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18.10. - Kunst, Kultur, Klima: Kolonialismus erinnern und Machtverhältnisse hinterfragen
2 Tage & 2 Orte für mehr Klimagerechtigkeit – kreativ, kritisch, gemeinsam!
Koloniales Erbe und Klimakrise? Klingt erstmal weit weg – ist es aber nicht. Denn die Klimakrise trifft nicht alle gleich. Und wer heute mitreden darf, wer gehört wird und wer nicht – das hat viel mit unserer Geschichte zu tun. Genau deshalb haben wir uns zusammengetan: Für eine große, zweitägige Aktion mit spannenden Workshops, Diskussionen, Kunst und Musik!
Was erwartet euch?
Gemeinsam mit anderen Jugendlichen und jungen Erwachsenen taucht ihr in kreative Räume ein – zwischen Theater, Musik, Bildern und Worten. Ihr könnt euch mit Fragen beschäftigen wie:Was hat Kolonialismus mit der Klimakrise zu tun?
Warum bestimmen oft vor allem weiße, privilegierte Menschen die Klimadebatte?
Wie können wir das ändern – und migrantische Perspektiven sichtbarer machen?
Und welche Rolle spielt Kunst dabei?
Kritisch denken. Selbst aktiv werden. Gemeinsam etwas verändern.
Wir wollen verstehen, wie Geschichte heute noch wirkt. Und wir wollen nicht nur reden, sondern auch neue Wege ausprobieren – kreativ und mit viel Power!Macht mit!
Zwei Tage voller neuer Perspektiven, spannender Begegnungen und richtig guter Ideen für mehr Klimagerechtigkeit. Kommt vorbei und gestaltet mit!Von: Morgen e.V., Nord Süd Forum München e.V., Green City e.V., Schauburg Theater, Bildungslokal Ramersdorf, MIN - Münchner Initiative Nachhaltigkeit, Münchner Flüchtlingsrat, Referat für Bildung und Sport, Referat für Arbeit und Wirtschaft, München global engagiert
Die zweite Veranstaltung, 18.10
Im Rahmen von: ausARTen Festival, München global engagiert
Zielgruppe: Jugendliche und junge Erwachsene (Workshops), offen für alle (Podiumsdiskussion und weitere Programmpunkte)
Eintritt: frei
Workshop-Anmeldung: p.cesar@morgen-muenchen.de - Für das Podiumsgespräch ist keine Anmeldung notwendig.
Programm:
Geplant sind mehrere kreative Workshops mit 5elements (Rap, Graffiti, Breakdance), in denen sich Jugendliche mit Themen wie Klimagerechtigkeit, Rassismus und kolonialen Machtverhältnissen auseinandesetzen.
Von 19:00 bis 20:30 Uhr: Podiumsgespräch: Die Klimakrise als koloniales Erbe: Was müssen wir für die Zukunft lernen?
Kolonialismus, Rassismus und Klimakrise hängen zusammen, weil koloniale Machtstrukturen auch heute noch unsere Welt prägen. Diese Strukturen haben historische Ungerechtigkeiten und Ausbeutung geschaffen, die bis heute weiterwirken!
Die Klimakrise trifft dort am härtesten, wo einst Kolonien zur Ressourcen-Ausbeutung gezwungen wurden. Im Klimaaktivismus spiegeln sich oft noch koloniale Denkmuster, indem vor allem westliche Länder dominieren.
Es geht darum, gerechtere und inklusivere Lösungen zu finden, die auch die Perspektiven von betroffenen Gemeinschaften einbeziehen.
Das diskutieren wir mit euch und mit spannenden Podiumsgästen:
Dante Davis, BUND Jugend
Sename Koffi Agbodjinou; Autor, Tech-Aktivist und Unternehmer
Maria Gabriela Morales Vidal, Klima.Gerecht.Machen
Moderation: Mariette Nicole Afi Amoussou; Beraterin und Trainerin für Entwicklungspolitische Bildungsarbeit
Im Anschluss auf die Diskussion lassen wir den Abend gemeinsam bei einem Konzert mit kreativen Texten rund um Klima- und soziale Gerechtigkeit ausklingen.
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17.10. - Kunst, Kultur, Klima: Kolonialismus erinnern und Machtverhältnisse hinterfragen
2 Tage & 2 Orte für mehr Klimagerechtigkeit – kreativ, kritisch, gemeinsam!
Koloniales Erbe und Klimakrise? Klingt erstmal weit weg – ist es aber nicht. Denn die Klimakrise trifft nicht alle gleich. Und wer heute mitreden darf, wer gehört wird und wer nicht – das hat viel mit unserer Geschichte zu tun. Genau deshalb haben wir uns zusammengetan: Für eine große, zweitägige Aktion mit spannenden Workshops, Diskussionen, Kunst und Musik!
Was erwartet euch?
Gemeinsam mit anderen Jugendlichen und jungen Erwachsenen taucht ihr in kreative Räume ein – zwischen Theater, Musik, Bildern und Worten. Ihr könnt euch mit Fragen beschäftigen wie:Was hat Kolonialismus mit der Klimakrise zu tun?
Warum bestimmen oft vor allem weiße, privilegierte Menschen die Klimadebatte?
Wie können wir das ändern – und migrantische Perspektiven sichtbarer machen?
Und welche Rolle spielt Kunst dabei?
Kritisch denken. Selbst aktiv werden. Gemeinsam etwas verändern.
Wir wollen verstehen, wie Geschichte heute noch wirkt. Und wir wollen nicht nur reden, sondern auch neue Wege ausprobieren – kreativ und mit viel Power!Macht mit!
Zwei Tage voller neuer Perspektiven, spannender Begegnungen und richtig guter Ideen für mehr Klimagerechtigkeit. Kommt vorbei und gestaltet mit!Von: Morgen e.V., Nord Süd Forum München e.V., Green City e.V., Schauburg Theater, Bildungslokal Ramersdorf, MIN - Münchner Initiative Nachhaltigkeit, Münchner Flüchtlingsrat, Referat für Bildung und Sport, Referat für Arbeit und Wirtschaft, München global engagiert
Die erste Veranstaltung, 17.10. - Rollstuhlgerecht
Zielgruppe: Jugendliche und junge Erwachsene (Workshops), offen für alle (Podiumsdiskussion)
Eintritt: frei
Workshop-Anmeldung: asmir.sabic@muenchen.de - Für das Podiumsgespräch ist keine Anmeldung notwendig.
Programm:
Von 17:00 bis 21:00 Uhr finden Workshops zur Klimagerechtigkeit von jungen Menschen für junge Menschen statt - gestaltet vom Projekt Klima.Gerecht.Machen des Green City e.V., dem Team des Schauburg Theater, in Kooperation mit Bildungslokal Ramersdorf und dem Flüchtlingsrat e.V.
Parallel dazu erwartet dich:
Eine multimediale Ausstellung zum Thema Klimagerechtigkeit
Ein offenes Meze-Buffet
Gruppenaktivitäten, Brettspiele und lockerer Austausch
Ab 21:00 Uhr: Öffentliche Präsentation der Workshop-Ergebnisse - offen für alle Interessierten. Ziel ist es, die Ergebnisse dann auch am 18.10. bei der zentralen KlimaHerbst-Veranstaltung im Bellevue die Monaco zu präsentieren.
Kinderangebot vor Ort: Basteltisch mit Betreuung durch das Schauburg Theater-Team.
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„Land der Ältesten am Mount Apu“ - Begegnung mit Jocelyn Aquiatan
Die Insel Mindanao ist mit einer Fläche von 94.630 km² nach Luzon die zweitgrößte Insel der Philippinen. Mindanao hat etwa 22 Millionen Einwohner. Hier leben drei Bevölkerungsgruppen unterschiedlicher ethnischer, religiöser und kultureller Herkunft zusammen: Muslime (Moros), Indigene und Christen. Seit jeher gibt es Spannungen und Konflikte zwischen ihnen. Vor allem die indigene Bevölkerung auf Mindanao sieht sich immer vielfältigen Konflikten ausgesetzt, von Diskriminierung bis hin Landraub und hin zu militärischen Auseinandersetzungen. Denn auf ihrem angestammten Land befinden sich einige der lukrativsten Gold- und Kupfervorkommen Südostasiens. Immer wieder versuchen Bergbauunternehmen, sich dieses Land illegal und gewaltsam anzueignen.
Ca. 45 km nordöstlich von Davao City, der größten Stadt auf Mindanao entfernt, liegt der Mount Apo, ein Vulkan, der mit 2.954 Metern gleichzeitig der höchste Berg der Philippinen ist. Der Berg selbst gilt als heiliger Ort. Das umliegende Gebiet ist nicht nur ein Naturschutzgebiet, sondern gilt als traditionelles Land „Tana Ka Agtugallan Nit Paa E Apo Sandawa“, „Land der Ältesten am Mount Apu“, mehrerer indigener communities.
Zur Durchsetzung der Landrechte der indigenen Bevölkerung, wurde im Rahmen eines Projektes von ICON-SP, einem Netzwerk philippinischer NGOs, im letzten Jahr das angestammte Land der indigenen communities im Süden der Insel Mindanao vermessen.
Dieses Projekt soll den Menschen vor Ort nicht nur bei der Durchsetzung ihrer Rechte helfen, sondern auch die Strukturen der communities vor Ort stärken.
Die Veranstaltungs findet teilweise auf Englisch mit deutscher Übersetzung statt.
Die Gäste:
Jocelyn Aquiatan
Seit mehr als 15 Jahren engagiert sich die studierte Kommunikationswissenschaftlerin mit ihrer Organisation ICON-SP (Inter-Cultural Organizations‘ Network for Solidarity & Peace) für Gerechtigkeit und Frieden auf der Insel Mindanao. Dem „Netzwerk interkultureller Organisationen für Solidarität und Frieden“ gehören mehrere Initiativen von Christen, Muslimen und Indigenen an. Gemeinsam setzen sie sich für den Dialog mit den einzelnen Bevölkerungsgruppen ein.Albrecht Eckert (online zugeschaltet)
hat Vermessungstechnik und Geoinformatik studiert. In der Begegnung mit Jocelyn Aquiatan erkannte er den großen Bedarf an Vermessungsarbeiten, um die Landrechte der indigenen Gesellschaften durchsetzen zu können. Nach einer zweijährigen Planungsphase hat er von Oktober 2024 an rund fünf Monate lang eine Fläche von etwa 550 ha rund um den Mount Apo vermessen.Clara Schöpfl
Ihr Engagement für den globalen Süden begann mit einem Freiwilligendienst in Tansania. Weitere Erfahrungen sammelte sie beim UNHCR, UN-Habitat, dem Auswärtigen Amt, der GIZ sowie in NGOs und zivilgesellschaftlichen Netzwerken. Bei ICON-SP in Süd-Mindanao hat sie 2024 Workshops zu strategischer Planung, Projektmanagement und Kommunikation konzipiert und Albrecht Eckert bei den Vermessungsarbeiten unterstützt. Seit ihrer Rückkehr nach Deutschland engagiert sie sich als Botschafterin von ICON-SP, um die Friedensarbeit vor Ort zu stärken.Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit der Abteilung Weltkirche der Erzdiözese München und Freising und missio München, im Rahmen des WMS 2025, mit dem Schwerpunktthema „Philippinen“.
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Plenum
Die Mitglieder des Nord Süd Forum München e.V. treffen sich alle zwei Monate im Plenum, um sich auszutauschen und gemeinsame Aktivitäten zu planen.
Das Plenum ist öffentlich. Deshalb freuen wir uns über Ihr/Dein Interesse und heißen Sie/Dich herzlich willkommen!
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Filmvorstellung Togoland Projektionen
Eine deutsche "Musterkolonie". Was zeigen die Bilder, was verschweigen sie?
Um 1910 drehte der Stummfilm-Macher und "Afrika-Forscher" Hans Schomburgk in der damaligen deutschen "Musterkolonie" Togo Abenteuer- und Dokumentarfilme im kolonial geprägten Stil seiner Zeit - Filme, die bis heute in Togo weitgehend unbekannt sind.
Mehr als ein Jahrhundert später reist Regisseur Jürgen Ellinghaus, inspiriert vom Reisebericht der Schauspielerin Meg Gehrts, mit einem mobilen Kino zurück zu den Originaldrehorten. In öffentlichen Vorführungen erleben togolesische Zuschauer:innen die alten Filmaufnahmen und so wird zusammen der historische Kontext sowie die Wirkung des kolonialen Blicks und seine Nachwirkungen diskutiert.
Togo sans Frontières e.V. / Pro REGENWALD e.V. / Nord Süd Forum München e.V. / Eine Welt Netzwerk Bayern e.V.
laden ein zur Filmvorstellung von Togoland Projektionen, bei der auch der Regisseur Jürgen Ellinghaus dabei sein wird. Erfahre bisher Unbekanntes. Reflektiere vor Ort. Nimm Teil und schaffe somit Positionalität und Perspektive. Um nur ein paar Kernpunkte der Filmvorstellung zu nennen:
Die Geschichte neu erleben - der Film macht Filmgeschichte erlebbar, direkt vor Ort, dort, wo sie begann
Den Dialog fördern - erfahre in einem Austausch, was koloniale Bilder zeigen und was sie verschweigen
Eine Einladung zur Reflexion - perfekt für historisch Interessierte, postkolonial Denkende oder kulturell offene Menschen - ein Format, das nachwirkt!
Nach der Filmvorstellung gibt es Raum sich mit dem Regisseur über den Film auszutauschen, zu diskutieren oder Gedanken zu erfahren.
Der Film wird auf Deutsch gezeigt!
Eine Veranstaltung von Togo sans Frontières e.V., Pro REGENWALD e.V. und dem Nord Süd Forum München e.V. in Kooperation mit dem Eine Welt Netzwerk Bayern e.V., gefördert aus Mitteln der Bayerischen Staatskanzlei.
Informationen über den Film Togoland Projektionen
Kinodokumentarfilm, Deutschland 2023
Regie: Jürgen Ellinghaus
Laufzeit: 96 Minuten
Format: HD / DCP 5.1
Sprachen im Film: Französisch, Deutsch, Englisch, Ife, Tem, Anufo, Bassar, Kabiyé, Dagbani, American Sign Language, Konkomba (teilweiße OmdU)
Kinostart: 28. November 2024
Für weitere Informationen hier klicken.
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Praxis-Seminar zu Transformativer Bildung: Menschen stärken für den Wandel - Wie gestalten wir unsere Beziehungen zu Mensch und Natur für eine nachhaltige Zukunft?
Wie kommen wir mit unserer Bildungsarbeit an die Wurzeln von Klimakrise, sozialen Ungleichheiten und Ausbeutungsverhältnissen? Was kann uns Halt geben in globalen Krisen? Wie könnte eine Welt aussehen, in der Verbindung mit unserer Mitwelt anstatt Trennung und Abwertung im Mittelpunkt steht? Und wo finden wir das bereits im Hier und Jetzt?
In diesem Seminar erkunden wir inhaltliche und methodische Zugänge, wie wir in unserer Bildungsarbeit dazu in die Tiefe gehen und Menschen in gesellschaftlichem Wandel stärken können. Beziehungen zwischen Mensch und Natur stehen im Mittelpunkt der transformativen Bildungsarbeit. In Anlehnung an die „Arbeit die wieder verbindet“ von Joanna Macy werden wir vier Phasen durchlaufen:
1. Dankbarkeit für alles Lebendige
2. Auseinandersetzung mit Emotionen angesichts der Klimagerechtigkeitskrise
3. „Mit neuen Augen zu sehen“, um sich positive Zukünfte vorzustellen
4. Vorwärts gehen und Zukunft mitgestaltenWir beschäftigen uns mit konkreten Bildungsmethoden, die ein Lernen mit Kopf, Herz und Hand zu den oben genannten Fragen anbieten. Eingebettet werden diese in ausgewählte pädagogische Konzepte und Theorien gesellschaftlichen Wandels und in eine Reflexion der eigenen Rolle als BNE-Multiplikator:in. In einem Transferteil werden wir gemeinsam Anknüpfungspunkte zwischen den Inhalten und Zugängen des Praxis-Seminars für die eigene Bildungsarbeit vertiefen.
Seit 2018 finden in gemeinsamer Initiative von Mitgliedern der Akteursplattform BNE und Globales Lernen jährliche Praxis-Seminare mit dem Wunsch nach Vertiefung von Transformativer Bildung statt. Eine Teilnahme an den bisherigen Seminaren ist keine Voraussetzung. Die Herberge des KlosterGut Schlehdorf – ein genossenschaftlich geführter Betrieb der öko-sozialen Landwirtschaft am Kochelsee – bietet den Raum für gemeinsames Leben und Selbstversorgung, Austausch und Reflexion.
Termin: Montag, 22.09. bis Mittwoch, 24.09.2025
Ort: KlosterGut Schlehdorf am Kochelsee
Referent*innen: Nadine Kaufmann und Christoph Sander, Konzeptwerk Neue Ökonomie e.V.Veranstalter*innen: Steffi Kreuzinger, Ökoprojekt MobilSpiel e.V., Raphael Thalhammer, Nord Süd Forum München e.V., Sophie Demeter, Commit e.V., Andreas Obermeier, Green City e.V.
Kosten: Euro 125,- Seminarbeitrag (ermäßigt 95,-) inkl. Unterkunft (Mehrbettzimmer) und Verpflegung (gemeinsames Kochen im Selbstversorgerhaus)
Infos und Anmeldung: www.oekoprojekt-muenchen.de/qualifizierung/transformative-bildungDen Flyer zum Seminar gibt es hier.
Das Seminar findet in Kooperation mit der Akteursplattform BNE und Globales Lernen statt.
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Speakers-Tour:„Wir lassen uns nicht zum Schweigen bringen!“ – Stimmen des Widerstands gegen staatliche Repressionen in El Salvador
Organisiert durch das Ökumenische Büro für Gerechtigkeit und Frieden e.V. in Zusammenarbeit mit dem Nord Süd Forum München e.V.
Vom 15. September bis zum 2. Oktober 2025 reist eine salvadorianische Aktivist:innendelegation durch Deutschland.
Das Ökumenische Büro lädt dazu ein, die zwei engagierten Stimmen der salvadorianischen Zivilgesellschaft anzuhören:
Gabriela Solórzano – Feministische Aktivistin und Umweltverteidigerin
Samuel Ramírez – Menschenrechtsverteidiger bei MOVIR
Sie berichten über die dramatischen Menschenrechtsverletzungen, demokratischen Rückschritte und das autoritäre Regime von Präsident Nayib Bukele – vor allem im Rahmen des seit März 2022 andauernden Ausnahmezustands.
Die Tour verfolgt drei zentrale Ziele:
Betroffenenperspektive eine Plattform
zivilgesellschaftliche Gegenstrategien sichtbar machen
solidarischen Austausch in Deutschland fördern
Inhalte & Themenschwerpunkte:
Der autoritäre Regierungsstil Bukeles: Einschränkung von Grundrechten, zunehmende Militarisierung
Repressionen gegen Umweltaktivist:innen, Menschenrechtsverteidiger:innen und Basisbewegungen
Wiederaufnahme des Bergbaus mit gravierenden Folgen für Umwelt, Gemeinschaftsstrukturen und Selbstbestimmung
Feministische und kreative Widerstandsformen gegen autoritäre Politik und soziale Ausgrenzung
Bedeutung internationaler Solidarität: als Unterstützung und Beitrag zu globaler Debatte über Demokratie, Gerechtigkeit und Menschenrechte
Hier klicken für alle Infos.
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München und der Sommer der Migration: 10 Jahre danach – wo stehen wir und wie geht’s weiter?
Vor zehn Jahren erlebte München einen historischen Sommer. Tausende Menschen kamen auf der Flucht vor Krieg, Gewalt und Verfolgung nach Deutschland – viele von ihnen erreichten als erstes München. Die Stadt spielte eine zentrale Rolle bei der Ankunft und Erstversorgung und wurde zu einem Symbol der gelebten Solidarität.
Zehn Jahre später wollen wir fragen:
Wie haben die Menschen diese Zeit erlebt – die Flucht, das Ankommen, das Einleben in einer neuen Gesellschaft? Was hat sich für sie seitdem verändert? Viele sind längst Teil der Stadtgesellschaft, engagieren sich, arbeiten, gründen Familien – und beantragen inzwischen die deutsche Staatsbürgerschaft. Wie blicken sie zurück, wie geht es ihnen heute?
Gleichzeitig wollen wir verstehen warum damals so viele Menschen flohen. Welche Routen führten sie nach Deutschland, und wie wurde die Ankunft in München organisiert? War Angela Merkels Satz „Wir schaffen das“ rückblickend zutreffend – zumindest mit Blick auf München? Und wie hat sich der gesellschaftliche Diskurs seitdem verändert – auch im Hinblick auf rechtspopulistische Erzählungen, die die Ereignisse von 2015 bis heute für Angst und Spaltung nutzen?
Gemeinsam wollen wir einen realistischen Blick auf zehn Jahre Flucht und Integration werfen, individuelle Geschichten in den Mittelpunkt stellen – und den Blick in die Zukunft richten: Was braucht es, damit Zusammenhalt auch weiterhin gelingt?
Auf dem Podium diskutieren:
Sadaat Amiri-Sharistani, Vorstandsmitglied Heimaten e.V. und Vereinsgründer von Herz für Afghanistan e.V.
Fatemeh Hassani, Schauspielerin
Prof. Dr. Birgit Glorius, Technische Universität Chemnitz, Sachverständigenrat für Integration und Migration (SVR)
Alex Rühle, Süddeutsche Zeitung
Moderation: Suzan Çakar
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Podiumsdiskussion „Decolonize Gender! Kolonialismus und Gender - was hat das miteinander zu tun?“
In unserer Podiumsdiskussion „Decolonize Gender!“ laden wir Sie ein, mit jungen Menschenrechtsverteidigerinnen von Amnesty International in Ghana und Trans- & Antirassismus-Aktivist*innen aus München über die Auswirkungen kolonialen Denkens auf unser Verständnis von Gender ins Gespräch zu kommen. Wir möchten herausfinden, wie koloniales Denken bis heute unsere Auffassung von Gender prägt und was wir tun können, um uns davon zu befreien.
Warum ist dieser Prozess beispielsweise entscheidend, um geschlechtsspezifische Gewalt zu bekämpfen? Was bedeutet es konkret, Gender zu dekolonisieren? Geht es darum, verlorene Identitäten zurückzugewinnen, starre Geschlechterrollen zu hinterfragen oder neue Narrative zu schaffen?
Darüber hinaus werden wir untersuchen, ob die bestehenden Machtverhältnisse und Ungleichheiten in Bezug auf Gender Überbleibsel des Kolonialismus sind und wie sich diese weiter fortsetzen.
Seien Sie Teil dieses wichtigen Dialogs und bringen Sie Ihre Perspektive ein!
Es sprechen und diskutieren:
• Favour Nunoo, Jugenddelegierte Amnesty International in Ghana
• Edmund Adu, Jugenddelegierte Amnesty International in Ghana
• Manuel Ricardo Garcia, Beyond Color, München
Moderation:
• Audrey Noukeu, Policy Advisor mit Schwerpunkt Dekolonisierung
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „München global engagiert: Ungleichheiten erkennen – gemeinsam mehr erreichen“ und findet statt in Kooperation mit Amnesty International, Bellevue di Monaco, Netzwerk MORGEN, dem Bayrischen Flüchtlingsrat und der Landeshauptstadt München.
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Tertulia Freireana: interkultureller Lesekreis für kritische Pädagogik und politische Bildung
Tertulia Freireana – Gemeinsam denken, diskutieren und gestalten
Die Tertulia Freireana ist ein gemeinschaftlicher Raum, in dem wir durch interkulturellen, literarischen und philosophischen Dialog kritische Perspektiven entwickeln. Im Mittelpunkt steht der Austausch auf Augenhöhe: Wir lesen, interpretieren und diskutieren gemeinsam ausgewählte Texte, um gesellschaftliche wie persönliche Fragestellungen neu zu beleuchten. Dabei verbinden wir die Freude am Denken mit dem Ziel, Handlungsmöglichkeiten für die Gegenwart zu entdecken.
Wie läuft eine Tertulia ab?
Wir treffen uns jeden zweiten Donnerstag um 19 Uhr im Eine-Welt-Haus – ganz ohne Leistungsdruck oder Vorkenntnisse. Gemeinsam nähern wir uns den Texten Schritt für Schritt: Wir erkunden, was der Autor/die Autorin sagen könnte, diskutieren unterschiedliche Interpretationen und fragen uns: Was bedeutet das für uns heute? Jede Stimme zählt: Ob literarische Passage, philosophisches Problem oder aktuelle Debatte – wir ermutigen dazu, im Dialog eigene Fragen zu stellen, Widersprüche zu benennen und gemeinsam Erkenntnisse zu formulieren.
Warum Gemeinschaftlichkeit?
Kritisches Denken entsteht für uns im Miteinander. Deshalb legen wir Wert auf eine lockere, einladende Atmosphäre: Teilnehmer:innen sind eingeladen, Speisen oder Getränke zu teilen, um im Gespräch auch zwischen den Zeilen Verbindungen zu knüpfen. Hier geht es nicht um Expertise, sondern um Neugier, Respekt und die Überzeugung, dass wir durch Vielfalt der Perspektiven klüger werden.
Für wen?
Die Tertulia Freireana lebt von Menschen, die bereit sind, sich auf Unerwartetes einzulassen – ob Studierende, Künstler:innen, Aktivist:innen, Akteur:innen der Zivilgesellschaft oder einfach Neugierige. Unsere Diskussionen führen wir hauptsächlich auf Deutsch, doch der Raum ist bewusst mehrsprachig: Beiträge auf Spanisch, Portugiesisch oder Englisch sind willkommen!
Bring deine Gedanken, deine Zweifel und gerne auch ein Stück Kuchen mit – und keine Sorge, wir unterstützen uns gegenseitig beim Übersetzen und Verstehen.
Zielgruppe: Gemeinschaft in München, Lehrkräfte und Student:innen, pädagogisch, literarisch und philosophisch interessierte Menschen.
Veranstaltungsort: EineWeltHaus München, Freiraum
Veranstalter: Aluna Minga e.V. und Nord Süd Forum München e.V. - für eine solidarische Welt
Verantwortlich: Danny Carvajal, PhL
Termine: Jeden 2. Donnerstag.: 08.05., 22.05., 05.06., 03.07., 17.07., 31.07.
Uhrzeit: 19:00 - 21:00 UhrSprachen: Diskussion auf Deutsch, Texte auf Spanisch, Englisch, Portugiesisch und Deutsch
Kontakt: Danny Carvajal (tertulias@alunamonga.org)