker, von deren Land das Material für Atombomben, aber auch die zivile Atomnutzung stammt. 

    Nach dem Atomausstieg Deutschland werden die Auswirkungen der AKWs in der Öffentlichkeit kaum mehr diskutiert. Selbst Atomkraftgegnern ist häufig nicht bewusst, dass 70% des Materials für die AKWs auf indigenem Land - u.a. in den USA und Kanada - abgebaut wurde - mit verheerenden Folgen für die betroffenen Indigenen. Abbau und aufgelassene Uranminen sowie wiederholte Unfälle verseuchen Land und Menschen. Indigene sind aber nicht nur Opfer der zivilen Atomnutzung. Vor allem in Nevada wurden über 1000 Atomtests auf dem Land der Western Shoshone durchgeführt. Die katastrophalen Auswirkungen der Tests lassen sich heute noch auch auf den Marshall-Inseln beobachten.

    Monika Seiller von der Aktionsgruppe Indigene & Menschenrechte gibt Einblick in den atomaren Wahnsinn auf Kosten der Indigenen.

    Veranstaltende: Aktionsgruppe Indigene & Menschenrechte in Kooperation mit dem Nord Süd Forum München

    Kontakt: post@aktionsgruppe.de

  • World Refugee Day 2024 - „Vielfalt feiern“

    “Vielfalt feiern!” Kulturfestival anlässlich des Weltflüchtlingstags am 21.06. in München

    Anlässlich des Weltflüchtlingstages am 20. Juni 2024 lädt ein breites Bündnis Münchner Organisationen herzlich zum Kulturfestival “Vielfalt feiern!” ein. Die Veranstaltung findet am 21. Juni 2024 von 16:00 bis 22:00 Uhr in der IG Feuerwache in der Ganghoferstraße 41 statt.

    Die IG-Feuerwache, eine Einrichtung der InitiativGruppe e.V., die sich aktiv für die Chancengleichheit aller Kinder und jungen Menschen in allen Lebensbereichen einsetzt, wird Gastgeber dieses besonderen Festivals sein. Die IG-Feuerwache leistet einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen und politischen Gleichberechtigung von jungen Menschen und ist eine etablierte Institution in der Münchner Gemeinschaft.

    Mit dem Motto „Vielfalt feiern!” wird die vielfältige Münchner Migrationsgesellschaft sichtbar gemacht und Raum für Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Flucht- und Migrationserfahrung geschaffen. Damit setzen wir ein klares Signal für ein positives Miteinander in unserer Stadt!

    Das Festival wird von Künstlerinnen und Workshopleiterinnen gestaltet, von denen der Großteil Flucht- und/oder Migrationserfahrung hat. Das Programm bietet Musik, Tanz, Workshops und vieles mehr für unterschiedliche Interessen und Altersgruppen.

    “Vielfalt feiern!” ist mehr als nur ein Festival – es ist eine Einladung zur Begegnung, zur Offenheit und zum gemeinsamen Feiern der kulturellen Vielfalt unserer Stadt. Alle Münchner*innen, egal welcher Herkunft, Religion, sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität, sind herzlich willkommen, um gemeinsam ein positives Zeichen für ein buntes und solidarisches Miteinander zu setzen.

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen und gemeinsame Stunden voller Kultur und Begegnung!

    Herzliche Grüße,

    Das Veranstaltungsteam

     

    Programmpunkte:

    Bühnenprogramm

    DJ Omar – Café Taksim – DJ Ropa – Farhang – BaShBozouki – Nicky Trice – Kokonelle – Gündalein – Queen Lizzy

    Kultur- und Kunstworkshops: 

    M10City – Capoeira – Biologisch abbaubare Glitzertattoos – Graffiti – Tischtennisturnier – Basketball – Zirkusworkshop 

    Veranstalter*innen:

    IG Feuerwache – InitiativGruppe e.V., Bellevue di Monaco, Fachstelle Volunteering/ Ehrenamt der Diakone München und Oberbayern, Münchner Flüchtlingsrat, Campus di Monaco, Lighthouse mobil, KJR München-Stadt, Lichterkette e.V., Migration macht Gesellschaft e.V., MIKADO – InitiativGruppe e.V., SCHLAU Trägerkreis Junge Flüchtlinge, MORGEN e.V., Willkommen in München, Glockenbachwerkstatt e.V.

     

    Unterstützer*innen: 

    Landeshauptstadt München Kulturreferat, Landeshauptstadt München Sozialreferat, Caritas Institut für Bildung und Entwicklung, Erzdiözese München und Freising Flucht Asyl Migration Integration,  Nord-Süd-Forum, SchlaU-Werkstatt für Migrationspädagogik gGmbH, Dritte Welt Zentrum, SchlaU Werkstatt, BA8 Schwanthalerhöhe

     

    Hintergrund:

    Der Weltflüchtlingstag wurde von den Vereinten Nationen eingerichtet und wird seit 2001 jedes Jahr am 20. Juni begangen. Das Flüchtlingshochkommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR) veröffentlicht zu diesem Tag seinen Jahresbericht.

    Ende 2023 waren über 110 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht. 62,2 Millionen Menschen sind Binnenvertriebene, Menschen, die innerhalb ihres Landes auf der Flucht sind.  36,4 Millionen dieser Menschen sind Flüchtlinge, die vor Konflikten, Verfolgung oder schweren Menschenrechtsverletzungen aus ihrer Heimat flohen. Darunter fallen 30,5 Millionen Flüchtlinge unter das Mandat von UNHCR. 6,1 Millionen Menschen unter den 110 Millionen sind Asylsuchende.

    Mehr unter: UNHCR Deutschland – Das UN-Flüchtlingskommissariat UNHCR

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